Profilbild von Astrid67

Astrid67

Lesejury Profi
offline

Astrid67 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Astrid67 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2025

Kurzweiliger Krimi mit Lokalkolorit

Lügen sind Rudeltiere
0

PR-Beraterin Romy Sternek hat ein ungewöhnliches Hobby:
Um mit dem ungeklärten Verschwinden ihres Vaters klar zu kommen besucht sie regelmäßig Beerdigungen fremder Menschen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof. ...

PR-Beraterin Romy Sternek hat ein ungewöhnliches Hobby:
Um mit dem ungeklärten Verschwinden ihres Vaters klar zu kommen besucht sie regelmäßig Beerdigungen fremder Menschen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof. Auf der Beerdigung von Lukas Delbrück beobachtet sie einen tätlichen Angriff. Da die Polizei ihre Beobachtungen ignoriert stellt sie eigenhändig Nachforschungen an ohne sich Gedanken um eventuelle Konsequenzen zu machen. Sie verstrickt sich immer mehr in ein Netz aus Intrigen, Macht, Erpressung und Lügen und gerät selbst in allergrößte Gefahr.
Die Protagonistin Romy eine sympathische junge Frau mit Ecken und Kanten die sich ohne großes Nachdenken ins Abenteuer stürzt. Mit der Wahrheit nimmt sie es nicht immer so genau und stolpert schnell von einem Schlamassel ins nächste. Der Schreibstil klar und bildlich, die Spannung wird stetig weiter aufgebaut. Es gibt immer wieder falsche Fährten und neue Wendungen, es wird nie langweilig. Und durch Nachbarin Margit kommt auch der Humor nicht zu kurz. Für mich war es ein unterhaltsamer, gut geschriebener Krimi mit Lokalkolorit und einer Prise Alltagsflair. Als Frankfurterin hat es mir natürlich besonderen Spaß gemacht die Protagonistin auf mir bekannten Wegen durch meine Heimatstadt begleiten zu können.
Von mir gibt es natürlich eine Leseempfehlung und ich hoffe auf weitere Geschichten mit Romy Sternek.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2025

Reise ans Ende der Welt

Leuchtturm, Scones und Winterliebe
0

Nach einer anstrengenden Saison als Köchin auf der familieneigenen Hacienda auf Teneriffa freut sich Blanca auf ein ruhiges Weihnachtsfest. Doch als ihr Bruder ihre Bedürfnisse mal wieder ignoriert und ...

Nach einer anstrengenden Saison als Köchin auf der familieneigenen Hacienda auf Teneriffa freut sich Blanca auf ein ruhiges Weihnachtsfest. Doch als ihr Bruder ihre Bedürfnisse mal wieder ignoriert und über Weihnachten eine Gruppenbuchung annimmt, ist für sie das Maß voll! Auf der Suche nach einem Ort am Ende der Welt landet sie in einem kleinen Küstenort in Schottland. B&B und Flug sind schnell gebucht und schon geht die Reise los. Alles könnte so schön sein, doch das B&B ist geschlossen und Besitzer Sandy nicht auffindbar. Zum Glück gibt es Maggie und ihren Livingroom in dem sie Zuflucht findet. Zwischen Sandy und ihr entsteht ein zuerst sehr hitziger dann immer persönlicher Schlagabtausch per mail. Parallel dazu lernt sie in einem Pub in Edinburgh den Barkeeper Alec, der sie sofort begeistert und ihr bei Ausflügen seine Heimat näher bringt. Ihre Gefühle fahren Achterbahn, denn so sehr sie sich auch zu Alec hingezogen fühlt, ständig kreisen ihre Gedanken auch um Sandy. Kann man sich per mail in jemanden verlieben?
Wird sie in ihrem Gefühlswirrwarr eventuell die wahre Liebe finden? Spannung, Verwicklungen, Humor mit einer Prise Liebe, perfekt für schöne, kuschelige Lesestunden. Der Schreibstil wie immer locker und sehr bildlich, so dass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Die verschiedenen Emotionen wieder perfekt in die richtigen Worte gefasst und die unterschiedlichen Protagonisten sind mir sofort ans Herz gewachsen. Natürlich gibt es auch hier wieder eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf Band 10 aus dieser Reihe!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.11.2025

Spuren in die Vergangenheit

Wienerberg
0

Auch der aktuelle Kriminalroman „Wienerberg“ hat mich wieder von Beginn an gepackt und mir viele spannende Lesestunden beschert.
Ausgerechnet dort, wo sich vor vielen Jahren die öffentliche Hinrichtungsstätte ...

