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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2026

Schöne Grundidee, nicht optimal umgesetzt

Empire of Whispers and Shadows
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Sieben Prüfungen. Zwei Todfeinde. Ein Ziel: überleben – egal zu welchem Preis. 🗡️📖 Empire of Whisper and Shadows – Ursa Jaumann
Als Kind der 80er habe ich mit meinen älteren Brüdern so einige Kung-Fu-Filme ...

Sieben Prüfungen. Zwei Todfeinde. Ein Ziel: überleben – egal zu welchem Preis. 🗡️📖 Empire of Whisper and Shadows – Ursa Jaumann
Als Kind der 80er habe ich mit meinen älteren Brüdern so einige Kung-Fu-Filme verschlungen. 🥋✨ Daher kommt wohl auch meine Liebe zu asiatischen Settings und Assassinen-Geschichten – und genau das hat mich sofort zu Empire of Whisper and Shadows greifen lassen.
Die Hauptstadt Mingoku, Sitz des Gottkaisers, wird von Ursa Jaumann sehr bildlich dargestellt. Ebenso die beiden Assassinen Saya und Teno, die aus verfeindeten Häusern stammen – und dennoch gemeinsam die sieben tödlichen Prüfungen bestehen müssen. Nur die Stärksten überleben.
Und ausgerechnet Teno steht ganz oben auf Sayas Todesliste …
„Ist es nicht furchtbar unangenehm, so eierlos durch die Gegend zu laufen? Du brauchst doch irgendein Gegengewicht, damit du mit deinem Hohlkopf nicht abhebst.“
Allein dieses Schlagabtausch-Geplänkel zwischen den beiden hat mich direkt abgeholt. Enemies-to-Lovers? Yes please! 🔥
Voller Vorfreude bin ich in dieses Abenteuer gestartet.
Leider flachte der Funke für mich relativ schnell wieder ab.
Die sieben Prüfungen wirkten langatmig und teilweise nebensächlich. Die Handlung zog sich, und das eigentlich spannende Worldbuilding rund um politische und mythologische Aspekte wurde für mein Empfinden nur angerissen. Da hätte ich mir deutlich mehr Tiefe gewünscht.
Auch Sayas Assassinen-Vibes blieben für mich etwas zu schwach. Sie zögerte, zweifelte, fror ein – was sicherlich ihre Menschlichkeit zeigen sollte, aber ich hatte mir hier mehr Kälte, mehr Entschlossenheit, mehr tödliche Präsenz erhofft.
Die Nebenfiguren? Blieben leider genau das: Nebenfiguren.
Im letzten Drittel nimmt die Geschichte zwar etwas Fahrt auf, doch insgesamt konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Zusätzlich sind mir einige kleinere Fehler wie fehlende oder doppelte Worte aufgefallen, was den Lesefluss etwas gestört hat.
✨ Fazit:
Eine tolle Enemies-to-Lovers-Story mit einer starken Grundidee und einem Setting ganz nach meinem Geschmack – aber leider einer für mich etwas langatmigen Umsetzung.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Zu viele Fakten und zu wenig Thrill

Mit kalter Hand
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🩸𝘞𝘦𝘯𝘯 𝘞𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘻𝘶𝘳 𝘞𝘢𝘧𝘧𝘦 𝘸𝘪𝘳𝘥 – 𝘶𝘯𝘥 𝘮𝘢𝘯 𝘱𝘭ö𝘵𝘻𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘦𝘩𝘳 ü𝘣𝘦𝘳 𝘙𝘦𝘤𝘩𝘵𝘴𝘮𝘦𝘥𝘪𝘻𝘪𝘯 𝘸𝘦𝘪ß, 𝘢𝘭𝘴 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘭𝘪𝘦𝘣 𝘪𝘴𝘵.

Mein erster Tsokos, direkt nach Fitzek – da war die Neugier groß. Die Verbindung von Rechtsmedizin und ...

🩸𝘞𝘦𝘯𝘯 𝘞𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘻𝘶𝘳 𝘞𝘢𝘧𝘧𝘦 𝘸𝘪𝘳𝘥 – 𝘶𝘯𝘥 𝘮𝘢𝘯 𝘱𝘭ö𝘵𝘻𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘦𝘩𝘳 ü𝘣𝘦𝘳 𝘙𝘦𝘤𝘩𝘵𝘴𝘮𝘦𝘥𝘪𝘻𝘪𝘯 𝘸𝘦𝘪ß, 𝘢𝘭𝘴 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘭𝘪𝘦𝘣 𝘪𝘴𝘵.

Mein erster Tsokos, direkt nach Fitzek – da war die Neugier groß. Die Verbindung von Rechtsmedizin und Thriller klang nach Gänsehaut pur.
Bekommen habe ich... eher kalte Fakten als kalte Schauer.

