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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

absolut fesselnd

Das Kalendermädchen
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Ich habe noch gar nicht so viele Bücher von Sebastian Fitzek gelesen, aber als ich im letzten Jahr von dieser besonderen Ausgabe gehört habe, wusste ich sofort: Das brauche ich unbedingt. Also lag es an ...

Ich habe noch gar nicht so viele Bücher von Sebastian Fitzek gelesen, aber als ich im letzten Jahr von dieser besonderen Ausgabe gehört habe, wusste ich sofort: Das brauche ich unbedingt. Also lag es an Weihnachten unterm Baum – ein Geschenk von meinem Liebsten. Und jetzt, fast ein Jahr später und pünktlich zur Vorweihnachtszeit, habe ich es endlich gelesen.

Warum es so lange auf meinem SuB lag? Keine Ahnung. Denn sobald ich angefangen habe, war es um mich geschehen – zwei Tage, und das Buch war verschlungen.

Fitzek hat mich von der ersten Seite an gepackt.
Sein Schreibstil ist unglaublich eingängig: kurze Kapitel, prägnante Sätze, ein Tempo, das einen atemlos weiterlesen lässt. Dieses „Nur noch ein Kapitel … und noch eins …“ wurde sehr schnell zur Realität.

Die Spannung bleibt konstant hoch, zieht sich wie ein straff gespanntes Band durch die ganze Geschichte und entlädt sich in einem explosiven, wirklich unerwarteten Finale. Dazu kommen Wendungen, die mich mehrfach überrascht haben, genau das liebe ich an Thrillern. Man möchte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

Die Geschichte lebt nicht nur von Tempo und Twist, sondern auch von ihren Figuren.
Olivia, die Adoptivmutter, ist eine starke, greifbare Protagonistin. Ihre Verzweiflung, ihr Mut und die bedingungslose Liebe zu ihrer Tochter machen sie unglaublich authentisch.

Und dann ist da Valentina Rogall, deren Perspektive eine zusätzliche Tiefe und Beklemmung in die Handlung bringt. Ihre Angst, ihr innerer Kampf, diese düstere, bedrückende Atmosphäre rund um das „Kalendermädchen“, das alles sorgt dafür, dass man emotional voll drin ist.

Ein Thriller, der durch Tempo, Struktur und Emotion überzeugt und von Anfang bis Ende fesselt.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Zwischen Schmerz und Hoffnung

Songs for the Broken
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Ich habe bisher alles von Maren Vivien Haase gelesen – sie gehört mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Songs for the Broken, der zweite Band des Rise and Fall-Duetts, musste allerdings ...

Ich habe bisher alles von Maren Vivien Haase gelesen – sie gehört mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Songs for the Broken, der zweite Band des Rise and Fall-Duetts, musste allerdings ziemlich lange auf meinem SuB warten, bis ich endlich dazu gegriffen habe. Und wie so oft frage ich mich: Warum eigentlich?

Ich liebe alles, was mit Musik zu tun hat – Songwriting, Popkultur, die Bühne, das Funkeln und die Schattenseiten dahinter. Schon der erste Band hat mich mit seinem Einblick in diese mir so fremde Welt begeistert. Und da ich außerdem ein großer Fan von Sports Romance bin, war Songs for the Broken einfach wie für mich gemacht. Fake-Dating mochte ich früher übrigens gar nicht – es schien mir immer zu weit weg von der Realität. Aber inzwischen zählt es zu meinen liebsten Tropes, und hier wurde es perfekt umgesetzt.

Presley kennen wir bereits aus dem ersten Band – dort eher am Rande und nicht unbedingt als sympathischsten Charakter. Umso gespannter war ich auf ihre Geschichte. In diesem Buch zeigt sie eine ganz andere Seite: eine unglaublich starke, verletzliche und mutige junge Frau, die sich in einer männerdominierten Branche behaupten muss. Sie kämpft – gegen Machtmissbrauch, gegen Vorurteile und gegen ein System, das Frauen immer wieder kleinhalten will.

