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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2025

Glaub nicht alles, was erzählt wird

HEN NA IE - Das seltsame Haus
8

Uketsu ist spätestens seit Hen Na E – Seltsame Bilder kein Unbekannter mehr in der deutschsprachigen Buchszene. Mit Hen Na Ie – Das seltsame Haus liegt nun auch sein Erstlingswerk in deutscher Übersetzung ...

Uketsu ist spätestens seit Hen Na E – Seltsame Bilder kein Unbekannter mehr in der deutschsprachigen Buchszene. Mit Hen Na Ie – Das seltsame Haus liegt nun auch sein Erstlingswerk in deutscher Übersetzung vor – basierend auf seiner Manga-Reihe The Strange House. Der Erfolg von Hen Na E machte es möglich, dass dieses frühere, experimentelle Werk nun einem größeren Publikum zugänglich ist.

Uketsu verfolgt mit seinen Büchern ein klares Ziel: Er möchte junge Menschen zum Lesen bringen, die sonst selten zu einem Buch greifen. Das merkt man Hen Na Ie deutlich an. Der Stil ist nüchtern, beinahe protokollarisch. Das Buch besteht überwiegend aus Dialogen und Hausgrundrissen; Beschreibungen von Emotionen oder Umgebungen fehlen fast völlig. Diese bewusste Reduktion erzeugt eine eigentümliche Distanz – und genau daraus bezieht der Text seinen Reiz. Das Ergebnis erinnert an eine Mischung aus Drehbuch, Theaterstück und True-Crime-Protokoll.

Inhaltlich begleiten wir zwei Personen, die sich immer tiefer in Theorien über ein mysteriöses Haus und seine Bewohner verstricken. Nach und nach treffen sie Menschen, die in Verbindung zur Familie stehen – doch das titelgebende Haus bleibt unerreicht und ein Rätsel bis zuletzt.

Hen Na Ie ist kein klassisches literarisches Meisterwerk, doch das war auch nie Uketsus Anspruch. Vielmehr gelingt es ihm, den unbegreiflichen Horror der Realität in eine ungewöhnliche, fesselnde Form zu bringen. Gegen Ende wird die Geschichte allerdings zunehmend wirr: Die Handlung schlägt plötzlich eine ganz andere Richtung ein, ohne dass zuvor klare Fährten gelegt wurden. Statt eines überzeugenden Plot Twists wirkt es, als hätte Uketsu während des Schreibens die Richtung geändert – vielleicht absichtlich, für mich jedoch zu wenig durchdacht.

Das Buch ist klar experimenteller Natur – das wird einige Leser faszinieren, andere irritieren. Wer Freude an spekulativen Theorien, realistisch wirkendem Horror und True-Crime-Anklängen hat, wird hier auf seine Kosten kommen. Für Fans von Hen Na E lohnt sich die Lektüre ohnehin: Hen Na Ie ist stringenter konstruiert, grotesker in seinen Bildern und trägt denselben eigenwilligen Charme in sich.

Mir persönlich gefiel Hen Na E besser, da man dort eine deutliche Weiterentwicklung des Autors spürt. Obwohl das Ende durch das Nachwort an Tiefe gewinnt, hätte ich mir ein stärkeres Spiel mit den anfänglich gestreuten Hinweisen und ambivalenter gezeichnete Figuren gewünscht. So bleibt ein mulmiges Gefühl zurück, doch man taucht nie ganz in den Fall ein. Vielleicht war genau das Uketsus Absicht: Am Ende beginnt man selbst zu spekulieren – ganz wie die Figuren im Buch. Und schon ändert sich der Fokus: War man zuvor nicht tief in der Geschichte, so wirkt sie nach.

Einige Tage nach der Lektüre fiel mir noch eine gesellschaftskritische Subebene auf, die das Werk rückblickend aufwertet. Ohne zu spoilern, möchte ich mit ein paar Fragen schließen: Wer hat schon einmal eine Geschichte geglaubt, ohne Beweise dafür zu haben? Welche Folgen hatte das – für dich oder für andere? Und wird eine Geschichte wahrer, je mehr Menschen sie glauben?

Eines steht fest: Hen Na Ie wird die Meinungen spalten. Auch in meiner Leserunde entspann sich eine rege Diskussion darüber, wie dieses Buch überhaupt zu werten sei – und genau das macht seinen Reiz aus. Ich selbst schwankte während des Lesens und auch danach in meiner Bewertung. Normalerweise kann ich mich klarer festlegen, doch hier hatte ich das Gefühl, ich könnte ebenso gut eine 2-Sterne- wie eine 5-Sterne-Rezension schreiben – je nachdem, worauf ich den Fokus lege.

