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Veröffentlicht am 09.11.2025

Eine gelungene Fortsetzung mit starken Charakteren und tollen Woldbuilding

Ragpicker King - Die Chroniken von Castellan
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll, denn ich mag die Bücher der Autorin eigentlich ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll, denn ich mag die Bücher der Autorin eigentlich unglaublich gerne. Sie erschafft jedes Mal ein grandioseres Worldbuilding und ein spannendes magisches Setting, so dass mich auch Castellan schnell wieder begeistern konnte.
Dennoch ist es mir dieses Mal leider wirklich schwergefallen ins Buch zu finden. Ich konnte mich leider nicht mehr an vieles aus dem ersten Band erinnern und da erst nach und nach einige Punkte aus dem ersten Teil noch mal angeschnitten wurden, habe ich dementsprechend lange gebraucht, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Zudem passiert auch in der ersten hälfte des Buches nicht so wahnsinnig viel, ich hätte mir glaube ich ein bisschen mehr Spannung gewünscht.
Stattdessen ging es viel um höfische Intrigen und Geheimnisse. Es werden neue Charaktere eingeführt, wie die Prinzessin von Kutani, welche Conor heiraten soll oder auch Artal. Ich mochte zwar das so viel wert auf Charakterentwicklung gelegt wurde und man nicht nur die neuen Charaktere, sondern auch Kel, Conor und Lin so nah an ihrem Alltag folgt, aber dadurch hat es sich zu Beginn halt auch ein bisschen gezogen.
Lin mochte ich dabei wie im ersten Teil bereits wieder sehr gerne. Sie hat ihre ganz eigene Herausforderung zu meistern, da sie in einer Prüfung beweisen muss, das sie die wieder auferstandene Göttin der Ashklar ist und ihre aufkommende Liebe mit Conor steht ebenfalls unter einem schwierigen Stern, da er eine andere heiraten soll. Sie hat es also wirklich nicht leicht, umso mehr habe ich sie für ihren Mut und ihre Stärke bewundert.
Conor hat es ebenso nicht leicht, da er vor einigen schwierigen Entscheidungen für sich und den Königreich steht. Entscheidet er sich für seine Liebe oder seine Pflicht. Ich mochte das er sich in diesem Band noch einmal deutlich weiterentwickelt, aber gleichzeitig seinen Humor nicht verloren hat.
Kel mochte ich wieder absolut gerne, ich glaube er ist mein Liebling der Reihe. Er hat es in diesen Teil auch nicht gerade leicht, da er im Geheimen nach den Attentätern suchen soll, was sich mit den wenigen Anhaltspunkten als gar nicht so einfach herausstellt. Aber tja er ist halt auch wirklich gut in dem was er tut und macht das Beste draus.
Insgesamt hat mir der zweite Band der Reihe wieder gut gefallen, auch wenn ich etwas gebraucht habe um reinzukommen und mir ein klein wenig mehr Spannung gewünscht hätte. Dennoch hat es mir wieder viel Spaß gemacht in die Welt von Castellan einzutauchen und gemeinsam mit Lin, Kel & Conor mehr über die Geheimnisse und Intrigen zu erfahren, wobei einige leichter du erraten waren als andere.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Ein spannender Auftakt mit genialen Charakteren

