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Veröffentlicht am 07.11.2025

emotionale Geschichte zum Dahinschmelzen

Rock my Soul
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Ich habe bereits die ersten beiden Bücher dieser Reihe gelesen und war schlichtweg begeistert von dem einfachen und doch mitreißendem Schreibstil von Jamie Shaw. Natürlich war ich nach Rock my Body, dem ...

Ich habe bereits die ersten beiden Bücher dieser Reihe gelesen und war schlichtweg begeistert von dem einfachen und doch mitreißendem Schreibstil von Jamie Shaw. Natürlich war ich nach Rock my Body, dem 2. Teil, ziemlich gespannt, wie die Geschichte um Shawn und Kit weitergehen wird, schließlich wurde der Anfang ihrer gemeinsamen Geschichte bereits im 2. Teil angedeutet.

Zunächst einmal stellt sich wohl die Frage: Ist es notwendig, die ersten beiden Bände der „Rock my…“-Reihe zu lesen, um dieses Buch zu verstehen?
Nun, ich würde behaupten, dass man dieses Buch auch verstehen wird, wenn man Rock my Heart und Rock my Body nicht gelesen hat. Im Prolog wird eine Rahmenhandlung geschaffen, die essentiell für den Fortgang dieser Geschichte ist, schließlich hatten Kit und Shawn bereits eine gemeinsame Vergangenheit. Kit ist außerdem eine Figur, die in Rock my Heart gar keine Rolle und in Rock my Body nur eine kleine Nebenrolle gespielt hat. Jamie Shaw führt Kit daher in Rock my Soul hervorragend in die Handlung ein, charakterisiert sie verständlich und macht ihre Vorgeschichte nachvollziehbar.
Ich würde Ihnen trotzdem empfehlen, vorher die ersten beiden Teile zu lesen. Warum? Zum einen versteht man die Nebenstränge der Geschichte deutlich besser, weil man mit den anderen Figuren vertrauter ist. Zum anderen sind die ersten beiden Bände schlichtweg lesenswert.

Ich habe bereits in meinen Rezensionen der ersten beiden Bücher bemerkt, dass das Cover dieser sehr jung und modern ist. Es würde mir im Buchladen sofort ins Auge springen.
Auch bei diesem Band ist es nicht anders: Das intensive Blau und die silberne Schrift sind absolut zeitgemäß. Ich finde es nur ein wenig schade, dass die silberne Schrift schnell abgeht und schwarz wird. Das kommt der Optik natürlich nicht wirklich zugute. Da es mir aber eher auf den Inhalt ankommt, kann ich über diesen Makel hinwegsehen.

Ich habe bereits mehrmals angedeutet, dass die Beziehung von Kit und Shawn im Vordergrund dieser Geschichte steht. Das Buch ist aus der Sicht von Kit geschrieben, weshalb ich mich wunderbar in die Handlung, vor allem aber in die Gefühlswelt der Protagonistin versetzen konnte.
Im Gegensatz zu den ersten beiden Büchern dieser Reihe zeichnet sich dieses durch einen Prolog aus, der meiner Meinung nach notwendig ist, um als Leser die Vorgeschichte nachvollziehen zu können. Kit und Shawn hatten bereits eine gemeinsame Vergangenheit. Sie war zwar sehr kurz, ist für die Handlung aber nicht unwichtig.
Anschließend findet sich der Leser beim Band-Casting, welches bereits eine Rolle in Rock my Body gespielt hat, und auf einer Tour wieder. Kit ist nämlich das neue Mitglied von The Last Ones to Know. Ein großer Traum geht ihr damit in Erfüllung. Gleichzeitig beginnt für Kit aber ein großes Gefühlschaos, denn das bedeutet auch, dass sie Shawn, der ihr seit Jahren nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist, nun jeden Tag sehen muss. Ich möchte Ihnen natürlich nicht allzu viel vorwegnehmen, weshalb ich mich an dieser Stelle selbst stoppe.