Da das Buch nicht nur Diskussionsstoff bietet, sondern auch lange nachhallt und mich nachhaltig irritiert hat – etwas, das mir selten passiert –, entscheide ich mich für 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 24.10.2025

Realistisch und hochaktuell

NERVE - Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen
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INHALT: Nerve - so heißt das allseits beliebte Online-Spiel, bei dem man im echten Leben peinliche Challenges bestehen muss. Je verrückter, desto mehr Watcher (zahlende Zuschauer) und Fans gewinnt man ...

INHALT: Nerve - so heißt das allseits beliebte Online-Spiel, bei dem man im echten Leben peinliche Challenges bestehen muss. Je verrückter, desto mehr Watcher (zahlende Zuschauer) und Fans gewinnt man als Spieler dazu. Vee ist ein eher unauffälliges Mädchen und steht nur ungern im Mittelpunkt. Nachdem ihr Schwarm jedoch mit ihrer besten Freundin anbandelt, beschließt sie etwas zu tun, dass niemand von ihr erwartet hätte. Sie registriert sich als Spieler bei dem unberechenbaren Online-Spiel, ohne zu wissen worauf sie sich da wirklich einlässt.


MEINUNG: Ich habe dieses Buch innerhalb von gerade mal knapp zwei Tagen durchgelesen. Es beginnt direkt ohne Umschweife spannend und schon begleitet man Vee dabei wie sie sich aus einem Impuls heraus einfach bei NERVE anmeldet. Die ersten Challenges, die sie als Player bestreitet sind zwar peinlich und ziehen große Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich, sind aber größtenteils harmlos. Mit der Zeit werden die Aufgaben, die Vee erfüllen muss jedoch immer fragwürdiger und dringen immer tiefer in die Privatssphäre ein. Aufzuhören wäre natürlich eine Option, doch die Preise für bestandene Aufgaben sind zu verlockend. Schließlich weiß NERVE dank des Internets was sich die Player wünschen. Glücklicherweise hat Vee im späteren Verlauf die tatkräftige Unterstützung durch einen weiteren Player namens Ian. Dieser zeigt zwar auch Interesse an Vee, aber eine Romanze steht bei diesem Roman nicht im Vordergrund. Es geht wirklich in erster Linie um das Spiel und darum inwiefern Menschen dadurch manipuliert werden können. Ein nicht allzu unrealistisches Szenario. Gerade in der heutigen Zeit in der immer mehr Apps aus dem Boden schießen. Somit ist es sogar ziemlich erschreckend real. Es ist nicht undenkbar, dass es ein Spiel wie NERVE in naher Zukunft geben könnte. Doch will man das wirklich? Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, weil man einfach wissen will, welche Aufgaben noch auf Vee oder andere Spieler warten. Das Finale gefiel mir zu einem gewissen Punkt auch sehr gut. Hier wird die Absurdität und Grausamkeit des Spiels auf die Spitze getrieben. Allerdings bleibt das Ende ziemlich offen und kann frei interpretiert bzw. weiter gesponnen werden.

Passend zu dem Buch kam ein Film mit Emma Roberts und Dave Franco in der Hauptrolle heraus. Hierzu sei jedoch anzumerken, dass dieser mit dem Inhalt des Buchs so ziemlich gar nichts gemeinsam hat. Die Challenges im Film sind eher actionreicher als es im Buch der Fall ist. Auch wurden die Charaktere anders dargestellt und das Ende ist verändert. Mir gefielen beide Versionen gut, da beide unterschiedliche Stärken und Schwächen hatten. Eine Mischung aus beidem Varianten hätte vielleicht die richtige Mischung gegeben. Trotz dieser Kritik hat NERVE seine 4 Sterne voll und ganz verdient.

PRO & CONTRA: + Es passiert immer etwas Neues, wodurch man gespannt weiter liest und es nicht langweilig wird
+ mysteriöse, bildhafte Atmosphäre
+ sehr aktuelles und realistisches Thema, das zum Nachdenken anregt
- etwas seltsame und wenig ausgearbeitete Charaktere
- zu offenes Ende

FAZIT: Ein Buch, das durch immer neue Wendungen kaum aus der Hand zu legen ist. Die Charaktere bleiben bei dem Tempo jedoch leider etwas auf der Strecke und wirken wenig ausgearbeitet. Alles in allem jedoch ein spannender Roman, der zu unterhalten weiß.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2025

Zeitlos

Echo Boy
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Zu allererst muss ich sagen, dass ich mir dieses Buch nicht geholt hätte, wenn Matt Haig nicht der Autor wäre. Der Roman klingt zwar zunächst interessant, aber auch nicht sonderlich innovativ. Roboter ...

