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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

Catch the Best Man
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Das Buch konnte mich leider nicht komplett überzeugen, vor allem wegen der beiden Protagonisten. Cleo und Demon waren für mich sehr anstrengend, und ihr Verhalten wirkte oft kindisch und unreif. Besonders ...

Das Buch konnte mich leider nicht komplett überzeugen, vor allem wegen der beiden Protagonisten. Cleo und Demon waren für mich sehr anstrengend, und ihr Verhalten wirkte oft kindisch und unreif. Besonders Cleo fand ich schwierig – sie war überdreht, impulsiv und hat mich mit ihrer Art oft genervt. Demon hatte zwar Momente, in denen er etwas sympathischer wirkte, aber insgesamt war auch er kein Charakter, mit dem ich wirklich mitfühlen konnte.

Die erzwungene Wohnsituation zwischen den beiden hätte eigentlich viel Potenzial für humorvolle oder emotionale Momente gehabt, aber das wurde für mich durch die ständigen Missverständnisse und das Drama aufgrund fehlender Kommunikation wieder zunichte gemacht. Statt einer spannenden Entwicklung gab es nur nervige Konflikte, die leicht hätten gelöst werden können, wenn die beiden einfach mal ehrlich miteinander geredet hätten.

Auch die Dynamik zwischen Cleo und ihrer Freundin June hat mich enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, dass Cleo ständig genervt von ihr war oder ihr wichtige Dinge verschwiegen hat. Das fand ich richtig schade, da die Freundschaft eigentlich ein schöner Kontrast zur Hauptbeziehung hätte sein können.

Das Ende war für mich zudem viel zu abrupt. Es wirkte, als wäre die Handlung plötzlich zusammengefasst worden, ohne den Figuren oder der Geschichte einen richtigen Abschluss zu geben. Einige offene Fragen blieben ungeklärt, was für mich den Lesegenuss zusätzlich geschmälert hat.

Obwohl der Schreibstil der Autorin angenehm war und die Grundidee Potenzial hatte, konnte mich das Buch durch die nervigen Charaktere und das holprige Ende nicht überzeugen. Es war unterhaltsam genug, um es zu beenden, aber es wird mir nicht lange im Gedächtnis bleiben. Somit gebe ich das Buch 2 ⭐.

Danke NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

Beautiful Psychos
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Nach dem packenden ersten Band war ich unglaublich gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, aber leider hat mich Band zwei nicht so mitgerissen, wie ich gehofft hatte. Im Vergleich zum ersten Band plätschert ...

Nach dem packenden ersten Band war ich unglaublich gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, aber leider hat mich Band zwei nicht so mitgerissen, wie ich gehofft hatte. Im Vergleich zum ersten Band plätschert die Geschichte eher vor sich hin, und echte Spannung kam nur selten auf.

Die Charaktere fühlten sich für mich nicht so lebendig an wie zuvor. Die Chemie zwischen den Charakteren– besonders in den romantischen Momenten – fehlte mir komplett. Wo ich in Band eins noch das Knistern und die Tension spüren konnte, gab es hier nur noch eine bloße Wiederholung der „heißen Szenen“, die mich nicht wirklich packen konnten. Die spicy Momente waren zwar an sich heiß, aber sie fühlten sich in diesem Kontext irgendwie leer an und nicht wirklich originell.

Ich bin normalerweise ein großer Fan von „Why Choose“, aber in diesem Fall wirkte es sehr erzwungen, vor allem in den Szenen mit Lucien und Cole. Zwischen den Charakteren war einfach keine echte Verbindung spürbar, es war nur heiße Luft und keine emotionale Tiefe. Anders sah es mit Ghost, Kill und Stone aus. Die drei waren für mich das Highlight des Buches. Sie bleiben faszinierend und durch ihre Hintergrundgeschichten bekommt man endlich tiefere Einblicke in ihre Persönlichkeiten. Ihre Dynamik funktioniert gut, und ich hatte das Gefühl, dass der Fokus im zweiten Band mehr auf ihnen lag, was für mich das einzig interessante an dieser Fortsetzung war.

