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Veröffentlicht am 02.11.2025

Verlorenes Herz - Vanessa Le

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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„Verlorenes Herz“ hat mich von der ersten Seite an mitgerissen! Vanessa Le schafft es eine spannende Geschichte zu erzählen, die nicht nur ans Herz geht, sondern auch überrascht. Ich habe beim Lesen völlig ...

„Verlorenes Herz“ hat mich von der ersten Seite an mitgerissen! Vanessa Le schafft es eine spannende Geschichte zu erzählen, die nicht nur ans Herz geht, sondern auch überrascht. Ich habe beim Lesen völlig die Zeit vergessen, so sehr war ich in der Welt der Figuren gefangen.

Die Charaktere wirken unglaublich lebendig und echt. Besonders schön fand ich, wie sich ihre Beziehungen im Verlauf der Geschichte entwickeln und wie man ihre Gedanken und Gefühle miterlebt.

Das Setting ist ebenfalls ein Highlight richtig atmosphärisch, detailreich und mit einer ganz besonderen Stimmung, die perfekt zur Handlung passt. Dieses medizinische mit den Steampunk Elementen ist richtig cool und hat mich total gecatcht!

Und dann waren da noch diese Wendungen! Einige konnte ich vorhersehen und andere haben mich sowas von kalt erwischt ohne dabei übertrieben oder unglaubwürdig zu wirken. Besonders das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Das muss ich erst einmal verarbeiten und macht Lust auf Band zwei. Ich bin gespannt wie Vanessa Le damit weitermachen wird.

Fazit:

Ich kann „Verlorenes Herz“ von Vanessa Le nur empfehlen! Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Sie überzeugt mit einem atmosphärischen Setting und unerwarteten Momenten, die man so schnell nicht vergisst.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Magische Lesestunden für den Herbst

A Dark and Secret Magic
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Inhalt:
Kate aka Hecate ist eine Heckenhexe mit einem geregelten Alltag und Aufgaben. Doch von einem Moment auf den Anderen ist nichts mehr so wie es war. Ihre Schwester übergibt ihr die Aufgabe das Ahnenfest ...

Inhalt:
Kate aka Hecate ist eine Heckenhexe mit einem geregelten Alltag und Aufgaben. Doch von einem Moment auf den Anderen ist nichts mehr so wie es war. Ihre Schwester übergibt ihr die Aufgabe das Ahnenfest herzurichten und wäre das nicht schon Stress genug, steht auf einmal Matthew vor der Tür, ein alter Bekannter den sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Und zu allem Überfluss findet sie auch noch ein geheimnisvolles Buch ihrer Mutter, in dem es nur von dunklen Geheimnissen so wimmelt.



Meinung:

Zu aller erst muss ich einmal diesen tollen Schreibstil loben, denn er war sehr atmosphärisch und einfach total gemütlich. Ich flog beim Lesen nur so durch die Seiten. Schon der Start ins Buch als Kate auf ihrem Lesesessel, mit ihrer Katze am Schoß saß und einen Kürbis häkelte war für mich der Moment, als ich wusste, dass das das perfekte Cozy Herbst/Halloween Buch ist. Die Spannung baut sich langsam auf, es gibt gemütlichen Szenen, leckere Gerichte bei der man definitiv Hunger bekommt und auch spannende und magische Momente.

Die Beziehung zwischen Kate und Matthew fand ich richtig süß. Ich kann natürlich verstehen, dass es für einige einfach zu schnell oder zu unglaubwürdig ging, aber für mich hat es total in diese gemütliche Geschichte gepasst. Kate ist natürlich anfangs ziemlich überrumpelt von diesen neuen Informationen, die sie bekommt und bis jetzt hatte sie eigentlich auch nie einen Grund etwas zu hinterfragen deswegen kann ich verstehen, dass sie anfangs vielleicht nicht allzu neugierig auf so manches Geheimnis war. Und Matthew ist einfach ein richtig toller Bookboyfriend. Er ist einfühlsam, hilfsbereit und versucht Kate zu unterstützen und zu beschützen. Ein kleines Highlight war Merlin, die Katze von Kate die ein toller tierischer Begleiter ist. Leider wurden die Nebencharaktere recht blass gehalten, hier hätte man ein wenig mehr herausholen können.

Ich muss sagen durch das ganze Buch hinweg gab es eine gute Mischung aus diesen gemütlichen und cozy Szenen und dieser tollen Stimmung aber auch der Spannung und der atmosphärischen Beschreibung von Ritualen und der Magie. Es gibt viele verschiedene Arten von Hexen, da hätte ich mir ein wenig mehr Informationen dazu gewünscht, da diese nur angeschnitten wurden, aber so viel Potenzial hatten. Ich sage nur Bücherhexen und Zeithexen, richtig cool!

