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Veröffentlicht am 15.01.2026

Was machen die Schuhe im Kühlschrank?

Opa Bär und die Schuhe im Kühlschrank
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Mittwochs nach der Schule besucht Benny immer seinen Opa. Sie spielen zusammen und essen Süßigkeiten. Benny genießt das sehr. Doch in letzter Zeit hat sich der Opa verändert, er ist vergesslich geworden ...

Mittwochs nach der Schule besucht Benny immer seinen Opa. Sie spielen zusammen und essen Süßigkeiten. Benny genießt das sehr. Doch in letzter Zeit hat sich der Opa verändert, er ist vergesslich geworden und findet nicht immer die richtigen Worte. Dinge stellt er nicht an seinen Platz. So findet Benny die Schuhe im Kühlschrank. Wenn Benny ihn darauf anspricht, wird der Opa ärgerlich und traurig. Benny hat von seinen Eltern erfahren, dass der Opa krank ist und er will sich um ihn kümmern.

In unserer alternden Gesellschaft kommt es immer häufiger vor, dass sich Familien mit dem Thema Demenz auseinandersetzen müssen. Doch wie erklärt man das den Kleinen? Dieses Buch unterstützt Eltern dabei, mit den Kleinen darüber ins Gespräch zu kommen.

Paul Maar erzählt diese Geschichte einfühlsam und kindgerecht. Opa passieren immer wieder Sachen, die wir vielleicht ganz lustig finden, die ihn aber traurig machen. Er möchte auch nicht ständig korrigiert werden. Das versteht Benny und er will sich um seinen Großvater kümmern.

Die Illustrationen sind auch wunderschön.

Das Buch behandelt kindgerecht und einfühlsam ein schwieriges Thema.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Dunkle Mächte

Oxen. Interregnum
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Zuletzt erschien es so, als sei der Danehof vernichtet, doch in Wirklichkeit versuchen sie alles neu aufzubauen. Axel Mossman hat vorrübergehend wieder die Leitung des PET übernommen und will verhindern, ...

Zuletzt erschien es so, als sei der Danehof vernichtet, doch in Wirklichkeit versuchen sie alles neu aufzubauen. Axel Mossman hat vorrübergehend wieder die Leitung des PET übernommen und will verhindern, dass das Netzwerk sich neu aufstellen kann. Also setzt er Niels Oxen und Margarethe Franck auf die Sache an. Aber die erkennen zu spät, was da wirklich läuft.
Dieses Buch ist der siebte Band aus der Oxen-Reihe von Jens Henrik Jensen. Auch wenn dieser Thriller lesbar ist ohne die anderen Bände zu kennen, so ist es sicherlich sinnvoll, die Bücher der Reihe nach zu lesen. Dem Autor gelingt es wieder, sofort Spannung aufzubauen. Die Atmosphäre ist von Anfang an beklemmend, denn das Netzwerk ist komplex und mächtig. Diese Bedrohung kommt sehr realistisch rüber.
Die Charaktere sind glaubhaft dargestellt. Die Mitarbeiter des PET haben unterschiedliche Fähigkeiten und alle ihre Ecken und Kanten. Niels Oxen ist eine Figur, die sehr unterschiedliche Seiten in sich vereint. Einerseits ist er stark und hart, auf der anderen Seite aber auch verletzlich. Mossmanns Ruhestand steht bevor, was ihm nicht so gefällt. Daher zieht er nun gerne nochmal die Strippen. Todesfällt entpuppen sich dann als Mordfälle und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Die Geschichte ist komplex und erfordert beim Lesen Aufmerksamkeit, damit man Entscheidendes nicht übersieht.
Ein sehr spannender Thriller mit Tiefgang, der skandinavisch düster und abgründig daherkommt. Ich kann das Buch nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Vegetarische Heimatküche

Deftig vegetarisch – Heimatküche
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Ich liebe deftiges Essen und muss auch nicht immer Fleisch haben. Daher hat mich dieses Buch angesprochen. Allerdings habe ich ein Problem damit, wenn Vegetarier meinen, dass sie das Fleisch ersetzen können ...

