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Veröffentlicht am 16.01.2026

Die Erben des Danehofs

Oxen. Interregnum
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„Wir waren gefrorene Flammen - lebende Tote. Aber wir sind zurückgekehrt. Wir haben uns zusammengetan und dem Feind einen vernichtenden Schlag versetzt. Und jetzt sind wir gezwungen, den letzten Schritt ...

„Wir waren gefrorene Flammen - lebende Tote. Aber wir sind zurückgekehrt. Wir haben uns zusammengetan und dem Feind einen vernichtenden Schlag versetzt. Und jetzt sind wir gezwungen, den letzten Schritt zu tun und uns zu vergewissern, dass nicht alles vergebens war.“ (S. 34)

Meine Meinung:
„Interregnum“ ist der mittlerweile siebte Band um den hochdekorierten dänischen Ex-Elite-Soldaten Niels Oxen und auch, wenn man diesen Band „stand alone“ lesen kann, so würde ich doch immer empfehlen, zuerst die Vorgängerbände zu lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Nur wenig Zeit ist vergangen seit dem großen Finale des Vorgängerbandes und schon bittet PET-Urgestein Axel Mossmann seine Allzweckwaffe Niels Oxen und die toughe Ermittlerin Margarethe Franck erneut zu einem Geheimeinsatz abseits aller offiziellen Protokolle. Als Fan dieser Reihe bin ich von der ersten Seite an wieder mittendrin und freue mich, mein Lieblings-Ermittlerteam, das im weiteren Verlauf natürlich auch wieder mit Sally Finnsen und Axels Neffen Sonne aufgestockt wird, auf eine neue Mission begleiten zu können.

Wieder einmal serviert uns Autor Jens Henrik Jensen einen sehr ausgeklügelten, hervorragend recherchierten und einmal mehr top-aktuellen Plot, dessen ganzes Ausmaß sich den Ermittlern - und auch uns - erst nach und nach offenlegt. Auch diesmal führt der Fall das Team in andere Länder, wenn auch nicht ganz so weit in die Welt hinaus wie noch im Vorgänger. Und noch bei einem weiteren Stilelement bleibt Jensen sich treu: Neben dem Hauptplot gibt es einen ebenfalls spannenden und actionreichen Nebenstrang, der für eine Figur zutiefst persönlich ist.

Dies alles zusammen garantiert auch in Band sieben beste und intelligente Leseunterhaltung. Die knapp 600 Seiten habe ich schnell weggelesen und dabei sehr genossen. Eine großartige Reihe!

FAZIT:
Eine starke, sehr lesenswerte Fortsetzung für alle Fans der Reihe.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Tolle Fantasy in epischen Bildern

Lightfall 1: Das verlorene Licht
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Meine Meinung:
Nachdem Illustrator Tim Probert schon Madeleine Roux‘ geniale Fantasy-Reihe „D&D Dungeon Academy“ mit seinen unvergleichlichen Illustrationen versehen hat, erscheint nun endlich sein Solo-Projekt ...

Meine Meinung:
Nachdem Illustrator Tim Probert schon Madeleine Roux‘ geniale Fantasy-Reihe „D&D Dungeon Academy“ mit seinen unvergleichlichen Illustrationen versehen hat, erscheint nun endlich sein Solo-Projekt „Lightfall“ auch auf Deutsch.

Dieses im wahrsten Sinne des Wortes phantastische Abenteuer beginnt im Prolog mit dem versehentlichen Freisetzen von… tja, WAS genau, das sollen wir erst später erfahren!
Daraufhin startet die Geschichte, zusammen mit Beas Tag, recht friedfertig und idyllisch auf dem rätselhaften Planeten Irpa. Zusammen mit Bea tauchen wir ein in den so zauberhaft und verwunschen wirkenden Wald, der die Hütte von Beas knuffigem und leicht dementem Großvater, Zauber-Eber Alfirid, umgibt. Und schon auf den ersten Seiten offenbaren sich die ganze Kunst und Fantasie von Tim Probert, denn jedes einzelne Panel, vom ersten bis zum allerletzten dieses Bandes, lädt ein zum innigen Betrachten und träumerischen Staunen.

Natürlich dauert es nicht lange, bis eine wahre Heldenquest auf unsere kleine Heldin Bea wartet, die glücklicher Weise von Beginn an einen weiteren großartigen Helden an die Seite gestellt bekommt: Den Galdurier Cadwallader, kurz „Cad“, einen meist unverbesserlichen Optimisten und wahre Frohnatur, trotz seiner traurigen Geschichte. Und dann gibt es da noch den schnurrenden Sidekick Nim, der dieses kleine Heldentrio komplettiert.

Wahnsinnig gespannt und immer wieder staunend verfolgt man die Reise der Drei, raus aus dem friedlichen Wald, hinein in die nicht immer einladende und ungefährliche Welt des Planeten Irpa. Auf ihrer Reise müssen die Drei sich so mancher Gefahr stellen und unvorhergesehene Wendungen verkraften. Dabei treffen sie natürlich sowohl Feind als auch Freund – und ganz viele außergewöhnliche Wesen wie Troggels, Mörtelfliegen und Tikarri an den unterschiedlichsten, phantastischsten Schauplätzen, seien es unterirdische Temnpel-Höhlen oder einfach nur Bunga’s Frühstücksparadies.

