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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2025

Ein schöner Start in den Tag

Mornings in Boston - The Stories We Tell
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Penelope möchte ins Fernsehen und als sie die Chance bekommt eine Frühstücksshow zu moderieren, freut sie sich riesig. Womit sie aber nicht rechnet ist, dass ihr Co-Anchor Connor ihr das Leben schwer macht. ...

Penelope möchte ins Fernsehen und als sie die Chance bekommt eine Frühstücksshow zu moderieren, freut sie sich riesig. Womit sie aber nicht rechnet ist, dass ihr Co-Anchor Connor ihr das Leben schwer macht. Penelope möchte einfach nur die Zusehenden begeistern, während Connor auf ein anderes Ziel hinarbeitet.

Penelope finde ich toll. Sie ist eine starke Person, die ihr Bestes gibt und einfach nur glücklich sein möchte. Connor ist ein vielschichtiger Charakter. Er hat nur ein Ziel und ist bereit, so ziemlich alles dafür zu tun, denn das Business ist hart. Hinter seiner Maske verbirgt sich aber auch ein anderer Connor, den man im Verlauf der Geschichte kennenlernt. Obwohl Penelope und Connor Rivalen sind, verbindet sie etwas, nämlich ein Verlust. Beide haben jemanden verloren, der ihnen sehr viel bedeutet hat, weshalb sie viel Verständnis für den anderen haben, wenn die Emotionen hochkommen. Zwischen den beiden gibt es auch einiges an Neckereien, was beim Lesen gut unterhalten hat und die Geschichte etwas auflockert.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Das Setting in einer Fernsehsendung finde ich spannend und gut umgesetzt. Es wird viel gedreht und die beiden Protagonisten in ihrem Arbeitsumfeld zu sehen, ist interessant gewesen. Man erlebt sie natürlich auch in ihrer Freizeit, die Mischung mochte ich sehr. Die Geschichte ist eher ruhig und es geht um die Themen Verlust, Schuld und Eifersucht innerhalb einer Familie. Das sind nicht so einfache Themen, sie wurden aber gut in die Geschichte integriert.
Der Schreibstil ist angenehm. Man kommt leicht in die Geschichte rein und man kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich bin in einen guten Lesefluss gekommen und es wurden außerdem Chat-Nachrichten eingebaut, was mir gut gefallen hat.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine kurzweilige und berührende Geschichte lesen möchte. Die Sendung als Schauplatz ist originell und für mich interessant gewesen. Connor und Penelope, aber auch das ganze restliche Team, sind liebenswert und ich habe sie gerne begleitet.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2025

Geheimnisse unter weißen Segeln

MORD UND MEER Stille Wasser
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Bei der Windjammerparade kommt ein Kadett ums Leben. Ein Seil hat sein Gewicht nicht gehalten, weshalb er in den Tod stürzte. Anna und Max ermitteln, ob es ein Unfall war oder ein Mord. Befragungen der ...

Bei der Windjammerparade kommt ein Kadett ums Leben. Ein Seil hat sein Gewicht nicht gehalten, weshalb er in den Tod stürzte. Anna und Max ermitteln, ob es ein Unfall war oder ein Mord. Befragungen der Besatzung bringen sie aber nicht weiter, denn jeder schweigt. Weiß keiner etwas oder fürchten sie, das nächste Opfer zu werden?

Es ist interessant gewesen, Anna und Max wieder zu begleiten. Anna ist eine symphatische Protagonistin, die ihren Job gerne macht und sich reinhängt. Max hat meiner Meinung nach in diesem Band einen Rückschritt gemacht, zumindest was das Verhältnis zu Anna angeht. Er hat sich wieder mehr zurückgezogen, obwohl er eigentlich mit Anna über die Vergangenheit reden möchte. Ich bin immernoch gespannt, was man alles von ihm erfahren wird.
Die Handlung ist unterhaltsam und spannend. Ich habe mich anfangs etwas schwer damit gemacht in die Geschichte zu finden, aber danach haben mich die Ermittlungen gepackt. Man grübelt mit, wer der Täter sein könnte und nachdem man es wusste, fiebert man mit, ob Anna und Max ihn rechtzeitig fangen können. Mir hat es gut gefallen, dass es nicht nur um einen Mordfall geht, sondern auch Themen wie Machtmissbrauch oder kollektives Schweigen angesprochen werden. Das verleiht dem Krimi mehr Tiefe.
Der Schreibstil ist angenehm und atmosphärisch. Die Orte kann man sich aufgrund der Beschreibung gut vorstellen und der Fall fesselt einen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen guten Küstenkrimi lesen möchte, in dem die Protagonisten authentisch und die Ermittlungen spannend sind.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Die Macht der Mythen und Träume

A Theory of Dreaming (A Study in Drowning, Band 2)
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Effy ist die erste Frau, die in Llyr Literatur studieren darf. Leider ist das Studium nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat und auch ihre Kommilitonen machen ihr das Leben schwer. Der Einzige, auf ...

Effy ist die erste Frau, die in Llyr Literatur studieren darf. Leider ist das Studium nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat und auch ihre Kommilitonen machen ihr das Leben schwer. Der Einzige, auf den sie sich stützen kann, ist Preston, doch auch er hat seine eigenen Probleme.

