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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2025

2 ⭐

Save You
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Ich hätte wirklich gehofft, dass mich dieser Band zurückgewinnt – stattdessen war ich beim Lesen zunehmend frustriert. Was vielversprechend begann, verliert sich schnell in einer Länge, die der Geschichte ...

Ich hätte wirklich gehofft, dass mich dieser Band zurückgewinnt – stattdessen war ich beim Lesen zunehmend frustriert. Was vielversprechend begann, verliert sich schnell in einer Länge, die der Geschichte jede Spannung nimmt. Die zusätzlichen Perspektiven tragen leider kaum etwas bei. Besonders Embers Kapitel wirkten für mich wie ein unnötiger Einschub, der die Handlung eher ausbremst als bereichert. Auch Lydias Sicht hatte interessante Ansätze, doch insgesamt hätte das Buch deutlich gewonnen, wenn es sich auf Ruby und James konzentriert hätte, statt künstlich in die Breite zu gehen.

Mit Ruby selbst bin ich überhaupt nicht warm geworden. Sie stellt hohe Ansprüche an andere, während sie selbst kaum reflektiert oder Verantwortung übernimmt. Vieles an ihrem Verhalten wirkt berechnend, teilweise sogar hinterhältig und egozentrisch – was es mir schwer gemacht hat, ihre Haltung ernst zu nehmen oder mit ihr mitzufühlen. James hat Fehler gemacht, keine Frage, doch Rubys Reaktionen sind oft so maßlos, dass sie den Blick auf die tatsächlichen Konflikte eher verschleiern.

Dazu kommen mehrere kleine Logik- und Wiederholungsfehler, die den Lesefluss stören, und ein Cliffhanger, dessen Wirkung durch den Epilog praktisch verpufft. Der einzige echte Pluspunkt bleibt Monas Schreibstil: emotional, klar und angenehm zu lesen – allerdings reicht das diesmal nicht aus, um die Schwächen des Bands aufzufangen.

Veröffentlicht am 04.11.2025

2 ⭐

Dragons last Dance
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Der Roman konnte mich leider nicht fesseln. Die Prämisse klang spannend, doch die Handlung blieb zäh und wirkte an vielen Stellen belanglos. Die Protagonistin wirkte stereotypisch und ihre Obsession mit ...

Der Roman konnte mich leider nicht fesseln. Die Prämisse klang spannend, doch die Handlung blieb zäh und wirkte an vielen Stellen belanglos. Die Protagonistin wirkte stereotypisch und ihre Obsession mit Ferrin störte mich stark – das fühlte sich fast unheimlich an. Auch die Nebencharaktere blieben blass und wenig greifbar.

Positiv hervorzuheben ist der lebendige Schreibstil, der die Welt bildhaft transportiert, und vereinzelte Momente, die Potenzial hatten. Insgesamt fehlte jedoch die Spannung, die Plottwists wirkten flach, und die Drachen spielten kaum eine Rolle, was enttäuschte.

Für mich war der Auftakt eher enttäuschend, auch wenn die Reihe eventuell noch zulegen könnte.

Veröffentlicht am 04.11.2025

2 ⭐

To Shatter the Night (Die verfluchten Lande, Band 2)
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Der zweite Band konnte für mich leider nicht an die Stärke des ersten Teils anknüpfen. Während der Auftakt mich emotional mitgerissen hat, wirkte die Fortsetzung deutlich ruhiger und stellenweise spannungsarm. ...

Der zweite Band konnte für mich leider nicht an die Stärke des ersten Teils anknüpfen. Während der Auftakt mich emotional mitgerissen hat, wirkte die Fortsetzung deutlich ruhiger und stellenweise spannungsarm. Vieles passierte einfach, ohne dass es mich wirklich berührt oder überrascht hätte.

Die Dynamik zwischen den Protagonisten verlor an Intensität – ihre Beziehung fühlte sich eher nach Wiederholung als nach Entwicklung an. Dafür hatten die Nebencharaktere deutlich mehr Tiefe und sorgten für die interessantesten Momente der Geschichte.

