Cover-Bild Aurelia und die Jagd nach dem Glück
Band 3 der Reihe "Ein Fall für Aurelia von Kolowitz"
(21)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 10.10.2025
  • ISBN: 9783755800132
Beate Maly

Aurelia und die Jagd nach dem Glück

Ein historischer Wien-Krimi
Januar 1872, Ballsaison in Wien: keine gute Zeit für junge Gräfinnen, die sich nicht verheiraten lassen wollen. Der Rest der Stadt ist im Glücksrausch, Lose sind die Vergnügung der Stunde. Freiherr von Sothen hat mit dem Verkauf von Lotterielosen sein Geschäft gemacht und viele Leute arm. In Glanz und Gloria lebt er in einem Schlösschen am Cobenzl – bis er erschossen wird. Pech für den gierigen Freiherrn, Glück für Oberinspektor Janek Pokorny, denn wenn ein Mord in bester Gesellschaft geschieht, ist die junge Gräfin Aurelia von Kolowitz nicht weit. Doch die adelige Hobbykriminalistin hat andere Sorgen: Ihr Verleger will ihre Karikaturen nicht mehr drucken, ihr Vater will sie an einen Süßwarenfabrikanten verheiraten, und Janek, der sie nach ihrem letzten Fall ins Theater einladen wollte, hat sich nie wieder gemeldet. Wie immer machen die Männer um Aurelia herum also nichts als Ärger. Doch dann tritt die Witwe des Freiherrn auf den Plan – und die stellt was Habgier und Niedertracht betrifft noch so manchen Mann in den Schatten.

Die Aurelia von Kolowitz Reihe:
Band 1: Aurelia und die letzte Fahrt
Band 2: Aurelia und die Melodie des Todes
Band 3: Aurelia und die Jagd nach dem Glück

Alle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden .

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Toller Cosycrime

0

Von Beate Maly habe ich zwar schon Romane gelesen, aber einen Cosy Crime bisher noch nicht. Da auf dem Cover von "Aurelia und die Jagd nach dem Glück" draufsteht, dass sie die 'Queen of Cosy Crime' ist, ...

Von Beate Maly habe ich zwar schon Romane gelesen, aber einen Cosy Crime bisher noch nicht. Da auf dem Cover von "Aurelia und die Jagd nach dem Glück" draufsteht, dass sie die 'Queen of Cosy Crime' ist, musste ich das natürlich nachholen. Dies ist der dritte von drei Teilen um Aurelia. Die ersten beiden kenne ich nicht, habe aber trotzdem wunderbar hineingefunden. Jeder Teil ist unabhängig voneinander lesbar.
Der historische Wien-Krimi spielt im Jahr 1872 während der Faschings Saison. Überall wird gefeiert und viele Leute geben sehr viel Geld für die Lotterie aus. Während dieser Zeit wird Freiherr von Sothen erschossen. Er galt als Lottokönig, hatte er bisher doch selbst viel Geld durch das Los-Glück und den Verkauf von Losanteilen verdient. Bei seinen Ermittlungen findet Oberinspektor Pokorny heraus, dass das Opfer ein schlechter Mensch war und viele Feinde hatte. Genauso seine Frau. Davon, dass es Wilderer waren, hält Pokorny nicht viel. Dann geschieht im Umfeld des Toten ein weiterer Mord, der auch aufgeklärt werden will. Die junge Gräfin Aurelia und ihr guter Spürsinn tragen maßgeblich zur Aufklärung bei. Sie ist verliebt in den Oberkommissar und auch er in sie. Beide wissen, dass diese Verbindung niemals sein darf ...
Die Autorin hat einen tollen, gut les- und verstehbaren Schreibstil. Einiges ist in (wienerischem oder Österreichischem?) Dialekt geschrieben, aber im Kontext auch für mich als Norddeutsche verständlich. Für mich klingt alles sehr authentisch und man erfährt sehr viel über die damaligen Gegebenheiten und Gesellschaftsordnungen bzw. Politik. Ich fand es interessant, alleine, wie schwer es für die Polizei war, an den Tatort zu gelangen und mit welch einfachen Mitteln gearbeitet wurde. Es ist also nicht nur ein Krimi, sondern auch ein Spiegel der Zeit und Gesellschaftsroman.
Besonders gut hat mir Pokorny gefallen, der sich aus der untersten Schicht hochgearbeitet hat und trotzdem nie die Schicht seiner Angebeteten erreichen wird.
Ich kann diesen spannenden Krimi uneingeschränkt empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.11.2025

Wer hat den Lottokönig auf dem Gewissen?

0

Es ist eine eiskalte Januar Nacht als Fanny, die Dienstmagd, den Mord an ihrem boshaften Herrn, Freiherr von Sothen beobachtet....

