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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Vergangenheit mit Gewicht

Throne of Glass – Celaenas Geschichte
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Throne of Glass – Celaenas Geschichte (Band 0) ist ein Band, der definitiv lesenswert ist. Auch wenn man den Ausgang der Geschichten teilweise schon kennt, bleibt der Erzählstil spannend und stellenweise ...

Throne of Glass – Celaenas Geschichte (Band 0) ist ein Band, der definitiv lesenswert ist. Auch wenn man den Ausgang der Geschichten teilweise schon kennt, bleibt der Erzählstil spannend und stellenweise sogar unerwartet. Die fünf Kurzgeschichten haben alle ihren eigenen Reiz, wobei mich Die stille Assassinin am meisten beeindruckt hat. Gerade weil ich das Gefühl hatte, über diese Episode aus den vorherigen Bänden am wenigsten zu wissen, hat sie mich besonders gepackt. Sie weckt auch die Hoffnung, dass bestimmte Elemente – wie der Händler mit der Spinnenseide oder Ansel – in späteren Bänden wieder aufgegriffen werden. Das würde ich mir sehr wünschen.



Hätte ich diesen Band früher gelesen, wäre mir Arobynn noch unsympathischer erschienen, als er ohnehin schon war. Er verkörpert für mich alles Negative: Manipulativ, kontrollierend, und seine angebliche Zuneigung zeigt er nur durch Geschenke oder in Momenten, in denen es ihm nützt. Celaena selbst wirkt anfangs oft überheblich und sehr von sich überzeugt – obwohl sie mehrfach beinahe gescheitert wäre. Gerade diese Brüche machen sie aber auch menschlich und sympathisch. Man spürt, dass ihre Zeit im Gefängnis sie verändert hat und sie erkennt, dass niemand unbesiegbar ist. Ihr Mut und ihre Eigenständigkeit – nicht blind Befehle zu folgen, sondern Entscheidungen zu hinterfragen – machen sie für mich zu einer starken Figur.



Der Band liefert wertvolle Hintergrundinformationen, besonders über Sam, und lässt die Hauptreihe in einem neuen Licht erscheinen. Da ich ihn nicht als erstes gelesen habe, kam Sams Schicksal für mich nicht überraschend – das hat zwar etwas Spannung genommen, dafür aber auch Raum für emotionale Tiefe geschaffen.



Ich persönlich empfehle, Celaenas Geschichte als vierten Band zu lesen. So fügt er sich gut in den Gesamtkontext ein, ohne zu viel vorwegzunehmen – und bietet gleichzeitig ein spannendes, ergänzendes Bild zu Celaenas Entwicklung.



Bewertung:

⭐️⭐️⭐️☆ – 3,5 von 5 Sternen

Ein starker Zwischenband mit Tiefe, aber nicht ganz auf dem Niveau der Hauptreihe.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Dunkle Geheimnisse und starke Herzen

The Predator – Du bist sein Geheimnis
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Eine fesselnde Geschichte voller Geheimnisse, Enthüllungen und intensiver Charaktere.

The Predator hat mich von Anfang bis Ende gepackt. Die Geschichte lebt von ihren überraschenden Wendungen und den ...

Eine fesselnde Geschichte voller Geheimnisse, Enthüllungen und intensiver Charaktere.

The Predator hat mich von Anfang bis Ende gepackt. Die Geschichte lebt von ihren überraschenden Wendungen und den vielen Geheimnissen, die sich nach und nach offenbaren einige davon sind wirklich unerwartet und sorgen für Gänsehautmomente.


Die Charaktere


Im Mittelpunkt stehen zwei außergewöhnlich starke Protagonisten: Morana und Tristan.


Morana wirkt zu Beginn wie eine eher unscheinbare Frau, die im Verlauf der Geschichte jedoch über sich hinauswächst. Durch die Einsamkeit, in die ihr Vater sie gezwungen hat, ist sie verletzlich und leichtgläubig genau das macht sie angreifbar. Ihre große Intelligenz, die sie befähigt hat, einen genialen Code zu schreiben, kann ihr in emotionaler Hinsicht jedoch nicht helfen. Diese Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit macht sie zu einer faszinierenden Figur.


Tristan hingegen ist stark, selbstbewusst und wirkt unerschütterlich ob freiwillig oder nicht, sei dahingestellt. Seine Vergangenheit hat ihn zu dem Menschen geformt, der er heute ist, und diese ist noch düsterer, als man zunächst vermutet. Seine Geschichte ist eng mit der Familie Vitalio verbunden, was der Handlung zusätzliche Tiefe und Spannung verleiht.


