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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2025

Berührend und Echt

Gute Gründe
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Die Geschichte war sehr berührend geschrieben und durch den ansprechenden Schreibstil konnte man Yaels Zerrissenheit mitfühlen.

Zwischendurch war es mir ein wenig zu ausgeschmückt, deswegen „nur“ die ...

Die Geschichte war sehr berührend geschrieben und durch den ansprechenden Schreibstil konnte man Yaels Zerrissenheit mitfühlen.

Zwischendurch war es mir ein wenig zu ausgeschmückt, deswegen „nur“ die 4 Sterne. Das ändert trotzdem nichts an der wichtigen Botschaft, die dieses Buch vermittelt.

Yael hatte ihren Lebenswillen verloren und findet ihn in einigen Lebenssituationen und durch andere Menschen wieder. Das Aufarbeiten bis zu ihrem einigermaßen zurückgewonnenen Lebenswillen fand ich sehr „spannend“ und rührend geschrieben. Währenddessen bekommt man immer wieder einen Einblick in das „davor“ und was sie zu diesem Punkt trieb.

Fazit
Mental Health ist ein sehr wichtiges Thema und sollte IMMER ernst genommen werden. Lasst euch nichts anderes einreden. Eine Depression hat viele Gesichter und man merkt es den meisten Menschen nicht an.

Ein wirklich tolles und emotionales Buch.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Was tun, wenn man seine Langzeitbeziehung plötzlich in Frage stellt?

This isn't happiness
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Realistisch und wirklich gut geschrieben
Ein Stern Abzug gab es für mich, da ich gerne etwas mehr Charakterentwicklung und Biss von Amy gehabt hätte.

Das Buch handelt in erster Linie von Amys Gedanken ...

Realistisch und wirklich gut geschrieben
Ein Stern Abzug gab es für mich, da ich gerne etwas mehr Charakterentwicklung und Biss von Amy gehabt hätte.

Das Buch handelt in erster Linie von Amys Gedanken rund um ihre vorgezogene Hochzeit mit Josh. Sie zählt die Tage, seitdem sie das letzte mal intim mit ihrem Verlobten war und hinterfragt allmählich ihr ganzes Leben und ob sie wirklich Glücklich mit allem ist.

Weil die Geschichte so realitätsnah geschrieben ist, kam ich wirklich schnell durch das Buch durch und es fühlte sich zwischendrin etwas so an, als ob Amy eine echte Freundin von mir ist und ihre Geschichte erzählt. Sie verändert sich und wächst langsam in die schwierigen Situationen hinein, egal wie fies oder unangenehm diese sind. Allerdings hätte ich mir etwas mehr von ihr gewünscht. Sie war mir leider etwas zu passiv und ich habe mir nicht nur einmal gewünscht, dass sie endlich den Mund aufmacht.

Leider bin ich nicht so der Fan von Miscommunication. Klar spiegelt es das echte Leben, doch manchmal ist es wirklich besser, wenn man seine Meinung offen vertritt. Mittendrin hat sich dadurch die Story ein wenig gezogen. Wie auch im richtigen Leben: Reden ist oftmals des Rätsels Lösung.

Fazit
Ein Buch über Selbstreflektion, Selbstfindung, die Tücken einer Langzeitbeziehung und dem Thema "Is this Happiness?"
Niemals sollte man sich als Selbstverständlich ansehen und seine eigene Stimme verlieren.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Lustig und Gesellschaftskritisch

Hustle
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Insgesamt fand ich die Geschichte humorvoll mit einer guten Prise „Nieder mit dem Kapitalismus!“. Die Protagonistin war so real und nachvollziehbar geschrieben, dass ich mich als Leserin doch schon das ...

Insgesamt fand ich die Geschichte humorvoll mit einer guten Prise „Nieder mit dem Kapitalismus!“. Die Protagonistin war so real und nachvollziehbar geschrieben, dass ich mich als Leserin doch schon das ein- oder andere in ihr wiedergefunden habe.

Leonie findet ihre Berufung in einem „Rache“-geschäft und rächt sich im Namen ihrer Kund:innen. Sind wir mal ehrlich, gibt es nicht bei jedem einmal im Leben den Gedanken an Rache? Nachvollziehbar fand ich manche Racheaktionen schon, andere wiederum etwas überzogen.

Die Mädels-Clique empfand ich trotz deren „Nebenjobs“ als cool und sehr harmonisch. Endlich mal kein Neid oder schlecht machen der jeweiligen anderen.

Ich musste auch ständig schmunzeln, da ich jetzt einiges über Insekten weiß und wie sich ein Schleimpilz verhält, da Leonie Hauptberuflich in der Zoologischen Staatssammlung von München arbeitet, obwohl sie nicht so viel über die Tierchen weiß. Ich habe quasi mit ihr mitgelernt!

