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Veröffentlicht am 27.10.2025

War ok

Brightstone College – Hinter der Fassade lauert das Böse
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Der Einstieg ins Brightstone College gelingt sofort, die Atmosphäre wirkt geheimnisvoll, leicht elitär und weckt direkt Neugier. Die Autorin schreibt flüssig und angenehm, man kommt gut voran und möchte ...

Der Einstieg ins Brightstone College gelingt sofort, die Atmosphäre wirkt geheimnisvoll, leicht elitär und weckt direkt Neugier. Die Autorin schreibt flüssig und angenehm, man kommt gut voran und möchte die Geheimnisse rund um Leni unbedingt entschlüsseln. Die Grundidee mit der Identitätsübernahme hat mir gefallen und auch das Setting hat definitiv seinen Reiz.

Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sehr viele Elemente gleichzeitig bedient werden sollten: Internatsleben, Dark Academia, Sport, Pferde Romance, Thriller. Von allem ein bisschen, aber nichts so richtig vertieft. Besonders die Polo Thematik nimmt überraschend viel Raum ein was mich eher weniger abgeholt hat. Manches zog sich dadurch etwas und gelegentlich fehlte mir die emotionale Tiefe um wirklich komplett mitzufiebern.

Die Spannung ist zwischendurch durchaus vorhanden und einige Wendungen konnten mich auch überraschen. Die Figuren bleiben allerdings stellenweise etwas blass sodass die Geschichte zwar unterhaltsam ist aber nicht vollends nachhallt.

Insgesamt ein solider Jugendthriller mit interessantem Setting und guter Atmosphäre der mich gut unterhalten hat aber nicht komplett begeistern konnte. Ideal für zwischendurch wenn man etwas Mysteriöses mit leichtem Internatsflair sucht.

Veröffentlicht am 29.07.2025

unterhaltsamer ,,Zwischendurch-Read"

Night Shift
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Night Shift ist eine süße, cozy College-Romance mit einer ordentlichen Prise Buchliebe, ein bisschen zu viel Misscommunication und mehr Spice, als man anfangs erwartet. Kendall, introvertiert und bücherverliebt, ...

Night Shift ist eine süße, cozy College-Romance mit einer ordentlichen Prise Buchliebe, ein bisschen zu viel Misscommunication und mehr Spice, als man anfangs erwartet. Kendall, introvertiert und bücherverliebt, trifft auf Vince, den Basketballstar mit weichem Kern -eine bekannte Kombi, die hier
trotzdem ihren Reiz hat. Das Setting in der Bibliothek sorgt für. gemütliche Stimmung, und Kendalls Angewohnheit, ihr Leben wie einen Roman zu sehen, bringt charmante Gedanken mit sich. Leider dominiert der Misscommunication-Trope weite Teile der Handlung. Das wirkt auf Dauer etwas ermüdend, auch wenn es stellenweise
realistisch bleibt.

Die Chemie stimmt, auch wenn die Entwicklung ihrer Beziehung manchmal etwas sprunghaft wirkt. Trotzdem liest sich das Ganze angenehm leicht und macht irgendwie sÜchtig. Kein Highlight, aber ein sehr unterhaltsamer ,,Zwischendurch-Read" mit Herz.

Veröffentlicht am 29.07.2025

Tolles Setting mit einpaar schwächen

Dreams of Sapphire Seas
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Dreams of Sapphire Seas ist der zweite Band der Irland-Dilogie und setzt die Reihe mit einem ernsteren Ton fort. Besonders das Setting in Cork hat mir wieder gut gefallen – Irland als Schauplatz bringt ...

Dreams of Sapphire Seas ist der zweite Band der Irland-Dilogie und setzt die Reihe mit einem ernsteren Ton fort. Besonders das Setting in Cork hat mir wieder gut gefallen – Irland als Schauplatz bringt einfach eine besondere Atmosphäre mit. Auch Serenas Einsatz für soziale Gerechtigkeit, besonders im Hinblick auf Obdachlosigkeit, hat die Geschichte inhaltlich aufgewertet. Ihre Freundschaft mit Charlie war ein berührender Aspekt und hat dem Thema ein Gesicht gegeben.

