Cover-Bild Das Antiquariat am alten Friedhof
Band 4 der Reihe "Die Geheimnisse des Graphischen Viertels"
(48)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 03.11.2025
  • ISBN: 9783426293980
Kai Meyer

Das Antiquariat am alten Friedhof

Roman

Freundschaft und Verrat im Bann der Bücher
– die Geheimnisse des Graphischen Viertels


Die Bücherstadt Leipzig, 1930: Inmitten unruhiger Zeiten versammeln sich vier junge Männer in einem Antiquariat im Graphischen Viertel. Alle sind Söhne aus gutem Haus, alle sind vom Leben gelangweilt. Statt ihrem Studium nachzugehen, gründen Felix, Vadim, Julius und Eddie den „Club Casaubon“. Getrieben von ihrer Leidenschaft für Literatur und der Lust am Abenteuer werden sie zu Bücherdieben, spezialisiert auf kostbare, okkulte Bände. Doch als Eddies rätselhafte Schwester Eva zum Club stößt, werden sie immer tiefer in die Pläne erbarmungsloser Mächte hineingezogen.

Fünfzehn Jahre später, 1945: Nach dem Krieg arbeitet Felix als Bibliothekar für die Amerikaner, um Millionen von geraubten Büchern zu katalogisieren. Seine Mission führt ihn zurück in das zerstörte Leipzig. Die Freunde von damals sind verschollen – oder nicht wiederzuerkennen. Und ist Eva wirklich tot? Während die Stadt unter dem Druck der nahenden sowjetischen Besatzung steht, gerät Felix in ein Netz aus Verrat und tödlichen Geheimnissen, das seinen Ursprung in den finstersten Winkeln seiner Vergangenheit hat.

SPIEGEL- Bestsellerautor Kai Meyer erzählt einmal mehr von Freundschaft, Liebe und dunklen Verbrechen in den nebelverhangenen Gassen des Graphischen Viertels.

Lesen Sie auch die anderen Teile der historischen Roman-Reihe »Die Geheimnisse des Graphischen Viertels« . Alle Teile sind unabhängig voneinander lesbar.

  • Die Bücher, der Junge und die Nacht
  • Die Bibliothek im Nebel
  • Das Haus der Bücher und Schatten

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Packend von Anfang bis Ende

0

Kai Meyers Roman „Das Antiquariat am alten Friedhof“ hat mich genauso begeistert wie die bisherigen Bücher, die ich von ihm gelesen habe. Es ist das perfekte Buch zum Abschalten, mit einer Mischung aus ...

Kai Meyers Roman „Das Antiquariat am alten Friedhof“ hat mich genauso begeistert wie die bisherigen Bücher, die ich von ihm gelesen habe. Es ist das perfekte Buch zum Abschalten, mit einer Mischung aus leichter Spannung, historischem Kontext, vielseitigen Charakteren und etwas Wissen rund um Leipzig und die damalige Zeit.

Die Geschichte wechselt zwischen dem Geschehen in 1930 und dem in 1945, wobei 1930 als Hintergrund dient, die Erlebnisse 1945 besser zu verstehen. Es wird hauptsächlich aus der Sicht von Felix geschrieben, der inoffizieller Anführer seiner Gruppe an Freunden, dem Club Casaubon, ist. Hinzu kommt Eva, die die Männertruppe auf Trap hält und eine neue Dynamik in die Handlung einbringt. Man muss den Verzweigungen der Geschichte gut folgen, was es aber noch viel spannender für mich gemacht habe. Ich bin mir sicher, dass beim zweiten Lesen noch viel mehr Zusammenhänge für mich sichtbar werden. Trotz der Komplexität war der Lesefluss leicht und angenehm.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.11.2025

Wie immer großartig

0

Ich bin seid vielen Jahren ein großer Fan, der Bücher von Kai Meyer und er hat mich auch diesesmal wieder nicht enttäuscht.

Das Antiquariat am alten Friedhof ist bereits der vierte Band um das graphische ...

Ich bin seid vielen Jahren ein großer Fan, der Bücher von Kai Meyer und er hat mich auch diesesmal wieder nicht enttäuscht.

Das Antiquariat am alten Friedhof ist bereits der vierte Band um das graphische Viertel in Leipzig. Allerdings ist jeder Band in sich abgeschlossen und sie können unabhängig voneinander ge,eben werden.

In diesem Roman führt uns der Autor in die Jahre 1930 und 1945. 1930 erleben wir vier jungen Männer, die sich langweilen und einen Club gründen. Die Liebe zur Literatur vereint sie und lässt sie zu Bücherdieben werden.
Im Jahr 1945 kehrt einer von ihnen, Felix, nach fünfzehn Jahren in seine Heimatstadt zurück. Er arbeitet mittlerweile für die Amerikaner und sucht verschollene Bücher. Doch was erwartet ihn in Leipzig. Was ist mit seinen alten Freunden? Leben sie noch?

Kai Meyer schafft es wieder einmal einen spannenden Roman zu schreiben. Die Geschichte wechselt zwischen den zwei Zeitebenen hin und her, ohne dabei an Intensität zu verlieren. Ich kann gar nicht sagen, welche Zeit mir besser gefallen hat, es passte einfach perfekt zusammen.
Die Geschichte rund um verschollene Bücher und verschollene Freunde hat mich einfach mitgerissen. Beide Zeiten waren so lebendig beschrieben, wie es typisch für Kai Meyer. Er erschafft Welten die vor dem inneren Auge so real werden, als wäre man da.

Einfach wieder einmal großartig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2025

grossartig

0

Bei „ Das Antiquariat am alten Friedhof“ von Kai Meyer handelt es sich um einen Roman.

Das Cover ist auffällig und die Farben lassen einen erahnen, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt. ...

