Genug Potenzial vorhanden, schlechte Umsetzung
The Monet Family – Shine Bright, Little PearlBei Band vier der Reihe weiß ich echt nicht, was ich sagen soll. Ich bin regelrecht erschrocken darüber, wie naiv, kindisch und kindlich Hailee, eine immerhin Siebzehnjährige, dargestellt wird.
Die Handlung ...
Bei Band vier der Reihe weiß ich echt nicht, was ich sagen soll. Ich bin regelrecht erschrocken darüber, wie naiv, kindisch und kindlich Hailee, eine immerhin Siebzehnjährige, dargestellt wird.
Die Handlung ist schnell erklärt - Hailee verreist nämlich wieder. Sie jettet in Europa hin und her, heult wegen ihrer Brüder, weil sie gemein zu ihr sind, und flüchtet zu Daddy, weil er sie Prinzessin nennt und ihr ein Küsschen auf die Stirn gibt. Excuse me, aber so verhält sich keine junge Frau in ihrem Alter.
Ich denke, die ganze Geschichte hätte viel mehr Ecken und Kanten bekommen, eine echte Struktur, wenn man alles nicht aus der Perspektive einer Siebenjährigen erzählt hätte. Erst zum Schluss hin wird versucht etwas Spannung aufzubauen, aber letztendlich gipfelt alles nur in einem Cliffhanger, der lange vorhersehbar war. Wobei ich auch zugeben muss: Der Cliffhanger hat mich trotzdem an der Angel. Endlich ist das fast schon Unvermeidliche eingetreten, jetzt muss ich unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht.
Das Potenzial sehe ich voll. Die Story an sich überzeugt mich nämlich trotz der Kritik nach wie vor. Aber die Umsetzung ist zu zaghaft, ohne Dynamik oder eine echte Überraschung. Vielleicht hat Weronika Anna Marczak die ganze Spannung bis zum nächsten Band aufgehoben? Ich glaube, wir sind endlich an einem Punkt angekommen, von dem an alles anders wird, und darauf bin ich schon sehr gespannt!