Dieses Buch hat mich gefinished - wie man so schön sagt
Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht anEmotionale Achterbahn
Dieses Buch hat mich emotional völlig zerstört – im besten Sinne. Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Prequel zu Die Tribute von Panem nochmal so fesseln könnte, aber die Geschichte ...
Emotionale Achterbahn
Dieses Buch hat mich emotional völlig zerstört – im besten Sinne. Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Prequel zu Die Tribute von Panem nochmal so fesseln könnte, aber die Geschichte von Haymitch Abernathy ist einfach grandios erzählt.
Das Buch erzählt die Vorgeschichte von Haymitch, den wir aus der Panem-Trilogie bereits als zynischen Mentor von Katniss kennen. Hier erleben wir ihn jedoch als jungen Mann, der gezwungen wird, an den 50. Hungerspielen teilzunehmen – einem „Jubeljubiläum“, bei dem die Zahl der Tribute verdoppelt wird. 48 Jugendliche kämpfen also ums Überleben. Obwohl man als Leser*in weiß, dass Haymitch am Ende gewinnen wird, ist der Weg dorthin voller Spannung, Emotionen und Überraschungen.
Mich hat das Buch unglaublich berührt. Die Charakterentwicklung von Haymitch, aber auch von vielen anderen Tributen, ist intensiv und nachvollziehbar. Besonders stark fand ich, wie die Geschichte zeigt, wie Haymitch zu dem Menschen geworden ist, den wir später in der Originaltrilogie erleben. Seine Zerrissenheit, sein Schmerz, aber auch seine Cleverness werden hier so greifbar, dass man danach die gesamte Panem-Reihe mit anderen Augen liest.
Während mich das Prequel um Präsident Snow eher enttäuscht hat, weil es mich emotional nicht packen konnte, war diese Geschichte für mich ein absolutes Highlight.
Ein Muss für alle Panem-Fans! Dieses Prequel zeigt, wie viel mehr noch in der Welt von Panem steckt – und warum Haymitch Abernathy einer der tragischsten, aber auch faszinierendsten Figuren der Reihe ist.