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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2025

sehr schönes und unterstützendes Set

Die Phönixkarten für dein Inneres Kind - 44 Archetypenkarten und 192-seitiges farbiges Booklet
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Das Set „Die Phönix Karten für Dein Inneres KInd“ enthält neben den Karten auch ein unerwartet dickes booklet, das in das Theme einführt, Anleitungen und Legemuster sowie die 44 Archetypenkarten erläutert ...

Das Set „Die Phönix Karten für Dein Inneres KInd“ enthält neben den Karten auch ein unerwartet dickes booklet, das in das Theme einführt, Anleitungen und Legemuster sowie die 44 Archetypenkarten erläutert sowie durch eine verkleinerte Abbildung der entsprechenden Karte ergänzt wird. Sowohl die Karten als auch das booklet finde ich sehr schön gestaltet und auch inhaltlich sehr ansprechend und hilfreich. Man kann die Karten intutiv nutzen, die Legemuster anwenden, wofür man sich auch entscheidet, die Karten lassen schon von sich aus vieles erkennen, was durch die Texte sehr gut ergänzt wird. Jeder, der sich mit seinem inneren Kind befassen möchte, wird durch dieses Set eine gute Unterstützung haben, sich mit den Archetypen, in denen er sich wiederfindet, besonders auseinanderzusetzen.

Veröffentlicht am 06.11.2025

spannend erzählter und ansprechend konstruierter Krimi

Manche Schuld vergeht nie
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Wir schreiben das Jahr 2023: DS Ali Dawson arbeitet in London in einer geheimen Spezialeinheit, die sich mit Cold Cases befasst und hierfür in die Vergangenheit reist. Da dieser Auftrag im Jahr 1850 erledigt ...

Wir schreiben das Jahr 2023: DS Ali Dawson arbeitet in London in einer geheimen Spezialeinheit, die sich mit Cold Cases befasst und hierfür in die Vergangenheit reist. Da dieser Auftrag im Jahr 1850 erledigt werden muss und erst eine Zeitreise mit zwei Personen, die eine Woche zurückreisten, erfolgte, wird diesesmal festgelegt, dass nur eine Person in das victorianische London für einen Tag zurückreisen wird: Alison, 50, genannt Ali, ist Single und dreimal geschieden. Den Auftrag für diese Ermittlung erhielt das Team von Isaac Tempelton, Justizminister und Toryabgeordneter, der gerne Beweise dafür hätte, dass sein Ururgroßvater keine Frauenmorde gegangen hat. Alis Sohn Finn ist als Berater Tempeltons tätig. Zunächst werden in diesem Zusammenhang alle Kollegen und Lebensumstände sehr ausführlich beschrieben, so dass man gut in die Geschichte kommt.

Sehr anschaulich fand ich die Beschreibungen, wie Ali sich auf den Einsatz vorbereitet, Informationen, besipielsweise an der Uni, zu jener Zeit einholt, ausstaffiert wird und dann durch die Pforte geht, also die Zeitreise macht. Spannend, bildreich und auch lebhaft taucht man mit ihr in das Jahr 1850 in London ein, in eine Gegend, die Ali in der heutigen Zeit sehr vertraut ist. Die Beschreibungen der Gegend, der Leute und Lebensumstände haben mir sehr gut gefallen und wirkten überzeugend. Alis Leben dort und ihre Ermittlungen werden spannend erzählt. Auch dadurch, dass sich die Erzählstränge von 1850 und 2023 immer wieder abwechseln, bleibt es durchgehend spannend; es wird temporeicher. Als Ali zurückreisen will, öffnet sich ihre Pforte nicht; möglivcherweise hat jemand anderer sie bereits genutzt, denn es scheint in 2023 ein Schwarzgekleideter sein Unwesen zu treiben…. und Ali kann zu diesem Zeitpunkt nicht zurückreisen. Es wird weiter spannend geschrieben, und es wird auch mindestens einen Toten geben; schließlich handelt es sich um einen Krimi.; aber mehr verrate ich jetzt nicht…..

Mich hat dieser Kriminalroman sehr gut unterhalten; die Handlungsstränge waren gut erzählt und miteinander versponnen. Die Beschreibungen des „historischen“ Anteils waren gelungen und fesselnd. In einzelnen Fällen fehlten Details oder waren so genutzt, dass ich es nicht unbedingt stimmig fand. Das Ende fand ich etwas schnell und etwas knapp erzählt, was ich gerne etwas ausführlicher und damit auch überzeugender gehabt hätte. So wirkte es doch ein wenig schnell abgearbeitet und konstruiert, wenngleich der zu recherchierende Fall gelöst wurde. Der Roman war angekündigt als Auftakt einer neuen Serie und somit ist klar, dass einige Fragen in diesem Buch unbeantwortet blieben, aber danach regelrecht schreien, im nächsten Band mit einbezogen zu werden. Hoffentlich wird es bald die Fortsetzung geben, damit mir möglichst viele Details noch vertraut sind; ich freue mich schon darauf.

Veröffentlicht am 02.11.2025

einfühlsam, herzerwärmend und wunderschön

Geliebt
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Der kleine Hase hat im Herbst ein Gefühl in sich, das er nicht so ganz zuordnen kann; irgendetwas fehlt ihm und so macht er sich auf die Suche. Er begegnet anderen Tieren, mit denen er spricht, und sich ...