Kit ist eine Person, die absolut nicht vergleichbar ist mit Rowan oder Dee. Sie ist schlagfertig, frech und impulsiv. Im Vergleich zu Rowan und vor allem Dee könnte man sie fast schon als männlich charakterisieren. Diese Eigenschaften begründet Jamie Shaw durch Kits Familiensituation: Sie ist nämlich mit vier Brüdern aufgewachsen und lernte daher schnell, sich durchzusetzen.
Da Kit das neue Bandmitglied von The Last Ones to Know ist, spielt die Musik in diesem Buch natürlich eine deutlich größere Rolle als in den Vorgängern.
Jamie Shaw hat mir jederzeit einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt von Kit ermöglicht. Sie versucht lange Zeit, sich nicht einzugestehen, dass die Gefühle, die sie als Teenager für Shawn hatte, nie verschwunden sind und sich sogar mit der Zeit intensivieren. Ihre krampfartigen Versuche, ihre Gefühle zu verbergen, aber auch ihre schlagfertige Ader haben nicht selten ein breites Grinsen auf mein Gesicht gezaubert. Die meisten ihrer Handlungen konnte ich übrigens problemlos nachvollziehen.
Ich würde Kit also als selbstbewusstes und herzliches Mädchen beschreiben, mit welchem sich zahlreiche junge Frauen identifizieren werden.

Und Shawn? Schon aus den vorherigen Bändern kennt man Shawn als Frauenhelden, der nichts anbrennen lässt. Er ist aber auch derjenige, der in der Band die Fäden zieht: Er organisiert alles und kümmert sich wie ein liebevoller Vater um seine Bandkollegen.
Ich hatte das Gefühl, dass ich in Rock my Soul eine ganz neue – liebevolle und verletzliche – Seite von Shawn kennengelernt habe. Je näher er Kit kommt, desto weicher wird er, was ihn für mich unglaublich sympathisch gemacht hat. Ich konnte sein Handeln an jeder Stelle nachvollziehen, weshalb mich der Charakter definitiv überzeugt hat.
Genauso wie in den vorherigen Teilen ist auch in diesem der Epilog aus der Sicht von Shawn geschrieben. Durch diesen lernt man den Charakter nochmal tiefsinniger kennen.

Die Gefühle zwischen Kit und Shawn sind sehr realistisch beschrieben, sodass ich sie als Leser jederzeit mitfühlen konnte. Ich habe mitgelitten und mich mit den Charakteren gefreut. Ihre Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und ist mit einigen Verzweigungen gespickt, was sie für mich glaubhaft wirken ließ.

Von den Nebencharakteren heben sich in diesem Buch vor allem Leti und Kits Bruder Kale ab. Es ist kein Geheimnis, dass ich ein Riesenfan von Leti bin. Er ist unglaublich sympathisch, witzig und hilfsbereit. Jede Frau wird sich solch einen schwulen, (dritt)besten Freund wie Leti wünschen- Da bin ich mir sicher. In Rock my Soul findet auch Leti seine Liebe, was mich wirklich gefreut hat.

Schon bevor ich begonnen habe, das Buch zu lesen, war mir klar, dass die Geschichte vorhersehbar ist. Schon aus den vorherigen Teilen wusste ich schließlich, dass die Liebe zwischen einem Bandmitglied und einem Mädchen im Vordergrund der Geschichte steht. Trotz dessen habe ich von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert, was vor allem an dem unglaublichen Schreibstil von Jamie Shaw lag.
Die ganze Geschichte ist so flüssig geschrieben, dass die Seiten nur so dahinflogen. Ich habe mich nicht selten dabei erwischt, wie ich eigentlich nur ein Kapitel lesen wollte, aus diesem aber plötzlich 12 wurden. – Ich wollte einfach sofort wissen wie es weitergeht!

Ich würde den Schreibstil außerdem als sehr locker und leicht beschrieben. So konnte ich mir das Buch tatsächlich zu jeder Tageszeit, auch nach einem anstrengenden Arbeitstag, zur Hand nehmen und einfach drauflos lesen, da ich nie lange über irgendeine Textstelle philosophieren musste.

Was kann ich abschließend sagen? Ich bin einfach begeistert von Rock my Soul. Die Geschichte zwischen Kit und Shawn verläuft in einem angenehmen Tempo und die romantischen Momente sind zum Dahinschmelzen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerade nach einer Lektüre sucht, die seine grauen Zellen nicht allzu sehr beansprucht und, die man einfach mal zwischendurch zur Hand nehmen kann.
Ich freue mich schon riesig darauf, Mikes Geschichte lesen zu können, die im 4. Teil - Rock my Dreams - im Vordergrund sein wird!

