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Veröffentlicht am 29.01.2026

Kann man Loki vertrauen?

Loki − Her Twisted Heart
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Harlow ist eine Agrai. Sie zählt zu den Kämpferinnen, die das Portal zu Abysoos, dem Zugang zu den Göttern und allen magischen Wesen bewacht. Ihr Leben ist von hartem Training bestimmt. Die Agrai wurden ...

Harlow ist eine Agrai. Sie zählt zu den Kämpferinnen, die das Portal zu Abysoos, dem Zugang zu den Göttern und allen magischen Wesen bewacht. Ihr Leben ist von hartem Training bestimmt. Die Agrai wurden einst von der Göttin Artemis erschaffen und ihr Schicksal ist es immer wiedergeboren zu werden. Eine goldene Regel ist, dass sie sich nicht verlieben dürfen. Harlow`s Mutter hat diese Regel gebrochen und als Verräterin dann getötet und in die Unterwelt entlassen. Daher hat Harlow einen schweren Stand bei den Agrai. Daher ist sie auch nicht gut auf die Götter zu sprechen.
Als es einen Angriff gibt und ihre einzige Freundin tödlich verwundet wird, muss Harlow durch das Portal gehen und auf einen Handel mit dem Chaosgott Loki einlassen. Er gibt ihr ein Heilmittel, nachdem sie ihm geholfen hat einige Artefakte zu bekommen.
Als sie beim Diebstahl eines heiligen Pfeils von Amor erwischt wird, belegt dieser die beiden mit einem Fluch. Ihre Seelen wurden verbunden was bedeutet, sie können sich nicht mehr weit voneinander entfernen, ohne dass das tödliche Folgen hat.
So lernen sich beide besser kennen und kann man Loki trauen?


Ich tue mich echt schwer mit der Bewertung. Die Grundidee finde ich wirklich spannend, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht so ganz überzeugen.

Mit Harlow wurde ich irgendwie von Anfang an nicht wirklich warm, kann aber nicht benenn, woran es liegt.
Auf der einen Seite muss sie einem einfach leidtun, da sie verachtet wird nur weil sie existiert. Auf der anderen Seite habe ich ihr nicht abgekauft, warum und wie sie anfangs Loki hasst. Das sie nicht mehr um ihre Abstammung hinterfragt und versucht mehr darüber herauszufinden, hat mich verwundert.
Loki finde ich spannend und sehr undurchschaubar angelegt.
Die Liebesgeschichte der beiden konnte mich leider nicht überzeugen. Es ging mir zu schnell und irgendwie war die Chemie zwischen den beiden für mich nicht wirklich da.
Es gibt den Wassergeist Kaia, der wirklich süß und witzig beschrieben wird. Ich denke deshalb taucht er auf, weil er ansonsten für mich nicht wirklich hineinpasst.

Zu viele Dinge sind mir unklar, machen mir bisher einfach nicht wirklich Sinn und werden mir in diesem Band nicht weit genug erklärt. Kurz gibt es mal Details, warum die Welt der Götter und die der Menschen getrennt wurden und das nicht alles so zu sein scheint, wie Harlow das gelernt hat. Hier ist für mich viel Potential, das für mich nicht ganz ausgeschöpft wurde.
Spannung kommt für mich auch nicht wirklich auf.

Das Ende hat es dann in sich, aber das ist mir leider nicht genug.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Ein Autorenwettbewerb, der es in sich hat

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Ich gebe dem Roman noch 3 Sterne, aber die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen.
Die Grundidee finde ich wirklich sehr spannend, die Geschichte wird leicht und locker erzählt.
Leider konnte mich ...

Ich gebe dem Roman noch 3 Sterne, aber die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen.
Die Grundidee finde ich wirklich sehr spannend, die Geschichte wird leicht und locker erzählt.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht wirklich abholen.
An erster Linie liegt das wohl am Humor, der meinem nicht so ganz entspricht. Gestört hat mich auch, das für mich viel zu schnell Freundschaft und Vertrauen sich fast sofort einstellen, obwohl klar ist das die Kanditen gegeneinander antreten und es nur einen Gewinner geben kann.