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil war super angenehm und das Worldbuilding ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil war super angenehm und das Worldbuilding wurde nach und nach erweitert, so dass man sich gut im Königreich Lethia zurechtgefunden hat.
Man begleitet dabei zum eine Scarlett, die ein riskantes Leben als Gestaltswandlerin führt, besonders weil sie nicht gerade legalen Tätigkeiten nachgeht und so wird sie bei einem ihrer Einbrüche erwischt und das ausgerechnet im königlichen Schloss von König Ren höchstpersönlich. Doch statt sie zum Tode zu verurteilen, schlägt Ren ihr einen Deal vor. Wenn Scarlett den Platz seiner, gerade verstorbenen, Verlobten einnimmt, ihn heiratet und sich für sie ausgibt, bekommt sie nach der Schließung der Allianz ihre Freiheit. Und da Scarlett wenig andere Chancen hat und generell risikofreudig ist nimmt sie an und das Chaos, die Intrigen und Geheimnisse entfalten sich.
Scarlett war absolut sympathisch und unglaublich unterhaltsam. Sie mischt den königlichen Hof mit ihrer Vorlauten und wenig angepassten Art ganz schön auf und trifft dabei nicht nur einen Nerv bei König Ren. Ich mochte wie mutig sie ist und das sie, meistens überlegt, handelt (naja ok, zumindest weiß sie tut). Sie ist eine Überlebenskünsterlin, die sich auch in ausweglosen Situationen zu helfen weiß, was ich bewundernswert fand.
Ren mochte ich ebenfalls gerne, er würde alles tun um sein Königreich zu retten, selbst einige leichtsinnige und nicht so schlaue Entscheidungen treffen. Und dabei rede ich nicht mal davon Scarlett zu heiraten, auch wenn das auch eeetwas leichtsinnig war. Ich mochte ebenfalls seinen Mut und seinen Willen, sein Volk vor den Dämonen zu retten, auch wenn ihm gefühlt 1000 Steine in den Weg gelegt werden.
Die beiden waren eine explosive Mischung voller Misstrauen und Anziehung. Scarlett mit ihrer Frechen und überheblichen Art und Ren, der sich ebenfalls nichts gefallen lässt. Sagen wir einfach sie haben mich gut unterhalten, wussten aber auch wann sie zusammenarbeiten mussten um voran zu kommen. Ich mochte wie sie sich langsam näher gekommen sind. Wie sie sich besser kennengelernt, vertrauen gefasst und sich unterstützt haben.
Denn das war auch mehr als nötig. Ich muss sagen, dass dies der einzige kleine Punkt an der Geschichte war, der für mich ein wenig zu viel war. Ich mochte die Spannung und die Intrigen, die Geheimnisse und die Story rund um die Dämonen und die Kämpfe. Allerdings waren mir die Verrate gegen Ende des Buches ein wenig zu gehäuft. Es ging nur noch Schlag auf Schlag, hier ein Verrat, hier noch einer und noch einer…. Das war mir ein wenig zu viel, aber dennoch bin ich nach dem Cliffhanger mega gespannt auf die Fortsetzung.
Insgesamt ein wirklich spannender und gelungener Auftakt. Ich musste bei Scarletts Art mehr als einmal schmunzeln und die Dynamik zwischen ihr und Ren war ebenfalls sehr unterhaltsam. Zudem bin ich nach den ganzen offenen Fragen am Ende mehr als gespannt darauf wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Ein wunderbarer Abschluss für diese leicht durchgedrehte Freundesgruppe❤️

My Dark Prince
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich war schon super gespannt auf den dritten Teil, da Oliver doch schon sehr interessant ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich war schon super gespannt auf den dritten Teil, da Oliver doch schon sehr interessant in den letzten Büchern wirkte und ich unbedingt wissen wollte, ob er wirklich so ist, wie er sich gibt, oder ob seine Art doch eher gespielt war. Spoiler Alarm, es steckt wesentlich mehr in ihm, als er anderen gerne zeigt, doch fangen wir am besten von vorne an.
Oliver und Briar (- Rose) kennen sich seitdem sie Kinder sind und waren auch die erste Liebe des jeweils anderen, bis Oliver Briar von heute auf morgen geghostet hat und sie damit nicht nur ihren besten Freund und ihre erste Liebe, sondern auch die einzigen Konstante in ihrem Leben verloren hat. Doch was sie nicht weiß, ist, dass Olivers Leben sich von heute auf morgen schlagartig verändert hat und er einfach nicht wusste, was er tun sollte, sie waren beide schließlich noch sehr jung. Danach haben sich beide in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt, Briar hat studiert und ist Intimitätkoordinatorin an Filmsets geworden und Oliver…. Tja, er lebt sein Playboy Image, bis die beiden durch Zufall aufeinander treffen und durch einen Vorfall wieder aneinander gebunden werden.
Briar mochte ich eigentlich echt gerne, auch wenn sie ungefähr so stachelig ist wie ein Kaktus und eigentlich die meiste Zeit über versucht zu zeigen, dass sie alleine klar kommt. Und das tut sie auch, zweifellos, doch gleichzeitig wollte ich sie schütteln, dass sie Oliver noch eine Chance geben sollte, da sie sich in ihrem Wahnsinn perfekt ergänzen. Dennoch konnte ich ihre Vorsicht und ihre Wut verstehen, sie hatte nicht nur eine furchtbare Kindheit, Oliver hat sie auch einfach aus seinem Leben gestrichen.
Dennoch konnte ich auch Oliver verstehen, er war damals jung und hätte selber eher Hilfe gebraucht, doch stattdessen schleppt er seit unzähligen Jahren Schuldgefühle und eine riesige Last auf seinen Schultern rum. Seine Fassade des sorglosen und dummen Nichtsnutz mit Playboyfaktor, die er seitdem aufgebaut hat, soll lediglich dafür sorgen, dass die Menschen nicht so genau auf seine Familie und sein Privatleben schauen. Eigentlich ist er ein echter Schatz, der alles für Briar tun würde, weshalb ich die beiden auch schütteln wollte, das sie es endlich auf die Reihe bekommen.
Die beiden zusammen sind sehr chaotisch und ein wenig wahnsinnig, aber sie ergänzen sich auch auf eine Art, wie wohl nur sie beide es können. Ihre Beziehungsentwicklung ist definitiv ein Auf und Ab, geprägt von viel Chemie, einigen Aussetzern und an einigen Stellen zu wenig Kommunikation (die langen Missverständnisse hätten nicht sein müssen). Dennoch mochte ich sie, einfach weil beide viel durchgemacht haben und ich verstehen konnte, warum sie so sind, wie sie sind.
Was mir wieder richtig gut gefallen hat, waren die Auftritte von Zach & Romeo, ebenso wie von Dallas und Farrow, sie ergänzen die Geschichte um ihren eigenen Wahnsinn und ich sag es wie es ist, ich werde den verrückten Haufen vermissen.
Insgesamt hat mir auch dieser Teil wieder richtig gut gefallen, auch wenn der zweite Band mein Favorit bleiben wird. Dennoch fand ich es sehr spannend herauszufinden, was hinter Olivers Fassade gesteckt hat und mochte es sehr, dass er mit Briar nicht nur seine Leichtigkeit, sondern auch seine Liebe wiedergefunden hat.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Ein spannender Auftakt der Lust auf mehr macht❤️

