Dieses Buch verströmt einen richtig wohligen, gemütlichen Flair mit seinen liebevoll gezeichneten Charakteren, der Mädels-WG ("cozy girlshood", "found family") und den schönen Londoner Settings. Auch ein ...
Dieses Buch verströmt einen richtig wohligen, gemütlichen Flair mit seinen liebevoll gezeichneten Charakteren, der Mädels-WG ("cozy girlshood", "found family") und den schönen Londoner Settings. Auch ein bisschen "Der Teufel trägt Prada" ist in dieser Story zu finden. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm; ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Es wird abwechselnd aus Quinns und Milos Perspektive erzählt, was ich immer sehr gerne mag. Auch wenn die beiden sich für meinen Geschmack noch etwas besser und tiefer hätten kennenlernen können und ein paar Ecken und Kanten hier und da sicher nicht geschadet hätten, hat das meinem Spaß an dem Buch keinerlei Abbruch getan. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt und freue mich schon sehr auf den nächsten Band. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle Leser*innen, die cozy NA lieben.
Dieser letzte Band der Hawaii-Trilogie von Lilly Lucas war für mich richtig schöne Second Chance-New Adult: tolles Setting, liebenswerte Charaktere und ein emotionales Thema. Obwohl die Story ausschließlich ...
Dieser letzte Band der Hawaii-Trilogie von Lilly Lucas war für mich richtig schöne Second Chance-New Adult: tolles Setting, liebenswerte Charaktere und ein emotionales Thema. Obwohl die Story ausschließlich aus Millies Sicht erzählt wird, war auch Chip/Griffin für mich nahbar und spürbar; vielleicht, weil ich ihn schon aus dem vorherigen Band kannte (der erste fehlt mir noch). Ich fand die Liebesgeschichte nachvollziehbar, berührend, kurzweilig und ohne störende Ungereimtheiten. Die Hawaii-Liebe der Autorin wurde für mich noch deutlicher spürbar als im letzten Band. Das Thema Extremsport und seine Herausforderungen für die Angehörigen, erst recht, wenn diese bereits durch Verlusterfahrungen traumatisiert sind, hat mich sehr gefesselt. Fazit: Herrliches Setting, berührende Story – Empfehlung für alle NA-Fans!
Mir hat diese Sportsromance sehr gut gefallen. Sie lässt sich leicht lesen und ich empfand sie als äußerst kurzweilig. Der Schreibstil ist mir von Beginn an besonders positiv aufgefallen; er ist detailliert, ...
Mir hat diese Sportsromance sehr gut gefallen. Sie lässt sich leicht lesen und ich empfand sie als äußerst kurzweilig. Der Schreibstil ist mir von Beginn an besonders positiv aufgefallen; er ist detailliert, bildlich, humorvoll und locker. Ich habe die Szenen direkt vor meinem inneren Auge sehen können. Annie habe ich mit ihrem beißenden Humor, ihrer Selbstironie und ihrer teilweisen Unbeholfenheit direkt ins Herz geschlossen. Sie ist eine starke Protagonistin, gleichzeitig leidet sie an Selbstzweifeln und Unsicherheiten und scheint sich selbst noch nicht richtig gefunden zu haben. Aus ihrer Perspektive wird die ganze Geschichte (in Ich-Form und Präsens) erzählt. Ben blieb für mich ein wenig blasser; Kapitel aus seiner Perspektive wären eine nette Ergänzung gewesen. Aber auch so fand ich die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden spannend und den anfänglichen ständigen Schlagabtausch amüsant. Insgesamt wird die Liebesgeschichte nicht nur witzig, sondern gleichzeitig auch behutsam erzählt ("Enemies to Lovers", "Slow Burn"). Im letzten Drittel plätschert sie für meinen Geschmack eine Zeit lang etwas zu gemächlich vor sich hin, auch konnte ich in dieser Phase Annies Verhalten nicht immer nachvollziehen. Gut fand ich, dass auch dargestellt wird, dass beide Charaktere aus ihrer Vergangenheit schwere Päckchen zu tragen haben. Durch die gesamte Geschichte hindurch merkt man, dass die Autorin am Rande eines Basketballplatzes aufwuchs, denn die Liebe zu diesem Sport wird auf jeder Seite deutlich. Auch Annies Arbeit als Social Media Managerin und Filmerin fand ich neben der Liebesgeschichte sehr faszinierend und ich hätte zu gerne einmal eines ihrer Hype-Videos gesehen. Die Begeisterung für ihre Arbeit ist direkt auf mich übergesprungen, obwohl ich keinerlei Berührungspunkte mit diesem Betätigungsfeld habe. So etwas liebe ich an Büchern! Das ernste Thema hinter den Kulissen möchte ich nicht näher benennen, um nicht zu spoilern. Es wurde sehr gut und realistisch dargestellt. Hier wäre eine Triggerwarnung zu Beginn des Buches sicherlich sinnvoll. Mein Fazit: Diese kurzweilige, sehr gut geschriebene Sportsromance hat mich oft zum Grinsen gebracht und behandelt zudem als Gegengewicht noch ein (nicht nur im Sport) wichtiges Thema. Zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Emotionen in der Liebesbeziehung gewünscht, aber alles in allem kann ich dieses Buch allen Fans von Romances nur wärmstens empfehlen!
