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Veröffentlicht am 29.10.2025

Schöner Abschluss der Dilogie, wenn auch nicht so stark wie Band 1

How To Find A Fallen Star (New York Magics 2)
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Band 1 "How To Catch A Magical Light" gefiel mir ausgesprochen gut und so war ich gespannt, was Irrlicht Arlyn Dorell und Special Agent Marlon Heaton in der Fortsetzung erwartet. Diese knüpft direkt an ...

Band 1 "How To Catch A Magical Light" gefiel mir ausgesprochen gut und so war ich gespannt, was Irrlicht Arlyn Dorell und Special Agent Marlon Heaton in der Fortsetzung erwartet. Diese knüpft direkt an den Cliffhanger des Vorgängers an und sorgt gleich zu Beginn für sehr viele spannende Momente und gefährliche Situationen.

Da Marlon nun Arlyns wahre Identität kennt, muss sie sich sein Vertrauen hart zurück erkämpfen. Dass dies nicht von jetzt auf gleich geschieht, sondern die zwei sich ganz langsam wieder annähern, gefiel mir gut. Doch wie auch schon im 1. Band konnte ich die Anziehungskraft zwischen Arlyn und Marlon einfach nicht so richtig fühlen. Trotzdem mochte ich beide Charaktere wirklich gerne, ebenso wie Arlyns Freunde, die sie und Marlon bei ihren Ermittlungen unterstützen.

Dank des federleichten Erzählstils und der wirklich spannend konstruierten Storyline flog ich nur so durch die Seiten. Mehr möchte ich zur Handlung gar nicht verraten, um nichts aus Band 1 zu spoilern, da die Geschehnisse in "How To Find A Fallen Star" auf diesen aufbauen, weshalb man die Dilogie unbedingt in chronologischer Reihenfolge lesen sollte.

Für das Ende hätte sich die Autorin meines Empfindens nach ein wenig mehr Zeit lassen können. Es kam doch ziemlich abrupt und gerade weil dieser Band die Dilogie abschließt, hätte es gerne etwas emotionaler sein dürfen, insbesondere zwischen Arlyn und Marlon.

Auch wenn dieses Buch nicht ganz an den Vorgängerband heran kommt, hatte ich insgesamt dennoch schöne Lesestunden und kann diese Dilogie Fans von Urban und Romance Fantasy definitiv empfehlen!

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Ruhiger als die Vorgänger, aber dennoch fesselnd

Sein wahres Gesicht
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Auch wenn die älteren Jack Reacher Romane mittlerweile weit mehr als 20 Jahre auf dem Buckel haben, so lese ich sie unwahrscheinlich gerne. Der ehemalige Militärpolizist gehört unlängst zu meinen liebsten ...

Auch wenn die älteren Jack Reacher Romane mittlerweile weit mehr als 20 Jahre auf dem Buckel haben, so lese ich sie unwahrscheinlich gerne. Der ehemalige Militärpolizist gehört unlängst zu meinen liebsten Romanfiguren und glücklicherweise habe ich noch jede Menge Bände aus dieser großartigen Reihe vor mir.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, passt die Genrebeschreibung Roman diesmal zu 100%. Einen Krimi oder Thriller darf man hier nicht erwarten, dies gleich mal vorneweg. "Sein wahres Gesicht" ist wesentlich ruhiger von der Erzählweise her und ließ mich eine gewisse Spannung vermissen. So manche Beschreibungen waren mir zudem etwas zu detailliert und wirkten dadurch langatmig.

Doch was Lee Child meisterhaft beherrscht ist, einen intelligenten und genial konstruierten Plot zu erschaffen. Obwohl die offensichtliche Spannung fehlte, empfand ich die Handlung dennoch als fesselnd. Der Autor ist einfach ein unglaublich toller Geschichtenerzähler und das macht diese Bücher rund um Reacher auch so einzigartig.