Zu allererst muss ich sagen, dass ich mir dieses Buch nicht geholt hätte, wenn Matt Haig nicht der Autor wäre. Der Roman klingt zwar zunächst interessant, aber auch nicht sonderlich innovativ. Roboter in der Zukunft, die zur Bedrohung werden und eine übertechnisierte Welt - das alles hatten wir schon öfter. Interessant und anders ist hier jedoch die Herangehensweise bei der Entwicklung der Echos. Das Beste vom Menschen und das Beste aus der Technik soll hier miteinander verbunden werden. Echos besitzen Organe, eine fleischliche Hülle und gleichen einem echten Menschen nahezu komplett. Sie brauchen allerdings keinen Schlaf, nur eine kurze Aufladezeit von zwei Stunden und Zuckerwasser, dass sie am Leben und aktiv hält. Gefühle haben sie nicht. Sie sind programmiert um zu gehorchen. Dementprechend herablassend wird auch mit ihnen teilweise umgegangen. Sie sind nur Produkte. Allerdings ist nicht jeder Echo gleich. Jeder wird speziell nach bestimmten Schwerpunkten hergestellt. Während einige speziell für die Buchhaltung produziert werden, gibt es wieder andere Modelle für Pflegeberufe usw.

Nach dem Tod von Audreys' Eltern zieht sie zu ihrem Onkel, der den führenden Konzern zur Entwicklung und Herstellung von Echos führt. Hier fühlt Audrey sich zu Beginn durch die ständige Begegnung mit Echos unwohl nach den vergangenen Geschehnissen. Ihr Onkel kümmert sich jedoch gut um sie und gibt ihr Zeit alles zu verarbeiten. Einer der Echos scheint sie jedoch nicht in Ruhe zu lassen. Er wird Daniel genannt und rettet Audrey schon bald das Leben. Er scheint fehlerhaft, anders als die anderen Echos und Audrey wird schon bald herausfinden wieso.

Mehr möchte ich zum Inhalt auch nicht sagen. Matt Haig spielt hier sehr gut mit Werten und Gefühlen, die einen Menschen ausmachen oder auch nicht ausmachen. Ab wann verhält sich ein Mensch mehr wie eine Maschine oder eine Maschine wie ein Mensch? Was ist Menschlichkeit? Welche positiven, aber auch negativen Aspekte verbinden sich in diesem Wort? Dies wird sehr philosphisch dargestellt, aber auch dramatisch inszeniert. Ich fand es auch gut, dass hier zu der typischen Darstellung dieser Thematik auch gezeigt wurde wie Menschen eine Gefahr für "Roboter" werden können und nicht nur umgekehrt. Was macht es aus einem Menschen, wenn er jederzeit menschenähnliche Roboter um sich herum hat, die nur ihrem Befehl gehorchen? Einiges blieb nur angerissen und wurde nicht tiefer beleuchtet. Dies liegt aber überwiegend wohl daran, dass dies hier ein Jugendbuch ist und manche Aspekte zu explizit oder verstörend für Jugendliche oder auch Kinder wären. Andeutungen genügen dort und reichen auch sich noch eigene Gedanken selber dazu zu machen.

Die angekündigte Liebesgeschichte beginnt erst im letzten Drittel des Buches und hat wenig Gewicht. Man hätte diese auch getrost weg lassen können und es hätte mich nicht gestört. Auch wirkt diese leider etwas unausgereift und plötzlich. Ich hatte das Gefühl, dass diese etwas deplatziert war, auch wenn mir die Idee an sich gefiel. Um dieser Geschichte jedoch mehr Raum zu geben, hätte das Buch locker 100 Seiten mehr gebraucht.

Dies soll aber nicht weiter stören. Die Welt, die Haig geschaffen hat ist gut inszeniert und man kann sich alles gut vorstellen. Die Macht von Tecknik-Konzernen liegt nahezu über denen der Politiker. Macht wird vor allem durch Geld erreicht. Eine düstere Zukunft, die durch Korruption und manipulierter Technik besteht. Keine schöne Vorstellung. Leider ist die Story allerdings für mich speziell sehr vorhersehbar gewesen. Ich ahnte schnell worauf das alles hinaus läuft. Dies brachte der Geschichte trotzdem keinen Abbruch. Gute 4 Sterne. Nicht der beste Roman von Matt Haig, aber keineswegs schlecht.

FAZIT:
Ein Roman, der mir sehr gut gefallen hat. Eine altbekannte Thematik bekommt hier einen neuen Schliff. Weniger Liebesgeschichte, dafür aber mehr Science-Fiction-Thriller. Durch die vielen angeschnittenen Thematiken eignet sich das Buch meiner Meinung auch sehr gut für Diskussionen in der Schule.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Reflektionshilfe zur Weiterentwicklung

Die Phönixkarten für dein Inneres Kind - 44 Archetypenkarten und 192-seitiges farbiges Booklet
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Als ich von diesem Set erfuhr, wusste ich direkt, dass ich es haben muss – und bin nach wie vor begeistert von der Grundidee, Archetypen mit Innerer-Kind-Arbeit zu verbinden. Beim Legen merke ich deutlich, ...

