dicke Leseempfehlung
Möge Gott Dir vergebenMein erster Krimi über den Ermittler Harry Mc. Coy. Und das wird sicherlich nicht mein letzter bleiben. Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es hat alles, was ein guter Krimi meiner Meinung nach ...
Mein erster Krimi über den Ermittler Harry Mc. Coy. Und das wird sicherlich nicht mein letzter bleiben. Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es hat alles, was ein guter Krimi meiner Meinung nach braucht. Einen Hauptdarsteller, der selber sein Päckchen zu tragen hat. Harry hat vor allem gesundheitliche Probleme, die auch aus seiner anstrengenden Arbeit resultieren. Und menschlich ist er ein Eigenbrödler, der nur für seinen Job zu leben scheint. Gute Nebendarsteller. Sowohl unter den Kollegen als auch privat ist da einiges an Leuten unterwegs. Ganz vorne natürlich ein Freund aus dem Kriminellenmillieu, den er eigentlich gar nicht haben dürfte und der auch ziemlich gefährlich werden könnte - auch für Harry gefährlich. Da wären wir gleich bei den doppelten Böden, die allerorts in der Geschichte eingebaut sind. Scheinbar harmlose Zeitgenossen, die ihr eigenes Süppchen kochen. Söhne, die nicht tun, was ihre Väter und die Freunde der Väter von ihnen denken. Ein Selbstmörder, der im Leben mehr Geld hatte als gedacht. Und einiges mehr. Außerdem ist es ein spanenndes Pflaster, auf dem diese Serie spielt. Glasgow in den Siebzigern, das sind aufgeheizte Menschenmassen, reißerische Zeitungsartikel, bärbeißige Polizisten und viele dunkle Ecken mit jeder Menge Kriminalität.
Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite hoch und die ein oder andere Überraschung bietet der wunderbar verzwickte Plot auch noch. Eine dicke Leseempfehlung.