Was mir darüber hinaus ungemein gefiel, ich lernte eine andere Seite von Reacher kennen. Denn mit Jodie tritt jemand aus Reachers Vergangenheit in sein Leben und durch seine Gefühle für sie kommt eine weichere und emotionalere Seite von dem sonst so einsamen Wolf zum Vorschein. Jodie war mir im Übrigen sehr sympathisch, sie ist klug und tough. Ich bin gespannt, ob sie in einem weiteren Reacher Roman auftaucht, wobei ich fast fürchte, dass Reacher ihr das Herz bricht und wie üblich weiter zieht.

Ich hatte wieder einmal eine großartige Zeit mit Reacher, wenngleich dieses Buch mir fast etwas zu ruhig war - von dem Showdown gegen Ende hin jedoch abgesehen, dieser war unheimlich spannend! Und würde es nicht bereits 29 Bände geben, hätte ich mir ernsthaft Sorgen um Reacher gemacht.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Nicht ganz so spannend, wie erhofft

Sie beobachtet dich
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"Sie beobachtet dich" war mein zweites Buch von Camilla Way und obwohl es spannungstechnisch meines Erachtens nach nicht ganz an "Das Böse in ihr" heran kommt, ist es nichtsdestotrotz mehr als lesenswert.

Die ...

"Sie beobachtet dich" war mein zweites Buch von Camilla Way und obwohl es spannungstechnisch meines Erachtens nach nicht ganz an "Das Böse in ihr" heran kommt, ist es nichtsdestotrotz mehr als lesenswert.

Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus Edies Sicht in der Gegenwart und Heathers Perspektive in der Vergangenheit, als die beiden noch Teenager waren. Camilla Way taucht tief in die Gedanken- und Gefühlswelt ihrer Hauptfiguren ein und ich als Leserin konnte mich meist relativ gut in beide Mädchen bzw. Frauen, hineinversetzen. Dabei wurden diverse Gefühle geweckt - Mitgefühl, ab und zu sogar Sympathie, jedoch auch eine gewisse Abneigung und Verachtung gegenüber Heather und Edie.

Die toxische Beziehung zwischen ihren Protagonistinnen hat die Autorin meiner Meinung nach sehr detailliert und fesselnd ausgearbeitet. Trotzdem hatte ich etwas Schwierigkeiten, Edies Entscheidungen in Bezug auf Heather nachzuvollziehen, als diese viele Jahre später wieder in ihr Leben trat. Dies mag allerdings daran gelegen haben, dass ich mich in die verzweifelte Lage, in der Edie sich befand, nur sehr schwer hineinfühlen konnte.

Trotz gut konstruierter Plottwists fehlte mir insgesamt etwas die Spannung. Einige Kapitel waren leider ziemlich langatmig - ohne, dass viel passierte oder gar Nervenkitzel aufkam. Das Ende war hingegen aber richtig gut und konnte einiges wieder wett machen. Dennoch würde ich das Buch eher in die Kategorie Spannungsroman statt Psychothriller einordnen, was jedoch wie immer Geschmackssache ist.

Auch wenn mich das Buch nicht so stark fesseln konnte, wie erhofft, las es sich dennoch sehr gut, was u.a. an Camilla Ways toller Erzählweise lag. Ich mag ihre Bücher wirklich gern und freue mich darauf, künftig noch mehr von ihr zu lesen.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Spannender Thriller mit kleinen Schwächen

Reset
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Nach "Höllenfeuer", was mir ausgesprochen gut gefiel, war "Reset" nunmehr mein zweites Buch von Peter Grandl und mit Sicherheit nicht das letzte. Ich hatte mich diesmal für die Hörbuchversion, wunderbar ...

Nach "Höllenfeuer", was mir ausgesprochen gut gefiel, war "Reset" nunmehr mein zweites Buch von Peter Grandl und mit Sicherheit nicht das letzte. Ich hatte mich diesmal für die Hörbuchversion, wunderbar gelesen von Jasmin Tabatabai, entschieden und es nicht bereut. Das Hörbuch bescherte mir über 16 Stunden lang Spannung und Nervenkitzel.