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Niedliche Geschichte mit ganz viel Herbstzauber

Falling Like Leaves
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Auf der Suche nach einem gemütlichen Herbstbuch stieß ich auf „Falling like Leaves“ von Misty Wilson. Der Klappentext, der Gilmore-Girl-Vibes versprach sowie das strahlende Cover, welches die beiden Protagonisten ...

Auf der Suche nach einem gemütlichen Herbstbuch stieß ich auf „Falling like Leaves“ von Misty Wilson. Der Klappentext, der Gilmore-Girl-Vibes versprach sowie das strahlende Cover, welches die beiden Protagonisten Ellis und Cooper in den Fokus stellt und mit zahlreichen gedeckten Herbstfarben besticht, sprachen mich im Buchladen sofort an, weshalb ich nicht anders konnte, als das Buch mitzunehmen.

Wie man schon aus dem Klappentext herauslesen kann, behandelt „Falling like Leaves“ die Geschichte von Ellis Mitchel, welches ihr ganzes Leben durchgeplant hat: Nach einem Einserabschluss soll es an die Columbia-Universität gehen, um Journalismus zu studieren und in die Fußstapfen ihres Vaters zu schlüpfen. Und plötzlich durchbricht die kurzweilige Trennung ihrer Eltern ihre gesamte Planung, denn ihre Mutter beschließt, mit ihr für eine kurze Zeit in die Kleinstadt Bramble Falls zu ziehen. Und genau dort beginnt Ellis Perfektion und gute Planung zu bröckeln…

Der Roman besticht durch einen ansprechenden, einfachen Schreibstil sowie weitgehend kurze Kapitel. Diese in Kombination mit der gemütlichen Stimmung in Bramble Falls, das durchaus einige Parallelen zu Stars Hollow besitzt, und der idyllischen Herbstkulisse machten das Buch für mich zu einem wahren Wohlfühlschmöcker. Auch nach einem langen Tag konnte ich mich wunderbar auf dem Sofa einkuscheln und mich der niedlichen Geschichte rund um Ellis und Cooper hingeben.

Es ist kein Geheimnis, wie solche Bücher enden, weshalb ich an keiner Stelle eine große Überraschung oder einen Aha-Moment hatte – doch darum ging es mir gar nicht. Ich wollte beim Lesen einfach ein paar cozy Vibes spüren und mich richtig entspannen. Und genau das tat ich. Anmerken möchte ich an dieser Stelle allerdings, dass ich es schön finde, dass Wilson nicht nur auf die typische Romantik in niedlicher Herbstkulisse gesetzt hat, sondern mit Ellis eine Figur schuf, die eine Entwicklung vollzieht – beinahe schon erwachsen wird. Sie muss sich fragen, ob die Zukunft, die sie geplant hat, wirklich ihre Zukunft ist oder ob es eher ein Spiegelbild der Erwartungen ihrer Mitmenschen ist …

Die Figuren Ellis und Cooper wirkten auf mich sehr sympathisch, vor allem die Entwicklung der ersteren sagte mir zu. An der ein oder anderen Stelle musste ich über Ellis zwar die Augen verdrehen, weil sie so impulsiv handelte, aber das verzeihe ich ihr. Cooper war ein Goldjunge wie aus dem Bilderbuch – meiner Meinung nach hätten ihm einige Ecken und Kanten sehr gut getan. Er wirkte an zahlreichen Stellen sehr eindimensional und versteift auf seinen Groll darauf, dass Ellis ihn in der Vergangenheit „sitzen lassen hat“.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ich habe das Buch nur so verschlungen!

Rock my Heart
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Eine gute Freundin hat vor kurzem in höchsten Tönen über dieses Buch geschwärmt. Natürlich wollte ich wissen, was das denn für ein Buch ist, das sie so begeistert hat, und suchte es vor einigen Tagen auf ...

Eine gute Freundin hat vor kurzem in höchsten Tönen über dieses Buch geschwärmt. Natürlich wollte ich wissen, was das denn für ein Buch ist, das sie so begeistert hat, und suchte es vor einigen Tagen auf Amazon. Ich muss zugeben, dass ich nicht sonderlich beeindruckt war, als ich die Kurzbeschreibung des Buches gelesen habe. Die zahlreichen positiven Rezensionen haben mich dann aber doch dazu verleitet, mir das Buch zu bestellen.

