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Veröffentlicht am 14.05.2018

Deine Seele in mir

Deine Seele in mir
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"Deine Seele in mir" bietet einen interessanten Denkansatz. Beim Lesen erwischt man sich, wie man über "Wiedergeburten" und die Bedeutung des Todes nachdenkt.

Es ist schwer in der Bewertung nicht zu spoilern, ...

"Deine Seele in mir" bietet einen interessanten Denkansatz. Beim Lesen erwischt man sich, wie man über "Wiedergeburten" und die Bedeutung des Todes nachdenkt.

Es ist schwer in der Bewertung nicht zu spoilern, deshalb: Wer den Klapptext gelesen hat, weiß nicht mal ansatzweise worum es geht. Beim Lesen wiederrum treten nicht wirklich Überraschungen auf, weil man auf das Kommende immer wieder vorbereitet wird, sodass nichts Unerwartetes geschieht. Das Buch ist sehr emotional. Es ist traurig, es ist grausam aber auch warmherzig. Einen Stern hat es allein deshalb verdient, weil es seltsamerweise möglich macht, aus der traurigsten Situation Hoffnung und Freude zu schöpfen. Das finde ich bemerkenswert gut umgesetzt. Es spielen viele liebenswerte Charaktere im Buch eine Rolle, die gut dargestellt werden.

Allerdings vergebe ich "nur" drei Sterne, weil ich mich mit einigen Verhaltensmustern nicht anfreunden konnte. Matt ist der Erzähler in dem Roman und auch wenn sein Verhalten aufgrund der Vorgeschichten Sinn ergeben, ist er mir für einen Mann oft zu weich, zu unsicher. Ihm fehlt es im Charakter an Männlichkeit, er ist sehr gutmütig und loyal, aber unsicher und ohne jedes Selbstvertrauen, oft zu emotinal (meiner Meinung nach). Ohne zu viel zu verraten, möchte ich nur kurz erwähnen, dass auch die Reaktionen der anderen Personen auf Amys Person teilweise fragwürdig waren. Was ich außerdem überzogen finde, sind die gemeinsamen Erinnerungen von Amy und Matt an ihre Kindheit sowie ihre gemeinsamen Träume. Ich kann mich mit Ende 20 nicht an jeden einzelnen Tag meines 9. Lebensjahrs erinnern. Außerdem wurde das Ende unrealistisch und übertrieben in die Länge gezogen, sodass mir im letzten Kapitel jegliche Emotionen verwehrt blieben. Dafür macht der Epilog wieder einiges gut. Daher bin ich sicher, dass die 3 Sterne aus meiner Sicht fair vergeben sind.

Ich persönlich finde, dass das Buch lesenswert war, weiß aber absolut sicher, dass ich es mir kein 2. Mal vornehmen würde.

Veröffentlicht am 14.05.2018

Die Schneekönigin

Snow Heart
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Vorab: Es ist ein wunderschön aufbereitetes Buch. Die Seiten sind toll gestaltet, das Cover ist absolut passend. Alles in allem ist das Buch ein absoluter Hingucker!

Die Grundidee der Story finde ich ...

Vorab: Es ist ein wunderschön aufbereitetes Buch. Die Seiten sind toll gestaltet, das Cover ist absolut passend. Alles in allem ist das Buch ein absoluter Hingucker!

Die Grundidee der Story finde ich sehr gut. Den Protagonisten Wyatt fand ich am besten.

Der Grund für die 3 von 5 Sterne liegt in der Ausdrucksweise. In dem Buch kommt 3x das Wort "yolo" vor. Es ist ziemlich neumodern geschrieben. Man findet "Selena Gomez", "Stephenie Meyer" in skurilen Vergleichen wieder. Oft wird auch Harry Potter erwähnt. Was ich aber wirklich unpassend fand, waren Wörter wie "Scheiße" oder "geil" und das sind die nettesten Beispiele. Es handelt eigentlich von einem ernsten Thema im Fantasybereich, Caspara und ihre Freunde müssen das Ende der Welt verhindern. In meinen Augen ist so tiefer Sarkasmus völlig deplaziert und auch der Humor ist stellenweise echt unangebracht. Umso verrückter ist es da, dass es dennoch Stellen im Buch gab, die fesselnd waren und wo interessante Wortspiele verwendet wurden. Diese Stellen wollte man immer wahren, aber dann kam wieder dieser extreme Sarkasmus dazwischen.

Das Buch ist wirklich nicht schlecht, aber es hätte ernster sein müssen, weniger agressiv an manchen Stellen (im Wortgefecht). Es fehlte alles in allem an Tiefgang.

Veröffentlicht am 27.11.2025

Alle wollen Halla

Der Weg des ewigen Winters
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Ich durfte an einer Leserunde teilnehmen, was mich sehr gefreut hat, denn die Leseprobe war super spannend. Man wird hier direkt in die Geschichte reingeworfen. Es beginnt direkt mit einer Flucht. Im Fokus ...

