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Milena_lre

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2025

Einfach magisch

Rückkehr der Engel (Extended Version)
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Okay, ganz ehrlich? Dieses Buch ist einfach wild im absolut besten Sinne. Was hier an Worldbuilding geliefert wird, ist echt next level. Die Stadt allein ist schon so bildlich beschrieben, dass man sofort ...

Okay, ganz ehrlich? Dieses Buch ist einfach wild im absolut besten Sinne. Was hier an Worldbuilding geliefert wird, ist echt next level. Die Stadt allein ist schon so bildlich beschrieben, dass man sofort eintauchen kann. Aber es bleibt nicht nur bei der Stadt: da gibt es eine Art Arena, Häuser, die fast schon lebendige Wesen zu sein scheinen, eine Bibliothek, die mehr ist als nur ein Ort für Bücher… und das Ganze ist so klar und plastisch dargestellt, dass man trotz aller Komplexität nie den Faden verliert.

Besonders cool finde ich die Struktur der Engel: Jede Farbe, jede Aufgabe, jede Ausstrahlung hat ihren eigenen Vibe und trotzdem bleibt es übersichtlich. Man merkt einfach, dass hier jemand mit viel Liebe zum Detail und einem klaren Plan geschrieben hat.

Die Charaktere? Absolut on point.

Du lernst sie nicht nur kennen, du fühlst sie. Allein die Schwestern so ähnlich und doch so unterschiedlich. Die eine still, ruhig, klug vielleicht ein bisschen zu gezwungen in ihrer Zurückhaltung, aber trotzdem wahnsinnig liebenswert. Und dann die andere: kämpferisch, loyal, mit einem Feuer in sich, das brennt, sobald es drauf ankommt. Es ist so gut geschrieben, dass man sich fast vorstellen kann, sie wären echte Menschen.

Lucifer ist einer dieser Charaktere, bei denen du nie genau weißt, woran du bist. Aber irgendwie mag man ihn. Er hat diese draufgängerische, ein bisschen überhebliche Art und trotzdem blitzt da immer wieder etwas durch, das tiefer geht.

Und dann sind da noch Cassiel, Phoenix, Moon, Feli und viele andere, die dich auf ihre ganz eigene Weise catchen. Jeder bringt etwas mit: Verletzlichkeit, Stärke, Dunkelheit, Hoffnung. Und keiner ist einfach nur gut oder böse alle sind grau in ihren Schattierungen. Genau das macht es so spannend.

Moon ist als Protagonistin eine richtige Wundertüte.

Sie nervt manchmal mit ihrer Sturheit, ist impulsiv, egoistisch aber dann wieder total einfühlsam, mutig und unfassbar loyal. Und genau deswegen funktioniert sie so gut. Man will ihr manchmal die Meinung sagen und gleichzeitig in den Arm nehmen. Besonders ihre Beziehungen zu den anderen Figuren – sei es Familie, Freundschaft oder diese “Was passiert da gerade zwischen uns?”-Momente sind voller Spannung und Emotionen.

Es gibt so viele Szenen, die hängen bleiben. Kämpfe, Gespräche, kleine Gesten, die riesige Auswirkungen haben. Und man fiebert immer mit: Wer spielt hier welches Spiel? Wem kann man trauen? Wer hat welche Absichten? Und was zur Hölle ist eigentlich mit diesen Prüfungen los?

Oh, und dieses Ende… sagen wir mal so: Man wird nicht enttäuscht.

Fazit

Ein rundum starkes Buch mit Tiefe, Emotion, Action, Magie und Charakteren, die man entweder liebt, hasst – oder beides gleichzeitig. Wer auf komplexe Welten, moralische Grauzonen, innere Zerrissenheit und richtig gute Dynamiken zwischen den Figuren steht, wird hier sowas von auf seine Kosten kommen. Und das Beste? Du wirst noch lange nach dem letzten Kapitel drüber nachdenken.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Mit einem Hauch mehr Fantasy

Ruthless Vows
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Der zweite Teil war gut, aber ich muss sagen, der erste hat mir irgendwie besser gefallen. Die Spannung war da, aber irgendwie war es nicht ganz so fesselnd wie beim ersten Mal.
Die Geschichte um Roman, ...

Der zweite Teil war gut, aber ich muss sagen, der erste hat mir irgendwie besser gefallen. Die Spannung war da, aber irgendwie war es nicht ganz so fesselnd wie beim ersten Mal.
Die Geschichte um Roman, der auf Dacres Seite kämpft, war interessant. Seine Rückkehr zu seinen Erinnerungen und zu Iris, mit Envars Hilfe, war emotional und fesselnd. Iris’ Sorge um ihre Familie, Freunde und die Leute in Oath war schön zu sehen, aber ich fand, sie war etwas zu perfekt dargestellt.