Der kleine Hase hat im Herbst ein Gefühl in sich, das er nicht so ganz zuordnen kann; irgendetwas fehlt ihm und so macht er sich auf die Suche. Er begegnet anderen Tieren, mit denen er spricht, und sich jedesmal über einen anderen Aspekt austauscht, beispielsweise über die Angst vor Veränderungen, einen Schatten in uns, über Hoffnung und Zuversicht, darüber, das man durch Vertrauen an Unbekanntem weiter wachsen kann, dass in allem Liebe steckt, dass man stets genug ist um selbst geliebt zu werden und selber liebtt ohne sich aufzugeben und, selbst, wenn man etwas im Moment nicht sieht, es trotzdem vorhanden ist.

Sowohl die schönen Bilder als auch die Texte empfinde ich als sehr einfühlsam und warmherzig. Die Begenungen und kurze, auf den Punkt gebrachte Gespräche wirken so positiv und meist auch poetisch. Man muss das Buch nicht komplett am Stück lesen, sondern kann, was ich besonders bei der Lektüre mit Kindern empfehlen würde, einzelne Begenungen lesen, betrachten und darüber sprechen. Ich könnte mir auch vorstellen, eine Doppelseite am Morgen zu lesen und den Tag mit diesem Gedanken zu begleiten.

Veröffentlicht am 01.11.2025

hilf- und ideenreich

Ziemlich bester Ruhestand
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Das Buch "Ziemlich bester Ruhestand: 101 Tipps für eine entspannte & sinnerfüllte Rente" bietet viele inspirierende Ideen, Gedanken, Listen, und viele Anstöße mehr, die beim Lesen hilfe zur Orientierung ...

Das Buch "Ziemlich bester Ruhestand: 101 Tipps für eine entspannte & sinnerfüllte Rente" bietet viele inspirierende Ideen, Gedanken, Listen, und viele Anstöße mehr, die beim Lesen hilfe zur Orientierung bieten, beispielsweise Selbstreflexion und - erkenntnis, Auseinandersetzen mit der Vergangenheit, Erinnern an frühere Leidenschaften, Fragen, sich selber wiederzufinden und optimistisch in die Zukunft zu schauen und aktiv zu werden.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch die lockere, manchmal witzige Art. Es finden sich jede Menge Ideen und Hilfen, sich auf den Ruhestand vorzubereiten, so dass man nicht in ein tiefes Loch fallen muss. Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung, dass man den Ruhestand als beste Zeit des Lebens, nicht als letzte sehen und annehmen soll. Als hilfe zur Umsetzung finde ich dieses Buch mit weitgefächerten Ansätzen und Hilfen, sehr hilfreich.

Veröffentlicht am 28.10.2025

interessanter Prachtband über eine Legende

Chanel Intim
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Isabelle Fiemeyer verband eine langjährige Freundschaft mit Coco Chanels Großnichte Gabrielle Palasse-Lebrunie, der Tochter des Lieblingsneffen, der mit seiner Familie zu ihrer eigenen Kleinfamilie wurde. ...

Isabelle Fiemeyer verband eine langjährige Freundschaft mit Coco Chanels Großnichte Gabrielle Palasse-Lebrunie, der Tochter des Lieblingsneffen, der mit seiner Familie zu ihrer eigenen Kleinfamilie wurde. In zahlreichen Gesprächen wurde über das private Leben Chanels, dem Leben hinter der Legende gesprochen, das Gabrielle Palasse-Lebrunie mit dieser von klein auf ungefähr 40 Jahre teilte, sie bei Arbeiten oder rbeitsbesuchen begleitete und eine herzliche, innige Beziehung führte. Nicht nur das Vorwort, sondern auch viele Fotos und Dokumente wurden in diesem Prachtband von eben dieser Nichte beigesteuert, die häufig zitiert wird, aber vor Erscheinen des Buches verstorben ist. Ich vermute, dass sie deshalb nicht als Mitautorin genannt wurde, obwohl weitreichende Texte von ihr stammen und auch als Zitate gekennzeichnet sind.

Das buch ist wunderschön gestaltet; beim Lesen schwelgt man nicht nur in intersessanten Texten, sondern auch sehr in alten Fotos. Genaugenommen erfährt man über den Lebensweg von Coco Chanel, beginnend in ihrer Kindheit bis zu ihrem Tod und etwas darüber hinaus, eine eigene Wahrheit, so wie es dann auf S.184 auf den Punkt gebracht wird: „Jeder hat seine eigene Vision, seine Wahrheit, seine Chanel.“ In diesem Buch geht es um die ganz private, die sich so nie in der Öffentlichkeit zeigen wollte, ihre private Familie, Ihre große Liebe, Ihre Traumata (wie den Tod ihrer großen Liebe Boy Capel oder die Suizide ihrer Schwestern), aber auch um ihre Liebe zu Kunst und Kultur, verschiedene religiöse Sichtweisen, die sie schätzte, Freundschaften, die sie ein Lebenlang begleiteten, Wertschätzung, Respekt und Hilfe, die sie anderen, ohne darüber zu reden, zukommen ließ; und auch um die umstrittenen Beschuldigungen der Sionage zu Kreigszeiten, die hier durch beigefügte Dokumente widerlegt werden. Ich habe schon einige Berichte über Coco Chanel gelesen und fand es sehr interessant, nun, quasi aus dem inneren Zirkel, wertschätzende und liebend Worte zu lesen, ihr Leben und Lebenswerk aus diesem Blickwinkel mitschauen zu dürfen, der sie beherrscht, würdevoll, mit ganzem Herzen bei der Sache und verinnerlichten Werten wie Treue und Verbundenheit zeigt.