Daughter of No Worlds (War of Lost Hearts 1)
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Wer die Autorin bereits kennt, weiß dass sie viel Wert aufs Worldbuilding legt, gleichzeitig ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Wer die Autorin bereits kennt, weiß dass sie viel Wert aufs Worldbuilding legt, gleichzeitig aber auch Spannung in ihre Geschichten bringt und viel ein Schwerpunkt auf die Charakterentwicklung legt. All das bekommen wir auch in Daughter of no Worlds. Man sollte sich vor dem Lesen nur bewusst sein, dass es ein einführender Teil einer Reihe ist und so mit ausführlicheren Beschreibungen und etwas längeren Parts zu rechnen sein muss.
Ich habe dennoch schnell in die Geschichte hineingefunden, besonders durch Tisaanah, die eine wirklich spannende, mutige und authentische Charakterin ist. Tisaanah ist eine Sklavin, sie wird unterdrückt, gezwungen und gedemütigt. Doch an dem Tag an dem sie ihre Freiheit endlich erkaufen will, geschieht ein Unglück und sie ist gezwungen zu fliehen. Zuflucht findet sie beim Mitternachts-Orden, einen Ort voller Magie und Magiern. Doch obwohl sie alles auf sie setzt, sind diese zu Beginn nicht wirklich von ihr angetan, denn ihre Magie ist schwach und kaum trainiert. Dennoch schafft sie einen Pakt mit ihnen abzuschließen und wird schließlich von Max, einem ehemaligen Soldaten, in ihrer Magie trainiert und das obwohl dieser eine starke Abneigung gegen Orden hegt. Doch als wäre dies nicht genug, kommt der drohende Krieg näher und Tisaanah spielt eine entscheidendere Rolle als ihr bewusst ist…👀
Tisaanah hat unglaublich schlimmes in ihrem Leben erfahren, doch sie ist immer wieder aufgestanden. Sie hat sich ihre Hoffnung bewahrt, auch wenn sie kurz vor dem aufgeben stand. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und dafür muss sie in den Orden aufgenommen werden und ihre Magie lernen zu beherrschen. Ich fand sie dabei durchgehend mutig, selbst wenn sie verletzt und am Boden war. Gleichzeitig war ihre Entwicklung umso deutlicher, denn sie steht immer mehr für sich ein. An an einigen Punkten fand ich sie zwar etwas zu naiv im Umgang mit dem Orden, aber sie war auch verzweifelt und brauchte Hilfe, also war es nachvollziehbar.
Max ist zu Beginn ein etwas sturer und grummeliger Magier, der abseits des Ordens lebt und mit ihm nichts mehr zu tun haben will. Gleichzeitig hat er eine Verbindung zu ihm und ich habe die ganze Zeit auf eine Erklärung gewartet. Nach und nach erfährt man mehr über ihn, warum er so geworden ist und was die Narben bei ihm hinterlassen hat. Ich mochte ihn dabei wirklich sehr und konnte seine Angst gut verstehen, das Tisaanah zu sehr in den Angelegenheiten des Ordens verstrickt wird.
Tisaanah und Max können sich zu Beginn nicht unbedingt leiden, sondern werden mehr oder weniger in eine Position gezwungen, in der sie miteinander klarkommen müssen. Die eine sieht den Orden als ihre Rettung, der andere weiß was für Unheil er bringen kann. Dennoch wachsen sie im Laufe der Zeit immer weiter zusammen und das war schön zu verfolgen. Ihre Beziehungsentwicklung ist dabei eher ruhig, aber stetig und ich mochte wie sie gemeinsam gewachsen sind und sich geöffnet haben.
Insgesamt hat mir dieser Auftakt wirklich sehr gut gefallen, das Worldbuilding war sehr bildhaft und lebendig gestaltet, gleichzeitig gab es aber auch immer mal wieder kleinere längen, da vieles ausführlich dargelegt wurde. Abgesehen davon mochte ich auch Tisaanah Entwicklung sehr und vor allem ihrem Idealismus, dass sie nicht nur ihr eigenes Wohl im Sinn hat, sondern ihr Zieh darauf gerichtet ist die anderen Sklaven zu retten. Ich bin auf jeden Fall schon wahnsinnig gespannt auf den zweiten Teil, denn der Krieg hat gerade erst begonnen und ich freue mich auf Tisaanahs weitere Entwicklung.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Ganz viel liebe für Magnolia Falls und seine Bewohner

