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Veröffentlicht am 18.12.2025

😊

Celevaria 1
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Die Geschichte entführt uns zunächst in ein scheinbar normales Leben: Lee und ihre zwei besten Freunde führen einen typischen Alltag, gehen auf Partys und halten fest zusammen. Doch etwas Unheimliches ...

Die Geschichte entführt uns zunächst in ein scheinbar normales Leben: Lee und ihre zwei besten Freunde führen einen typischen Alltag, gehen auf Partys und halten fest zusammen. Doch etwas Unheimliches verbindet sie – alle drei werden von Albträumen geplagt. Diese mysteriösen Träume wecken früh die Neugier und lassen erahnen, dass hinter ihrer Welt mehr steckt, als es zunächst scheint.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und bildhaft, sodass man schnell in Lees Gedanken und Gefühle eintauchen kann. Besonders gelungen fand ich den Kontrast zwischen dem normalen Alltag und der unterschwelligen Spannung, die sich durch die Träume aufbaut.

Als Lees Leben plötzlich aus den Fugen gerät, beginnt der eigentliche Wendepunkt der Geschichte. In ihrer Not wendet sie sich an den geheimnisvollen Fremden aus ihren Träumen – eine Figur, die von Anfang an Fragen aufwirft 🤍 Seine Erklärungen über Lees Herkunft, ihre Magie und eine verborgene Welt wirken faszinierend, aber auch beunruhigend.

Die magische Welt Celevaria ist liebevoll und detailreich beschrieben. Kleine Besonderheiten und neue magische Wesen geben der Welt Tiefe. Besonders berührend fand ich die Begegnung mit dem verletzten kleinen Wasserdrachen 🐉 Die entstehende Bindung zwischen ihr und Lee ist warmherzig und zählt zu den schönsten Momenten der Geschichte.

Gegen Ende nimmt die Handlung noch einmal deutlich an Spannung zu. Vertrauen wird auf die Probe gestellt, und nicht jede Figur wirkt so eindeutig, wie man es sich wünschen würde.

Insgesamt ist Celevaria – Ruf der Träume eine solide Fantasygeschichte mit einer interessanten Grundidee, einer stimmungsvollen Welt und vielen liebevollen Details ✨ Auch wenn mich nicht alles vollkommen überzeugt hat, macht das Buch neugierig auf mehr und lädt dazu ein, in eine magische Welt voller Geheimnisse einzutauchen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Eine berührende Idee, die mich leider nicht ganz erreichen konnte

Bleib bei mir, Sam
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„Bleib bei mir, Sam“ von Dustin Thao ist für mich ein Buch, das mir das Bewerten ungewöhnlich schwer macht. Die Grundidee ist wunderschön und emotional – und gerade der Anfang sowie das Ende haben mich ...

„Bleib bei mir, Sam“ von Dustin Thao ist für mich ein Buch, das mir das Bewerten ungewöhnlich schwer macht. Die Grundidee ist wunderschön und emotional – und gerade der Anfang sowie das Ende haben mich wirklich berührt. Der Einstieg fängt die Trauer, den Verlust und die innere Zerrissenheit sehr feinfühlig ein, und auch die letzten Kapitel haben mich wieder an die Geschichte herangeführt und gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt.

In der Mitte jedoch hat mich der Roman leider verloren. Für mein Gefühl wiederholen sich bestimmte Situationen sehr stark, ohne dass sich die Handlung merklich weiterentwickelt. Natürlich trauert jeder Mensch anders, und dass die Protagonistin sich nach Sams Tod zurückzieht, sich abkapselt und versucht, ihren Weg allein zu gehen, ist vollkommen nachvollziehbar. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass genau dieses große emotionale Potenzial der Geschichte nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Ich hätte mir mehr Tiefe, mehr Entwicklung und mehr Nuancen gewünscht – anstatt so viele Seiten, in denen sich ähnliche Gedanken und Momente wiederholen.

Die Idee mit den Anrufen an den Verstorbenen ist außergewöhnlich und eigentlich sehr schön. Sie bietet eine zarte, fast magische Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Trotzdem hat sie mich persönlich emotional nicht ganz abgeholt, weil die Begegnungen für mich zu oft gleich verliefen und sich die Intensität der Botschaft dadurch etwas abgeschwächt hat.

Sehr schade fand ich auch, dass Nebenfiguren wie Mika und Oliver nur kurz angerissen wurden – obwohl gerade sie für mich sofort Tiefe und Potenzial gezeigt haben. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren, denn sie hätten der Geschichte zusätzliche Ebenen und vielleicht auch etwas Leichtigkeit oder Kontrast schenken können.