Das Ende fand ich ein wenig überstürzt. Ich hätte gerne ein paar Seiten mehr gehabt, damit das Ende nicht ganz so abgehetzt wirkte und ein paar Dinge geklärt werden könnten. Trotzdem war es actionreicher und spannender Show-down bei dem ich total mitgefiebert habe. Zum Ende hin kamen mir auch ein wenig die Tränen.


Fazit:
Für mich ist „A Dark and Secret Magic“ ein perfektes Herbstbuch beziehungsweise Halloween Buch. Es hatte für mich alles, was es dafür brauchte, es war richtig Cozy und gemütlich aber auch spannend und geheimnisvoll. Für mich war es einfach die leichte und magische Lektüre, die ich mir erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Traumhaft, düster, berührend

A Theory of Dreaming (A Study in Drowning, Band 2)
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A Theory of Dreaming hat mich sofort wieder gepackt. Ava Reid schreibt so atmosphärisch, dass man direkt in diese träumerische, düstere Welt eintaucht. Der zweite Band knüpft für mich perfekt an die Stimmung ...

A Theory of Dreaming hat mich sofort wieder gepackt. Ava Reid schreibt so atmosphärisch, dass man direkt in diese träumerische, düstere Welt eintaucht. Der zweite Band knüpft für mich perfekt an die Stimmung des ersten an.

Bewegt hat mich wie feinfühlig die inneren Kämpfe der Figuren erzählt werden. Effys Unsicherheiten, Prestons Träume, die beiden gegeneinander und miteinander. Besonders dabei gefallen hat mir, wie sensibel die Themen psychische Gesundheit, Angst und Selbstzweifel dargestellt werden. Nichts wird beschönigt aber alles wird mit so viel Feingefühl beschrieben, sodass man den Figuren wirklich nahekommt.

Die Magie und diese traumartige Logik haben mich total fasziniert. Ich liebe Geschichten, bei denen man selbst noch ein bisschen rätseln darf, und das gelingt der Autorin hervorragend.


Fazit:

Für mich ein wunderschöner, intensiver zweiter Band. Emotional, magisch und voller leiser, bedeutungsvoller Momente. Wer Romantasy mit Tiefe liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Magischer Einstieg mit offenen Fragen

Spellcaster
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„Spellcaster“ ist der Einstieg in eine magische Welt mit viel Potenzial. Besonders gut gefällt mir der lockere und flüssige Schreibstil, sodass man schnell in die Geschichte rund um Paisley hineinfindet. ...

„Spellcaster“ ist der Einstieg in eine magische Welt mit viel Potenzial. Besonders gut gefällt mir der lockere und flüssige Schreibstil, sodass man schnell in die Geschichte rund um Paisley hineinfindet. Die Grundidee mit den verschiedenen Magie Affinitäten, dem geheimnisvollen Blutschwur und den Angriffen durch mysteriöse Monster macht definitiv neugierig und schafft eine spannende Ausgangslage. Auch das Dark Academia Setting gefällt mir gut und kommt auch gut rüber.

Paisley wirkt recht naiv und unsicher, was jedoch gut zu ihrer Situation passt, da sie zum ersten Mal auf eigenen Beinen steht und ihren Platz in der Welt sucht. Auch die Unsicherheit bezüglich ihrer noch unbekannten Magie finde ich sehr nachvollziehbar da sie niemanden enttäuschen möchte. Gleichzeitig finde ich ihren Charakter im Verlauf der Geschichte manchmal etwas anstrengend, da sich viele ihrer Gedanken wiederholen, sie nur langsam versucht dem Ganzen nachzugehen und vieles einfach hinnimmt und nicht hinterfragt.

Die Handlung selbst bleibt eigentlich durchgehend interessant, auch wenn sie sich teilweise etwas im Kreis dreht und wichtige Antworten lange hinausgezögert werden oder offenbleiben. Die vielen offenen Fragen halten die Spannung zwar aufrecht, können aber mit der Zeit frustrierend sein.

Logan bleibt dagegen lange Zeit eher blass. Obwohl eine gewisse Anziehung zwischen ihm und Paisley spürbar ist, kommt die angekündigte Enemies to Lovers Dynamik nicht ganz zur Geltung, da echte Konflikte oder gemeinsame Szenen sehr rar sind. Hier hätte ich mir deutlich mehr Entwicklung und Tiefe gewünscht.

Besonders gefallen haben mir die familiären Beziehungen, vor allem die Bindung zwischen den Geschwistern und auch den Freundinnen. Der letzte Abschnitt zieht das Tempo deutlich an und liefert einige überraschende Wendungen die Lust auf mehr machen. Was für ein Ende!?!?!? Ich will mehr!

Insgesamt ist „Spellcaster“ ein unterhaltsamer Auftakt mit einer spannenden Idee aber auch vielen, vielen offenen Fragen. Trotz einiger Schwächen bei Charakterentwicklung und der Liebesgeschichte macht das Buch neugierig auf die Fortsetzung auf die ich mich sehr freue.

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