Trotz allem mochte ich die Atmosphäre und den poetischen Stil der Autorin sehr. Es ist kein schlechter Abschluss, aber einer, der leise verhallt statt nachzuwirken.

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

Darkest Emotion
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Der Schreibstil des Buches war anfangs etwas ungewohnt für mich, aber ich habe mich nach einer Weile gut eingelesen und konnte die Seiten dann schnell umblättern. Die Grundidee der Story fand ich spannend ...

Der Schreibstil des Buches war anfangs etwas ungewohnt für mich, aber ich habe mich nach einer Weile gut eingelesen und konnte die Seiten dann schnell umblättern. Die Grundidee der Story fand ich spannend und auch erfrischend anders, besonders da es mein erstes Buch der Autorin war. Obwohl es nicht mein erstes Dark Romance-Buch war, hatte ich trotzdem gehofft, dass es mich emotional packt.

Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht wirklich überzeugen. Die Charaktere mochte ich nicht besonders, und ich konnte mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden. Ihre Handlungen waren oft schwer nachvollziehbar und das ständige Hin und Her hat mich irgendwann eher gestört, anstatt Spannung zu erzeugen.

Zudem gab es viele Elemente, die ziemlich vorhersehbar waren, und ich hatte oft das Gefühl, dass die Story nicht viel Tiefe hatte. Die Dynamik zwischen den Charakteren blieb für mich flach und ich konnte keine richtige emotionale Verbindung zu ihnen aufbauen.

Obwohl es einige interessante Ansätze gab, hat mich das Buch insgesamt enttäuscht. Es war für mich ein durchwachsenes Leseerlebnis, das zwar stellenweise unterhaltsam war, aber mir oft zu oberflächlich und zu dramatisch wirkte. Daher gebe ich das Buch 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 29.10.2025

2 ⭐

The Legend of Lady Byeoksa
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"The Legend of Lady Byeoksa – Die Perlen des Todes" von Esther Park hatte großes Potenzial, konnte mich aber letztendlich nicht überzeugen.

Die Grundidee mit einer Seelenjägerin, die sich als Mann verkleidet, ...

"The Legend of Lady Byeoksa – Die Perlen des Todes" von Esther Park hatte großes Potenzial, konnte mich aber letztendlich nicht überzeugen.

Die Grundidee mit einer Seelenjägerin, die sich als Mann verkleidet, um Geister zu besiegen und Seelenperlen zu sammeln, fand ich spannend. Auch die koreanische Mythologie brachte eine interessante, erfrischende Note in die Geschichte. Besonders die Geisteraustreibungen und der damit verbundene Kampf um die Seelenperlen waren faszinierend.

Doch leider gab es für mich einige Schwächen. Der Schreibstil wirkte distanziert und sprunghaft, sodass ich Schwierigkeiten hatte, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Zudem wurden die Perspektivwechsel nicht klar gekennzeichnet, was zu unnötiger Verwirrung führte. Die Kapitel waren sehr lang, was das Lesen teilweise zäh machte.

Bin als Protagonistin war stark und eigenständig, was mir gut gefiel. Ihr Ehrgeiz und ihre Kämpfernatur machten sie interessant. Euhno hingegen blieb für mich eher blass. Seine zentrale Rolle in der Geschichte verlor gegen Ende an Bedeutung, wodurch die zuvor aufgebaute Dynamik zwischen ihm und Bin einfach verpuffte. Die Lovestory war authentisch, konnte mich aber emotional nicht abholen, weil sie zu wenig Raum bekam.

Besonders das Ende empfand ich als chaotisch. Es fehlte ein klares Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Handlungssträngen – Romantik, Fantasy und politische Intrigen standen nicht in einer stimmigen Balance. Dadurch fühlte sich die Auflösung gehetzt und wenig befriedigend an.

Insgesamt bot das Buch interessante Fantasy-Elemente, konnte mich aber weder mit der Romanze noch mit der Umsetzung der Handlung wirklich fesseln. Eine gute Idee mit einer starken Protagonistin, aber leider mit schwacher Erzählweise. Ich vergebe 2 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!