Zwischen Morana und Tristan entwickelt sich eine komplexe Dynamik, die von gegenseitiger Faszination, Konflikten und wachsendem Vertrauen geprägt ist. Nach und nach wird deutlich, dass sie mehr miteinander verbindet, als man zu Beginn ahnt. Die Enthüllungen über ihre Vergangenheit und ihre Verbindung zueinander treten zunehmend in den Vordergrund, während andere Handlungselemente in den Hintergrund rücken. Am Ende steht nicht nur ihr gemeinsames Ziel im Fokus, sondern auch ihre Beziehung, die die Geschichte auf eine ganz neue Ebene hebt.


Während des Lesens konnte ich mir immer wieder eigene Theorien darüber aufstellen, wer wirklich welche Rolle spielt und wer von den beiden (oder vielleicht nur Tristan?) am Ende eigentlich wirklich bedroht wird. Dieses Miträtseln macht den Roman besonders spannend.


Schreibstil und Erzählweise


Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, sodass man mühelos in die Geschichte eintauchen kann. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Bonuskapitel am Ende bereits in die Haupthandlung eingebunden worden wären so hätte man Tristans Sichtweise schon früher besser nachvollziehen können.


Die Erzählform ist passend gewählt, auch wenn sie nicht unbedingt meiner persönlichen Präferenz entspricht. Die Umgebungsbeschreibungen sind genau richtig dosiert: ausreichend detailliert, um sich alles gut vorstellen zu können, ohne dass man das Bedürfnis hat, etwas zu überfliegen.


Fazit


The Predator überzeugt mit einer spannenden Handlung, tiefgründigen Charakteren und vielen unerwarteten Enthüllungen. Das Ende lässt zwar einige Fragen offen, wirkt aber dennoch rund und ist kein übertriebener Cliffhanger.


Eine mitreißende Geschichte über Macht, Schmerz, Vertrauen und zwei Menschen, die trotz ihrer Narben zueinanderfinden.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Zwischen Illusion und Wahrheit – Caraval verzaubert

Caraval
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Ein Buch, mit dem ich so definitiv nicht gerechnet habe.

Caraval entführt einen in eine Welt voller Magie, Schein, Lüge und Täuschung. Es ist ein Spiel, das Menschen verändert nicht immer zum Guten. Es ...

Ein Buch, mit dem ich so definitiv nicht gerechnet habe.

Caraval entführt einen in eine Welt voller Magie, Schein, Lüge und Täuschung. Es ist ein Spiel, das Menschen verändert nicht immer zum Guten. Es zeigt, wie tief Egoismus und Gier in einem schlummern können, und wie weit man bereit ist zu gehen, wenn die Realität selbst nur ein Spiel zu sein scheint.



Was das Buch für mich besonders gemacht hat, ist die Erkenntnis, dass Caraval nicht nur eine magische Geschichte erzählt, sondern auch dazu anregt, über sich selbst nachzudenken: Welche Wahrheiten trage ich in mir? Was verleugne ich vielleicht? Und was passiert, wenn Illusion und Wahrheit miteinander verschwimmen?

Handlung

Scarlett hat ihr Leben lang davon geträumt, einmal an den Spielen von Caraval teilzunehmen. Doch als sie den Traum längst aufgegeben hat, erreicht sie plötzlich eine Einladung zusammen mit ihrer Schwester Donatella und ihrem „Verlobten“.

Was als faszinierendes Abenteuer beginnt, wird schnell zu einem gefährlichen Spiel voller Rätsel, Intrigen und Täuschungen. Scarlett muss erkennen: In Caraval ist nichts so, wie es scheint und sie selbst ist mehr in das Spiel verwickelt, als sie je gedacht hätte.

An ihrer Seite steht Julian, ihr geheimnisvoller Begleiter, der zunächst selbstsüchtig und distanziert wirkt. Doch mit jeder Seite zeigt sich, dass hinter seiner Fassade mehr steckt, als man zuerst glaubt. Und im Zentrum des Ganzen steht Legend der mysteriöse Spielmacher, den niemand je gesehen hat. Alles, was er tut, hat seinen Preis.

Charaktere

Scarlett ist eine unglaublich loyale Protagonistin, die alles dafür gibt, ihre Schwester zu beschützen. Gleichzeitig sehnt sie sich nach Freiheit nach einem Leben fernab ihres tyrannischen Vaters, in dem sie eigene Entscheidungen treffen und einfach glücklich sein kann. Diese Zerrissenheit macht sie sehr greifbar und authentisch.