Magnolia Falls 2: Wild River
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte bereits den ersten Teil der Magnolia Falls Reihe unglaublich gerne, die cozy ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte bereits den ersten Teil der Magnolia Falls Reihe unglaublich gerne, die cozy Kleinstadt mit ihren liebenswerten (und teilweise etwas exzentrischen) Bewohnern ist mir schnell ans Herz gewachsen, inklusive der Ride or Die Freundesgruppe, die wir ja bereits in Loving Romeo kennengelernt haben und die dort Zuwachs von Demi bekommen hat.
In diesem Teil erfahren wir mehr von River, dem Anwalt in der Gruppe, der ebenso wie Romeo damals unschuldig im Gefängnis war und daraufhin beschlossen hat, als Anwalt zu verhindern, dass anderen das Gleiche passiert. Einer seiner Klienten und auch Freunde ist dabei Lionel (Rubys Vater), dem die Whiskey Falls Bar gehört und der durch einen unglücklichen Vorfall im Krankenhaus landet.
Ruby dagegen hat ihren Doktor in Psychologie gemacht und versucht gerade herauszufinden, was sie mit ihrem Abschluss anstellen soll, doch dann landet ihr Vater im Krankenhaus und sie nimmt sich eine Pause, um sich in seiner Abwesenheit um die Bar zu kümmern. Dabei treffen die beiden aufeinander und ich kann euch sagen, es fliegen nicht nur die Fetzen zwischen ihnen, sondern auch ein paar Kleidungsstücke😅👀
Ruby ist stur, durchsetzungsfähig und ein bisschen Bad Ass, weil sie früh lernen musste, sich allein durchzusetzen. Sie hat aber auch eine sehr weiche und nachsichtige Seite, besonders ihrer Familie gegenüber, die nicht immer ganz einfach ist und der sie viel zu lange, zu viel hat durchgehen lassen. Ich mochte, was für eine Entwicklung sie genagt hat, das sie gelernt hat, nein zu sagen und sich auf andere zu verlassen.
Ein großer Anteil daran hatte River, der ebenso wie Ruby seine eigene schwierige Vergangenheit hat und ebenso wie sie nicht gerade auf der Suche nach einer Beziehung ist. Er ist zufrieden mit seinem Leben, hat tolle Freunde und mag seinen Job, doch als Ruby in sein Leben platzt und die Funken nur so zwischen ihnen fliegen, merkt man, dass die Grenzen zwischen Freundschaft und mehr verschwimmen.
Die Beziehungsentwicklung der beiden ist ein bisschen durchwachsender und auch dramatischer als die von Demi und Romeo, aber Ruby und River sind einfach ganz andere Charaktere und bei ihrer explosiven Dynamik habe ich auch gar nichts anderes erwartet. Sie haben eine Menge (witziger) Wortgefechte, da sie gefühlt nie der gleichen Meinung sind, aber das ist einfach ihre Art zu flirten. Es wird auch richtig Spicy, ihre Spannung muss halt auch irgendwo hin😅
Was mir besonders gut gefallen hat, war wieder die Dynamik, die Komik und der Zusammenhalt der Freundesgruppe und das Wiedersehen mit Romeo und Demi, das hat die Geschichte wunderbar abgerundet.
Insgesamt hat mir auch dieser Teil wieder richtig gut gefallen, auch wenn er ein bisschen dramatischer war und es mehr Spice gab als im erste Band. Aber Ruby und River waren beide, trotz ihrer Sturheit, super sympathisch und durch die Cozy Atmosphäre hat den Rest getan, sodass ich ein paar schöne Lesestunden hatte.

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