Janek Pokorny, seit neuestem Oberinspektor und kluger Ermittler, trifft ...

Es ist eine eiskalte Januar Nacht als Fanny, die Dienstmagd, den Mord an ihrem boshaften Herrn, Freiherr von Sothen beobachtet....

Janek Pokorny, seit neuestem Oberinspektor und kluger Ermittler, trifft auf eine Mauer der Angst und des Schweigens auf Cobenzl, dem Anwesen der von Sothen...

Wir tauchen ein, in das Wiener Leben 1872 Menschenrechte gibt es noch nicht, schon gar keine Frauenrechte, oder gar eine Gleichberechtigung, Dienstboten werden grausam geknechtet und misshandelt, Glück hat nur der, der eine gute Herrschaft hat....

Die Dienerschaft im Hause Sothen hat kein Glück....

Der Einstieg in den historisch, authentischen Krimi ist ohne Vorkenntnisse, sehr einfach, man ist sofort in der Geschichte, fühlt mit, leidet mit, der Wiener Schmäh ist allgegenwärtig, die bildhafte Beschreibung, ließ mich so manches mal, in der Kälte frösteln ;). genau so stelle ich mir das Leben im 19 Jahrhundert vor.

Die Kapitel sind kurz und abwechselnd aus Aurelia s und Janik s Sicht geschrieben, was den Krimi rasant macht und verschiedene Perspektiven gibt.

Das Format des Buchs, passt auch in die Zeit, wunderbar handlich mit praktischen Lesebändchen.

Und werden Aurelia und Janik, trotz ihrer gesellschaftlichen Kluft, zu einander finden?

Mein erster Aurelia Krimi, aber sicherlich nicht mein letzter, absolut empfehlenswert, lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.11.2025

Cozy Crime im alten Wien

0

Beate Maly ist für mich die Königin der Wien Krimis. Sie beschreibt die Stadt und die Menschen die sort leben mit so einer Leidenschaft, das selbst ich als Norddeutsche mich dort zu Hause fühle.

So ist ...

Beate Maly ist für mich die Königin der Wien Krimis. Sie beschreibt die Stadt und die Menschen die sort leben mit so einer Leidenschaft, das selbst ich als Norddeutsche mich dort zu Hause fühle.

So ist es auch bei Aurelia und die Jagd nach dem Glück. Es ist zwar bereits der dritte Band mit der gewitzten Ermittlerin, aber man kann ihn auch sehr gut ohne Vorwissen lesen. Wahrscheinlich wird man sich aber dann hinterher auch an Band eins und zwei wagen, weil Aurelia einfach bezaubernd ist.

Die Geschichte zu dem Buch dreht sich um den Mord an einem Wiener Geschäftsmann, der scheinbar in nicht ganz saubere Geschäfte verwickelt ist. Aurelia wird von ihrem Freund Nepomuk auf den Fall aufmerksam gemacht. Und auch Oberinspektor Janek Porkony ist an dem Fall dran. Der Kreis der Verdächtigen ist groß, der Tote war nicht sonderlich beliebt....

Ich mag die Mischung aus Krimi und historischen Roman. Dazu die grandiosen Figuren. Zuerst natürlich Aurelia die ihrer Zeit weit voraus ist. Aber auch Nebenfiguren wie die Droschken Kutscherin Frida, einfach ein Original bereichern die Geschichte. Der Fall ist spannend und sehr gut beschrieben. Das alte Wien lebt wieder auf.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.11.2025

Spannender historischer Krimi

0

Es handelt sich hier um den dritten Band von Aurelia, ich habe die ersten beiden nicht gelesen , aber es sind keine Vorkenntnisse nötig .
Ich fand mich sehr schnell in das Buch.
Der Krimi spielt im Jahr ...

Es handelt sich hier um den dritten Band von Aurelia, ich habe die ersten beiden nicht gelesen , aber es sind keine Vorkenntnisse nötig .
Ich fand mich sehr schnell in das Buch.
Der Krimi spielt im Jahr 1872 im Januar und es ist Ballsaison.
Noch dazu ist so gut wie jeder in Wien im Lotterielosfieber.
Die ihrer Zeit voraus moderne Gräfin Aurelia macht sich aus beidem nicht sehr viel, lieber zeichnet sie Karikaturen.
Dazu ist ein weiteres Hobby Kriminalfälle zu lösen.
Ihr Vater will sie außerdem verheiraten.
Aber will Aurelia das ?
Oder gehört ihr Herz schon jemanden?