Julian wirkt anfangs kühl und unnahbar, entwickelt sich aber zu einem komplexen Charakter, dessen Motive sich erst nach und nach offenbaren. Seine Beziehung zu Scarlett ist spannend und voller unausgesprochener Wahrheiten.

Legend, der geheimnisvolle Spielleiter, ist die treibende Kraft hinter allem charismatisch, unberechenbar und faszinierend. Man spürt auf jeder Seite seine Präsenz, auch wenn er selbst kaum auftritt.

Worldbuilding und Atmosphäre

Das Worldbuilding von Caraval hat mich absolut begeistert. Die Autorin schafft es, eine magische Welt zu kreieren, die bis ins kleinste Detail ausgearbeitet ist voller Farben, Düfte und Illusionen. Es ist eine Welt, in der Realität und Fantasie ineinander übergehen, ohne dass es jemals zu viel wird. Gerade diese Balance macht das Buch so besonders: Es ist detailreich, ohne überladen zu wirken, und zieht einen vollkommen in seinen Bann.

Schreibstil

Der Schreibstil war unglaublich angenehm zu lesen flüssig, atmosphärisch und mit genau dem richtigen Maß an Spannung. Ich konnte wunderbar miträtseln, Theorien aufstellen (und sie regelmäßig wieder über den Haufen werfen). Besonders die bildhafte Sprache und das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein, haben mir sehr gefallen.



Fazit

Caraval ist ein Buch, das mich mehr als einmal überrascht hat. Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt und mitgefühlt und am Ende kam alles ganz anders, als ich erwartet hätte.

Eine Geschichte über Magie, Lügen, Wahrheit und Selbstfindung verpackt in eine faszinierende Welt, die einen nicht mehr loslässt.

Ein absolutes Highlight für alle, die Fantasy lieben, aber auch Geschichten schätzen, die zwischen Traum und Realität spielen.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Zwischen Dunkelheit und Wahrheit Sinister Crown zieht in seinen Bann

Sinister Crown
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Ein düsteres, vielschichtiges Spiel aus Macht, Geheimnissen und inneren Abgründen.


Schon der Prolog von Sinister Crown hat mich gefesselt er gewährt einen Blick in Maeves Vergangenheit, die alles andere ...

Ein düsteres, vielschichtiges Spiel aus Macht, Geheimnissen und inneren Abgründen.


Schon der Prolog von Sinister Crown hat mich gefesselt er gewährt einen Blick in Maeves Vergangenheit, die alles andere als schön war und bis heute wie ein Nebel über ihr liegt. Diese Schatten scheinen sie geprägt zu haben und erklären vielleicht vieles an ihrem Verhalten.


Maeve ist ein schwieriger Charakter. Sie ist stark, aber auch verschlossen, oftmals auf sich selbst bedacht und gegenüber anderen, besonders Frauen, eher distanziert. Obwohl sie sich eigentlich im Hintergrund halten möchte, rückt sie im Verlauf der Geschichte immer stärker in den Mittelpunkt ob sie will oder nicht. Über ihre Gedanken erfährt man nur oberflächlich etwas, vieles bleibt zwischen den Zeilen. Gerade das macht sie spannend, aber auch schwer greifbar und lässt sie oft sehr ichbezogen wirken.


Charaktere


Neben Maeve treten mehrere Männer in Erscheinung, die alle auf ihre Weise Einfluss auf sie nehmen und keiner von ihnen ist wirklich unschuldig.


Tristan ist für mich der unsympathischste Charakter der Gruppe. Er wirkt egoistisch, herzlos und gefangen in seiner Rolle, die er offenbar nicht ausfüllen möchte. Seine Vergangenheit und die Verluste, die er erlitten hat, haben ihn geprägt, doch sein Verhalten besonders Frauen gegenüber ist oft erschreckend und grausam.


Ryle war mir anfangs sympathisch, da er Maeve beschützt. Doch er steht zu sehr hinter Tristan und verteidigt dessen Handlungen, anstatt sie zu hinterfragen.


Nathen hingegen ist ein sehr vielschichtiger Charakter. Seine Loyalität gegenüber Tristan scheint nicht sein einziger Antrieb zu sein da steckt eindeutig mehr dahinter, als man zunächst vermutet.


Auch der Professor spielt eine größere Rolle, als es auf den ersten Blick scheint. Er ist geheimnisvoll, verstrickt in die Geschehnisse und alles andere als der neutrale Beobachter, für den man ihn halten könnte.