Das strahlend pinke Cover ist wirklich ansprechend, und würde mir im Buchladen sofort ins Auge springen. Wenn Sie mich fragen, dann wirkt dieses jung und modern. Ich finde es aber ein wenig ärgerlich, dass der silberne Schriftzug ziemlich schnell abgeht. Nachdem ich das Buch durchgelesen habe, waren einige Stellen dieses Schriftzuges schwarz, was schade ist, schließlich kommt es der Optik nicht zugute.
Ich würde auch kritisieren, dass die Person, die auf dem Cover abgebildet ist, wenig mit Adam, dem männlichen Protagonisten, gemein hat. Zum einen fehlen mir die charakteristischen Merkmale, so beispielsweise seine längeren Haare, die zahlreichen Armbänder oder die schwarzen Fingernägel. Zum anderen ist Adam der Leadsänger, weshalb die Gitarre ein wenig fehl am Platz ist.
Nun gut, es kommt ja nicht aufs Cover, sondern auf den Inhalt an, habe ich recht?

In Rock my Heart geht es um Rowan, ein ganz gewöhnliches Mädchen, und Adam, den Leadsänger von The Last Ones to Know. Dabei ist die gesamte Geschichte aus der Sicht Rowans geschrieben, sodass ich mich wunderbar in die Handlung versetzen konnte.
Zu Beginn des Buches findet sich der Leser mit Rowan und ihrer besten Freundin Dee auf dem Konzert von The Last Ones to Know. Rowan beobachtet, wie ihr Freund Brady sie betrügt. Völlig aufgelöst verlässt sie den Club und trifft auf Adam, mit dem sie sich schließlich knutschend im Tourbus wiederfindet. Obwohl Rowan denkt, dass sie Adam nach diesem Abend nie wiedersehen wird, kommt es anders: Adam besucht das selbe Collage, wobei er sie anfangs nicht wirklich wahrnimmt. Nachdem der Leser über mehrere Kapitel auf die Folter gespannt wird, wie es nun mit den beiden weitergehen wird, führt ein Ereignis dazu, dass Rowan ein ganzes Wochenende mit der Band, und natürlich vor allem mit Adam, im Tourbus durch das Land zieht. Ich möchte Ihnen natürlich nicht allzu viel vorwegnehmen, weshalb ich mich an dieser Stelle selbst stoppe.

Ich habe Rowan als sehr authentische Protagonistin wahrgenommen, und konnte jede ihrer Handlungen nachvollziehen. Jamie Shaw ermöglicht dem Leser einen wunderbaren Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin, die sich ihre Liebe zu Adam sehr lange nicht eingestehen kann. Ihre krampfhaften Versuche, nur eine Freundschaft mit Adam aufzubauen, aber auch ihre spitzen Kommentare waren amüsant, und haben mir nicht selten ein Schmunzeln auf das Gesicht gezaubert. Trotz alledem würde ich Rowan als normales, herzliches Mädchen beschreiben, mit dem sich zahlreiche junge Frauen identifizieren werden.

Und Adam? Adam ist ein Frauenheld wie aus dem Bilderbuch. Er hat alles im Kopf, nur eben nicht das Collage. Dies wird ihm, wie man in der Handlung sehen wird, zum Verhängnis werden. Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn der Handlung etwas genervt von ihm war, da er schlichtweg als ein klischeehafter Bad Boy dargestellt wurde, der jede Nacht mit einem anderen Mädchen verbringt. Je näher er Rowan kam, desto sympathischer wurde er mir aber. Aus dem anfangs einseitigen Charakter wurde nämlich langsam ein liebevoller Freund. Dieser neue Adam konnte mich wirklich überzeugen!
Ich möchte an dieser Stelle auch den Epilog loben, der aus der Sicht Adams geschrieben ist. Durch diesen konnte ich einige seiner Handlungen besser nachvollziehen.

Die Gefühle zwischen Rowan und Adam sind sehr realistisch beschrieben, sodass ich als Leser sie nahezu mitfühlen konnte. Trotz der starken Anziehungskraft zwischen den beiden Protagonisten entwickelt sich ihre Liebesgeschichte sehr langsam, was sie für mich glaubhaft wirken lässt.