Mit dem Oberinspektor Janek konnte sie schon manche Fälle lösen.
Und wie sollte es anders sein gibt es schon einen Toten.
Das Opfer ist Freiherr von Sothen genau der , der mit den Lotterielosen Unmengen an Geld gemacht hat.
Dazu kommt noch ein zweiter Todesfall.
Es gibt viel zu tun.
Aber wer ist der Täter?
Die Ermittlungen beginnen, leider gibt es Verstrickungen die nicht leicht zu lösen sind.
Wird Janek mit Hintergrund Hilfe von Aurelia den die Mörder/in finden?
Kommt Aurelia der Vermählung aus?

Die Autorin hat einen sehr flüssigen , spannend Schreibstil.
Sofort war ich selbst in der Ermittlung angekommen.
Man kam die Charaktere sehr gut nachvollziehen und auch die einzelnen Übergänge sind sehr flüssig geschrieben.
Es wurde zu keiner Zeit langweilig.
Sehr gut hat mit auch gefallen , dass das Buch immer wieder etwas Dialekt enthält.

Es ist nicht nur ein Krimi, sondern erzählt auch von der damaligen Geschichte.
Frauen hatten keinerlei Rechte durften nicht studieren und vieles mehr.

Die Autorin hat sehr gut recherchiert.
Die Geschichte basiert auf einen historisch hinterlegten Kriminalfall.
Wenn man einen Vergleich zu damals und heute zieht , haben es wir Frauen sehr gut.
Alles in allem ein sehr gelungener Roman.
Ich bin mir sicher wenn Aurelia einen weiteren Fall bekommt werde ich ihn mit Sicherheit lesen , denn für mich sieht es noch nicht nach einem Ende aus.
Von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung.




  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2025

Das Glück ist ein Vogerl!

0

Meine Meinung
Der Autorin Beate Maly ist mit „Aurelia und die Jagd nach dem Glück“ die Fortsetzung ihrer Reihe um die Grafentochter Aurelia von Kolowitz hervorragend gelungen. Der dritte Band der Reihe ...

Meine Meinung
Der Autorin Beate Maly ist mit „Aurelia und die Jagd nach dem Glück“ die Fortsetzung ihrer Reihe um die Grafentochter Aurelia von Kolowitz hervorragend gelungen. Der dritte Band der Reihe ist auch ohne Vorkenntnisse der vorhergehenden Bücher gut verständlich, da die wichtigsten Informationen in geschickten Einschüben eingeflochten werden.
Besonders ansprechend fand ich die Ansiedlung des Krimis in der Donaumetropole Wien im Jahre 1872. Die Jagd nach dem Glück ist durchaus vor dem Hintergrund einer gesellschaftlich sehr hierarchisch und auf Ständen aufgebauten Struktur zu verstehen.
Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin ihre historischen Informationen mit viel Liebe zum Detail weitergab und durch gründliche Recherche erlangte. Der flotte Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten fliegen und ich würde gerne gleich noch einen Folgeband lesen.
Bei den Ermittlungen ergaben sich durch die zeitliche Ansiedelung im Jahre 1872 völlig andere Zugangsweisen an die Auflösung des Kriminalfalles, denn die technischen Möglichkeiten entsprachen bei weitem nicht den heutigen. Durch Kombinationsgabe, und manchmal puren Zufall, kommen die für ihre Zeit recht vorwitzige und unkonventionelle Aurelia von Kolowitz und Janek Pokorny, Polizeiagent im Dienste des Kaisers, schlussendlich in einem Zusammenspiel ihrer Nachforschungen zur Lösung des komplexen Falles. Auch privat tut sich bei Aurelia einiges und das machte den Krimi auch auf dieser Ebene spannend für mich. Der Roman enthielt einige Wendungen und ließ mich immer wieder einmal an ein anderes Ende denken, als es schließlich war, doch ich konnte das Buch schlussendlich zufrieden aus den Händen legen.
Was mir ausnehmend gut gefiel, war die Veranschaulichung einer sozial sehr unterschiedlich angelegten Gesellschaft mit strengen Hierarchien und auch unterschiedlichen Zugängen zu Gerechtigkeit in jener Zeit in Wien. So kamen alle sozialen Schichten, vom Adel bis zum Dienstmädchen, in dem Krimi vor und ihre jeweiligen Lebensumstände wurden eindrücklich geschildert. Das ließ vor meinem inneren Auge ein sehr lebendiges Bild des damaligen Lebens in Wien entstehen, wie ich auch generell das Lokalkolorit der Stadt in der Zeit der frühen Industrialisierung sehr gelungen nachgezeichnet fand.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem historischen Krimi mit viel wienerischem Lokalkolorit, einer nicht allzu blutrünstigen Handlung und gesellschaftskritischen Ansätzen ist, dem sei „Aurelia und die Jagd nach dem Glück“ bestens empfohlen. Ich fühlte mich kurzweilig und klug unterhalten und vergebe gerne meine Leseempfehlung und die volle Sternezahl.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere