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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2025

Übersichtlich und mit wunderschönen Motiven

Witchy Watercolor
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Ich habe dieses Aquarellbuch geschenkt bekommen, weil ich Fantasy liebe, und bin sehr angetan von den wunderschönen Motiven. Der Grundlagenteil wird präzise behandelt und nicht unnötig ausschweifend, was ...

Ich habe dieses Aquarellbuch geschenkt bekommen, weil ich Fantasy liebe, und bin sehr angetan von den wunderschönen Motiven. Der Grundlagenteil wird präzise behandelt und nicht unnötig ausschweifend, was ich bei einem Buch zu so einem spezifischen Thema sehr sinnvoll finde. Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin ihre eigene Farbpalette genau vorstellt und dass sie, wie auch in ihren anderen Büchern, sowohl kleinere, leichte als auch komplexere Motive präsentiert. Mit den sogenannten "Mini Magics" lassen sich auch Karten illustrieren oder Letterings ergänzen. Auch gibt es immer mal wieder Exkurse, z.B. zu dem Thema Kräuter. Mein Fazit: Ich kann dieses wunderschöne Watercolor-Buch allen Fans von magischen und mystischen Motiven sehr ans Herz legen, sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen!

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Veröffentlicht am 13.12.2025

Erfrischende Mischung aus modernen Charakteren, sarkastischen Dialogen und epischer Drachen-Fantasy

These Ancient Flames 1: Awake
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Dies war mein erstes Buch der Autorin und es wird nicht mein letztes gewesen sein, so viel sei vorab schon einmal verraten. Besonders begeistert bin ich von ihrem flüssigen und lockeren Erzählstil, der ...

Dies war mein erstes Buch der Autorin und es wird nicht mein letztes gewesen sein, so viel sei vorab schon einmal verraten. Besonders begeistert bin ich von ihrem flüssigen und lockeren Erzählstil, der mich von Anfang an fesseln konnte. Ihr gelingt es, eine große Portion Sarkasmus und Spice unterzubringen, ohne dass die Ernsthaftigkeit rund um das Drachen-Epos darunter leidet. Auch das asiatisch angehauchte Setting mochte ich sehr.

Generell bin ich kein so großer Fan von "Badass"-Held*innen; ich bevorzuge von Beginn an mehr Ecken, Kanten und Persönlichkeitsfacetten abseits von Gut/Böse (oder "morally grey") und Stark/Schwach. Auch hier konnte ich deshalb die Charaktere nicht von Anfang an so gut spüren und mich mit ihnen identifizieren, auch wenn sie mir nicht unsympathisch waren. Im Verlauf der Geschichte werden gerade Mei und Raven jedoch vielschichtiger, greifbarer und verletzlicher, so dass ich schließlich gebannt mit ihnen mitgefiebert habe. Das Vierergespann mit Tao und Cole, die immer wieder die Situationen auflockern, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Die von Beginn an präsenten Spice-Szenen hätte ich in der Häufigkeit und Ausführlichkeit nicht gebraucht, auch wenn sie gut beschrieben werden.

Besonders gut gefallen hat mir neben dem Schreibstil der Autorin Meilings starker Glaube, der bei allem Sarkasmus und Spice einen Anker und roten Faden für die Ehrfurcht vor den Drachen und die epischen High Fantasy-Elemente darstellt. Auch die Spannung der Story hat mich begeistert. Es gibt unerwartete Wendungen, tragische Momente und am Ende einen Showdown.

Mein Fazit: Melanie Lane ist eine Urban Fantasy gelungen, die mir durch die Mischung aus modernen Charakteren, sarkastischen Dialogen und epischen High Fantasy-Elementen großen Spaß gemacht hat. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band, der bereits im Februar 2026 erscheinen wird. Große Empfehlung für Fans von frischer Urban Fantasy und Drachen!

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Gut zu lesende dystopische Romantasy mit angenehmen Charakteren

To Cage a Wild Bird
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Ich habe schon lange keine Dystopie mehr gelesen und diese hier richtig genossen. Cover und Titel versprechen eine düstere und spannende Dystopie und die Leseprobe hat mich bereits begeistert. Wir landen ...

