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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2025

authentisch

Wie fühlst du dich?
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Als ich „Wie fühlst du dich?“ von Axel Hacke gelesen habe, habe ich mich sehr verstanden gefühlt. Der Autor beschreibt die Gefühle unserer Zeit, Angst, Überforderung, Unsicherheit, aber auch ...

Als ich „Wie fühlst du dich?“ von Axel Hacke gelesen habe, habe ich mich sehr verstanden gefühlt. Der Autor beschreibt die Gefühle unserer Zeit, Angst, Überforderung, Unsicherheit, aber auch Hoffnung, so ehrlich und gleichzeitig so warm, dass ich meine Gefühle oft wiedererkannt habe. ährend des Lesens habe ich gemerkt, wie sehr ich selbst oft zwischen all diesen Gefühlen hin- und hergerissen bin. Hacke schafft es, diese innere Unordnung in einfache Worte zu fassen, ohne sie kleinzureden. Ich mochte besonders, dass er nichts beschönigt, aber dabei immer menschlich bleibt. Man spürt, dass er nicht urteilt, sondern zuhört und mitfühlt.

Seine Geschichten, Gedanken und Beobachtungen haben mich oft innehalten lassen. Definitiv ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

Vier Sterne, für den 5ten Stern hat mir das gewisse Extra gefehlt.

Von mir gibt es eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 03.12.2025

einfühlsame Biografie

Before I met Supergirl
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„Before I Met Supergirl“ nimmt einen mit auf eine Reise in die Kindheit und Jugend des Autors, zurück nach Irland, mit all dem Chaos, der Familie, den Träumen und Unsicherheiten. Im Buch erzählt ...

„Before I Met Supergirl“ nimmt einen mit auf eine Reise in die Kindheit und Jugend des Autors, zurück nach Irland, mit all dem Chaos, der Familie, den Träumen und Unsicherheiten. Im Buch erzählt Rea, wo er herkommt, erzählt von seinem Irland, seiner Familie und wie er zu Musik steht. Er erinnert sich an seine Kindheit, Jugend, den musikalischen Werdegang.
Das Buch ist ehrlich und bodenständig. Rea schildert sein Leben nicht als Märchen oder schnellen Aufstieg, sondern voll Wärme, Konflikte, Fehler und Hoffnung. Somit alles sehr authentisch geschrieben, und das macht das Buch bzw. die Biografie auch so sympathisch.
Der Schreibstil ist klar, direkt und oft poetisch, ähnlich einem Lied.
Wer Rea Garvey-Fan ist, sollte das Buch lesen bzw. würde ich es generell allen Leuten empfehlen, die Musikbegeistert sind. Ohne Bezug zu diesem Thema, wird einem das Buch wohl nicht so zusagen, denke ich.


Veröffentlicht am 23.10.2025

tolles Buch

We are Austria
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Das Buch „We Are Austria“ von Nina Pavicsits hat mich als Österreicherin natürlich schon durch den Titel angesprochen. Beim Lesen merkt man schnell, dass es nicht primär um Österreich geht, sondern ...

Das Buch „We Are Austria“ von Nina Pavicsits hat mich als Österreicherin natürlich schon durch den Titel angesprochen. Beim Lesen merkt man schnell, dass es nicht primär um Österreich geht, sondern um Menschen, um Gefühle und darum, was uns alle miteinander verbindet.
Die Bandbreite der vorgestellten Frauen geht von von Künstlerinnen über Wissenschaftlerinnen bis zu Aktivistinnen, über die man noch nicht allzu viel gehört hat.

Der Aufbau und Schreibstil des Buches ist sehr einfach, aber dennoch mit viel Mehrwert. Nina Pavicsits schreibt in einer einfachen, klaren Sprache, die trotzdem viel Tiefe hat. Man kann jedes Wort gut verstehen, und trotzdem steckt viel Bedeutung darin.
Optisch gefällt mir im Buch nicht jede Illustration, aber das ist Geschmackssache.

Das Leerformular am Ende des Buches finde ich eine sehr intuitive und aufmerksame Idee, denn natürlich kann das Buch nicht jede Frau abbilden, so kann man seine eigene Heldin ergänzen.

Veröffentlicht am 28.09.2025

Schwiegermutter der Queen

Prinzessin Alice
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Das Cover finde ich gut passend für die nicht so einfache Geschichte von Prinessin Alice.
Das Buch erzählt die wahre Geschichte von Alice von Battenberg (später Mountbatten), Schwiegermutter ...

Das Cover finde ich gut passend für die nicht so einfache Geschichte von Prinessin Alice.
Das Buch erzählt die wahre Geschichte von Alice von Battenberg (später Mountbatten), Schwiegermutter der Queen und Großmutter von König Charles III, einer Prinzessin, die ein sehr schwieriges, aber auch starkes Leben geführt hat.
Irene Dische beschreibt Alice als eine Frau, die oft missverstanden wurde. Sie war taub, hatte psychische Probleme, aber auch ein großes Herz. Sie hat viel Leid erlebt – sei es in ihrer schwierigen Familie, in der Politik oder im Krieg. Trotzdem hat sie nie aufgegeben. Besonders ergreifend und mutig fand ich, wie sie im Zweiten Weltkrieg eine jüdische Familie versteckte.
Der Schreibstil ist sehr ruhig, das passt aber sehr gut zum Buch. Auch empfinde ich das geschriebene als sehr intensiv.
Was in diesem Buch Realität ist, und was hier "ergänzt" wurde, ist mir teilweise zu unklar, und verschwimmt - einige Punkte wirken unrealistisch.

Veröffentlicht am 18.09.2025

Aktuelles Thema

Aufsteiger
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Der Gesellschaftsroman „Aufsteiger“ von Felix Huth ist aktueller denn je, da er viele Gesellschaftsprobleme und -phänomene aufgreift und humorvoll aufgreift. Titelfigur ist Felix Licht, ein bekannter Redakteur, ...

Der Gesellschaftsroman „Aufsteiger“ von Felix Huth ist aktueller denn je, da er viele Gesellschaftsprobleme und -phänomene aufgreift und humorvoll aufgreift. Titelfigur ist Felix Licht, ein bekannter Redakteur, der auf eine Beförderung zum Chefredakteur des Magazins wartet, für das er seit Jahren arbeitet und dem er unendlich viel Zeit, auch seines Privatlebens, geopfert hat. Doch sein langersehnter Traum platzt. Sein Verleger entscheidet sich nicht für ihn, sondern für seine junge, aufstrebende Kollegin Zoe, in die sich Felix schon seit Jahren verguckt hat. Vor vollendete Tatsachen gestellt, gerät sein Leben ins Wanken. Er beginnt zu trinken und seine Ehe zerbricht. Der Roman ist sehr bildlich und intensiv geschrieben und es werden viele politische Themen angeschnitten. Ich habe einen guten Einblick in die Machenschaften der Medienwelt erhalten und das Opfer Felix hat mein Mitleid.