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Veröffentlicht am 15.11.2025

Wenn Humor das Herz rettet und Liebe dort ankommt, wo man sie nicht erwartet

The Friend Zone
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The Friend Zone von Abby Jimenez ist eines dieser Bücher, die man aus Spaß beginnt – und mit einem Kloß im Hals beendet. Es wirkt zunächst wie eine typische, herzerwärmende Rom-Com, doch je weiter man ...

The Friend Zone von Abby Jimenez ist eines dieser Bücher, die man aus Spaß beginnt – und mit einem Kloß im Hals beendet. Es wirkt zunächst wie eine typische, herzerwärmende Rom-Com, doch je weiter man liest, desto klarer wird, wie viel Tiefe, Schmerz und Echtheit in dieser Geschichte steckt. Jimenez schreibt mit einer Leichtigkeit, die einen sofort hineinzieht, und einer emotionalen Wucht, die einen völlig überrascht.

Die Protagonistin ist herrlich ehrlich, witzig, schlagfertig – aber auch verletzlich, voller Unsicherheiten und geheimer Sorgen. Genau diese Kombination macht sie so greifbar. Ihr Liebesinteresse? Ein Mann, den man sofort ins Herz schließt. Loyal, charmant, warm und so unfassbar geduldig, dass man fast selbst in ihn verliebt ist. Die Dynamik zwischen den beiden knistert nicht nur, sie fühlt sich lebendig an. Ihre Gespräche sind witzig, ihre Schlagabtausche clever, und ihre stillen Momente voller Bedeutung.

Was dieses Buch jedoch wirklich besonders macht, ist die Art, wie Abby Jimenez ernste Themen behandelt. Sie schafft es, Humor mit Herzschmerz zu verbinden, ohne etwas davon zu schmälern. Die körperlichen und emotionalen Kämpfe der Protagonistin werden realistisch, respektvoll und tiefgehend dargestellt. Man fühlt ihren Wunsch nach Kontrolle, ihre Angst vor Verletzlichkeit und den Konflikt zwischen Selbstschutz und Sehnsucht.

Der Spannungsbogen entwickelt sich langsam, aber dafür glaubwürdig und intensiv. Man erlebt Freundschaft, Vertrautheit, unausgesprochene Gefühle – und die Art Liebe, die sich so richtig anfühlt, weil sie nicht perfekt ist. Jimenez zeigt, dass wahre Nähe oft dort entsteht, wo es weh tut.

Und dann kommt das Ende. Unerwartet, emotional, traf es mich genau an der richtigen Stelle. Es ist mutig, ehrlich und so sehr Abby Jimenez: humorvoll und herzzerreißend zugleich.

Als ich das Buch zugeschlagen habe, blieb ich mit diesem bittersüßen Nachgefühl zurück, das nur wenige Romances schaffen – ein Mix aus Lachen, Tränen und echter Verbundenheit. The Friend Zone ist warm, witzig, tief und wunderschön ungeschönt.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Ein leiser Schmerz, ein großes Herz – und eine Geschichte, die lange nachhallt

Versprich mir, dass du tanzt
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Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins ist eines dieser Bücher, die man mit einem tiefen Atemzug beginnt und mit Tränen, aber auch einem warmen Lächeln beendet. Atkins hat ein Talent dafür, Emotionen ...

Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins ist eines dieser Bücher, die man mit einem tiefen Atemzug beginnt und mit Tränen, aber auch einem warmen Lächeln beendet. Atkins hat ein Talent dafür, Emotionen so ehrlich und feinfühlig zu zeichnen, dass man sich jeder Figur nahe fühlt – fast, als würde man ihre Gedanken atmen.

Schon auf den ersten Seiten spürt man die Mischung aus Liebe, Schmerz und Zärtlichkeit, die die Geschichte trägt. Es geht um Verlust, um die Frage, wie man weitermacht, wenn das Leben bricht, und darum, wie Hoffnung manchmal in den kleinsten Momenten neu entsteht. Die Protagonistin wirkt unglaublich real: verletzlich, mutig, zerbrechlich und gleichzeitig stark auf eine Weise, die einem stillen Respekt entlockt.

Dani Atkins beschreibt Trauer nicht melodramatisch, sondern sanft, ehrlich und in all ihren Nuancen. Manche Szenen treffen hart – nicht, weil sie laut sind, sondern weil sie so still und wahr wirken. Und genau deshalb fühlt sich dieses Buch so intensiv an. Es zeigt, dass Liebe nicht endet, selbst wenn das Leben es tut. Dass Versprechen manchmal das Einzige sind, an dem man sich festhalten kann. Und dass Heilung ein Weg voller Rückschritte, kleiner Wunder und unerwarteter Begegnungen ist.

Besonders gelungen ist die Balance aus Schmerz und Schönheit. Atkins schreibt so atmosphärisch, dass selbst traurige Momente etwas Poetisches bekommen. Die warmen Szenen, die Flashbacks, die liebevollen Details – alles trägt dazu bei, dass man nicht nur liest, sondern wirklich fühlt. Dieses Buch ist kein Drama um des Dramas willen; es ist eine Geschichte über Menschlichkeit, über das Weiterleben, und darüber, wie Liebe uns verändert.