Ich durfte an einer Leserunde teilnehmen, was mich sehr gefreut hat, denn die Leseprobe war super spannend. Man wird hier direkt in die Geschichte reingeworfen. Es beginnt direkt mit einer Flucht. Im Fokus steht das kleine Mädchen Halla, das von ihrer Adoptivmutter Xenia um jeden Preis beschützt wird. Da die Gefahr für das Kind aber zu groß wird, sucht Xenia Schutz und Unterstützung bei ihrem Bruder Orpheus - einem Trunkenbold, der als Musiker etwas Geld verdient und viele Liebschaften hat.
Orpheus wird praktisch gezwungen sich um Halla zu kümmern und er muss erkennen, dass er sich wirklich um sie kümmern möchte und ihr Wohl ihm sehr am Herzen liegt.
Viele Leute sind hinter Halla her. Södnern wird viel Geld bezahlt, wenn sie die Kleine ausliefern. Auch Tiere spielen hier eine wichtige Rolle. Halla sieht Tiere in ihren Träumen und kann mit ihnen kommunizieren, doch auch in ihrer realen Welt taucht ein Fuchs auf, der sich ihr und Orpheus anschließt. Bald schon wächst diese Truppe aus Leuten, von denen keiner weiß, ob er dem anderen trauen kann oder nicht.

So weit so gut... Ich muss sagen, das Buch ist nicht mein Fall gewesen. Die Leseprobe war vielversprechend und es gibt auch zwischendurch immer mal interessante Szenen, aber im Großen und Ganzen fehlte es der Geschichte an so vielem. Die Verbindung mit den Tieren mochte ich überhaupt nicht, weil es der Geschichte etwas Niedliches verlieh, was meiner Meinung nach da nicht hingehörte. In gefühlt jedem dritten Satz wurde ordinär geflucht: "Beim Arsch des Thors", "Bei den Hoden von Odin".. Das ging mir so auf den Wecker (niemand flucht immer auf verschiedene Weise und dann auch noch so ordinär). Im Hintergrund hat die Kaiserin Theophanu eine eigene Geschichte, die mit der von Halla verwoben ist, aber hier fehlt ein Crossover. Es wirkt wie eine eigenständige Geschichte, die kaum dazugehört. Es ist der Auftakt einer Reihe, aber mir passiert hier ehrlich gesagt zu wenig. Die Personen bewegen sich andauernd, aber treiben die Handlung trotzdem nicht voran.
Es gab hier viele gute Meinungen zu dem Buch. Es ist historische Fantasy. Ich mochte es nicht so sehr und werde nicht weiterlesen, aber viele andere sehen das ganz anders.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2025

Eine Bibliothekarin, die in ihrer alten ihre neue Heimat fand

Spellshop
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Kiela ist Bibliothekarin in der Hauptstadt des Landes. Sie lebt und arbeitet dort mit ihrem Assistenten Caz (ein pflanzliches Spinnenkraut). In der Stadt tobt eine Revolution und als die Bibliothek angegriffen ...

Kiela ist Bibliothekarin in der Hauptstadt des Landes. Sie lebt und arbeitet dort mit ihrem Assistenten Caz (ein pflanzliches Spinnenkraut). In der Stadt tobt eine Revolution und als die Bibliothek angegriffen wird, fliehen die beide. Um die wichtigen Zauberbücher zu beschützen, nehmen sie sie mit. Mithilfe eines Bootes gelangen sie auf eine Insel, die früher Kielas Zuhause war. Mit ihren Eltern lebte sie einst dort und zieht zurück in das Cottage, in dem sie aufgewachsen ist.

Nach dem College war Kiela jahrelang immer allein. Sie fand Zufriedenheit in den Büchern und hatte bis auf Caz keinerlei soziale Kontakte. Ihr hat das immer gereicht, deshalb ist sie anfangs auf der Insel total überfordert als so viele Menschen so nett zu ihr sind und sich auch immer wieder nach ihr erkundigen und Freundschaft schließen wollen. Kiela ist anfangs sehr unbeholfen und vergrault auch fast einen jungen Mann, der ihr zu aufdringlich mit seiner Hilfsbereitschaft ist. Doch als sein Seepferd in Lebensgefahr schwebt, wirkt sie einen Zauber aus den gestohlenen Büchern um zu helfen.

Sie hat bald ein paar Freundinnen und eröffnet ein Marmeladengeschäft. Doch die königliche Garde der Hauptstadt Alyssium sucht immer mall wieder Entflohene auf der Insel und irgendwann auch eine Thronerbin, die sich aus dem Staub gemacht hat. Zauberei zu wirken, ist auf der Insel strikt verboten, also muss Kiela aufpassen und die Bücher beschützen.

In dem Buch geht es vorrangig darum, dass Kiela Gefallen an sozialen Kontakte und der Liebe findet. Sie lernt auf der Insel Freundschaften und einen Zusammenhalt kennen, den sie nie für möglich gehalten hätte.

Als jemand Neues auf die Insel kommt und Hilfe braucht, lernt diese Person dasselbe über die Inselbewohner und Kiela beteiligt sich an der Rettung.

Es soll eine cozy Fantasygeschichte sein und das ist es auch, aber ich hatte beim Hören immer das Gefühl, es handelt sich hierbei um ein Kinderbuch. Es ist eine niedliche Geschichte, aber ohne Tiefgang. Die Charaktere fand ich fragwürdig, irgendwie hat das für mich nicht richtig zur Story gepasst. Als ein Kaktus, der immer "Miep" sagt, Miep genannt wurde, fühlte ich mich für das Buch irgendwie zu alt. Kiela konnte ich mir optisch immer gar nicht richtig vorstellen. Die Person mit dem meisten Charakter, war für mich die Bäckerin. Das Buch umfasst beinah 500 Seiten, aber so wirklich ist nichts passiert. Die Bewertung bezieht sich auf meinen persönlichen Geschmack, genug Menschen gefällt das Buch ja. Für mich 2,5 Sterne, weil mir das Buch zu nichtssagend war. Fantasy ist schon enthalten und das wurde auch zum Ende hin etwas besser, als die Inselbewohner eine weitere Person schützten.

Es geht hier darum, wie ein Einzelgänger zu Freunden und einer Liebe kommen kann, das war schon ganz süß, aber wie gesagt, für mich eher ein Kinderbuch.

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Veröffentlicht am 18.06.2024

Eine Mafia-Story mit einer Liebesgeschichte, die schon seit Kindheitstagen besteht

Nachtblütenkuss
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Die Geschichte wird in den meisten Kapiteln aus der Sicht von Azura gesprochen. Sie ist auf der Flucht vor ihrem Verlobten und versucht sich in London gemeinsam mit ihren Freundinnen Raejana, Korona und ...

Die Geschichte wird in den meisten Kapiteln aus der Sicht von Azura gesprochen. Sie ist auf der Flucht vor ihrem Verlobten und versucht sich in London gemeinsam mit ihren Freundinnen Raejana, Korona und Mareva ein neues Leben aufzubauen. Sie arbeitet als Escort und hat einen eigenen Nachtclub auf die Beine gestellt.

Anfangs klingt es so, als wäre sie skrupellos und fast FBI-mäßig gut darin Leute aufzuspüren und Geheimnisse aufzudecken. Später stellt sich heraus, dass sie nicht so mächtig ist wie anfangs gedacht.

Azura wird dank der Hilfe von zwei ihrer Kunden Darell und Levent an ihren Verlobten Joaquin ausgeliefert. Bis zu diesem Punkt war ich schon ziemlich verwirrt. Denn anfangs wird sie von Levent gestalkt und der Leser bekommt den Eindruck, dass er in sie verliebt ist und auch sie nicht von ihm abgeneigt ist. Letztlich hat er aber nur eine Nebenrolle.

Ich habe schon viele Erotik-Romane gelesen und auch genug Mafia-Stories, aber hier war mir zu viel Sex enthalten. Denn Azura hat mit jedem ihren Spaß, mit Kunden, ihrem Ex-Verlobten, obwohl er sie zum Sex zwingt, wieder mit ihren Kunden. Alles erregt sie und es sind immer dieselben flachen Wörter. Ich kann "Pussy", "Klit" und "auslaufen" nicht mehr hören bzw. lesen. Der Schreibstil rund um den Spice war wiederholend und sehr flach. Das hab ich schon wesentlich besser gelesen. Irritierend fand ich auch, dass die Mädels anfangs total tough wirkten und nachher waren ihre Freundinnen völlig im Hintergrund und auch nicht in der Lage sie zu finden. Währenddessen fühlt sich Azura zu jedem hingezogen, Levent,, Joaquin und letztlich Fin. Hin und wieder gibt es auch mal ein Kapitel aus Darells Sicht (warum auch immer) ebenso wie aus Joaquins.

Anfangs mochte ich ihre abgebrühte Art, doch die hatte nachher keinen Bestand mehr als sie wieder in New York war. Ich fand, dass ihr Vater viel zu nebensächlich erwähnt wurde. Er trat noch hintergründiger auf als alle anderen. An einer Stelle wurde auch erwähnt wer für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist und, dass Azura davon nichts wüsste. Sie erfährt es jedoch auch nie. Warum nicht?

Zugegeben später nimmt die Geschichte wieder an Sympathie auf als Finyian eine Hauptrolle bekommt und Azura hilft zu fliehen. Die Geschichte zwischen den beiden ist wirklich gut, aber auch da sind die Sexszenen völlig übertrieben.

Das Ende hat mich auch enttäuscht. Es war so vorhersehbar, nicht überraschend oder spannend und als die Geschichte quasi schon zu Ende war, wird sie unnötig in die Länge gezogen. Ein Klischee jagt das nächste.

Es sind gute Punkte und Handlungsstrenge in der Geschichte, aber vieles wirkte flach, vorhersehbar und unüberlegt, insbesondere die ganzen Personen, die letztlich nicht sehr entscheidend waren.

Ihr Abschied von Darell war im Übrigen auch übertrieben und ich habe mich immer gefragt, wann er denn nun endlich geht und wie sehr sie sich noch voneinander verabschieden müssen.

Wem zu viele Charaktere in einer Mafia-Welt mit viel oberflächlichen Spice-Szenen nichts ausmacht, kommt hier auf seine Kosten.

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