Effy und Preston haben in diesem Band viel mit sich selbst zu kämpfen. Sie leiden unter dem Druck, den sie sich selber machen und dem Druck, der von außen kommt. Ihre Gefühle und ihre Stimmung sind negativ, aber sie versuchen, füreinander da zu sein.
Die Handlung ist interessant. Es geht um Mythen, Träume und Literatur, was mir gut gefallen hat, da dass die Geschichte zu einer besonderen Art von Fantasy macht. In der Geschichte werden auch Themen wie Feminismus, Depressionen, Krieg und Nationalismus behandelt, was ich gut umgesetzt finde. Die Stimmung ist eher düster, da beide Protagonisten mit der Situation unzufrieden sind und auch mit Ausgrenzungen und Anfeindungen zu kämpfen haben. Das Ende hat mir gut gefallen und ich finde es auch toll, dass Angharad nochmal eine Rolle gespielt hat.
Den Schreibstil mochte ich sehr. Die Autorin hat eine besondere Art zu schreiben, die gut zu ihren Geschichten passt. Ich finde es toll, dass es in diesem Band auch Kapitel aus der Sicht von Preston gibt, das hätte ich mir bereits im ersten Band gewünscht.
Ich kann das Buch und die Reihe jedem empfehlen, der mal eine etwas andere Fantasy lesen möchte. Es geht um Themen wie Literatur und Mythen, die interessant in die Handlung eingebaut werden und Preston und Effy sind faszinierende Charaktere, die man gerne auf ihrem Weg begleitet.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Der letzte Kampf

Magisterium - Das 5. Jahr
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Call und seine Freunde sind zurück im Magisterium. Sie werden weiter unterrichtet, doch das Böse ist noch nicht gebannt, weshalb sich Call auf seinen letzten Kampf vorbereitet. Für diesen braucht er aber ...

Call und seine Freunde sind zurück im Magisterium. Sie werden weiter unterrichtet, doch das Böse ist noch nicht gebannt, weshalb sich Call auf seinen letzten Kampf vorbereitet. Für diesen braucht er aber Hilfe von außerhalb.

Ein letztes Mal trifft man auf Call, Tamara, Aaron und die anderen Charaktere. Alle haben eine Entwicklung durchgemacht und es ist schön zu sehen, wie sie alles gemeinsam durchstehen und zusammenhalten.
Die Geschichte ist kurzweilig. Man bekommt etwas vom schulischen Alltag zu sehen, als auch von einer kleinen Reise, mit der ich nicht gerechnet habe. Für den Kampf brauchen sie nämlich Hilfe, weshalb Call und seine Freunde nach Verstoßenen suchen müssen. Das Ende ist gut gemacht, ich hätte zum Schluss aber noch einen Epilog schön gefunden, der ein paar Jahre später spielt.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da man ab der ersten Seite in die Geschichte und das Abenteuer abtaucht. Durch den Plot und die Wendungen ist man gefesselt, da man wissen möchte, wie es weitergeht und vor allem auch, wie alles ausgeht.
Die Geschichte ist empfehlenswert für jeden, der wissen möchte, wie die Reihe endet. Dieser Band kann mit den Wendungen und den Geschehnissen überzeugen. Meiner Meinung nach ist es ein gelungener Abschluss.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Moral, Magie, Licht und Chaos

Magisterium - Das 4. Jahr
2

Call hat mit seiner Schuld zu kämpfen. Er kann sich nicht vorstellen, dass seine Freunde oder sein Vater ihn wiedersehen möchten. Doch als er eine Möglichkeit bekommt, aus dem Gefängnis zu flüchten, ist ...

Call hat mit seiner Schuld zu kämpfen. Er kann sich nicht vorstellen, dass seine Freunde oder sein Vater ihn wiedersehen möchten. Doch als er eine Möglichkeit bekommt, aus dem Gefängnis zu flüchten, ist Tamara da. Beide vermissen Aaron sehr und hätten ihn gern an ihrer Seite. Und vielleicht kann Call ihn zurückholen, doch zu welchem Preis?

In diesem Band bekommt man einen tieferen Einblick in Calls Gedanken und Gefühlswelt, was ich interessant gefunden habe. Er tut das, was er für richtig hält und möchte seine Freunde nicht schaden. Die Freundschaft wird in diesem Band auf eine harte Probe gestellt, denn es ist nicht immer leicht jemandem zu vertrauen.
Die Grundstimmung ist recht düster, da es viel um den Tod geht und die Frage, wer Call eigentlich wirklich ist. Die Frage nach Gut und Böse wird auch aufgegriffen und es wird klar, dass das nicht immer so leicht zu unterscheiden ist. Die Handlung ist insgesamt gut, der Mittelteil ist kurz etwas zäh gewesen, aber das ist nicht weiter negativ aufgefallen. Es gibt ein Paar interessante Plottwists, mit denen man nicht rechnet und das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger.
Der Schreibstil ist angenehm. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und man kommt leicht voran. Durch die Atmosphäre und die Emotionen die beim Leser ankommen, wird man mitgerissen.
Ich kann das Buch empfehlen, wenn man wissen möchte, wie es mit Call und seinen Freunden weitergeht, aber auch wenn man Geschichten mag, in denen moralische Aspekte behandelt werden und in denen Themen wie Freundschaft und Vertrauen aufgegriffen werden.

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