Als ich von diesem Set erfuhr, wusste ich direkt, dass ich es haben muss – und bin nach wie vor begeistert von der Grundidee, Archetypen mit Innerer-Kind-Arbeit zu verbinden. Beim Legen merke ich deutlich, dass es genau das Set ist, das ich im Moment brauche.

Gestalterisch gefallen sie mir sehr gut: Der Stil ist dunkel, geheimnisvoll und voller kleiner Details. Sie liegen angenehm in der Hand und wirken insgesamt stimmig. Was mich allerdings etwas stört, ist der Einsatz von KI bei der Gestaltung – bei manchen Karten merkt man einfach, dass sie dadurch leicht unstimmig wirken. Trotzdem sind die Motive schön anzusehen und transportieren die gewünschte Stimmung. Man merkt, dass sie trotz KI-Nutzung nicht "auf die Schnelle" entstanden sind.

Etwas enttäuscht war ich von der Materialqualität. Im Vergleich zu anderen Decks, auch zwei weiteren aus demselben Verlag, wirken sowohl Karten als auch Box weniger stabil. Das finde ich schade, denn bei häufigem Gebrauch nutzt sich so ein Deck natürlich schneller ab. Ich bin daher etwas unsicher, wie langlebig die Karten auf Dauer sein werden.

Inhaltlich überzeugt mich das Set aber voll und ganz. Schon die erste Legung hat bei mir Themen berührt, die immer wiederkehren – aber auch Bereiche gezeigt, die ich bereits positiv transformieren konnte. Das hat mich sehr berührt und motiviert, weiter mit dem Deck zu arbeiten.

Das Booklet ist liebevoll gestaltet und hochwertig. Es erklärt kurz und klar die Grundlagen der Inneren-Kind-Arbeit sowie die Rolle des „Inneren Jugendlichen“. Auch ohne Vorkenntnisse kann man damit gut einsteigen. Die einfachen Legesysteme sind verständlich beschrieben, und die Texte zu den Karten laden wirklich zum Reflektieren ein. Ein kleines Plus wäre noch ein Inhaltsverzeichnis mit Seitenzahlen gewesen – das würde die Orientierung erleichtern.

Fazit: Eine wundervolle Idee, die inhaltlich stark und inspirierend umgesetzt wurde.
Thema und Aufbau sind top – nur die Qualität von Karten und Box dürfte gerne etwas hochwertiger sein. Ich hoffe, dass sie trotzdem lange halten, denn ich werde sie sicher noch oft zur Hand nehmen.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Gute Struktur

Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends
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Ich habe bisher nur wenige Kochbücher gefunden, die mich wirklich überzeugen konnten, da viele für meinen Geschmack zu unübersichtlich sind: redundanter Text, verschachtelte Erklärungen und eine ...

Ich habe bisher nur wenige Kochbücher gefunden, die mich wirklich überzeugen konnten, da viele für meinen Geschmack zu unübersichtlich sind: redundanter Text, verschachtelte Erklärungen und eine unlogische Reihenfolge machen das Nachkochen oft unnötig kompliziert. Restlos zufrieden bin ich bisher nur mit den Rezeptkarten und Büchern von HelloFresh.

Dieses Buch hier hat mich jedoch positiv überrascht. Zwar könnte die Struktur stellenweise noch verbessert werden – Zutaten könnten im Text stärker hervorgehoben und manche Beschreibungen präziser formuliert sein – dennoch sind die einzelnen Schritte verständlich erklärt und insgesamt gut nachvollziehbar.

Die Unterteilung in Frühstück, Mittag- und Abendessen ist eine nette Idee, für mich aber nicht zwingend notwendig. Manche Zutaten sind eher hochpreisig oder in ländlicheren Gegenden schwer zu bekommen, lassen sich aber in den meisten Fällen durch kostengünstigere Alternativen ersetzen. Grundsätzlich bleibt alles umsetzbar und preislich akzeptabel.

Die eingestreuten Fun-Facts zu den Essgewohnheiten der Deutschen sind interessant, auch wenn ich mich darin persönlich nicht wiedergefunden habe. Für meinen Alltag wird das Buch eher eine Ergänzung als ein Standardwerk sein, da es mir textlich insgesamt etwas sperrig ist.

Optisch und vom Layout her ist es allerdings sehr gelungen. Bisher habe ich nur wenige Rezepte ausprobiert, die waren aber problemlos umsetzbar.

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