Fazit

Ein lustiges Buch über Rache und zeitgleich ein kritischer Denkanstoß in Richtung Kapitalismus, Selbstjustiz und Schleimpilzen.

Fand es für zwischendurch richtig gut zu lesen und kann es sehr empfehlen. Lustig, doch mit deutlicher Botschaft.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Gesellschaftskritisch und Eklig

Das Beste sind die Augen
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Hier fiel mir die Bewertung etwas schwer, da ich einerseits sehr angewidert und kopfschüttelnd dasaß, andererseits Ji-Wons Welthass sehr gut nachvollziehen konnte.

Es ist keineswegs etwas für schwache ...

Hier fiel mir die Bewertung etwas schwer, da ich einerseits sehr angewidert und kopfschüttelnd dasaß, andererseits Ji-Wons Welthass sehr gut nachvollziehen konnte.

Es ist keineswegs etwas für schwache Nerven und ich musste einige Passagen regelrecht überspringen, da mir dabei schlecht geworden ist. Als Hörbuch konnte ich es nicht hören. Beim lesen fiel mir das wesentlich leichter.

Das Buch schafft genau eins: Es Polarisiert und man bleibt dran, selbst wenn man geschockt über die Handlung ist. Horror und ich werden keine Freunde mehr, doch das hielt mich nicht vom Lesen ab.

Ji-Won ist Asiatin und begegnet Alltagsrassismus, Unterdrückung und ist einer abartigen Obsession gegenüber Asiatinnen und deren Kultur ausgesetzt. Der neue Freund ihrer Mutter wird als typischer „alter weißer CIS Mann“ dargestellt. Hier spielte die Autorin mit typischen Stereotypen und provoziert gezielt die Leser:innen. Ji-Won entwickelt eine Obsession mit blauen Augen, welche sie regelrecht von innen zerfrisst. Zum Teil wusste ich selbst nicht, welche Handlungen in ihren Kopf und welche in der Realität spielen. Fand ich gut umgesetzt.

Wir begleiten Ji-Won in den Weg der Obsession und der immer stärker werdenden Wut gegenüber Männern (gezielt gegenüber weißen Männern). Sie ist frauenverachtenden Aussagen/Behandlungen, Vorurteilen und Ungerechtigkeiten ausgesetzt. Man spürt ihren Hass durch’s Buch und wird selbst Wütend über die vielen Ungerechtigkeiten.

Die Mutter von Ji-Won hat mich ab und an regelrecht zur Weißglut getrieben.

Das Ende fand ich etwas ZU unrealistisch und diesen intensiven Ekel-Anteil hätte ich nicht wirklich gebraucht, weshalb es für mich doch etwas Abzug gab.

Fazit

Die Kernaussage des Buches schreit kommt deutlich rüber und es löst etwas aus, weshalb ich es innerhalb eines Abends durchlesen wollte.

Das Ende und die ekelerregenden Stellen waren mir ein wenig too much.

Man kann das Buch nicht beschreiben, man muss es erleben.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Mehr Spice und Romance, weniger Story

Blackened Blade 2: A Blackened Bond
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In diesem Band ist mir das fehlende Worldbuilding tatsächlich auch mehr aufgefallen, da die Story regelrecht stagniert.

Zwar lernt man in diesem Band die Infernal Four besser kennen und bekommt aus allen ...

In diesem Band ist mir das fehlende Worldbuilding tatsächlich auch mehr aufgefallen, da die Story regelrecht stagniert.

Zwar lernt man in diesem Band die Infernal Four besser kennen und bekommt aus allen 4 Sichten etwas zu lesen, doch die Story bleibt hinten dran. Natürlich hat man in diesem Band wieder einiges erfahren, doch da hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht. Micais angekündigte Rache von Band 1 blieb regelrecht auf der Strecke. Zugegebenermaßen stört es mich auch etwas, dass sie sich damit sehr viel Zeit lässt. Dieses mal gabs sogar etwas SnuSnu zu lesen, der nicht 3/4 vom Buch eingenommen hat. Die Infernal Four werden ein wenig zu Gluckenhaft für meinen Geschmack.

Trotzdem bin ich auf die weiteren Bände gespannt und mich interessiert es brennend, ab wann der fünfte Love Interest dazukommt. Natürlich habe ich da meine Vermutung, doch das wäre ein Spoiler.

Micais Schwester rutscht in ein perfektes Klischee und ich denke, dass die Autorin auch bewusst mit diesem Charakter provoziert.


Fazit

Dieses mal gab es auch 2 SnuSnu Szenen, welche nicht cringe oder überzogen gewirkt haben. Teilweise fand ich das Gluckenhafte Verhalten der Infernal etwas überzogen, da Micai eine starke Protagonistin ist.

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