absolut fesselnd
Das KalendermädchenIch habe noch gar nicht so viele Bücher von Sebastian Fitzek gelesen, aber als ich im letzten Jahr von dieser besonderen Ausgabe gehört habe, wusste ich sofort: Das brauche ich unbedingt. Also lag es an ...
Ich habe noch gar nicht so viele Bücher von Sebastian Fitzek gelesen, aber als ich im letzten Jahr von dieser besonderen Ausgabe gehört habe, wusste ich sofort: Das brauche ich unbedingt. Also lag es an Weihnachten unterm Baum – ein Geschenk von meinem Liebsten. Und jetzt, fast ein Jahr später und pünktlich zur Vorweihnachtszeit, habe ich es endlich gelesen.
Warum es so lange auf meinem SuB lag? Keine Ahnung. Denn sobald ich angefangen habe, war es um mich geschehen – zwei Tage, und das Buch war verschlungen.
Fitzek hat mich von der ersten Seite an gepackt.
Sein Schreibstil ist unglaublich eingängig: kurze Kapitel, prägnante Sätze, ein Tempo, das einen atemlos weiterlesen lässt. Dieses „Nur noch ein Kapitel … und noch eins …“ wurde sehr schnell zur Realität.
Die Spannung bleibt konstant hoch, zieht sich wie ein straff gespanntes Band durch die ganze Geschichte und entlädt sich in einem explosiven, wirklich unerwarteten Finale. Dazu kommen Wendungen, die mich mehrfach überrascht haben, genau das liebe ich an Thrillern. Man möchte das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Die Geschichte lebt nicht nur von Tempo und Twist, sondern auch von ihren Figuren.
Olivia, die Adoptivmutter, ist eine starke, greifbare Protagonistin. Ihre Verzweiflung, ihr Mut und die bedingungslose Liebe zu ihrer Tochter machen sie unglaublich authentisch.
Und dann ist da Valentina Rogall, deren Perspektive eine zusätzliche Tiefe und Beklemmung in die Handlung bringt. Ihre Angst, ihr innerer Kampf, diese düstere, bedrückende Atmosphäre rund um das „Kalendermädchen“, das alles sorgt dafür, dass man emotional voll drin ist.
Ein Thriller, der durch Tempo, Struktur und Emotion überzeugt und von Anfang bis Ende fesselt.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!