Auch der aktuelle Kriminalroman „Wienerberg“ hat mich wieder von Beginn an gepackt und mir viele spannende Lesestunden beschert.
Ausgerechnet dort, wo sich vor vielen Jahren die öffentliche Hinrichtungsstätte Wiens befand findet die achtjährige Mara einen menschlichen Knochen und tritt damit eine Ermittlungslawine los die Bezirksinspektor Felix Grohsmann und sein Team zurück bis ins Jahr 1785 katapultiert.
Bei der Identifizierung des Toten kommen viele dunkle Geheimnisse ans Tageslicht und etliche Menschen hätten einen Grund gehabt ihm nach dem Leben zu trachten. Rache? Habgier? Wer ist für den Tod verantwortlich? Denn der Tote war zu Lebzeiten ein wahrer Unsympath und in etliche dubiose Machenschaften verstrickt. Und es bleibt nicht bei einem Toten! Dem Ermittlungsteam wird alles abverlangt. Viele Verwirrungen und unerwartete Verbindungen erschweren das Ganze. Neben all der Spannung kommt aber auch der Humor nicht zu kurz und zwischen Joe und Ralf knistert es ganz gewaltig.
Ein absolut gelungener Kriminalroman bei dem man die Spannung von Beginn an greifen kann. Der Schreibstil auch diesmal wieder flüssig, gradlinig, bildlich und an den richtigen Stellen der gewisse Wiener Schmäh. Besonders gut hat mir Mara gefallen. Für ihr Alter sehr pfiffig, wissbegierig, fokussiert und selbstständig lässt sie sich kein x für ein u vormachen und ist somit für Lehrer und auch für ihre Mutter eine wahre Herausforderung. Um sich als Leser in sie hineinversetzen zu können werden immer mal wieder Passagen aus Maras Sicht erzählt, was mir sehr gut gefällt und wobei wir auch einiges über sie und ihre Familie erfahren.
Auch diesmal gibt es von mir wieder eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon jetzt auf viele weitere Fälle mit Felix Grohsmann und seinem Team!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2025

Aufgeben ist keine Option

Aufgeben können die anderen
0

Alice ist eine toughe, junge Frau und leidenschaftliche Schwimmerin. Im Sport findet sie die benötigte Ruhe und kann alles um sich herum vergessen. Doch warum dürfen Frauen ihr Können nicht bei Wettkämpfen ...

Alice ist eine toughe, junge Frau und leidenschaftliche Schwimmerin. Im Sport findet sie die benötigte Ruhe und kann alles um sich herum vergessen. Doch warum dürfen Frauen ihr Können nicht bei Wettkämpfen unter Beweis stellen? Ihr Ziel, dass Frauen in allen Disziplinen bei den Olympischen Spielen 1920 teilnehmen dürfen. Doch in den 1920er ein geradezu aussichtsloses Unterfangen. Die Rollen sind klar verteilt, der Mann ist der Ernährer und die Frau gehört an den Herd und hat sich ausschließlich um das Zuhause und die Familie zu kümmern. Bildung für die Frau, ein wahres Privileg. Trotz des Verlustes ihres Ehemannes, ihr Halt und uneingeschränkte Unterstützung, und anderen Schicksalsschlägen hält sie an ihrem Vorhaben fest und lässt sich auch von etlichen Rückschlägen nicht abhalten. Wird sie es schaffen ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, allen Widrigkeiten zum Trotz? Und ist in ihrem Leben irgendwann auch wieder Platz für eine neue Liebe?
Dies war mein erster Roman der Autorin und schon der Klappentext hat mich für ihn eingenommen. Eine tolle Geschichte die auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Gleichberechtigung der Frauen in den 20er Jahren, ein schwieriges Thema.
Der Schreibstil flüssig und klar formuliert, man konnte sofort in die Geschichte eintauchen. Das damalige Frauenbild und die Widrigkeiten mit denen diese zu kämpfen hatten wird sehr detailliert dargestellt. Die Protagonistin Alice eine sehr starke, junge Frau, ihr Ziel immer klar vor Augen. Hut ab vor ihrem Mut sich allen Widersachern entgegenzustellen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2025

Unruhe im Urlaubsparadies

DER SCHWARZE OKTOPUS
0

Ein neuer Fall für Police Officer Christina Strátou auf der Urlaubsinsel Paros. Dort wo andere Urlaub machen wird am Strand ein Toter gefunden. Der Tote ist kein Unbekannter,
die Ermittlungen laufen auf ...

Ein neuer Fall für Police Officer Christina Strátou auf der Urlaubsinsel Paros. Dort wo andere Urlaub machen wird am Strand ein Toter gefunden. Der Tote ist kein Unbekannter,
die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und ziehen weite Kreise. Christina, die sich auf entspannte Tage mit ihrer Familie gefreut hat, muss zeitweise für ihre Ermittlungen sogar nach Athen. Der Spagat zwischen Job und Familie, nicht immer ganz einfach. Mord aus Eifersucht, Neid oder Rache? Alles ist denkbar. Oder steht er eventuell sogar in einer Verbindung zu den unaufgeklärten Morden der vergangenen Wochen? Anhand der Indizien wird ein Schuldiger gefunden und inhaftiert, der Fall scheint gelöst. Aber unerwartete Umstände lenken das Ganze plötzlich in eine ganz andere Richtung. Ist sogar die nationale Sicherheit des ganzen Landes in Gefahr? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und bringen sogar Christina und ihre Familie in große Gefahr.
Auch in ihrem zweiten Griechenlandkrimi ist es der Autorin perfekt gelungen von Beginn an für spannende Verwicklungen zu sorgen. Der Schreibstil flüssig, detailliert und bildlich, so dass man die wunderbare Insel direkt vor Augen hat. Die Protagonisten alle wieder sehr individuell und authenisch. Sehr gut hat mir die positive Entwicklung von Fánis gefallen, der ja im ersten Band ein ernsthaftes Problem mit weiblichen Kolleginnen hatte.
Mir hat auch dieser zweite Krimi tolle, spannende Lesemomente beschert und ich freue mich schon auf weitere Fälle auf Paros.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere