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Veröffentlicht am 02.07.2025

Romantasy mit Intrigen und Geheimnissen

WiccaCreed | Zeichen & Omen
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Valea führt ein ruhiges Leben unter den Menschen. Als Wicca muss sie unbedingt unerkannt bleiben, denn in der Menschenwelt ist das ein Todesurteil. Als ein Zufall sie zur Rückkehr in ihre Heimat zwingt, ...

Valea führt ein ruhiges Leben unter den Menschen. Als Wicca muss sie unbedingt unerkannt bleiben, denn in der Menschenwelt ist das ein Todesurteil. Als ein Zufall sie zur Rückkehr in ihre Heimat zwingt, freut sie sich zunächst - denn nachdem sie vor 12 Jahren ihre Familie verloren hat, war sie nicht mehr in Ardeal. Schnell stellt sie fest, dass sie mit ihrer Rückkehr mitten in einem Wespennest gelandet ist. Geheimnisse und Intrigen erwarten Valea und ausgerechnet sie soll den Mord an einer Wicca aufklären. Dafür reist sie nach Caraiman. Dort treffen sich jährlich Wicca, Hexen und Strigoi, um Freundschaften aufzubauen und die Beziehungen der Völker zu vertiefen. Der geheimnisvolle Strigoi Nikolai lässt Valea dabei nicht kalt...

Meine Meinung:

Bei dem ersten Teil von WiccaCreed bin ich etwas zwiegespalten. Valeas Geschichte ist sehr spannend und der Romance-Teil war gut gemacht. Andererseits gab es viele kleine Stellen, die mich gestört haben.

Am Anfang wurde man förmlich ins Geschehen hinein geworfen, es ging alles sehr schnell, was den Einstieg in die Geschichte erschwert hat. Die Welt an sich, die Wicca, Hexen und Strigoi, fand ich spannend und wollte mehr über sie erfahren. Tatsächlich hätte ich mir hier gewünscht, dass das Buch mehr erklärt hätte, denn es gab Stellen, an denen ich die Welt einfach nicht richtig fassen konnte.

Die Handlung wird zügig spannender und nimmt an Fahrt auf, sodass Langeweile zu Beginn gar nicht erst aufkommen konnte. Die schnelle Erzählweise hat mich dabei jedoch oft verwirrt und einige Fragen aufgeworfen, die oftmals auch im weiteren Verlauf nicht geklärt werden konnten. Ganz oft hatte ich so das Gefühl nicht hinterher zu kommen.

Die Grundidee, dass Valea den Mord an der Wicca aufklären soll, ist interessant, der rote Faden hierzu verliert sich allerdings und der Hauptgrund für Valeas Reise rückt zunehmend in den Hintergrund. Das fand ich sehr schade, denn der Mittelteil wirkte dadurch teilweise unzusammenhängend und die Geschichte kam nur schwer voran.

Besonders mit Valeas Ankunft in Caraiman, kamen einige neue Charaktere hinzu, wodurch ich irgendwann einfach den Überblick verloren habe. Das Personenverzeichnis am Ende des Buches habe ich viel zu spät entdeckt und es hätte mir sehr geholfen. Die Nebencharaktere, die man im Verlauf näher kennenlernt, kann man schnell ins Herz schließen, obwohl es mir bei ihnen oft an Tiefe gefehlt hat. Nikolai und Valea sind sympathisch, wenn auch geheimnisvoll.

Schnell wird deutlich, dass jeder sein eigenes Spiel spielt. Wer nutzt wen aus? Wer lügt? Wer will die Geschehnisse nur für sich und seine Ziele nutzen? Die Intrigen und Geheimnisse haben die Spannung hoch gehalten und ich konnte das Buch an den Stellen schwer beiseite legen.

Die Geschichte ist irgendwann an einem Punkt angelangt, an dem alles den Bach heruntergeht. Der Übergang war mir persönlich zu abrupt - in dem einen Moment war alles noch okay und im nächsten Augenblick war plötzlich Weltuntergangsstimmung. Das konnte ich nur schwer nachvollziehen, hat auf der anderen Seite jedoch auch gut Spannung aufgebaut. Es ging nämlich umso rasanter weiter.
Viele Wendungen und Überraschungen folgten und das Ende macht Lust auf den zweiten Band.

Insgesamt eine gute Romantasy, die für einige spannende Lesestunden gesorgt hat, am Ende dennoch einige Fragen offen gelassen hat. Vielleicht werden diese dann in Band 2 aufgelöst.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Na ja ... ich hatte mehr erwartet

Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz
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Das große Finale der Alieninvasion ist da und Katy und Daemon stehen erneut vor Entscheidungen, die alles verändern können. Können sie trotz aller Widrigkeiten wieder zueinander finden oder verlieren sie ...

Das große Finale der Alieninvasion ist da und Katy und Daemon stehen erneut vor Entscheidungen, die alles verändern können. Können sie trotz aller Widrigkeiten wieder zueinander finden oder verlieren sie alles?

Meine Gedanken:

Nach dem Cliffhanger von Band 4 stand es außer Frage, dass ich auch Band 5, das große Finale, hören muss. Leider hatte ich so meine Probleme mit dem Roman.

Die Spannung habe ich am Anfang vergeblich gesucht und auch im Verlauf konnte mich Opposition nicht ganz packen, dabei gab es durchaus spannende Elemente. Der Funke wollte einfach nicht überspringen.

Der Schreibstil hat mir dabei wieder sehr gut gefallen, auch die Sprecher haben die Emotionen fantastisch rübergebracht, sodass ich gut mitfühlen konnte, nur mit der Handlung bin ich nicht warm geworden, was das Hören manchmal sehr frustrierend gemacht hat. Abbrechen wollte ich die Geschichte aber nicht.

Ich hatte mir von allem allgemein mehr gewünscht: mehr Spannung, mehr Action, mehr Herzklopfen, doch am Ende waren alle Konflikte ziemlich schnell und vergleichsweise einfach gelöst. Viele Elemente aus vorherigen Teilen wiederholen sich und irgendwann wurde es schwer die Konzentration, aber auch die Motivation zum Weiterhören aufzubringen.

Sehr schade, denn die ersten Bände mochte ich sehr und habe sie gerne gehört. Für das große Finale hatte ich mir etwas anderes erhofft und die Reihe hat mit jedem Band ein wenig mehr abgenommen, jedenfalls für mich.

Das Ende war für die Zielgruppe passend, wenn es auch sehr rosig aussah. Die Charaktere sind mir teilweise etwas auf die Nerven gegangen, das kann aber auch einfach an ihrem Alter liegen.

Spannende Ideen, die Umsetzung hier leider eher Mittelmaß. Ich hätte es so gerne mehr gemocht. Überrascht hat mich außerdem, dass zu großen Teilen des Buchs nichts wirklich Spannendes passiert ist. Nach den rasanten Vorgängern war hier irgendwie die Luft raus. Ein ruhiges Ende ohne viel Action und überraschende Wendungen. Lässt mich leider etwas enttäuscht zurück.

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Emotional, poetisch, intensiv

Eternal Ending
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Keaton Evergreen möchte mit dem Parfüm-Imperium seiner Familie nichts zu tun haben. Das lässt er auch alle spüren. Als er etwas entdeckt, was ihn aus seiner Pflicht befreien könnte, braucht er die Hilfe ...

Keaton Evergreen möchte mit dem Parfüm-Imperium seiner Familie nichts zu tun haben. Das lässt er auch alle spüren. Als er etwas entdeckt, was ihn aus seiner Pflicht befreien könnte, braucht er die Hilfe von Kenna, die er als Model für eine Werbung für Evergreen engagiert. Was er dabei nicht bedacht hat, sind seine und ihre Gefühle, die dieses Zusammentreffen auslöst.

Meine Gedanken:

Wie man es bereits von den Delicate Dream und Pure Promise gewohnt ist, ist der Schreibstil von Merit Niemeitz sehr poetisch, gefühlvoll und trifft nicht nur einmal mitten ins Herz.

Durch die einfühlsame Erzählweise kann man sich von Anfang an sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Keaton war für mich immer das Geschwisterkind, bei dem man nicht wusste, was man von ihm halten sollte. Jetzt in seine Gedankenwelt einzutauchen war spannend und sein Verhalten und seine abweisende Art endlich nachvollziehbar.

Gefühle werden so intensiv beschrieben, sodass man nicht nur zum Nachdenken gebracht wird, sondern auch hautnah im Geschehen dabei ist und sich mit den Worten identifizieren kann. Die Autorin berührt durch ihren Schreibstil auf eine Weise, die tiefer geht, mitten ins Herz sticht und dabei nichts beschönigt. Dadurch liest man aufmerksamer und deutlich langsamer.

Deswegen und durch eine ruhige Handlung, kam ich leider nicht so schnell durch das Buch und ein richtiger Lesefluss hat sich bei mir nur schwer eingestellt, die Konzentration ließ dafür viel zu schnell nach. Manche Gedanken ziehen sich durch den gesamten Roman und die Charaktere machen kaum eine spürbare Charakterentwicklung durch (abgesehen vom Schluss, wo die Veränderung deutlich sichtbar war). Auch der Spice-Anteil hat mich hier eher gestört, weil die Handlung dadurch nicht wesentlich vorangetrieben wurde. So stand man im Mittelteil oft auf der Stelle und hat auf die Spannung gewartet.

Diese kam auf den letzten 100 - 150 Seiten für mich einfach zu spät, obwohl die Wendung gut durchdacht war. Die Auflösung des Ganzen war dementsprechend leider auch zu einfach und schnell abgehandelt. Da hätte ich mir lieber einen kürzeren Mittelteil und ein ausführlicheres Ende gewünscht.

Die Geschichte von Keaton und Kenna war emotional, intensiv und poetisch, in meinen Augen kommt sie jedoch nicht an die vorangegangenen Bände heran. Als Abschluss war Eternal Ending in Ordnung.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Es hätte großartig werden können

Silver Elite
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Wren Darlington lebt in einer Welt, die in Primes und Mods unterteilt ist. Die Mods sind Menschen wie sie, die über besondere Kräfte verfügen und im Verborgenen leben. Die Primes, Menschen ohne diese magischen ...

Wren Darlington lebt in einer Welt, die in Primes und Mods unterteilt ist. Die Mods sind Menschen wie sie, die über besondere Kräfte verfügen und im Verborgenen leben. Die Primes, Menschen ohne diese magischen Kräfte, fürchten die Modifizierten und tun alles dafür, sie auszulöschen. Als Wren beim regierenden Kommando landet und ihr Ausbildungsprogramm durchlaufen soll, ergreift sie die Chance, die Regierung von Innen heraus zu manipulieren. Wäre da nicht Cross, der Captain der Einsatzabteilung und einer ihrer wahrscheinlich größten Feinde, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht.

Meine Gedanken:

Ich hatte große Hoffnungen auf Silver Elite gesetzt und die ersten paar hundert Seiten haben mich wirklich in ihren Bann gezogen. Doch meine Begeisterung verschwand schneller als ich dachte. Der Auftakt dieser Dystopie hätte großartig werden können, ein Highlight sogar, doch das Potential wurde nicht vollständig ausgeschöpft und das Buch entwickelte sich eher zu einem mittelmäßigen Roman.

Die Idee der modifizierten Menschen und der Rebellion ist spannend, aber es hapert an der Umsetzung. Die Welt wurde leider nicht so gut beschrieben und ausgearbeitet, wie ich es mir bei einer Dystopie wünschen würde. Auch die Charaktere, die im ersten Augenblick einen faszinierenden Eindruck gemacht haben und über die ich unbedingt mehr erfahren wollte, blieben im Verlauf des Buches eher oberflächlich. Eine richtige Entwicklung war nicht zu sehen und es fiel mir sehr schwer eine Bindung zu den Protagonisten aufzubauen.

Schade fand ich auch, dass einschneidende Ereignisse in der Geschichte (und ich meine Situationen wie, ein Freund oder eine Freundin stirbt) für die Charaktere sehr schnell überwunden waren und dann keine weitere Rolle mehr spielten. Das war unrealistisch und eine bessere Ausarbeitung dieser Szenen hätte der Geschichte und den Charakteren wesentlich mehr Tiefe gegeben. Allgemein verhalten sich viele Charaktere widersprüchlich und unbeherrscht. Dadurch wirkten viele Szenen gehetzt oder einfach unpassend.

Die Liebesgeschichte war für mich eher eine Nebengeschichte und darüber hinaus nicht wirklich nachvollziehbar und nachfühlbar. Dabei war auch hier das Potential groß und die Anspannungen zumindest am Anfang wahnsinnig fesselnd gestaltet. Wenn die Protagonistin dann jedoch zum zwanzigsten Mal wiederholt, dass XY heiß ist, nur weil er den Arm hebt, reicht es mir irgendwann auch und ich kann nur noch mit den Augen rollen. Das war hier einfach zu viel, zu oberflächlich und zu nichtssagend und ich hatte mir in der Hinsicht so viel mehr von Silver Elite erhofft.

