Fast wie immer, aber trotzdem wieder extrem fesselnd
Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht anDieses Buch ist eigentlich ein Phänomen. Wenn man bedenkt, dass der Handlungsablauf (Ernte, Interviews, Styling und dann die Spiele) hinlänglich bekannt ist, erstaunt es umso mehr, dass Suzanne Collins ...
Dieses Buch ist eigentlich ein Phänomen. Wenn man bedenkt, dass der Handlungsablauf (Ernte, Interviews, Styling und dann die Spiele) hinlänglich bekannt ist, erstaunt es umso mehr, dass Suzanne Collins es hier schon wieder geschafft hat, ein extrem spannendes und emotionales Buch zu schreiben.
Wir begleiten Haymitch Abernathy, den versoffene Mentor von Katniss (und wie immer wahnsinnig gut von Woody Harrelson in den Filmen dargstellt) und seinen Weg vom Tribut zum Sieger (kein Spoiler, denn dann wäre der Mentorjob schlecht machbar gewesen ;)
Und wenn man am Ende des Buches angelangt ist weiß man, warum Haymitch so geworden ist. Ein Mann, der trinkt, um genau diese 50. Hungerspiele und alle Verluste in deren Umfeld vergessen zu können. Denn was dieses Buch so perfekt macht, ist nicht (nur) die neue Arena, die Kämpfe und das Überleben, sondern die Gedanken von Haymitch. Das Leid, das ihm widerfährt, kann man als Leser fast körperlich miterleben.
Das ist ganz großes Kino (obwohl die Verfilmung erst noch folgt) und eine definitve Leseempfehlung für alle, die denken "Ach, ist doch eh immer dasselbe".