Insgesamt ist „Bleib bei mir, Sam“ eine traurige, feinfühlige Geschichte über Trauer, Loslassen und die Liebe, die bleibt. Die Grundstimmung ist nachvollziehbar und die Emotionen sind greifbar. Doch für mich persönlich hätte die Handlung mehr Tiefe, Vielfalt und Entwicklung gebraucht, um die starke Grundidee wirklich auszuschöpfen.

Trotz allem spürt man, wie viel Herz der Autor in dieses Buch gelegt hat – und genau das macht es mir wichtig, diese Kritik sanft und respektvoll zu formulieren. Es ist ein schönes, trauriges Buch, das vermutlich viele Menschen tief berühren wird – bei mir hat es jedoch nur stellenweise funktioniert.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Verstörend schön und symbolisch – aber auch verwirrend

Bibliomania Master Edition
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„Bibliomania“ ist ein Manga, der sich kaum in eine Schublade stecken lässt – düster, märchenhaft und voller Rätsel. Schon auf den ersten Seiten zieht einen die unheimliche Atmosphäre in ihren Bann. Die ...

„Bibliomania“ ist ein Manga, der sich kaum in eine Schublade stecken lässt – düster, märchenhaft und voller Rätsel. Schon auf den ersten Seiten zieht einen die unheimliche Atmosphäre in ihren Bann. Die kunstvollen Zeichnungen und der fast poetische Erzählstil schaffen eine bedrückende, zugleich faszinierende Stimmung, die zwischen Traum und Albtraum schwebt.

Besonders beeindruckend fand ich die Symbolik der verschiedenen Räume, die die Protagonistin durchschreitet. Jedes Kapitel fühlt sich an wie ein eigenes kleines Rätsel, das man Stück für Stück entschlüsseln möchte. Diese metaphorische Tiefe und das Spiel mit literarischen Motiven machen den Manga zu einem besonderen Erlebnis – vor allem für Leser*innen, die Freude an Interpretationen und psychologischen Andeutungen haben.

Allerdings verlangt „Bibliomania“ auch einiges an Geduld. Die Handlung ist nicht immer leicht zu folgen, verläuft stellenweise sehr sprunghaft und lässt vieles unausgesprochen. Gerade gegen Ende bleibt vieles offen – das sorgt zwar für Nachhall, kann aber auch frustrieren, wenn man auf klare Antworten hofft.

Trotz dieser Verwirrung bleibt das Werk durch seine beklemmende Atmosphäre und die starke Symbolik im Gedächtnis. Es ist kein Manga für zwischendurch, sondern eher ein künstlerisches, fast schon philosophisches Leseerlebnis, das zum Nachdenken anregt – und einen vielleicht sogar ein bisschen verstört zurücklässt.

Fazit: Ein ästhetisch faszinierendes Werk zwischen Horror, Symbolik und Surrealismus, das allerdings in seiner Erzählweise nicht immer zugänglich ist. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird mit einem intensiven, ungewöhnlichen Leseerlebnis belohnt.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Ein schöner Nostalgie-Trip, aber kein Muss.

Knightstone Academy Halloween Special
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Zurück nach Kingston – und wow, ich hatte mich so sehr auf dieses Wiedersehen gefreut! 💜 Die vertrauten Stimmen, die Atmosphäre, das Gefühl, als würde man nach Hause kommen… das war wirklich schön. 🏡✨

Aber ...

Zurück nach Kingston – und wow, ich hatte mich so sehr auf dieses Wiedersehen gefreut! 💜 Die vertrauten Stimmen, die Atmosphäre, das Gefühl, als würde man nach Hause kommen… das war wirklich schön. 🏡✨

Aber ich muss ehrlich sagen: So richtig mitgerissen hat mich das Special leider nicht. 😕 Es war einfach zu kurz, die Handlung plätscherte etwas dahin und vieles fühlte sich wiederholt an. Ich hatte gehofft, dass gleich am Anfang etwas Spannendes passiert – stattdessen blieb die Story ziemlich ruhig.

Klar, das Ende war herzerwärmend 🥰 – alle haben ihren Platz gefunden, es war schön, das zu hören. Aber insgesamt hatte ich das Gefühl, dass dieses Hörbuch eher ein kleines Extra war, ein „Nett-für-zwischendurch“-Moment, ohne echten Mehrwert für die Reihe.

Ich liebe die Kingston Academy-Reihe wirklich und finde, die Autorin hat wieder toll geschrieben ❤️ – aber diesmal hat mich die Geschichte einfach nicht so gecatcht.

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