Im Mittelteil hat sich die Geschichte etwas gezogen, es gab durchaus spannende Passagen, die die Handlung jedoch nicht vorangetrieben haben. Gegen Ende konnte man wieder gut mitfiebern, wobei manche Wendungen vorhersehbar und daher auch keine Überraschung mehr waren.

Warum also trotzdem drei Sterne? Der Schreibstil war packend, schnell und unglaublich leicht zu lesen. Die Grundidee hat Potential und es gab schließlich auch Kapitel, bei denen ich mitgefiebert habe, lachen musste, mich über die Charaktere geärgert habe und mich die Geschichte einfach gepackt hat.
Ich wünsche mir, dass in Band 2 mehr auf die Welt an sich eingegangen wird und die Charaktere gründlicher ausgearbeitet werden.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Ich hatte mir mehr erhofft

Dunbridge Academy - Anymore
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Seitdem Grace und Henry sich getrennt haben, ist Grace' Leben ein einziger Kampf. Sie kämpft mit ihren Freunden, mit ihrer Familie und allem voran mit sich selbst. Einzig auf ihren besten Freund Gideon ...

Seitdem Grace und Henry sich getrennt haben, ist Grace' Leben ein einziger Kampf. Sie kämpft mit ihren Freunden, mit ihrer Familie und allem voran mit sich selbst. Einzig auf ihren besten Freund Gideon konnte sie sich immer verlassen, doch das Verhältnis zwischen ihnen ist nach den Sommerferien angespannt und die Freundschaft hat tiefe Risse bekommen. Können sie im letzten Jahr an der Dunbridge Academy wieder zueinander finden?

Meine Meinung:

Der Einstieg ist mir schwer gefallen, obwohl ich mich sehr auf die Reise zurück an die Dunbridge Academy gefreut hatte. Die Rückkehr war hier mit einer tiefen Traurigkeit und auch einer gewissen Hoffnungslosigkeit belastet, was zwar zu den Charakteren gepasst, mich beim Lesen jedoch stark heruntergezogen hat.

Der Schreibstil von Sarah Sprinz war dabei wie gewohnt leicht und gut zu lesen. Einzig, dass man als Leser hier direkt angesprochen wird, hat mich zunächst irritiert. Auch mit Hinblick auf die ernsten und emotionalen Themen fand ich diese Erzählweise nicht sehr passend.

Mit Grace und Gideon bin ich leider auch im Verlauf nicht wirklich warm geworden, obwohl ich ihre Geschichte und ihre inneren Konflikte sehr spannend und ich ihre Sichtweise auf die Geschehnisse (besonders vom ersten Band) interessant fand. Allgemein fiel es mir schwer an der Dunbridge Academy anzukommen, weil der Fokus auf den Charakteren das Internatsleben in den Hintergrund gerückt hat.

Durch den Misskommunikations-Trope hat sich hier besonders der Mittelteil und das Ende stark in die Länge gezogen und da ich den Trope nicht besonders mag, konnte mich dieser Teil der Geschichte nicht überzeugen. Vor allem auch deswegen, weil die Hauptcharaktere immer das genaue Gegenteil davon gepredigt haben. Für mich war das teilweise sehr frustrierend. Ein ständiges Hin und Her, unnötiges Drama und Misskommunikation haben den Roman für mich schwer zu lesen gemacht. Die eigentlichen Probleme wurden schließlich innerhalb weniger Seiten gelöst.

Grace' und Gideons Geschichte hat mich nicht so gepackt, wie ich es mir gewünscht habe. Die Erwartungen waren definitiv hoch, vielleicht zu hoch und wurden deswegen nicht ganz erfüllt.

Das Wiedersehen mit alten Bekannten war jedoch wahnsinnig toll und gegen Ende musste ich
wegen einiger Szenen dann doch mit den Tränen kämpfen. Da wurde noch ein Mal verdeutlicht, was das Internatsleben so besonders macht: Zusammenhalt, Vertrauen, Freundschaft und ganz viel Liebe.

Insgesamt ein guter Abschluss der Reihe, auch wenn ich mir persönlich mehr erhofft hatte.

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