Auch die Nebencharaktere werden wunderbar beschrieben. Dabei kamen mir vor allem Mike, Shawn und Leti am sympathischsten rüber. Beim Lesen wünscht man sich einfach solche Freunde!
Aber auch Dee, die mit Rock my Body übrigens eine ganz eigene Geschichte bekommt, ist eine beste Freundin, die jeder haben sollte. Sie ist stets da, wenn Rowan sie braucht. Ihre spitze Art lockert außerdem zahlreiche Situationen auf, weshalb ich mich schon auf ihre Geschichte freue!

Schon bevor ich begonnen habe, das Buch zu lesen, war mir klar, dass die Geschichte vorhersehbar ist. – Ein Buch über die Liebe zwischen einem Rockstar und einem normalen Mädchen ist schließlich keine Neuerfindung! Trotz dessen habe ich von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert, was vor allem an dem unglaublichen Schreibstil von Jamie Shaw lag.
Die ganze Geschichte ist so flüssig geschrieben, dass die Seiten nur so dahinflogen. Ich habe mich nicht selten dabei erwischt, wie ich eigentlich nur ein Kapitel lesen wollte, aus diesem aber plötzlich 12 wurden. – Ich wollte einfach sofort wissen wie es weitergeht!
Ich würde den Schreibstil außerdem als sehr locker und leicht beschrieben. So konnte ich mir das Buch tatsächlich zu jeder Tageszeit, auch nach einem anstrengenden Arbeitstag, zur Hand nehmen und einfach drauflos lesen, da ich nie lange über irgendeine Textstelle philosophieren musste.

Was kann ich abschließend sagen? Ich bin einfach begeistert von Rock my Heart. Das Buch ist ein wunderbarer Reihenauftakt, und ich freue ich schon riesig darauf, die Geschichten der anderen Bandmitglieder lesen zu können. Die Geschichte zwischen Rowan und Adam verläuft in einem angenehmen Tempo, und die zahlreichen emotionalen und romantischen Momente sind einfach zum Dahinschmelzen!
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerade nach einer Lektüre sucht, die seine grauen Zellen nicht allzu sehr beansprucht, und, die man einfach mal zwischendurch zur Hand nehmen kann.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Geschichten über mutige Mädchen für mutige Mädchen

Disney Prinzessinnen - Starke Heldinnen - Volle Girl Power. Erstleseabenteuer
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Die Geschichten von Disney vermitteln Kinder Werte und Lehren, was ich nur zu gerne unterstütze. Daher habe ich mich riesig gefreut, meiner Tochter, die übrigens das Lesen übt, das Buch „Starke Heldinnen. ...

Die Geschichten von Disney vermitteln Kinder Werte und Lehren, was ich nur zu gerne unterstütze. Daher habe ich mich riesig gefreut, meiner Tochter, die übrigens das Lesen übt, das Buch „Starke Heldinnen. Erstleseabenteuer“ von Anne Scheller präsentieren zu können. Es zeichnet sich durch ein farbenfrohes Hardcover aus, welches bereits andeutet, welche Geschichten im Buch enthalten sind, nämlich jene von Belle, Rapunzel und Tiana. Allen drei Mädchen ist gemeinsam, dass sie sich mutig ihrer Situation stellen und für ihre Träume sowie Ziele kämpfen. Während Belle versucht, ihren Vater von den Fängen des Biestes zu befreien, streben Tiana und Rapunzel mutig danach, ihre Träume zu erfüllen.

Die drei Geschichten, die übrigens auf den Originalerzählungen basieren und gekürzt sind, sind gleich aufgebaut: Auf den ersten Seiten werden die Figuren vorgestellt, für Erstleser ist es an dieser Stelle sehr hilfreich, dass die Aussprache der Namen erklärt wird. Neben kurzen Charakterisierungen der Figuren findet man die Bilder dieser, sodass direkt weiß, um wen es sich handelt. Diesen Vorstellungen schließt sich die Geschichte an, die wiederrum in kleinere Kapitel unterteilt ist, um Erstleser nicht zu demotivieren, schließlich ist bekannt, dass das Lesen anstrengend ist. Sehr schön finde ich hier, dass bei den Geschichten auf einen klaren Ausdruck sowie kurze Sätze geachtet wird, schließlich will man die Lesefreude wecken und Erstlesern Erfolgserlebnisse verschaffen. Einzelne, fremde Begriffe wie Restaurant oder Gesindel werden in den Geschichten farbig untermauert und nach den Erzählungen in einfachen Begriffen und mit Beispielen erläutert. So wird automatisch auch der Wortschatz der kleinen Leser erweitert.

