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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2025

Puuuh, ich bin zwiegespalten

Willow-Falls-Reihe, Band 1 - Take Me Home to Willow Falls
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An sich eine echt liebe Herbstgeschichte im Kleinstadtsetting.

Aus feministischer Sicht finde ich es aber schwierig. Das Kernthema wurde meines Erachtens nach zu unklar aufgelöst und nervt den Großteil ...

An sich eine echt liebe Herbstgeschichte im Kleinstadtsetting.

Aus feministischer Sicht finde ich es aber schwierig. Das Kernthema wurde meines Erachtens nach zu unklar aufgelöst und nervt den Großteil des Buches kolossal. Das hätte bei gleicher Storyline auch besser gelöst werden können. Und natürlich hacken Frauen auf Frauen herum und die Männer kommen ungeschoren davon. 🫩 Möchte ich wirklich nicht mehr lesen, bin nur drangeblieben, um mir ein abschließendes Urteil bilden zu können.

Zudem gibt es viele Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler.

Veröffentlicht am 07.11.2024

Klischeehaft, einseitig und langweilig

The Freedom Clause
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Die Grundidee des Buches fand ich superspannend, die Umsetzung ist klischeehaft und hat mich sehr geärgert.

Daphne und Dominic sind seit 3 Jahren verheiratet, es war die erste große Liebe für beide. Da ...

Die Grundidee des Buches fand ich superspannend, die Umsetzung ist klischeehaft und hat mich sehr geärgert.

Daphne und Dominic sind seit 3 Jahren verheiratet, es war die erste große Liebe für beide. Da ihre Beziehung, also vor allem ihr Sexleben, etwas eingeschlafen ist, kommt Dominic auf die Idee die Ehe zu öffnen. Allerdings nur für eine Nacht im Jahr, nie zweimal mit demselben, für 5 Jahre und sie dürfen mit niemandem darüber reden. Aber klappt es wirklich die Ehe mit dieser Freiheitsklausel wieder in Schwung zu bringen?

Das erste Mal wollte ich das Buch nach 50 Seiten abbrechen. Ich empfand den Schreibstil und vor allem auch die Dialoge als hölzern und wie es dann zu dem Deal kommt, hat mich einfach nur sauer gemacht, er hat sie total dazu überredet und geradezu gezwungen. Was ist denn das für eine Grundlage?!

Der Schreibstil wurde besser, aber der Rest hat sich für mich nicht zum Positiven entwickelt. Gewünscht hätte ich mir ein Buch, in dem ein Paar an einer offenen Beziehung wächst und entweder wieder zusammenwächst oder eben getrennte Wege geht.
**Vorsicht hier spoilere ich ein bisschen**
Stattdessen entwickelt sich Daphne und Dominic ist "der Böse", der sich einen Fehltritt nach dem anderen erlaubt. Warum wurde aus zwei Perspektiven geschrieben, wenn es nur um die Entwicklung von Daphne gehen soll?

Ich war von den Protagonisten und den Klischees irgendwann so genervt und auch gelangweilt, sodass ich es nur noch überflogen habe. Von mir keine Leseempfehlung. 1,5/5 Sterne

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2025

Abbruchrezension

Die Inselschwimmerin
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Ich habe dieses Buch in einer Stimmung begonnen, in der ich etwas Wohltuendes und Schönes gebraucht habe. Leider wurde es schnell zur Ernüchterung.

Schon auf den ersten Seiten hatte ich Schwierigkeiten, ...

Ich habe dieses Buch in einer Stimmung begonnen, in der ich etwas Wohltuendes und Schönes gebraucht habe. Leider wurde es schnell zur Ernüchterung.

Schon auf den ersten Seiten hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Anfangs dachte ich noch, vielleicht liegt es an meiner Laune. Aber je weiter ich gelesen habe, desto klarer wurde, dass es nicht an mir liegt.

Der Schreibstil ist schwierig. Die Sätze wirken abgehackt, emotionslos, fast schon lieblos aneinandergereiht – als wäre da keine echte Erzählstimme, sondern nur eine Aneinanderreihung von Informationen. Besonders die Dialoge empfand ich als unauthentisch.