𝐔𝐧𝐝 𝐣𝐚: Die Einblicke in die forensische Arbeit sind absolut faszinierend! Ich habe Dinge gelernt, über die ich sonst nie nachgedacht hätte.

𝐀𝐛𝐞𝐫: Zwischen all den detaillierten Beschreibungen und medizinischen Fakten blieb für mich die Spannung etwas auf der Strecke. Der Thrill kam nicht richtig in Fahrt – zu viel Skalpell, zu wenig Nervenkitzel.

Auch Sabine Yao und ihr Team blieben etwas distanziert, fast so steril wie der Obduktionssaal selbst, wodurch ich emotional nie ganz andocken konnte.

𝐓𝐫𝐨𝐭𝐳𝐝𝐞𝐦: Für alle, die sich für Rechtsmedizin interessieren, bietet Mit kalter Hand einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Ich fühle mich jetzt fast wie eine halbe Rechtsmedizinerin – nur ohne Skalpell. 😉

💬 Hast du schon etwas von Tsokos gelesen?
Team „Thrill pur“ oder „mehr Forensik, bitte“?

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Hätte mir mehr erwartet

The Nightmare Before Kissmas
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🖤 Was passiert, wenn Weihnachten auf Halloween trifft – und der Funke einfach nicht überspringen will?

Ich wollte mich verzaubern lassen – von Kürbislichtern, Schneeflocken und einer schaurig-süßen, queeren ...

🖤 Was passiert, wenn Weihnachten auf Halloween trifft – und der Funke einfach nicht überspringen will?

Ich wollte mich verzaubern lassen – von Kürbislichtern, Schneeflocken und einer schaurig-süßen, queeren Enemies-to-Lovers-Story. Doch irgendwie fühlte es sich an, als wären die Feiertage einfach draufgeklebt – zu viel Konzept, zu wenig Herz.

Die Gesellschaftskritik war spannend und wichtig, aber sie nahm mir leider die Leichtigkeit, die ich mir von dieser Spooky Christmas Romance gewünscht hatte. Und Santas Komplott? 🤔 Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich das bis zum Ende wirklich verstanden habe 😅

💫 Was mich aber wirklich abgeholt hat:
die zarte Annäherung zwischen Coal und Hex.

Hex – düster, geheimnisvoll, der Halloween-Prinz mit dem errötenden, unschuldigem Herz.

Coal – verrückt, aufrichtig und so unglaublich warm.

Diese stillen, vorsichtigen Momente zwischen ihnen waren pure Magie. ✨ (die ausführlichen Momente hätte ich nicht unbedingt on top gebraucht)

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Veröffentlicht am 25.10.2025

Gemischte Gefühle

Falling Like Snow
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Manchmal rieselt ein Buch wie feiner Puderzucker ins Herz. Manchmal gerät es dabei in einen Schneesturm aus Dramatik. Falling like Snow von Erin Doon hat bei mir ein wenig von beidem ausgelöst.

Der Klappentext ...

Manchmal rieselt ein Buch wie feiner Puderzucker ins Herz. Manchmal gerät es dabei in einen Schneesturm aus Dramatik. Falling like Snow von Erin Doon hat bei mir ein wenig von beidem ausgelöst.

Der Klappentext verspricht viel Wintermagie und emotionalen Tiefgang:
Ivy wächst in der unberührten Weite Kanadas auf. Nichts liebt sie mehr als die Stille, die sich über die zugefrorenen Seen und Wälder legt, wenn der Schnee fällt. Doch als Ivys Vater stirbt und damit ihre ganze Familie, muss sie ihre Herzenslandschaft hinter sich lassen. Ihr Patenonkel John und sein Sohn Mason sind bereit, sie in ihrem Zuhause an der Küste Kaliforniens aufzunehmen. Und so versucht Ivy, sich in den rauschenden Wellen ihres neuen Lebens über Wasser zu halten. Doch während die wunderschönen, aber eiskalten Augen ihres Stiefbruders sie um den Schlaf bringen, nimmt ein gefährliches Geheimnis aus der Vergangenheit Ivys Spur auf.

Atmosphäre, Trauer, Crime – eine spannende Mischung
Die melancholische Stimmung ist definitiv eine Stärke der Autorin. Ivys Trauer wird greifbar, ihre innere Zerrissenheit zwischen den Schneelandschaften Kanadas und den Wellen Kaliforniens hat mich berührt. Auch der Mystery- bzw. Crimeanteil verleiht der Geschichte jene prickelnde Spannung, die einen zuverlässig weiterblättern lässt.

Die Metapher der Schneeglöckchen als Symbol für Hoffnung und Neubeginn zieht sich wie ein zartes Pflänzchen durch die Handlung. Sehr schön!