Alle Geschichten werden durch ansprechende, farbintensive Bilder untermalt, welche die Situation hervorragend darstellen. Sie machen die Geschichten also lebendig, bieten aber auch gute Gesprächsanlässe, beispielsweise kann hier das Nacherzählen oder Zusammenfassen eingeübt werden. Meiner Tochter bereitet es jedenfalls große Freude, sich nach dem Lesen noch über die Bilder zu unterhalten.

Alle Geschichten sind frei von Rechtschreibfehlern, was mir sehr wichtig ist, schließlich erlernen Erstleser nicht nur das Lesen, sondern auch die Rechtschreibung. So merken sie sich direkt die richtige Schreibweise.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit diesem Buch bin, welches sehr gerne von meiner Tochter gelesen wird. Es hilft ihr nicht nur dabei, das Lesen zu üben, sondern vermittelt ihr auch, dass sie – wie die mutigen Heldinnen – alles schaffen kann, was sie möchte, wenn sie nur dafür kämpft und ihr Ziel nie aus den Augen lässt. Und diese Lehre sollten wir alle beachten, nicht wahr? Ich kann das Buch sehr gerne weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Ein wahres Wohlfühlbuch für den Sommer

This could be love
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Ich weiß nicht, wie, aber Lilly Lucas schafft es in ihren Büchern stets, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Schon als ich die Green Valley-Reihe gelesen habe, hatte ich das Gefühl, ein Teil des Settings ...

Ich weiß nicht, wie, aber Lilly Lucas schafft es in ihren Büchern stets, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Schon als ich die Green Valley-Reihe gelesen habe, hatte ich das Gefühl, ein Teil des Settings zu sein, was dazu geführt hat, dass ich die Bücher teils an einem Tag verschlungen habe. So ging es mir auch bei „This could be love“, in welchem die Autorin den Leser nach Hawaii entführt.

Schon das ansprechend gestaltete Cover lässt vermuten, dass es sich um ein romantisches Buch handelt, schließlich vermitteln die Rosa-, Lila- und Goldtöne genau das: Wohlfühlatmosphäre sowie Romantik. Genauso schlicht wie das Cover ist auch der Schreibstil der Autorin, wodurch man schnell in die Geschichte einfindet. In blumigen Ausschmückungen werden Setting und Gefühle der Protagonisten dargeboten, wodurch man sehr schnell in die Geschichte eintauchen kann. Auch nach einem stressigen Arbeitstag lässt sich das Buch sehr gut genießen und zum Abschalten nutzen. Doch auch für den Sommerurlaub ist es genau das Richtige!

Bei solchen romantischen Büchern, ist mir der Ausgang der Geschichte in der Regel sehr klar, doch das hielt mich nicht davon ab, mit Louisa und Vince mitzufiebern. Von den ersten Seiten an spürte ich die Funken zwischen den beiden und litt mit ihnen gemeinsam bei einigen ihrer Entscheidungen. Ich lachte bei einigen Konversationen und schüttelte den Kopf über die ein oder andere Aussage von Louisas Patentante Kay, die trotz dieser unglaublich sympathisch und liebevoll rüberkam. Auch Lou’s und Lauries Freundschaft überzeugte mich, gleichzeitig deutete sich in dieser Geschichte auch die Erzählung des kommenden Buches, nämlich die Geschichte zwischen Laurie und einem der Chipman-Brüder, an.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich es geliebt habe, in das Hawaii, welches Lilly Lucas geschaffen hat, einzutauchen. Mich hat die Geschichte sehr überzeugt und an der ein oder anderen Stelle zum Träumen gebracht. Ich kann „This could be love“ uneingeschränkt weiterempfehlen und freue mich riesig auf weitere Werke der Autorin!

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