Dieses Buch bietet von der Story her nicht wirklich viel Neues, hat mir aber richtig Spaß gemacht. Es liest sich unglaublich leicht und schnell. Der Schreibstil ist so locker-flockig und witzig, dass ich ...
Dieses Buch bietet von der Story her nicht wirklich viel Neues, hat mir aber richtig Spaß gemacht. Es liest sich unglaublich leicht und schnell. Der Schreibstil ist so locker-flockig und witzig, dass ich an mehreren Stellen laut losgelacht habe, was mir bei Büchern nicht oft passiert. Noch im Nachhinein muss ich über manche Situationen kichern. Die spritzigen Dialoge, die witzigen Vergleiche, die Situationskomik - all das wurde einfach toll umgesetzt!
Beide Charaktere waren mir sehr sympathisch und für mich in ihrer Persönlichkeit spürbar, auch wenn Parker etwas weniger greifbar blieb als Lainey und ich mir zum Ende hin etwas mehr Einsicht in seine Perspektive gewünscht hätte. Da ging dann alles doch recht flott. Die Tension zwischen beiden wurde richtig gut aufgebaut. Es gab nur zwei Spice-Szenen, die meiner Meinung nach gut beschrieben wurden, ohne die immer gleichen Formulierungen zu verwenden, die ich schon nicht mehr lesen kann.
Natürlich waren einige bekannte und absehbare Klischees und Tropes vertreten, aber ich wurde auch überrascht, wenn sich die Figuren bei Kleinigkeiten anders und reifer verhielten als erwartet. Das fand ich erfrischend und insgesamt hat für mich einfach das Gesamtpaket gestimmt. Vor allem habe ich nicht nur gelacht, sondern auch viel gefühlt und das macht für mich eine gute Story aus!
Fazit: Eine leichte Fake Dating-RomCom, die mich durch ihren guten, witzigen und gleichzeitig behutsamen Schreibstil und die Gefühlsentwicklung zwischen den Charakteren überzeugt hat. Ich freue mich auf Band 2!
Vorab: Bei Problemen mit dem Essen und dem Gewicht sollte man zuvor die Triggerwarnung durchlesen. Auch bin ich nicht sicher, inwieweit sich dieses Buch wirklich für Jugendliche eignet, die ja häufig ohnehin ...
Vorab: Bei Problemen mit dem Essen und dem Gewicht sollte man zuvor die Triggerwarnung durchlesen. Auch bin ich nicht sicher, inwieweit sich dieses Buch wirklich für Jugendliche eignet, die ja häufig ohnehin in einer sensiblen Phase in Bezug auf ihre Figur stecken.
Was mich persönlich angeht, so bin ich etwas holprig gestartet. Manche Dialoge und Formulierungen kamen mir etwas umständlich und konstruiert vor, manche Handlungen nicht wirklich nachvollziehbar. Ich bin froh, dass ich wegen der Empfehlung einer Freundin trotzdem weiter gelesen habe.
Den Klappentext finde ich irreführend. Hier steht nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, wie angedeutet, sondern tatsächlich Milas Belastung und ihr Weg in die Essstörung. Ich bin selbst Psychotherapeutin und war wirklich tief beeindruckt davon, wie realistisch die Autorin die Essstörung, vor allem auch die Körperwahrnehmungsstörung und die Hartnäckigkeit dieser Erkrankung dargestellt hat. Man merkt, dass sie selbst Erfahrung mit dieser gefährlichen Störung hat.
Insgesamt fand ich die Charaktere sehr liebevoll gezeichnet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Milas Unsicherheit und Ambivalenz waren für mich deutlich spürbar.
Am Ende fand ich den Schreibstil dann wieder etwas holprig, die Liebesgeschichte kitschig und das Tempo zu hoch. Außerdem wurde schnell noch etwas Drama hineingebaut, das hätte ich persönlich nicht gebraucht. Aber so ist das Ende offen geblieben und man kann gespannt auf die Fortsetzung sein.
Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich für das Thema sensibilisieren möchten und generell an Mental Health-Themen interessiert sind. Bei eigenen Problemen mit der Figur und dem Essen würde ich hingegen gut abwägen, ob die Lektüre das Richtige für mich ist.