Wie es sich für den ersten Band einer Trilogie gehört, erwartet uns natürlich ein offenes Ende mit einem Cliff-Hanger. Aber glücklicherweise sind die beiden Folgebände im Original schon erschienen, so dass wir nicht allzu lange auf die Fortsetzung in Deutsch warten dürften.

FAZIT:
Großartige, frische Phantastik in Wort und Bild!

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Ein cooles und rasantes Abenteuer mit witzigen Charakteren

Robin the Hood – Wie klaut man eine Stadt?
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„Als meine Oma noch Banken überfallen hat, war alles viel einfacher. Selbst bei meinem Vater hat es sich noch gelohnt. Ich habe einfach Pech gehabt. Heute ist alles viel komplizierter.“ (S. 11)

Meine ...

„Als meine Oma noch Banken überfallen hat, war alles viel einfacher. Selbst bei meinem Vater hat es sich noch gelohnt. Ich habe einfach Pech gehabt. Heute ist alles viel komplizierter.“ (S. 11)

Meine Meinung:
Der 13jährige Robin Kappe eifert fleißig der Familientradition und seinem Urururururururururgroßvater von Robin Hood nach: „Primum furare, deinde dare!“ – Erst stehlen, dann geben. Als dann der seltene Apollofalter ausgestellt werden soll und großspurig behauptet wird, er sei unstehlbar, kann Robin das natürlich so nicht stehen lassen, auch wenn alles nach „Falle, Falle, Falle!“ riecht…

Die neue Reihe von Rüdiger Bertram („Coolmän“, „Die Jungs vom S.W.A.P.“, „Streuner“…) startet gleich auf den ersten Seiten actionreich und witzig mit einem Banküberfall der etwas anderen Art und einer anschließend rasanten Flucht - ganz zeitgemäß auf dem eRoller. Und Schwupps - schon ist man mittendrin in der frischen & frechen Story und mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Denn eines gibt es bei „Robin the Hood“ nicht: große Verschnaufpausen. Wahnsinnig schnell lesen sich die Seiten dahin, wenn wir Robin auf dem vielleicht (bislang) größten und gefährlichsten Abenteuer seines Lebens begleiten, bis tief hinein in eine südamerikanische Wüste und zu einer sagenumwobenen Stadt.

Viel Action, viel Tempo und dabei noch jede Menge Spaß - mit dieser Kombination lotsen uns Rüdiger Bertram, mit seinen kreativen Story-Ideen, und Horst Hellmeier, mit seinen großartigen und humorvollen Illustrationen, durch ein Abenteuer, das manchmal an „Mission Impossible“ und manchmal an die guten, alten „Indiana Jones“ Filme erinnert. Dabei muss sich Robin den zahlreichen Gefahren nicht allein stellen, denn sein Sidekick und Multitalent Loretta (gleichermaßen Bodyguard & Kindermädchen) steht ihm mit Rat & Tat zur Seite, und dann wartet da im Verlauf der Geschichte auch noch eine im wahrsten Sinne des Wortes schlagfertige Teampartnerin auf Robin, auch wenn die beiden sich erstmal zusammenraufen müssen. Und nicht zu vergessen mein persönlicher Liebling Sam, zu dem ich hier noch nicht mehr verrate… 😉

FAZIT:
Ein rasantes Abenteuer voller Action, Spannung & Spaß und mit zahlreichen coolen Illustrationen!

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Ein furioses Finale der epischen Kwest um Kwertz

KoboldKroniken 6. Kampf um Kwertz
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„Diese Geschichte beginnt zwar in der Zukunft, reicht aber bis ins Hier und Jetzt! Denn wir, die Helden aus dem „Lied der Sieben“, wir haben die Zukunft umgeschrieben und damit das Ende gedreht.“ (S. 4)

Meine ...

„Diese Geschichte beginnt zwar in der Zukunft, reicht aber bis ins Hier und Jetzt! Denn wir, die Helden aus dem „Lied der Sieben“, wir haben die Zukunft umgeschrieben und damit das Ende gedreht.“ (S. 4)

Meine Meinung:
Fünf Abenteuer haben wir jetzt schon zusammen mit Dario, Rumpel und Co. miterlesen dürfen. Fünf wahnsinnig spannende und humorvolle Geschichten rund um die verborgene, unterirdische Koboldwelt Kwertz. Und nun liefert uns „Kampf um Kwetz“ das große Finale dieser epischen Heldensaga.

Ganz, wie es sich für ein Finale gehört, stecken zwischen den Buchdeckeln jede Menge Action, Spannung, unvorhergesehene Wendungen und Herausforderungen für „die Sieben“ und natürlich zwischendurch auch immer wieder jede Menge Spaß und Humor für uns Lesende. Nahezu atemlos fliegen die Seiten beim Lesen dahin und wieder einmal ist jedes Umblättern ein kleines Abenteuer für sich, denn man findet immer, wirklich immer großartige Illustrationen auf der nächsten Seite, von der rumpel´schen Metamorphose in Schulleiter Dr. Makrowitz, über eine tolle Skizze des Palastes des Koboldkönigs bis hin zur Kwertz´schen Energielösung für Fernwärme durch den Caldorakakak. Eine noch bessere Symbiose aus Text und Artwork als bei den KoboldKroniken ist wahrlich kaum vorstellbar!