Ari selbst kam mir jedoch sehr blass vor. Ihre Entwicklung, oder besser gesagt das Fehlen einer solchen, hat mich enttäuscht. Ihre Emotionen waren zu keinem Zeitpunkt greifbar und ihre Handlungsmotive blieben für mich vage. Es war, als wäre sie in ihrer eigenen Geschichte nur ein passiver Beobachter, was sehr schade war.

Trotz meiner Enttäuschung hoffe ich, dass der dritte Band der Reihe wieder mehr Spannung und Action liefert. Momentan bin ich nicht sicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, aber vielleicht wird die Geschichte ja doch noch interessanter. Daher gebe ich das Buch 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

We between Worlds
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„We Between Worlds“ von Francesca Peluso hat mich eher mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Die Geschichte beginnt vielversprechend: Peyton Torres, eine Stipendiatin, die an eine exklusive Privatschule ...

„We Between Worlds“ von Francesca Peluso hat mich eher mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Die Geschichte beginnt vielversprechend: Peyton Torres, eine Stipendiatin, die an eine exklusive Privatschule kommt, und Charles McCoy, der arrogante Sohn einer einflussreichen Familie, treffen aufeinander und entwickeln eine interessante Dynamik. Die Idee hinter der Beziehung der beiden, die von Feindschaft zu etwas Tiefgründigerem geht, hatte definitiv Potenzial, doch es fehlte mir an vielen Stellen an emotionaler Tiefe.

Was mir gut gefallen hat, war die chemische Spannung zwischen Peyton und Charles. Die Entwicklung von Feindschaft zu einer gewissen Zuneigung hatte spannende Wendungen und es gab Momente, in denen ich wirklich wissen wollte, wie es weitergeht. Die Autorin hat es auch gut geschafft, bekannte Tropes wie „Haters to Lovers“ in die Geschichte einzubauen, was zu einigen unterhaltsamen Szenen geführt hat.

Jedoch gab es auch viele Dinge, die mich gestört haben. Zum einen fehlte mir bei der Erzählweise die emotionale Nähe. Die Geschichte ist nicht in der Ich-Perspektive geschrieben, was dazu führte, dass ich mich von den Charakteren teilweise distanziert fühlte. Besonders bei Peyton hatte ich oft das Gefühl, nicht wirklich mit ihr mitfühlen zu können. Es hätte dem Buch gut getan, die Gedanken und Gefühle der Protagonistin auf eine intensivere Weise zu erleben.

Außerdem fand ich, dass die Geschichte oft in den Klischees stecken blieb. Zwar gab es interessante Wendungen, doch manche Momente wirkten etwas vorhersehbar und platt. Auch die Handlung an sich hätte an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe vertragen können, um wirklich packend zu sein.

Insgesamt hatte das Buch gute Ansätze, aber es hat mich emotional nicht wirklich gepackt. Die Chemie zwischen den Protagonisten und die interessanten Tropes haben zwar für Unterhaltung gesorgt, aber ich hätte mir mehr Tiefe und Entwicklung gewünscht. Ich bin trotzdem neugierig, wie sich die Geschichte in der Fortsetzung entfaltet, aber der erste Band konnte mich nicht ganz überzeugen. Somit gebe ich das Buch 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

Vampire! Vampire!
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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, und als Vampirfan war ich wirklich gespannt auf das Buch. Inhaltlich war es durchaus interessant – besonders die historischen Hintergründe, Legenden und wissenschaftlichen ...

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, und als Vampirfan war ich wirklich gespannt auf das Buch. Inhaltlich war es durchaus interessant – besonders die historischen Hintergründe, Legenden und wissenschaftlichen Ansätze zum Vampirmythos haben mich angesprochen. Der Humor, mit dem das Ganze aufbereitet wurde, war angenehm, und man merkt, dass der Autor gründlich recherchiert hat.

