Tolle Reihenauftakt mit schönem Schreibstil ♥
The Dagger and the FlameMich hat "the Dagger and the Flame" gleich mit den ersten Seiten in den Bann gezogen; Catherine Doyle hat mit Fantome eine düsterne, vibrierende Welt voller Geheimnisse, Fehden und gefährlicher Schattenmagie ...
Mich hat "the Dagger and the Flame" gleich mit den ersten Seiten in den Bann gezogen; Catherine Doyle hat mit Fantome eine düsterne, vibrierende Welt voller Geheimnisse, Fehden und gefährlicher Schattenmagie erschaffen . die Atmoshäre hat mich einfach einfach gepackt. Ich liebe einzigartige Magiesysteme und betone das auch immer wieder in meinen Rezensionen - das Magiesystem um das "Shade" hat es mir angetan; es wird kunstvoll in Kleidung eingenöht. Finde die Idee ist mal wirklich was neues! Diese Idee verleiht der Geschichte eine eigene Note, öffnet aber auch spannende Handlungsmöglichkeiten, die gerade im Verlauf des Buches dann an Bedeutung gewinnen.
Hauptcharakter der Geschichte ist Seraphine, die nachdem brutalen Tod ihrer Mutter in ein Netz aus Lügen, Machtkämpfen und Schuld gerät. Der Einstieg ist emotional und all die Gefühle sind intensiv; allein die verzweifelte Flucht, der Schock und die Trauer. Sera ist keine perfekte Heldin - sie ist impulsiv, verletzlich und unsicher; was sie für mich zu einer authentischen aber auch manchmal anstrengenden Figur macht. Was mich an ihr in den Wahnsinn getrieben hat, war ihr Misstrauen gegenüber Ransom. Irgendwo verständlich aber es war doch sehr anstrengend. Ransom hat ihr das Leben mehrfach gerettet, trotzdem reagiert sie oft sehr trotzig und macht es unnötig kompliziert. Seras Entwicklung gefiel mir aber trotzdem, denn die innere Zerrissenheit war für mich in so einer gefährlichen Welt sehr nachvollziehbar.
Ransom mochte ich mit am Liebsten - er war für mich mit auch am Stärksten als Figur. r verkörpert den klassischen „Feind mit verborgenem Herz“, und seine Kapitel geben ihm Tiefe, die ihm sonst fehlen würde. Seine Loyalität, seine Zweifel und seine dunkle Vergangenheit machen ihn komplexer, als der erste Eindruck vermuten lässt. Seine Momente der Verletzlichkeit – etwa in der Kirche – gehören zu den emotionalen Höhepunkten der Geschichte. Die Enemies-to-Lovers-Dynamik funktioniert insgesamt sehr gut: intensiv, knisternd, manchmal frustrierend, aber immer fesselnd. Nur einige der spicy Szenen wirken etwas unpassend platziert.
Auch die Nebenfiguren sind eine gute Ergänzung für die Geschichte. Bibi, Val, Theo und Sylvie sorgen für emotionale wie auch humorvolle Momente, auch wenn ich mir hier zwischendurch mehr Tiefe gewünscht hätte. Besonders gefallen haben mir die Enthüllungen über Seras Mutter und die Herkunft der Monster! Manche Plottwists waren nicht immer überraschend aber wirkungsvoll für die weitere Handlung. Gleichzeitig muss ich aber sagen, das ich manche Entscheidungen sehr schwer nachvollziehbar waren und ich dadurch manche Figuren unsympathisch fand.
Fazit:
The Dagger and the Flame ist ein atmosphärischer, düsterer Romantasy-Auftakt mit einer faszinierenden Welt, starken Emotionen und einer knisternden Enemies-to-Lovers-Dynamik. Manche Momente sind etwas überladen oder unlogisch, aber die Geschichte hat mich trotzdem begeistert und völlig in ihren Bann gezogen. Freue mich auf die Fortsetzung und werde sicherlich reinlesen ♥
Bewertung: 4 von 5 Sternen.