Natürlich gibt es in diesem finalen Band auch ein Wiederlesen mit vielen bekannten und liebgewonnenen Charakteren aus den ersten fünf Büchern, seien es die kleinen, tapferen Porlinge, Clara-mit-Cs geliebte „Glühis“ oder auch Klabauter Talugo. Daniel Bleckmann lässt hier noch mal das ganze KK-Ensemble auflaufen und präsentiert uns darüber hinaus noch die ein oder andere beeindruckende neue Kwertz-Kreatur, wie den zu gefährlichen Blähung neigenden Lavaling oder die glubschigen Rhodopsier. Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert von Daniel Bleckmanns Kreativität und Einfallsreichtum, den Thomas Hussung so gekonnt in phantastische Bilder transformiert.

Es war uns ein riesengroßes Vergnügen, die Abenteuer aus Kwertz zu lesen, mit den unerschrockenen Helden mitzufiebern und uns ein ums andere Mal von der großartigen Storyline überraschen und begeistern zu lassen. Beeindruckend fand ich insbesondere, dass die Geschichte aller sechs Bände von der ersten bis zur letzten Seite „durchchoreografiert“ gewirkt hat. Alle losen Enden hat der Autor zusammengefügt, alle wichtigen Fragen beantwortet und darüber hinaus noch für so manche große Überraschung gesorgt, so dass man dieses Buch nach der letzten Seite höchst zufrieden zuklappt und sich wünscht, doch irgendwie möglichst bald nach Kwertz zurückzukehren. Vielen Dank, Daniel Bleckmann & Thomas Hussung!

FAZIT:
Großartig, einfach nur großartig! Die KoboldKroniken sollte man wirklich nicht verpassen!

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Ein cooles und spannendes neues Prequel zur Animox-Reihe

Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine
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„Er wollte nichts anderes, als der Insel für ein paar Stunden auf dem einzig möglichen Weg zu entkommen, den er kannte: durch die Seiten eines Buchs. Doch das Universum hatte wie üblich andere Pläne.“ ...

„Er wollte nichts anderes, als der Insel für ein paar Stunden auf dem einzig möglichen Weg zu entkommen, den er kannte: durch die Seiten eines Buchs. Doch das Universum hatte wie üblich andere Pläne.“ (S. 6)

Meine Meinung:
In der neuen Prequel-Reihe „ANIMOX Origins“ erzählt Aimée Carter die Vorgeschichten der Hauptcharaktere der Reihe, bevor sie sich alle in Band 1 („Das Heulen der Wölfe“) im L.A.G.E.R. kennenlernen. Den Anfang macht einer meiner absoluten Lieblinge der Reihe, Benjamin „Jam“ Fluke, der Erbe des Unterwasserreichs.

Das wunderbare Animox-Feeling stellt sich gleich von der ersten Seite an wieder ein und schon im ersten Kapitel wird es spannend, wenn Jam beweist, wie viel Mut und Entschlossenheit in ihm stecken. Überhaupt nimmt dieses Abenteuer sehr schnell Fahrt auf und begeistert durch eine spannende Quest, actionreiche und gefährliche Sequenzen sowie tolle Settings, sei es das gefährliche Blutriff, die haiverseuchte Kumpelbucht oder das zauberhafte Seestern-Planetarium.

Anders als bei der Hauptreihe nimmt sich Aimeé Carter allerdings diesmal weniger Zeit und Raum, um die Prequels zu erzählen, so dass „Der verlorene Schatz der Delfine“ mit rund 200 Seiten nur etwas mehr als die Hälfte der Seitenzahl der Animox-Bände aufweist. Das sorgt einerseits für ein unglaublich hohes Tempo und damit für einen hohen Spannungslevel, andererseits kommen manche Beschreibungen stellenweise etwas zu kurz - ich hätte gerne noch mehr gelesen! 😉

Dennoch gelingt es Aimeé Carter einmal mehr, uns ganz tief abtauchen zu lassen in ihre wunderbare und faszinierende Fantasy-Welt, und uns mit einem neuen Abenteuer zu fesseln und zu begeistern. Hier lernt man Jam und seine Familie noch besser kennen und erliest mit, wie sich der herzensgute Jam vom latenten Unglücksraben zu einem geschätzten Mitglied seiner Familie mausert und dabei sein eigenes Leben für Freundschaft und Familie riskiert, unermüdlich gegen Vorurteile ankämpft und endlich zum Helden seiner eigenen Geschichte wird. Sehr gut, gemacht, Jam, und sehr gut gemacht, Aimeé!

FAZIT:
Ein vollwertiges und sehr spannendes Animox-Abenteuer, in dem Reihenliebling Jam zum Helden avanciert.

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