Trotzdem konnte mich das Buch insgesamt nicht richtig mitreißen. Es plätscherte für mein Empfinden eher dahin – informativ, ja, aber ohne wirklichen Spannungsbogen oder etwas, das mich wirklich fesselte. Die Kapitel wirkten auf Dauer etwas gleichförmig, und obwohl einige Fakten spannend waren, blieb bei mir nicht viel hängen.

Für zwischendurch okay, aber kein Buch, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Wer sich für Vampire interessiert, kann gerne mal reinschauen – für mich war es leider nicht mehr als „ganz nett“. Daher vergebe ich nur 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

Cursed – Der Fluch des Mondes (Gilded 2)
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Ich hatte wirklich gehofft, dass "Cursed" das Potenzial hat, die interessante Welt und die Charaktere aus "Gilded" weiter auszubauen, aber leider hat mich die Fortsetzung enttäuscht. Das Cover ist erneut ...

Ich hatte wirklich gehofft, dass "Cursed" das Potenzial hat, die interessante Welt und die Charaktere aus "Gilded" weiter auszubauen, aber leider hat mich die Fortsetzung enttäuscht. Das Cover ist erneut wunderschön und passt perfekt zur Atmosphäre des Buches, aber leider konnte mich die Geschichte nicht genauso fesseln.

Die erste Hälfte des Buches war ziemlich düster und voller Tragik, was mich zwar in die Geschichte hineinziehen konnte, aber auf lange Sicht war es einfach zu erdrückend und melancholisch. Die Atmosphäre wirkte so bedrückend, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich weiter auf das Buch einzulassen. Ich hatte gehofft, dass sich die Situation für die Protagonisten irgendwann verbessern würde, aber der Wendepunkt kam zu spät und war nicht genug, um das Ganze wirklich zu retten.

Das größte Problem war jedoch die mangelnde Entwicklung der Hauptfigur Serilda. Sie fühlte sich nach wie vor wie die gleiche Figur aus dem ersten Band an – es gab wenig bis keine Veränderungen in ihrem Charakter, was die emotionale Tiefe der Geschichte stark bremste. Auch die Beziehung zu Gild blieb mir distanziert und leer, was ich schon im ersten Band bemängelt hatte. Der Schwangerschaftsstrang der Geschichte war für mich schwer nachzuvollziehen und machte Serilda eher nervig als sympathisch.

Die Welt, die Meyer in "Cursed" erschafft, fühlt sich zwar weiterhin magisch an, aber ich hatte das Gefühl, dass viele der erzählerischen Elemente unnötig ausgedehnt wurden. Die Handlung zog sich extrem und wirkte zu oft verwirrend und anstrengend. Das ständige Wechseln der Perspektiven und das Einführen neuer Figuren oder Götter ohne ausreichende Erklärung brachten mich regelmäßig aus dem Lesefluss. Besonders die Verwendung des geschlechtsneutralen Pronomens „sie“ für die Götter war meiner Meinung nach zu häufig und störte den Lesefluss ungemein. Diese stilistische Entscheidung trug nicht zum Storytelling bei, sondern lenkte eher ab.

Das Ende brachte immerhin etwas Aufklärung, aber das konnte die lange Strecke dahin nicht wirklich wettmachen. "Cursed" bietet einige interessante Ideen, die jedoch nicht richtig ausgearbeitet wurden. Die romantische Entwicklung und die Spannung blieben auf der Strecke. Insgesamt war es ein langwieriges und mühsames Leseerlebnis, das mich leider nicht so fesseln konnte wie der erste Band. Meyers Schreibstil ist nach wie vor solide, aber das Buch verlor sich in seiner eigenen Langatmigkeit und der Unfähigkeit, die versprochenen emotionalen Höhepunkte zu liefern. Schade, denn das Potenzial war definitiv da. Ich vergebe daher 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!