Mit Liv wurde ich irgendwie nicht warm. Es ging wohl damit los, das sie am Anfang fast den Flieger für den mehr als wichtigen Wettbewerb fast verpasst, weil sie einfach unorganisiert ist. Ständig stolpert sie von Chaos zu Chaos und teilweise finde ich ihr Verhalten nicht Lustig. Wie gesagt, mein Humor wird hier nicht so ganz getroffen.
Flame tut mir eigentlich nur leid, was er anfangs durch Liv alles mitmachen und ertragen muss. Dafür finde ich ihn wirklich sehr ausgeglichen und toll dargestellt.
Wie schnell das zwischen den beiden geht, das ihnen egal ist Gefahr zu laufen aufzufliegen hat mich dann aber gestört. Wie schnell es dann sexuell zwischen den beiden wird konnte mich nicht überzeugen. Vor allem nicht was sie alles davor durchstehen müssen.

Die Musen hier konnten mich auch nicht so ganz überzeugen.
Die Grundidee mit ihren Hilfen erfolgreiche Autoren zu werden finde ich wirklich klasse. Wie sie hier so gefangen sind, welche Spiele sie sich ausdenken passt für mich irgendwie nicht zusammen. Vor allem von der Muse der Liebe bin ich etwas irritiert. Hier geht es für mich in erster Linie vor allem um Lust und sexuelle ausgelebter Liebe, da die Hauptpersonen sehr schnell zu dieser gelangen. Richtige tiefe Liebe dauert für mich länger als nur wenige Tage oder Stunden. Daher ginge ich davon aus der Muse der Liebe geht es auch eher um diese Liebe, aber den Eindruck habe ich so nicht.
Viele Fragen zu den Musen und Hades in diesem Spiel bleiben offen und es gilt diese weiter zu ergründen.

Tempo kommt bei den Prüfungen auf, die es teilweise in sich haben und die ich spannend geschrieben finde.
Trotzdem bleiben mir viele Charaktere hier einfach zu flach. Die Geschichte ist in Korfu angesiedelt, aber irgendwie konnte es für mich überall sein, da ich davon nicht überzeugt und mitgerissen wurde.

Ich denke hier muss jeder für sich schauen, ob ihm die Geschichte und die Umsetzung zusagen. Ich habe andere Romane über Götter gelesen, die mich mehr überzeugen konnten.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Akademisches Wissen mit Fantasy gemischt

Katabasis
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Der Roman erhält von mir 2,5 Sterne und daher ist er auf 3 aufgerundet worden.
Ich fand die Idee wirklich spannend und hatte mich sehr auf meinen ersten Roman der Autorin gefreut.
Leider kann mich der ...

Der Roman erhält von mir 2,5 Sterne und daher ist er auf 3 aufgerundet worden.
Ich fand die Idee wirklich spannend und hatte mich sehr auf meinen ersten Roman der Autorin gefreut.
Leider kann mich der Schreibstil nicht ganz überzeugen. Auf der einen Seite fand ich das wissenschaftliche in dem Roman spannend, aber teilweise dann doch sehr trocken, manch einer Sache konnte ich nur bedingt folgen und daher ist mir teilweise dann der Spannungsbogen unterbrochen worden.
Da Mathematik nicht eins meiner besten und liebsten Fächer war, habe vielleicht nur ich mich manchmal mit den ganzen mathematischen Modellen etwas überfordert gefühlt. Spannend fand ich die unterschiedlichen alltäglichen Fragen die hier gestellt wurden und mit Mathematik angegangen sind, teilweise fand ich es für einen Roman aber dann fast wieder zu viel davon hinein gepackt. Hier wurde für mich unglaublich viel an Mythologie mit Schwerpunkt Hölle, Logik, Philosophie reingepackt, was neben der Fantasyhandlung fast zu viel ist.