Ein harter Schlag war der Verlust einiger Charaktere, bzw. Vorallem einer ;) was natürlich der Geschichte mehr Tiefe gab, aber auch etwas vorhersehbar war. Trotzdem gab es rührende Momente und ein paar schöne Schlussmomente.

Die Szenen, in denen Sie aber auch Roman und Vorallem Attie über sich hinauswuchsen, waren spannendl. Ich mag Iris und Attie immer noch, sie sind ein tolles Team, aber ihre Entwicklung hat mich dieses Mal nicht ganz so mitgerissen.

Das Ende war okay, aber nicht so befriedigend wie erhofft. Einige Fragen blieben offen und der Fluch, der Envar belastet, wurde nicht vollständig gebrochen. Wer den ersten Teil mochte, wird den zweiten wahrscheinlich auch mögen, aber er kommt nicht ganz an die Erwartungen heran.

Alles in allem ist "Ruthless Vows" eine solide Fortsetzung, aber für mich bleibt der erste Teil unerreicht. Wenn du nach einer emotionalen und spannenden Geschichte suchst, ist dieses Buch trotzdem eine Wahl und immernoch 4 Sterne

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.11.2025

Fantasykrimi

The Blackgate Invitation
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Schon das Cover macht neugierig: die dunkle Farbpalette mit goldenen Akzenten, der feine Farbschnitt und die mystische Gestaltung schaffen sofort eine passende Stimmung. Es ist ein gelungenes Design, das ...

Schon das Cover macht neugierig: die dunkle Farbpalette mit goldenen Akzenten, der feine Farbschnitt und die mystische Gestaltung schaffen sofort eine passende Stimmung. Es ist ein gelungenes Design, das stimmungsvoll auf den Inhalt einstimmt und Lust macht, das Buch aufzuschlagen.



Die Prämisse zwei Schwestern, die für einen Abend in ein altes Herrenhaus eingeschleust werden und sich bald in einem Netz aus Magie, Intrigen und Familiengeheimnissen wiederfinden wird spannend und fokussiert umgesetzt, ohne in billige Effekte abzurutschen. Autorin und Erzählebenen balancieren Mystery-Elemente mit familiären Konflikten und Machtkämpfen so, dass die Handlung konstant vorantreibt, aber nie überfrachtet wirkt.



Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft; er erzeugt Atmosphäre und Tempo zugleich. Manchmal sind Sätze etwas verschachtelt, was gelegentlich die Lesegeschwindigkeit bremst, insgesamt wirkt das aber stilistisch stimmig und trägt zum geheimnisvollen Ton bei.



Die Figuren sind das Herzstück des Romans. Ruby und Wren wirken authentisch ihre Schwesternbindung ist emotional spürbar und glaubwürdig. Auden und die anderen Hexenfiguren bringen Tiefe und Ambivalenz in die Geschichte; auch Nebencharaktere entwickeln sich und bleiben nicht eindimensional. Besonders positiv ist, wie die Perspektivwechsel (Ruby/Auden) dazu führen, dass man die Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt und nach und nach Zusammenhänge erkennt.



Warum mich das Buch interessiert: Es kombiniert klassische Mystery-Strukturen mit einer sorgfältig aufgebauten magischen Welt, die weder überladen noch oberflächlich ist. Wer gerne miträtselt und Wert auf Charakterentwicklung legt, findet hier viel Spannung.



Kritikpunkt: Der Anfang verlangt Konzentration die Vielzahl an Namen und Linien kann zunächst verwirren. Außerdem hätten manche Nebenhandlungen etwas Straffung vertragen.



Fazit & Empfehlung:

The Blackgate Invitation ist ein atmosphärischer Fantasy-Krimi mit starken Figuren und klugem Worldbuilding. Empfehlenswert für Leser
innen, die düstere, rätselbasierte Geschichten und komplexe Familienbeziehungen in einer magischen Welt schätzen.

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Veröffentlicht am 24.01.2025

Spannend und düster

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns
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„One Dark Window“ ist ein Fantasy-Buch mit einer faszinierenden und für mich neuen Magie-Idee, die mich von Anfang an neugierig gemacht hat. Das Cover ist schlicht, aber unglaublich schön gestaltet und ...

„One Dark Window“ ist ein Fantasy-Buch mit einer faszinierenden und für mich neuen Magie-Idee, die mich von Anfang an neugierig gemacht hat. Das Cover ist schlicht, aber unglaublich schön gestaltet und passt perfekt zu den Vorsehungskarten, die eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen. Es hat etwas Düsteres an sich – genau wie das Buch selbst, das eine sehr dunkle, aber spannende Atmosphäre schafft.

Beim Erzählstil bin ich mir ehrlich gesagt unsicher, ob er mir wirklich gefallen hat. Grundsätzlich bevorzuge ich es, wenn Figuren ihre Geschichte selbst erzählen, statt dass man alles aus einer distanzierten Perspektive geschildert bekommt. Der Nachtmar als Element hat mich zwischendurch auch etwas verwirrt, aber das hat dem Lesegenuss keinen großen Abbruch getan.