Am Ende bleibt man mit diesem typischen Dani-Atkins-Gefühl zurück: ein bisschen gebrochen, ein bisschen geheilt – und zutiefst berührt. Ein Roman, der nachklingt, weil er etwas Echtes erzählt. Und weil er zeigt, dass Tanzen manchmal bedeutet, weiterzumachen, auch wenn die Musik längst verstummt ist.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Wenn zwei Herzen kollidieren und alles plötzlich Sinn ergibt

Novel Haven - Match of Fate
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Novel Haven – Match of Fate von Anabelle Stehl ist eines dieser Bücher, bei denen man schon nach wenigen Seiten merkt: Das wird ein Herzensbuch. Es fühlt sich an wie eine warme Umarmung, wie ein kleines ...

Novel Haven – Match of Fate von Anabelle Stehl ist eines dieser Bücher, bei denen man schon nach wenigen Seiten merkt: Das wird ein Herzensbuch. Es fühlt sich an wie eine warme Umarmung, wie ein kleines Auffangnetz für müde Gedanken – und gleichzeitig liefert es genau die Art von prickelnder Spannung, die man in einer richtig guten Romance sucht.

Anabelle Stehl hat ein unglaubliches Talent dafür, Charaktere zu erschaffen, die nicht nur sympathisch sind, sondern sich anfühlen wie echte Menschen. Die Protagonistin trägt Stärken, Unsicherheiten, kleine Eigenheiten – alles, was sie glaubwürdig, liebenswert und zutiefst nachvollziehbar macht. Ihr Gegenpart? Jemand, der sofort unter die Haut geht. Charmant, verletzlich, humorvoll und mit genau der richtigen Dosis „Oh nein, ich verliebe mich gerade in dich, obwohl ich es nicht sollte“.

Die Chemie zwischen den beiden ist greifbar. Jede Begegnung schwingt zwischen Humor, zarter Verwirrung und dieser leisen, kribbelnden Anziehung, die sich langsam, aber unaufhaltsam aufbaut. Es gibt Dialoge, die gleichzeitig scharfzüngig und süß sind, Momente, die zum Lächeln bringen, und Szenen, die etwas im Herzen auslösen, ohne laut zu sein.

Besonders gelungen finde ich die Atmosphäre von Novel Haven. Die Buchhandlung, die Community, die kleinen Alltagsmomente – alles wirkt cosy, warm und voller Leben. Man spürt die Liebe zu Geschichten in jedem Kapitel, die Verbundenheit zu Menschen, die dieselben Seiten atmen wie man selbst. Es hat etwas Magisches, etwas Sanftes, das einen immer wieder zurückblättern lässt.

Anabelle Stehl erzählt mit einer Wärme und Natürlichkeit, die sofort ein Gefühl von Geborgenheit schafft. Gleichzeitig vergisst sie nicht, den Figuren Raum für Entwicklung zu geben – für Zweifel, Grenzen, Mut und Entscheidungen, die wehtun und heilen können. Genau diese Mischung macht das Buch so besonders: es ist leicht, aber nicht oberflächlich; romantisch, aber nie kitschig; emotional, aber nicht erdrückend.

Als ich das Buch beendet habe, hatte ich dieses sanfte Nachglühen, das man nur bei Geschichten bekommt, die man gern länger begleitet hätte. Ein bisschen Herzklopfen, ein bisschen Sehnsucht – und ganz viel Wärme.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Ungewollt. Unvermeidlich. Unvergesslich

Burnham Dynasty
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Burnham Dynasty – Weil du es bist von Julie Marinello hat mich sofort gepackt. Dieses Buch fühlt sich an wie ein Sog, der einen von der ersten Seite an in eine Welt voller Eleganz, verletzter Gefühle und ...

Burnham Dynasty – Weil du es bist von Julie Marinello hat mich sofort gepackt. Dieses Buch fühlt sich an wie ein Sog, der einen von der ersten Seite an in eine Welt voller Eleganz, verletzter Gefühle und unausgesprochener Sehnsucht zieht. Es ist eine dieser Geschichten, die sich langsam, aber unaufhaltsam unter die Haut schieben – bis man plötzlich mittendrin steckt und nicht mehr aufhören kann zu lesen.

Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die sich eigentlich nichts sehnlicher wünscht, als Ordnung in ihrem Leben zu behalten – bis der Mann auftaucht, der genau das unmöglich macht: ein Burnham. Reich, charismatisch, gewohnt, seinen Willen zu bekommen, und dennoch voller Unsicherheiten, die er hinter seiner kontrollierten Fassade sorgfältig versteckt. Die Dynamik zwischen den beiden ist intensiv von der ersten Begegnung an. Dieses Knistern, das man fast greifen kann, das Spiel aus Nähe und Distanz – es ist emotional, lebendig und absolut süchtig machend.