Toll fand ich die Idee, die Protagonisten in die Hölle reisen zu lassen, um ihrem Doktorvater zurück zu holen. So ganz verstanden habe ich immer noch nicht, warum sie das gemacht haben so viele ihrer Lebensjahre dafür aufgeben, aber egal. Die Idee mit den acht unterschiedlichen Höllen, die aber alle an einem Campus sind ist spannend. Die Begegnungen dort sind spannend, aber irgendwann empfang ich den Roman dann als zäh und es hat sich alles für mich gezogen.
Das wir eigentlich nur über Rückblicke die Hauptpersonen wirklich kennen lernen und auch verstehen können, was wirklich alles passierte, sich aufstaute bis zu dem Moment, wo man in die Hölle reist hat für mich glaube ich teilweise dann den Spannungsbogen unterbrochen.

Irgendwie wurde ich mit Alice nicht so ganz warm. OK als Frau hat man es in der akademischen Welt schwerer und vor allem gilt das noch mehr als heute, wenn man einige Jahre zurück schaut und in der Zeit ist, in der dieses Buch angesiedelt ist. Wie sie den Professor aber immer in Schutz genommen hat konnte ich von Anfang an nicht verstehen und je länger es ging, umso mehr hat es mich aufgeregt, vor allem wenn man dann Rückblicke sieht und versteht was alles passierte. Es verdeutlich zwar ihre Verzweiflung sich ihre Chance nicht verbauen zu wollen, allen zu beweisen das sie wie die Männer das Recht hat alles zu erreichen, aber geschockt hat es mich dann doch, das sie nach allem was er getan hat immer noch im Verteidigungsmodus war.
Peter auf der anderen Seite war für mich ein toller Charakter. Am Anfang hatte ich ein anderes Bild von ihm von einem gutaussehenden jungen Mann, dem einfach alles leicht fällt, der ohne Probleme seine Kariere verfolgt. Durch die ganzen Rückblicke schaut man dann auch hinter seine Fassade und was wir da gesehen haben machte ihn für mich zu einem noch besseren Charakter.
Im Laufe des Romans, durch all die Rückblicke, wird klar, warum die beiden nicht mehr so gut miteinander auskamen, welche falschen Annahmen dafür verantwortlich sind und wie sie sich langsam aber sicher wirklich kennen lernen fand ich gut geschrieben, aber trotzdem konnte ich nicht wirklich einen emotionale Beziehung zu ihnen aufbauen.

Wer einen einfachen Fantasyroman über die Hölle sucht ist hier ganz klar falsch.
Dieser Roman ist für Leute, die auch bei Fantasy gerne gefordert werden möchten, denen viel Fachwissen in einem Roman mit vielen sehr komplexen Thesen nichts ausmacht und die auch gerne mal akademische Texte lesen.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Der Kampf um Freiheit

Kingdom of crystal Hearts
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Mich konnte der Roma leider nicht überzeugen, auch wenn ich die Grundidee wirklich spannend fand.
Teilweise finde ich die Welt in der wir uns hier bewegen nicht ganz ausgebaut und erklärt. Wir haben die ...

Mich konnte der Roma leider nicht überzeugen, auch wenn ich die Grundidee wirklich spannend fand.
Teilweise finde ich die Welt in der wir uns hier bewegen nicht ganz ausgebaut und erklärt. Wir haben die Königin die eisern hier herrscht und das gemeine Volk wird ausgebeutet und unterdrückt. Klar, dass es so Rebellen gibt, die die herrschende Macht stürzen möchte. Magie gibt es hier durch Kristalle, aber so richtig wird mir das hier nicht erklärt vor allem warum manch einer über Magie verfügt, andere aber nicht. Auch welche magischen Fähigkeiten genau es gibt kommt mir hier leider zu kurz. Bei Wettkämpfen tauchen kurz magische Geschöpfe auf, auch das wir mir zu kurz. Entweder hätte ich mir gewünscht mehr darüber zu erfahren, oder man hätte sie für mich ganz weg lassen können.
Für mich war nicht immer verständlich, warum Dinge so abgelaufen sind, Personen so reagiert haben.