Die Charaktere sind für mich das stärkste Element des Buches. Elspeth ist eine beeindruckende Protagonistin. Auch wenn sie keine Kampferfahrung oder besondere Ausbildung hat, bringt sie dennoch viel Stärke mit – einerseits durch den Nachtmar, der an ihrer Seite steht, andererseits durch ihre Bodenständigkeit, die sie auch ohne ihn ausstrahlt. Ravyn mochte ich ebenfalls sehr, von Anfang an. Seine mysteriöse Ausstrahlung hat mich sofort neugierig gemacht, und ich habe direkt geahnt, dass zwischen ihm und Elspeth etwas passieren könnte.

Auch die Nebenfiguren – wie Yaws und Elm – sind mir sehr ans Herz gewachsen. Jeder von ihnen hat auf seine eigene Art und Weise überzeugt. Besonders mochte ich, dass sie alle ein Ziel verfolgen, das moralisch nachvollziehbar und vertretbar ist.

Die Ausgangslage der Geschichte wird relativ schnell erklärt, sodass man nicht lange rätseln muss, worum es geht oder welche Kräfte Elspeth besitzt. Gegen Ende gibt es aber dennoch eine spannende Wendung, als man mehr über den Nachtmar erfährt – was er wirklich ist und was Elspeth eigentlich in sich aufgenommen hat.

Die Vorsehungskarten fand ich ebenfalls faszinierend. Sie sind leicht zu verstehen, und ich habe es genossen, Elspeth bei der Suche nach den einzelnen Karten zu begleiten. Es war spannend, mitzufiebern und zu spekulieren, wo sich die letzte Karte befinden könnte.

Jona ist eine Figur, die ich mit gemischten Gefühlen sehe. Ich bin überzeugt, dass sie ihre Menschlichkeit für ihre Schönheit geopfert hat. Trotzdem hat sie immer wieder Momente, in denen sie zeigt, dass noch etwas Menschliches in ihr steckt – etwa als sie versucht, Elspeth während des Spiels zu helfen und dabei die Karte antippt. Ich frage mich, ob sie sich eines Tages so akzeptieren kann, wie sie ist, und die Karte loslassen wird.

Die romantische Beziehung zwischen Elspeth und Ravyn hat mir sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich langsam und in Etappen, wodurch sie glaubwürdig bleibt. Das Mitfühlen fiel mir hier leicht, da die Annäherung der beiden authentisch wirkt.

Insgesamt ist „One Dark Window“ ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe. Trotzdem würde ich es eher als eine Geschichte bezeichnen, die sich gut für zwischendurch eignet. Die Handlung hat mich nicht vollständig gefesselt, weshalb ich dem Buch 3,5 Sterne geben würde.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Sehr gute Fortsetzung

Foxglove – Das Begehren des Todes (Belladonna 2)
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Sehr spannend und rätselhaft
Die Fortsetzung war sogar noch spannender als der erste Band. Da dieser ein nahezu offenes Ende hatte, war ich sehr gespannt, ob die Handlung das hohe Niveau halten kann – ...

Sehr spannend und rätselhaft
Die Fortsetzung war sogar noch spannender als der erste Band. Da dieser ein nahezu offenes Ende hatte, war ich sehr gespannt, ob die Handlung das hohe Niveau halten kann – und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Handlung war durchgehend fesselnd: Ein neuer Mord musste aufgeklärt werden, Geheimnisse sollten im Verborgenen bleiben, und ein Täter, der zwar im Fokus stand, dessen wahre Beweggründe jedoch zunächst nicht erkennbar waren, sorgte für zusätzliche Spannung.

Auch das Worldbuilding hat sich noch einmal deutlich gesteigert. Besonders die neuen Anwesen Foxglove und Wisteria waren beeindruckend und wurden sehr eindrucksvoll sowie detailreich beschrieben.

Die Charaktere haben meiner Meinung nach ebenfalls eine beachtliche Entwicklung durchgemacht. Gerade Blythe, die mir zu Beginn oft unsympathisch war, wurde zunehmend reifer und begann, die Dinge klarer zu sehen. Sie hat ohne Zweifel die größte Entwicklung erlebt. Aber auch Signa wurde mit viel Verantwortung konfrontiert, was sie in ihrem Wesen gestärkt und weitergebracht hat. Beide Entwicklungen lassen sich wohl stark auf die Einflüsse des Schicksals zurückführen.

Die Einführung der neue Figur des Schicksals hat der Geschichte zusätzlich frischen Wind verliehen und die Handlung an vielen Stellen unvorhersehbar gemacht.

Insgesamt ist dieser Band wirklich gelungen. Lediglich die Perspektivwechsel waren an manchen Stellen etwas verwirrend und seltsam.

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