Auch Kane war ein großartiger Charakter. Von Anfang an stach er heraus – liebenswert, empathisch und ehrlich. Er ist Presleys Ruhepol, ihr Gegenstück, jemand, der sie wirklich sieht. Und ja, seine Familie (und sein ungewöhnliches Haustier mitten in L.A.) haben mein Herz im Sturm erobert.

Das Buch greift einige sehr ernste Themen auf, die einmal mehr zeigen, dass New Adult so viel mehr ist als nur Romantik. Ich kann wirklich jedem raten, die Triggerwarnung am Anfang zu lesen. Es geht unter anderem um sexuellen Missbrauch, Machtmissbrauch und die Frage, wem in solchen Fällen geglaubt wird. Presley wird gezwungen, mit ihrem Täter weiterzuarbeiten – eine Situation, die schmerzhaft realistisch beschrieben wird. Maren Vivien Haase zeigt damit, wie dringend diese Themen auch in der Literatur ihren Platz haben.

Dieses Buch macht Mut. Mut, sich zu wehren. Mut, laut zu werden. Und Mut, die Schuld endlich dorthin zu verschieben, wo sie hingehört – auf die Täterseite.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung! 💛

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Ein gefühlvolles Wiedersehen

Dunbridge Academy - Anymore
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Die Dunbridge Academy war die erste Buchreihe von Sarah Sprinz, die ich gelesen – und direkt geliebt – habe. Sie war auch der Grund, warum danach Infinity Falling und University of British Columbia bei ...

Die Dunbridge Academy war die erste Buchreihe von Sarah Sprinz, die ich gelesen – und direkt geliebt – habe. Sie war auch der Grund, warum danach Infinity Falling und University of British Columbia bei mir einziehen durften. Als dann Band vier erschien, war für mich klar: Dieses Buch brauche ich sofort.

Ich habe mich für das Hörbuch entschieden, das ich über Bookbeat gehört habe – und ich konnte kaum aufhören. Innerhalb eines Tages war ich durch, was nicht zuletzt an den tollen Sprecher*innen Hannah Schepmann und Louis Friedemann Thiele lag. Ihre Stimmen waren angenehm und haben die Emotionen wunderbar transportiert.

Auf Grace’ Geschichte war ich schon seit dem ersten Band neugierig. Schon damals fand ich es beeindruckend, wie erwachsen Grace und Henry mit der Trennung umgegangen sind – zumindest nach außen. Doch während wir Henry in Band eins weiter begleitet haben, blieb Grace allein zurück. Jetzt endlich ihre Perspektive zu lesen, ihre Gedanken und ihre Unsicherheiten kennenzulernen, hat mich tief bewegt. Ihre Gefühle wirkten so greifbar, so ehrlich – ich habe mit ihr mitgefühlt, mitgelitten und gehofft.

Auch Gideon war bereits aus den vorherigen Bänden bekannt, allerdings muss ich gestehen, dass mir manches aus der Reihe nicht mehr ganz präsent war. Trotzdem fand ich ihn sofort interessant – gerade weil sich um ihn und seine Vergangenheit so viele Fragezeichen rankten. Während wir Grace’ Schmerz und Entwicklung hautnah miterleben, wird Gideons Geschichte erst nach und nach enthüllt – das hat für Spannung gesorgt und ihn umso greifbarer gemacht.

Insgesamt konnte ich mich in beide sehr gut hineinversetzen, wobei mir der Zugang zu Grace ein wenig leichter fiel. Ihre Verletzlichkeit, ihre Stärke und der innere Konflikt, ob sie ihr Herz wieder öffnen kann – all das wurde sehr feinfühlig dargestellt.



Ein wunderbarer vierter Band, der tiefer geht, als man vielleicht erwartet. Emotional, berührend und mit genau der richtigen Prise Hoffnung.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung – und ein großes „Willkommen zurück“ an die Dunbridge Academy! 💙📖

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Ein Buch wie ein warmer Lesemantel

Die Geschichtensammlerin
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Ich lese selten Klappentexte – meist entscheide ich mich aus dem Bauch heraus für ein Buch. Und das war auch hier wieder der Fall. Beim Hören habe ich dann gemerkt: Der Klappentext spiegelt den eigentlichen ...