Eines ist klar: Keiner dieser Männer behandelt Maeve mit Respekt. Sie wird von allen wie ein Objekt betrachtet, nie wirklich ernst genommen. Und genau das weckt viele Fragen besonders, wer hinter den Drohungen steckt, die sie erhält. Ist es einer von ihnen? Oder jemand aus ihrer Vergangenheit?


Schreibstil und Erzählweise


Der Schreibstil ist atmosphärisch, dunkel und manchmal schon beklemmend perfekt passend zur Geschichte. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Handlung aus mehreren Perspektiven erzählt wird. So bekommt man einen tieferen Einblick in die Gedanken und Motive aller Beteiligten. Dadurch entsteht ein komplexes Gesamtbild, das zum Miträtseln und Interpretieren einlädt.


Die Autorin schafft es, Spannung aufzubauen, ohne zu früh zu viel zu verraten. Gerade das macht den Reiz aus vieles bleibt unausgesprochen, vieles ahnt man nur.


Fazit


Sinister Crown ist kein leichtes Buch es ist intensiv, emotional und voller Abgründe.


Die Charaktere sind vielschichtig, die Atmosphäre düster und geheimnisvoll.


Besonders Maeves innere Zerrissenheit und die verschiedenen Perspektiven haben mich sehr fasziniert.


Ein Buch, das nicht nur Fragen nach Wahrheit und Macht aufwirft, sondern auch danach, wie weit Menschen gehen, wenn sie ihre Kontrolle zu verlieren drohen.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

(Nicht) Hexen

The Blackgate Invitation
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Ein Buch, bei dem man richtig miträtseln und mitfiebern konnte!

Auch wenn anfangs klar scheint, welche Charaktere im Vordergrund stehen, ist das Ganze doch komplexer, als man denkt. Zwar erleben wir die ...

Ein Buch, bei dem man richtig miträtseln und mitfiebern konnte!

Auch wenn anfangs klar scheint, welche Charaktere im Vordergrund stehen, ist das Ganze doch komplexer, als man denkt. Zwar erleben wir die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Ruby und Auden, aber auch die anderen Figuren sind keineswegs nebensächlich.

Zu Beginn war es für mich etwas schwierig, mir alle Namen und Zugehörigkeiten zu merken wer zu welcher Hexenlinie gehört, welche Kräfte sie haben und wer eigentlich they/them als Pronomen verwendet. Aber ab der Mitte wurde es deutlich leichter, weil man die Figuren wirklich gut kennenlernt.

Gerade weil unsere zwei Nicht-Hexen anfangs selbst kaum verstehen, worin sie da hineingeraten sind, bekommt man als Leser*in gleichzeitig mit ihnen einen guten Überblick über die Welt. Nach und nach wird erklärt, was die Linien bedeuten, wer zu wem gehört und welche Beziehungen, Intrigen und Geheimnisse sie verbinden inklusive Mord und Magie.

Wren und Ruby sind für mich ein starkes Team. Zwei Schwestern, die ihre Rollen perfekt erfüllen, sich gegenseitig stützen und die richtigen Entscheidungen treffen.

Auden, Winter und Evander bilden ein weiteres interessantes Trio voller Geheimnisse, die sich Stück für Stück auflösen und das Puzzle zwischen den Familien offenbaren.

Auch Infinity, Ada und Hex bleiben wichtig, selbst wenn sie eher im Hintergrund agieren. Ihre Beweggründe und Entscheidungen sind nachvollziehbar, selbst wenn nicht alles freiwillig geschieht.

Marsyas bleibt lange undurchsichtig, und erst beim Lesen erkennt man ihr Geheimnis. Dass die Blackgate-Schwestern noch eine so große Rolle spielen, hätte ich nicht erwartet.

Ursula, obwohl nicht mehr am Leben, ist eine tragende Figur. Durch die Informationen, die sie hinterlassen hat, bleibt sie präsent und trägt viel zur Enthüllung der Wahrheit bei.

Luna, Hector und seine Frau waren für mich dagegen weniger zentral ihr Generation wirkt eher wie die Brücke zu dem, was kommen wird.

Das Worldbuilding fand ich sehr gelungen: nicht überladen, aber bildhaft und atmosphärisch.

Alles in allem ein wirklich spannendes Buch, das zum Miträtseln einlädt, mit vielschichtigen Charakteren, mehreren Perspektiven und einem gut durchdachten magischen System.

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