Bei „ Das Antiquariat am alten Friedhof“ von Kai Meyer handelt es sich um einen Roman.

Das Cover ist auffällig und die Farben lassen einen erahnen, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt. Der Klappentext verrät nicht zu viel und macht sehr neugierig auf diese Geschichte.

Dies ist der vierte Band aus der Reihe, aber ich finde, dass man ihn auch ohne Vorkenntnisse lesen kann.

Am Anfang des Buches befindet sich eine kurze Information über das Graphische Viertel. Im sehr persönlichen Nachwort erfährt man als Leser u.a. welche Passagen hier Fakten sind – sehr interessant.

Durch den tollen Schreibstil des Autors, lässt sich dieser Roman sehr flüssig lesen. Konnte ihn kaum aus der Hand legen ( zum Glück war Wochenende..). Die Handlungsorte werden sehr bildhaft beschrieben, sodass ich sie mir gut vorstellen und die Atmosphäre spüren konnte. Fühlte mich wirklich in diese Zeit hineinversetzt.

Hier herrscht eine ganz besondere Spannung. Diese setzt sich aus dem interessanten Plot, den verschiedenen Zeitebenen und Handlungsorten zusammen. Auch die Erfahrungen, Erlebnisse der Protagonisten tragen sehr zur Spannung bei.

Die facettenreichen Protagonisten werden sehr gut beschrieben, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Ihr handeln ist plausibel und authentisch, sodass ich immer gespannt war, was als nächstes passiert, bzw. wie es ihnen ergehen wird.

Der Plot ist sehr interessant, regt zum Nachdenken an und man bekommt einen guten Einblick in die damalige Zeit.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2025

Tiefgründig, Bewegend, Poetisch, Mysthisch

0

Ich mag die opische Aufmachung des Buches. da sie mir ein Gefühl für die damalige Zeit und Gegend gibt. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen 1930 und 1945, der Ort der Handlung ist überwiegend Leipzig. ...

Ich mag die opische Aufmachung des Buches. da sie mir ein Gefühl für die damalige Zeit und Gegend gibt. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen 1930 und 1945, der Ort der Handlung ist überwiegend Leipzig. In der Vergangenheit haben vier junge Männer einen Club gegründet und versorgen ihren Freund, der sich von seinem Vater mit einer Buchhandlung unabhängig machen will, mit gestohlenen, besonderen Büchern. Es reizt sie der besondere Nervenkitzel. Durch verschiedene Umstände verlieren sie sich aus den Augen und es geht ums Überleben, denn im Nationalsozialismus und Krieg gibt es mehr als einen Gegner. Und vor allen Dingen geht es auch um Bücher... Als Felix, der im Exil im Ausland war, zu einem Einsatz durch seinen jetzigen Arbeitgeber abgerufen wird, ahnt er nicht im Geringsten, was er alles erfahren wird, wen er wiedertreffen wird und wie gefährlich es ist.
Ich mag die Sprache des Autoren, bin überwältigt von den Beschreibungen und diesen Roman in eine Sparte einzuordnen fällt mir schwer, denn er vereint ein Stück Geschichte, Krimi, Poesie, Drama, Mysthik ebenso wie Freundschaft und Liebe. Mich hat die Geschichte sehr bewegt und ich vergebe fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.11.2025

Leipzig Stadt der Bücher

0

Leipzig 1930, vier junge Männer aus gutem Haus bilden eine verschworene Gemeinschaft, aus Langeweile stehlen sie Bücher, auch als eine Art Mutprobe gehen sie unnötige Risiken ein. Bis eine junge ...

Leipzig 1930, vier junge Männer aus gutem Haus bilden eine verschworene Gemeinschaft, aus Langeweile stehlen sie Bücher, auch als eine Art Mutprobe gehen sie unnötige Risiken ein. Bis eine junge Frau ihre Freundschaft auf die Probe stellt. Kriegsende, Felix ist für die Amerikaner auf der Suche nach bibliophihlen Schätzen und wird aus diesem Grund zurück nach Leipzig geschickt. Die Stadt die er vor fünfzehn Jahren verlies. Was ist damals passiert, warum ging er, hatte er eine Vorahnung, war er aus persönlichen Gründen schon in Gefahr?
Der Autor beschreibt die Stimmungen zu diesen verschiedenen Zeiten mit leisen Tönen, es geschieht nie etwas Großartiges, es sind immer die kleinen Geschehnisse die fesseln, die Beschreibung in den Vergleichen der Stadt, damals war es Nebel der durch die vielen Schornsteine entstand, Jahre später sind es die Trümmer die die Stadt unheimlich wirken lässt.
Der Erzähler lässt die Stimmung aus dem Buch heraus nach dem Leser greifen, faszinierend wird die Suche und die Sucht nach alten Büchern beschrieben. Eine Leidenschaft die ich als Lesende gut verstehen kann. Gleichzeitig erlebt man die Entwicklung von einem jungen Menschen der bisher oberflächlich gelebt hat, zu einem Mann mit Verantwortung mit, der geprägt von Schuldgefühlen versucht sich davon zu befreien.
Das Wissen um die geschichtlichen Hintergründe tritt in den Schatten einer Erzählung die voller diffuser Gefühle, Gedanken um Glauben, Wissen und Okkultismus ein buntes Kaleidoskop darstellt, die immer neue Bilder im Kopf hervor ruft. Es ist der vierte Band um das graphische Viertel, jeder ist unabhängig trotzdem darf es gerne mehr geben, denn Bücher sind einfach etwas Besonderes und Geschichten über sie sind ein Höhepunkt.
Die subtilen Fantasyaspekte, die feinen Krimielemente gepaart mit einer leisen Liebesgeschichte zusammen ein Gedicht.