Ich habe schon lange keine Dystopie mehr gelesen und diese hier richtig genossen. Cover und Titel versprechen eine düstere und spannende Dystopie und die Leseprobe hat mich bereits begeistert. Wir landen direkt in der Geschichte, die aus Ravens Sicht sehr fesselnd und bildhaft erzählt wird. Ich kann mir das Buch jetzt schon als Film vorstellen. Die erschaffene Welt ist komplex und ich liebe die Parallelen zu den Tributen von Panem mit den rigiden Regeln, den sadistischen und voyeuristischen Ritualen und dem allgegenwärtigen Kampf ums Überleben. Die Charaktere sind vielschichtig und müssen für sich selbst und ihr Leben moralisch schwierige Entscheidungen treffen, die nicht von allen anderen akzeptiert werden. Die Atmosphäre im Gefängnis und Jagdgebiet "Endlock" ist angespannt und düster, der Tod stets präsent. Die Jagden hätten meiner Meinung nach noch ein bisschen spannender gestaltet werden können. Uns begegnen in der Geschichte Tropes wie "Forbidden Love" und "Found Family". Besonders gut hat mir der auf natürliche und angenehme Weise fesselnde Schreibstil gefallen, der die Story trotz des düsteren Settings nie zu schwer verdaulich werden ließ. Außerdem habe ich die Charaktere ins Herz geschlossen. Raven ist auf erfrischende Weise auch mal unsicher und selbstsüchtig und im Gegensatz zu vielen anderen Romantasy-Heldinnen prescht sie nicht immer impulsiv vor, sondern reißt sich auch an einigen Stellen zusammen, um schlimmere Konsequenzen zu vermeiden. Damit zeigt sie erwachseneres und auch authentischeres Verhalten. Zudem gilt sie als Kopfgeldjägerin zwar als kampferprobt, ist dabei aber nicht immer so geschickt und vorausschauend und muss auch einiges einstecken. Das Worldbuilding hat mir gefallen, jedoch fand ich nicht ganz nachvollziehbar, weshalb die Menschen eine solche Freude am freizeitmäßigen Töten der Gefängnisinsassen entwickelt haben. Die Welt von Kriminellen befreien zu wollen ist eine Sache – diese aktiv und freudig selbst zu töten eine andere. Hier wären mehr und genauere Informationen zur "Gehirnwäsche" des Systems hilfreich gewesen. Die Spice-Szenen erschienen mir teilweise etwas konstruiert (noch schnell irgendwie in die Handlung eingebaut), aber sie haben niemals den Plot dominiert und ich mochte Raven und Vale sehr zusammen. Mein Fazit: Ich kann diese angenehm und kurzweilig geschriebene Romantasy allen Fans von Dystopien empfehlen. Den zweiten Band werde ich auf jeden Fall lesen, auch wenn leider noch kein Erscheinungsdatum feststeht.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Kurzweiliger Auftakt der London Hearts-Reihe mit cozy Vibes

One song apart - London Hearts 1
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Dieses Buch verströmt einen richtig wohligen, gemütlichen Flair mit seinen liebevoll gezeichneten Charakteren, der Mädels-WG ("cozy girlshood", "found family") und den schönen Londoner Settings. Auch ein ...

Dieses Buch verströmt einen richtig wohligen, gemütlichen Flair mit seinen liebevoll gezeichneten Charakteren, der Mädels-WG ("cozy girlshood", "found family") und den schönen Londoner Settings. Auch ein bisschen "Der Teufel trägt Prada" ist in dieser Story zu finden. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm; ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Es wird abwechselnd aus Quinns und Milos Perspektive erzählt, was ich immer sehr gerne mag. Auch wenn die beiden sich für meinen Geschmack noch etwas besser und tiefer hätten kennenlernen können und ein paar Ecken und Kanten hier und da sicher nicht geschadet hätten, hat das meinem Spaß an dem Buch keinerlei Abbruch getan. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt und freue mich schon sehr auf den nächsten Band. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle Leser*innen, die cozy NA lieben.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Schönes Hawaii-Finale mit einer Prise Tragik

This could be forever
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Dieser letzte Band der Hawaii-Trilogie von Lilly Lucas war für mich richtig schöne Second Chance-New Adult: tolles Setting, liebenswerte Charaktere und ein emotionales Thema. Obwohl die Story ausschließlich ...

Dieser letzte Band der Hawaii-Trilogie von Lilly Lucas war für mich richtig schöne Second Chance-New Adult: tolles Setting, liebenswerte Charaktere und ein emotionales Thema. Obwohl die Story ausschließlich aus Millies Sicht erzählt wird, war auch Chip/Griffin für mich nahbar und spürbar; vielleicht, weil ich ihn schon aus dem vorherigen Band kannte (der erste fehlt mir noch). Ich fand die Liebesgeschichte nachvollziehbar, berührend, kurzweilig und ohne störende Ungereimtheiten. Die Hawaii-Liebe der Autorin wurde für mich noch deutlicher spürbar als im letzten Band. Das Thema Extremsport und seine Herausforderungen für die Angehörigen, erst recht, wenn diese bereits durch Verlusterfahrungen traumatisiert sind, hat mich sehr gefesselt. Fazit: Herrliches Setting, berührende Story – Empfehlung für alle NA-Fans!

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