Ich lese selten Klappentexte – meist entscheide ich mich aus dem Bauch heraus für ein Buch. Und das war auch hier wieder der Fall. Beim Hören habe ich dann gemerkt: Der Klappentext spiegelt den eigentlichen Inhalt nur bedingt wider. Aber das hat mich überhaupt nicht gestört – im Gegenteil: Ich wurde überrascht und völlig in die Geschichte hineingezogen.

Das Cover hat mich sofort angesprochen – ein echter Blickfang! Und der Farbschnitt ist einfach wunderschön und macht das Buch zu einem echten Schmuckstück im Regal.

Die Geschichte selbst war für mich wie ein warmer, weicher Lesemantel: cozy, magisch und voller Gefühl. Besonders die irische Kulisse war ein Traum – sie passt perfekt zu dieser ruhigen, berührenden Geschichte. Ich liebe es, wenn ein Buch auf zwei Zeitebenen spielt, und ich war auch hier wieder gespannt darauf, wie alles miteinander verknüpft ist. Ich wurde nicht enttäuscht – im Gegenteil, ich war begeistert.

Schon ab der ersten Seite war ich gefesselt vom gefühlvollen, stellenweise fast poetischen Schreibstil der Autorin. Die Geschichtensammlerin ist ein Buch der leisen Töne, das dennoch tief berührt. Themen wie Verlust, Trauer und Liebe werden mit viel Empathie und Feingefühl behandelt – nicht zuletzt dank der wunderbar authentischen Charaktere.

Anna war für mich eine tolle Figur: jung, neugierig, einfühlsam – ihre Tagebucheinträge habe ich sogar fast noch lieber gehört als die Kapitel in der Gegenwart. Bei Sarah habe ich anfangs etwas länger gebraucht, um warm mit ihr zu werden, doch ihre Entschlossenheit und ihre Neugier haben mich schließlich ganz für sie eingenommen – und sind letztlich der Grund, weshalb wir als Leser:innen diese besondere Geschichte überhaupt miterleben dürfen.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Zwischen Sternen, Staub und einem Hauch Science Fiction – eine warmherzige Geschichte über Liebe, Identität und Neuanfänge

Aus Sternen und Staub
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Ich habe das E-Book spontan gekauft, als es im Angebot war – ohne den Klappentext zu lesen (ja, das passiert mir öfter). Ich ging davon aus, dass mich ein Fantasy-Roman erwartet, aber schon nach wenigen ...

Ich habe das E-Book spontan gekauft, als es im Angebot war – ohne den Klappentext zu lesen (ja, das passiert mir öfter). Ich ging davon aus, dass mich ein Fantasy-Roman erwartet, aber schon nach wenigen Seiten war klar: Das hier ist Science Fiction. Ein Genre, in dem ich bisher kaum gelesen habe – was sich als überraschend bereichernd herausstellte.

„Aus Sternen und Staub“ war für mich in vielerlei Hinsicht eine besondere Geschichte: Es war mein erstes Buch mit einer schwulen Liebesgeschichte als zentralem Element – und ich mochte es unglaublich gern. Die Liebesgeschichte steht aber nicht im Vordergrund, sondern fügt sich ganz natürlich in eine tiefgehende Erzählung über Verlust, Neuanfang, Hoffnung und Zusammenhalt ein.


Die Figuren sind das Herzstück des Romans: Nate, Alex und Artemis (auch bekannt als Artemis Darth Vader – ja, wirklich!) sind auf ihre eigene Weise liebenswert, verletzlich und stark. T. J. Klune schafft es mit Leichtigkeit, seinen Charakteren Tiefe zu verleihen, sie lebendig wirken zu lassen und sie mit einem ganz besonderen Humor auszustatten.

Der Roman ist verrückt, tiefgründig, warmherzig, poetisch und dabei einfach schön zu lesen. Eine Geschichte über das Menschsein, über Außenseiter, zweite Chancen – und darüber, was Familie wirklich bedeutet.

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