Bei der Geschichte war Gewalt nötig und wird auch eingesetzt. Daher mag das für manch einen nicht das passende Buch sein.

Elodie wird grob beschrieben, warum sie sich den Rebellen anschließt und sich meldet die Königin und den Prinzen zu ermorden. So richtig warm wurde ich mit ihr aber nicht. Teilweise riskiert sie für mich einfach unglaublich viel, hinterfragt mir teilweise Dinge nicht.
Wie schnell aus den Feinden dann sich näher kommende verliebte werden ging mir mit Prinz Rafe fast zu schnell.

Die anderen Charaktere die hier auftauchen sind spannend, aber sie sind mir einfach zu flach. Teilweise kann ich ihre Motivation und ihr Handeln nicht wirklich begreifen, hätte ich mir gewünscht mehr über sie zu erfahren, oder auch was aus ihnen geworden ist.
Teilweise hat sich der Roman für mich gezogen, ohne das viel passierte, man viel Neues gelernt hat und am Ende hat sich dann fast alles zu schnell für mich überschlagen.
Für mich wurden dann einige Dinge zu schnell abgeschlossen.

Nett geschrieben und leicht zu lesen, aber für mich leider nicht passend.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Menschen und Fae müssen ihr Friedensabkommen erneuern

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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Als ich den Anfang gelesen habe war ich total begeistert und wollte unbedingt den Roman lesen.
Den Schreibstil fand ich ansprechend und von Evie und ihren Ansichten war ich begeistert.

Die Grundidee finde ...

Als ich den Anfang gelesen habe war ich total begeistert und wollte unbedingt den Roman lesen.
Den Schreibstil fand ich ansprechend und von Evie und ihren Ansichten war ich begeistert.

Die Grundidee finde ich spannend, dass es einen Friedensvertrag zwischen Fae und Menschen gibt und dieser durch einen Heirat regelmäßig erneuert wird.
So ganz konnte mich die Umsetzung dann leider nicht überzeugen, da mir eigentlich von Anfang an fast alles klar war und es kaum Überraschungen für mich gab.
Am meisten hat mich aber Evie gestört. Sie kam mir am Anfang so selbstbewusst, stark, zielstrebig vor und im Laufe der Geschichte empfand ich sie dann oft als naiv, da sie Dinge einfach akzeptiert und nicht hinterfragt hat.
Aspen wird als brutal, kalt und herablassend dargestellt, aber ich empfand ihn nicht so. Für mich war er der beste Charakter. Er ist ehrlich und seine Handlungen sind für mich schlüssig.
Amelie kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Erst ist sie weinerlich ohne Ende, dann liebt sie den Luxus im Schloss und ich konnte ihr Verhalten nicht nachvollziehen.
Cobalt hatte ich von Anfang an richtig eingeschätzt, was ich fast enttäuschend fand, da s hier für mich keinerlei Überraschungen gab.
Super überrascht war ich von zwei Angestellten im Schloss, die ich wirklich nett geschrieben fand und die Unterhaltung in die Handlung für mich gebracht haben.
Die Liebesgeschichte Evie und Aspen konnte mich nicht überzeugen. Evie hat nach der extremen Ablehnung dann zu schnell sich auf alles eingelassen. Irgendwie konnten die beiden mich nicht wirklich als Paar abholen.

Eine Prüfung wird noch eingebaut, was für ich eine Überraschung war, da ich nicht davon ausging diese Thematik in diesem Band zu finden.

Mit dem Cliffhanger habe ich schon gerechnet, auch wenn man in diesem Band nicht versteht warum es dazu kommt.
Auch ist klar angedeutet, dass in Evie mehr steckt, als man vermutet und das wurde bisher nicht weiter ergründet. Also das ist auch noch eine Auflösung, die in den nächsten Bänden zu klären ist.

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