Trotzdem hatte ich mit Serena als Figur manchmal meine Schwierigkeiten. Anfangs engagiert und stark, trifft sie gegen Ende einige fragwürdige Entscheidungen, die sie für mich weniger sympathisch gemacht haben. Aedan dagegen mochte ich – sein innerer Konflikt zwischen Loyalität zu seiner Familie und seinem Gerechtigkeitsempfinden wurde glaubwürdig dargestellt. Ihre Beziehung hatte Potenzial, das für mich aber nicht ganz ausgeschöpft wurde. Die Chemie blieb etwas oberflächlich.

Die Kommunikation zwischen den Figuren war wieder ein zentrales Problem: Vieles hätte sich mit ein paar offenen Gesprächen lösen lassen. Stattdessen wurde geschwiegen und verdrängt, was unnötige Konflikte erzeugt hat. Auch einige Wiederholungen, besonders rund um das Thema RAG Week, haben den Lesefluss gestört.

Fazit:
Ein Roman mit wichtigem gesellschaftlichem Thema, toller Kulisse und starken Ansätzen, aber auch einigen Längen und Schwächen in der Figurenzeichnung. 3,5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 03.02.2025

Wichtige Botschaft, aber nicht viel Inhalt

Your Eyes on Me – Based on Alexa's True Story
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"Your Eyes on Me" greift essenzielle Themen wie Body Positivity, Mobbing und Selbstakzeptanz auf, was ich sehr schätze. Aleas Geschichte wirkt authentisch, und ihre Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar. ...

"Your Eyes on Me" greift essenzielle Themen wie Body Positivity, Mobbing und Selbstakzeptanz auf, was ich sehr schätze. Aleas Geschichte wirkt authentisch, und ihre Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar. Besonders die Darstellung ihrer Vergangenheit und der gesellschaftlichen Herausforderungen fand ich gut gelungen.

Allerdings hat die Umsetzung für mich nicht ganz funktioniert. Die Lovestory zwischen Alea und Titus blieb oberflächlich und entwickelte sich viel zu schnell, wodurch die emotionale Tiefe gefehlt hat. Statt echter, tiefgehender Gespräche zwischen den beiden lag der Fokus stark auf körperlicher Anziehung, was ich schade fand. Zudem war mir das Thema Gewicht stellenweise zu dominant, während andere Aspekte der Geschichte zu kurz kamen.

Trotz dieser Kritikpunkte ist die Botschaft des Buches wichtig, und die Nebencharaktere bringen etwas mehr Abwechslung in die Geschichte. Wer eine tiefere Liebesgeschichte erwartet, könnte jedoch enttäuscht sein. 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Piratenbuch mit Potenzial nach oben

Daughter of the Pirate King - Fürchte mein Schwert
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„Daughter of the Pirate King“ hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es nicht ganz ein Highlight für mich war. Das Setting auf dem Piratenschiff fand ich großartig, und die Mischung aus Spannung, Action ...

„Daughter of the Pirate King“ hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es nicht ganz ein Highlight für mich war. Das Setting auf dem Piratenschiff fand ich großartig, und die Mischung aus Spannung, Action und Humor hat mich durchaus unterhalten. Alosa als Protagonistin hat mir gefallen – sie ist stark, clever und hat diese moderne, feministische Sichtweise, die in einer historischen Piratenwelt erfrischend wirkt. Trotzdem fand ich sie manchmal zu perfekt dargestellt. Sie betont oft, wie toll sie ist, was mir auf Dauer ein bisschen zu viel wurde und die anderen Charaktere in den Hintergrund drängte.

Die Chemie zwischen Alosa und Riden war für mich ein zweischneidiges Schwert. Ich mochte ihre Schlagabtäusche und die humorvollen Momente, aber die Romanze konnte mich emotional nicht ganz abholen. Sie wirkte oft sprunghaft, und die Gefühle wurden nicht tief genug dargestellt, um mich wirklich mitzureißen.

Die Handlung war zu Beginn spannend, ließ für mich aber ab der Hälfte etwas nach. Einige Szenen wiederholten sich, und vieles wurde vorhersehbar, sodass ich mir an manchen Stellen mehr Überraschungen gewünscht hätte. Trotzdem gab es viele unterhaltsame und actionreiche Momente, die das Buch lesenswert machen.

Alles in allem ist „Daughter of the Pirate King“ ein solides Abenteuer, das ich gerne gelesen habe, auch wenn es mich nicht komplett fesseln konnte. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung, habe aber nicht das dringende Bedürfnis, direkt weiterzulesen. Perfekt für zwischendurch, besonders wenn man Romantasy mit einem Piraten-Setting mag!

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