💔 Mason – ein schwieriger Bookboyfriend
Zu Beginn wollte ich Mason am liebsten in die Gewässer Kaliforniens werfen. Seine ständige Abweisung, sein mieses Verhalten Ivy gegenüber: schwer nachzuvollziehen. Erst als die beiden endlich miteinander reden, taut etwas auf – leider spät. Mein Herz hat sich vorher schon ein wenig verschlossen.

👯‍♀️ Nebenfiguren: große Sympathie
Die Freundschaften und die Nebencharaktere fand ich sehr gelungen. Sie bringen Wärme und Humor in eine sonst sehr traurige Geschichte.

🎭 Overacting & Serienvibes
Es gab Momente, da fühlte ich mich in eine Episode der Serie Élite versetzt. Düster, reich, überdramatisch, Geheimnisse wohin man schaut. Das kann Spaß machen, wirkte hier aber etwas gekünstelt. Der Schreibstil schien manchmal übertrieben dramatisch und gewollt literarisch.

⏱️ Zeitsprünge & zu viele Baustellen
Gegen Ende wurden gefühlt alle Register gezogen, sämtliche Nebenhandlungen reingepresst und die Ereignisse überschlugen sich. Dazu kamen zu Beginn seltsame Zeitsprünge, die mich kurz aus der Geschichte rissen.

Vielleicht bin ich tatsächlich ein bisschen zu alt für diese Art von Highschool-Drama. Die Zielgruppe wird das vermutlich weniger stören.

Fazit
Falling like Snow hat eine wunderschöne Atmosphäre, starke emotionale Ansätze und spannende Krimi-Elemente. Leider verliert sich die Geschichte manchmal im eigenen Melodrama und in einem Stil, der zu viel will.

Schneeglöckchen der Hoffnung? Auf jeden Fall.
Ein Sturm aus übertriebener Dramatik? Ebenfalls.

Deshalb: solide 3 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Verflixt, das war wohl nix

Rewitched
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Manchmal merkt man schon auf den ersten Seiten: Das wird kein Lieblingsbuch.
So ging’s mir mit Rewitched – und ehrlich gesagt, ohne unseren Buddyread mit Andrea und Simone hätte ich es wohl abgebrochen. ...

Manchmal merkt man schon auf den ersten Seiten: Das wird kein Lieblingsbuch.
So ging’s mir mit Rewitched – und ehrlich gesagt, ohne unseren Buddyread mit Andrea und Simone hätte ich es wohl abgebrochen. 🙈
Gemeinsam liest es sich einfach leichter, besonders wenn man merkt, dass man mit seiner Meinung nicht allein ist.
🪄 Worum geht’s?
In Rewitched begleiten wir eine junge Hexe, die zwischen ihrer Magie, alten Geheimnissen und einer komplizierten Identität hin- und hergerissen ist. Es gibt Magie, düstere Atmosphäre, Intrigen und eine Prise Romantik – zumindest auf dem Papier.
Die Welt ist detailreich und stimmungsvoll beschrieben, manchmal fast filmisch. Man spürt, dass die Autorin ein Händchen für Atmosphäre hat. 🌫️✨
💭 Meine Meinung
Und genau hier liegt auch mein größtes Problem:
Die ausschweifenden Beschreibungen sind zwar schön zu lesen, aber sie bremsen die Handlung komplett aus. Statt Magie und Spannung bekam ich seitenweise Landschaften, Düfte, Schatten und Gedanken. Ich liebe Atmosphäre – aber nur, wenn sie nicht auf Kosten der Geschichte geht.
Die Handlung wirkte für mich sprunghaft und überladen, als würde das Buch gleichzeitig auf zu vielen Hochzeiten tanzen wollen. Die Protagonistin blieb dabei erstaunlich blass – sie weiß nicht, was sie will, und das zieht sich durch das ganze Buch.
Von der angekündigten Lovestory war kaum etwas zu spüren. Wenn sie da war, dann so unterschwellig, dass sie mich emotional gar nicht erreicht hat.
Erst im letzten Drittel nahm die Geschichte endlich Fahrt auf. Da war plötzlich Spannung, Dynamik, sogar ein bisschen Gänsehaut. Der Plot-Twist hat mich wirklich überrascht – und das will was heißen. 👏
Aber leider kam das für mich einfach zu spät.
⭐ Fazit
Rewitched ist ein Buch, das mit Atmosphäre punktet, aber mich erzählerisch nicht mitnehmen konnte. Die Sprache ist schön, keine Frage – nur hat sie mich irgendwann mehr ermüdet als verzaubert.
Trotz eines gelungenen Endes bleibt mein Eindruck eher durchwachsen:
2,5 von 5 Sternen ⭐⭐✨
Ein Buch für alle, die sich gerne in detaillierten Beschreibungen verlieren und Atmosphäre über Handlung stellen. Für mich persönlich war’s leider eher verhext als

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