Ich liebe deftiges Essen und muss auch nicht immer Fleisch haben. Daher hat mich dieses Buch angesprochen. Allerdings habe ich ein Problem damit, wenn Vegetarier meinen, dass sie das Fleisch ersetzen können und den gleichen Geschmack mit alternativen Lebensmitteln erreichen können. Wenn schon vegetarisch, dann bitte mit neuen kreativen Gerichten, statt mit traditionellen, denen dann ein wichtiger Teil fehlt. Daher bin ich aber auch mit Skepsis an dieses Buch herangegangen. Doch dann habe ich festgestellt, dass nicht nur die üblichen traditionellen Rezepte (wie Himmel und Erde, Labskaus mit Spiegelei u. a.) in veränderter Form auftauchen, sondern es auch andere kreative Rezepte gibt.
Nach einer Einleitung geht es dann zum Rezeptteil, der eingeteilt ist in Alltagsglück, Ofenfreuden, Suppenwonne, Sonntagsessen, Brotzeit und Naschwerk. Die Rezepte sind gut nachzuarbeiten und ich habe schon einiges ausprobiert.
Gefallen hat mir, dass die Zutaten nicht so exotisch und gut zu bekommen sind. Zu den einzelnen Gerichten sind die Zubereitungszeiten und Nährwerte angegeben, alle Arbeitsschritte sind nachvollziehbar und es gibt auch noch Tipps und Tricks dazu. Das Register am Ende des Buches ist nützlich. Aber besonders toll sind die wunderbaren Fotos.
Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich kann es empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Tolles saisonales Kochbuch mit oft ausgefallenen Rezepten

Saison
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Mit diesem Kochbuch wird 50 Jahre „Der Feinschmecker“ gefeiert. Mir gefällt die Einteilung zur saisonalen Küche, denn ich habe schon immer saisonale und regionale Zutaten bevorzugt. Gut für das Klima! ...

Mit diesem Kochbuch wird 50 Jahre „Der Feinschmecker“ gefeiert. Mir gefällt die Einteilung zur saisonalen Küche, denn ich habe schon immer saisonale und regionale Zutaten bevorzugt. Gut für das Klima! Aber auch geschmacklich geben die saisonalen Früchte und Gemüse viel mehr her. Aber es geht nicht nur um Obst und Gemüse; wer gerne Fleisch oder Fisch isst, kommt auch auf seine Kosten.
Die Rezepte sind vielfältig und kreativ und gut beschrieben, aber manchmal auch aufwendig. Leider gibt es aber auch Zutaten, die hier im ländlichen Bereich nicht zu bekommen sind. Hilfreich ist es, dass Zubereitungszeit und Schwierigkeitsgrad angegeben sind.
Schon das tolle Cover hatte mich angezogen, aber auch im Innenteil sind die Fotos einfach toll.
Ein ansprechendes Kochbuch, das anregt, einmal etwas Neues und Besonderes auszuprobieren.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Eine berührende Geschichte

Was du siehst
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Nachdem ihre große Liebe spurlos verschwunden ist, stellt Ruth fest, dass sie schwanger ist. Sie zieht von Berlin in einen kleinen Ort in Mecklenburg. In Hannah, die ebenfalls schwanger ist, findet sie ...

Nachdem ihre große Liebe spurlos verschwunden ist, stellt Ruth fest, dass sie schwanger ist. Sie zieht von Berlin in einen kleinen Ort in Mecklenburg. In Hannah, die ebenfalls schwanger ist, findet sie eine Freundin. Ruths Tochter Jule und Hannahs Sohn Andi wachsen gemeinsam auf. Später verlieben sie sich. Doch dann fällt die Mauer und Jule zieht es hinaus in die Welt, während Andi auf sie wartet.

Dieser Roman beginnt im Jahr 1967, als Ruth feststellt, dass sie schwanger ist und endet im Jahr 2010. Der DDR-Alltag wird gut dargestellt, ebenso auch die Wendezeit, die große Veränderungen mit sich bringt.

Die Charaktere sind lebensnah und individuell dargestellt. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, aber sie stehen zusammen. Jule möchte mehr über ihren Vater wissen. Ruth hatte immer vermutet, dass sich ihre Liebe in den Westen abgesetzt hat. Nach dem Fall der Mauer bekommt Jule einen Hinweis und macht sich auf die Suche nach ihrem Vater. Der introvertierte Andi bleibt zurück und wartet. Jules Suche dauert Jahre, doch sie und ihr geduldiger Freund bleiben über ihr Kinderspiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ verbunden. Besonders gut gefallen hat mir Frieda, die für die Kinder immer ein Ruhepol ist.

Das Ende hat mich überrascht, aber dazu will ich nichts verraten.

Es ist ein leiser, tiefgründiger und ergreifender Roman über Verlust und Liebe, der mir sehr gut gefallen hat.

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