Julie Marinello schafft es, diese bittersüße Art der Anziehung perfekt einzufangen: zwei Menschen, die sich eigentlich fernhalten sollten, und doch immer wieder aufeinanderprallen. Jede ihrer Szenen fühlt sich an wie ein Tanz zwischen Gefühl und Vernunft, zwischen dem, was richtig wäre, und dem, was das Herz verlangt. Und gerade diese Gratwanderung macht die Geschichte so unwiderstehlich.

Besonders stark ist die emotionale Tiefe, die Marinello ihren Figuren verleiht. Beide tragen Wunden mit sich herum – Ängste, Zweifel, alte Narben – und trotzdem kämpft jede Begegnung darum, ein Stück Nähe zuzulassen. Es gibt Momente voller Verletzlichkeit, kleine Gesten, die mehr sagen als Worte, und Szenen, in denen die Spannung so intensiv ist, dass man fast den Atem anhält.

Auch das Setting der reichen Burnham-Dynastie setzt einen verführerischen Rahmen. Luxus trifft auf Familiengeheimnisse, Machtspiele treffen auf echte Gefühle. Hinter glänzenden Fassaden lauern Erwartungen, Verpflichtungen und ein Netz aus Regeln, das schwerer wiegt, als man zunächst glaubt. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die gleichzeitig glamourös und beengend wirkt – perfekt, um das Gefühlschaos der Protagonistin zu verstärken.

Der Schreibstil von Julie Marinello liest sich leicht, emotional und eingängig. Sie trifft genau diesen Sweet Spot aus Gefühl, Humor und prickelnder Spannung. Ich habe mich in manchen Szenen wiedergefunden, in anderen mit der Protagonistin mitgefühlt oder mich über Situationen aufgeregt, die einfach zu realistisch waren. Genau das liebe ich an solchen Geschichten: Sie sind intensiv, aber nicht überzogen – romantisch, aber mit einer Brise Echtheit.

Als ich das Buch beendet habe, blieb dieses warme Nachglühen. Dieses Gefühl von „Ich brauche mehr von den Burnhams“, weil die Mischung aus Drama, Romantik und Luxus perfekt balanciert ist. Und genau deshalb funktioniert es so gut.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Zwischen Blut, Magie und Sehnsucht – eine düstere Fae-Romance, die unter die Haut geht

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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To Carve a Fae Heart von Tessonja Odette hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Schon nach den ersten Seiten war ich mitten in der düsteren, faszinierenden Welt von Fair Isle – einer Insel, auf der Menschen ...

To Carve a Fae Heart von Tessonja Odette hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Schon nach den ersten Seiten war ich mitten in der düsteren, faszinierenden Welt von Fair Isle – einer Insel, auf der Menschen und Fae durch einen grausamen Vertrag miteinander verbunden sind. Jedes Jahrhundert werden junge Frauen als „Tribut“ an den Fae-König geschickt, um den Frieden zu sichern. Eine davon ist Evie, die nur eines will: ihre Schwester retten. Doch als ihre Schwester flieht, bleibt Evie allein zurück – und wird selbst zum Opfer, das niemand sein wollte.

Ich mochte Evie von Anfang an. Sie ist keine naive Heldin, sondern jemand, der kämpft, obwohl die Angst sie fast auffrisst. Sie ist wütend, verletzlich und gleichzeitig unglaublich mutig. Gerade diese Mischung macht sie so greifbar. Sie will leben, sie will überleben – aber sie weigert sich, sich zu beugen. Besonders die Begegnungen mit König Aspen haben mich gefesselt: Er ist kalt, grausam und doch – irgendwo tief unter der Maske – schimmert ein Schmerz auf, den man erst begreift, wenn man sich traut, hinter die Fassade zu sehen. Zwischen den beiden knistert es nicht leicht oder verspielt, sondern gefährlich, intensiv und voller unausgesprochener Sehnsucht.

Tessonja Odette schreibt mit einer dichten, bildhaften Sprache, die die düstere Atmosphäre perfekt einfängt. Man spürt den kalten Stein unter Evies Füßen, hört das leise Rascheln der Flügel, riecht das Eisen und Blut in der Luft. Die Welt der Fae ist grausam, verführerisch und wunderschön zugleich – genau diese Ambivalenz macht das Buch so besonders. Odette schafft es, bekannte Tropes – wie „Feinde zu Liebenden“ oder „Zwangsverbindung“ – neu und emotional aufzuladen, ohne dass es klischeehaft wirkt.

Ich habe jede Seite verschlungen, mit Evie gezittert und in den stillen Momenten zwischen ihr und Aspen den Atem angehalten. Ja, manches folgt bekannten Mustern, aber es ist diese emotionale Tiefe, die To Carve a Fae Heart heraushebt. Das Buch ist nicht einfach Romantasy – es ist ein Kampf ums Überleben, um Freiheit und darum, trotz Dunkelheit Liebe zuzulassen.

Als ich die letzte Seite gelesen habe, blieb dieses Gefühl von bittersüßer Leere – diese Mischung aus Schmerz und Sehnsucht, die nur gute Bücher hinterlassen. Ich wollte sofort weiterlesen, wissen, was aus Evie und Aspen wird, und ob zwischen Fluch, Blut und Macht überhaupt Platz für Liebe bleibt.

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