Erzählt wird der dystopische Thriller in drei Akten, kurzen Kapiteln und aus diversen Perspektiven. Ich muss gestehen, ich fühlte mich vor allem zu Beginn etwas erschlagen von den vielen Namen und hatte Probleme, diese alle auf dem Schirm zu behalten. Zudem tat ich mich schwer, eine Bindung zu den einzelnen Charakteren aufzubauen, da es schlichtweg zu viele waren und mir auch etwas die Tiefe fehlte. Somit blieben die Ermittler der Taskforce und IT-Experten leider etwas blass, auch wenn sie durchaus interessante Facetten aufwiesen.

Dafür wirkt der Plot äußert gut recherchiert und durchdacht. Das Thema künstliche Intelligenz ist brandaktuell, wodurch die Geschichte erschreckend realitätsnah erscheint. Die Welt in "Reset" hingegen kann nur noch schwer zwischen Realität und Deepfakes unterscheiden. Das rasante Tempo sowie der konstant hohe Spannungsbogen ziehen sich durch das gesamte Hörbuch, sodass ich immerzu wissen wollte, wie es weitergeht. Lediglich das Ende war mir zum einen etwas "too much" und zum anderen kam es auch ein klein wenig zu abrupt, was jedoch sicherlich Geschmackssache ist.

Insgesamt gefiel mir "Reset" trotz kleiner Schwächen gut, auch wenn das Buch keine leichte Kost ist und stetig meine volle Aufmerksamkeit forderte. Ein spannender und beklemmender Thriller, der zum Nachdenken anregt und aufgrund seines brisanten Themas noch lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Konnte mich auf emotionaler Ebene nicht zu 100% abholen

Was wir verloren glaubten
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Was mir an Brittainy Cherrys Büchern u.a. sehr gefällt ist, dass man die einzelnen Bände ihrer Reihen unabhängig voneinander lesen kann (normalerweise lese ich Reihen eigentlich stets chronologisch). Denn ...

Was mir an Brittainy Cherrys Büchern u.a. sehr gefällt ist, dass man die einzelnen Bände ihrer Reihen unabhängig voneinander lesen kann (normalerweise lese ich Reihen eigentlich stets chronologisch). Denn wenngleich die Figuren bereits aus Band 1 bekannt sind, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, mir würde irgendetwas fehlen.

Geschrieben ist "Was wir verloren glaubten" äußerst bildhaft, flüssig und, typisch für Brittainy Cherry, unheimlich emotional. Und obwohl ich mit Sport nicht sonderlich viel am Hut habe, empfand ich das Thema Baseball schön integriert, ohne, dass es zu stark im Vordergrund stand.

Neben einer gewissen Leichtigkeit, humorvollen Dialogen und Romantik kommen aber auch ernsthafte Themen wie Depressionen nicht zu kurz. Die Charaktere in Brittainy Cherrys Büchern wirken stets wie aus dem Leben gegriffen, sie sind nicht perfekt, was sie sehr authentisch und nahbar wirken lässt.

Die einzelnen Figuren sind äußerst detailliert und liebevoll beschrieben. Jedoch hatte ich ein paar Probleme mit Avery. Ihr Verhalten empfand ich zuweilen etwas unreif und kindisch, insbesondere wenn man ihr Alter bedenkt. Ansonsten gefiel mir die Chemie zwischen ihr und Nathan jedoch sehr gut - von den spicy Szenen mal abgesehen.

Der Plot überzeugt mit viel Tiefe, Herz und Humor - eine wirklich gelungene Mischung. Trotzdem fehlte mir irgendwie dieses gewisse Etwas. Auf emotionaler Ebene konnte mich "Was wir verloren glaubten" längst nicht so abholen, wie andere Bücher der Autorin. Nichtsdestotrotz bleibt Brittainy Cherry meine persönliche New Adult Queen.

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