Inhaltlich kann ich leider kaum etwas sagen, weil mich der Stil so sehr gestört hat, dass ich gar nicht erst in die Geschichte hineinfinden konnte. Ich habe gehofft, dass sich mein Gehirn irgendwann an den Ton gewöhnt und ich den Inhalt genießen kann, leider vergeblich.

Die Idee der Geschichte klang eigentlich wunderschön, das Cover ist ein echter Hingucker, und ich hatte mich wirklich auf ein wohltuendes Leseerlebnis gefreut. Umso enttäuschter bin ich, dass ich das Buch letztlich abbrechen musste.

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  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 28.02.2025

Das war nichts für mich

Die Fletchers von Long Island
1

Taffy Brodesser-Akner hat mit „Die Fletchers von Long Island“ einen Roman über die Dynamiken einer reichen jüdischen Familie geschrieben, die nach der Entführung des Familienvaters auseinanderzubrechen ...

Taffy Brodesser-Akner hat mit „Die Fletchers von Long Island“ einen Roman über die Dynamiken einer reichen jüdischen Familie geschrieben, die nach der Entführung des Familienvaters auseinanderzubrechen droht. Das Buch beschäftigt dich mit den Auswirkungen der Entführungen auf die Familienmitglieder. Das Thema hat mich sehr angesprochen und ich mag Familienepen sehr gerne. Allerdings konnte mich es mich letztendlich nicht überzeugen und ich musste es sogar abbrechen.

Die Handlung schreitet nur langsam voran und das Buch verliert sich in langatmigen Erzählsträngen, die die Handlung zäh und schwerfällig machen, dazu tragen auch die sehr langen Kapitel bei. Ein kleiner Lichtblick war der unterschwellige oft auch schwarze Humor, der immer wieder durchscheint und die Handlung auflockert.

Die Charaktere waren mir größtenteils unsympathisch, was das Mitfühlen und die Auseinandersetzung mit ihren Konflikten erschwerte.

Eine bestimmten Szene, ist sehr explizit beschrieben und in meine Augen geradezu eklig. Normalerweise habe ich gar keine Probleme mit explizitem Content, aber hier war es anders. Diese Szene blieb mir so im Gedächtnis, dass ich teilweise immer noch Kopfkino habe – nach dieser Erfahrung war es für mich nur schwer möglich, das Buch weiterzulesen, ich hätte richtige innere Widerstände das Buch in den Hand zu nehmen. Deswegen habe ich mich letztendlich dazu entschieden, das Buch abzubrechen.

Veröffentlicht am 16.12.2025

Gestelzt und überladen

Mathilde und Marie
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Ich habe „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod nach etwa siebzig Seiten abgebrochen. Obwohl ich die Leseprobe vorher gelesen hatte und wusste, worauf ich mich stilistisch einlasse, bin ich mit dem Schreibstil ...


Ich habe „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod nach etwa siebzig Seiten abgebrochen. Obwohl ich die Leseprobe vorher gelesen hatte und wusste, worauf ich mich stilistisch einlasse, bin ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht zurechtgekommen.

Der Text wirkt auf mich stark gestelzt und ist durchgehend von Kitsch und Pathos geprägt. Teilweise hatte ich beim Lesen fast ein körperliches Unbehagen, so schwer erträglich fand ich die Formulierungen.

Dabei dachte ich nach der Leseprobe noch, dass ich mich daran gewöhnen könnte. Außerdem lese ich grundsätzlich gern auch mal kitschigere Bücher oder sogenannte Wohlfühlliteratur, gerade in Phasen, in denen es mir nicht so gut geht. Hier war es für mich aber schlicht zu viel. Der Ton blieb für mein Empfinden durchgehend überladen, ohne dass sich eine Balance eingestellt hätte.

Ob der Eindruck an der Übersetzung liegt, kann ich natürlich nicht sicher sagen. Allerdings scheint der Stil so prägend und eigenwillig zu sein, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass er im Original wesentlich anders wirkt. Für mich hat das Buch daher leider nicht funktioniert.

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