Kurzweiliger Krimi mit Lokalkolorit
Lügen sind RudeltierePR-Beraterin Romy Sternek hat ein ungewöhnliches Hobby:
Um mit dem ungeklärten Verschwinden ihres Vaters klar zu kommen besucht sie regelmäßig Beerdigungen fremder Menschen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof. ...
PR-Beraterin Romy Sternek hat ein ungewöhnliches Hobby:
Um mit dem ungeklärten Verschwinden ihres Vaters klar zu kommen besucht sie regelmäßig Beerdigungen fremder Menschen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof. Auf der Beerdigung von Lukas Delbrück beobachtet sie einen tätlichen Angriff. Da die Polizei ihre Beobachtungen ignoriert stellt sie eigenhändig Nachforschungen an ohne sich Gedanken um eventuelle Konsequenzen zu machen. Sie verstrickt sich immer mehr in ein Netz aus Intrigen, Macht, Erpressung und Lügen und gerät selbst in allergrößte Gefahr.
Die Protagonistin Romy eine sympathische junge Frau mit Ecken und Kanten die sich ohne großes Nachdenken ins Abenteuer stürzt. Mit der Wahrheit nimmt sie es nicht immer so genau und stolpert schnell von einem Schlamassel ins nächste. Der Schreibstil klar und bildlich, die Spannung wird stetig weiter aufgebaut. Es gibt immer wieder falsche Fährten und neue Wendungen, es wird nie langweilig. Und durch Nachbarin Margit kommt auch der Humor nicht zu kurz. Für mich war es ein unterhaltsamer, gut geschriebener Krimi mit Lokalkolorit und einer Prise Alltagsflair. Als Frankfurterin hat es mir natürlich besonderen Spaß gemacht die Protagonistin auf mir bekannten Wegen durch meine Heimatstadt begleiten zu können.
Von mir gibt es natürlich eine Leseempfehlung und ich hoffe auf weitere Geschichten mit Romy Sternek.