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Anne_061986

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Zu oberflächlich

Imperia - you let the fire in
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Wirklich Schade. Die gesamte Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen. Und das erste Drittel hat mich auch noch gepackt. Imperia, wie es aufgebaut ist und jeder in seiner Aufgabe eingeteilt ...

Wirklich Schade. Die gesamte Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen. Und das erste Drittel hat mich auch noch gepackt. Imperia, wie es aufgebaut ist und jeder in seiner Aufgabe eingeteilt ist. Dass die Frauen von klein an streng zu Kämpferinnen ausgebildet werden und strengen Gehorsam leisten müssen. Die extreme blauäugige Art von Jara hat mich etwas gestört. Da war mir Ihre Freundin, die auch mal hinterfragt hat deutlich lieber. Aber später erfährt ma dass Jara und die anderen nicht unbedingt etwas dafür können.
Nachdem die Freundin in der Randbezirk verbannt wird, lehnt sich Jara doch noch gegen das System auf, indem
Sie versucht Ihre Freundin zu retten. Und am Ende nicht nur Sie.
Außerhalb der Mauern erfährt Jara die Wahrheit über Imperia und auch über alles was man dort all die Jahre verheimlicht hat. Und Sie muss lernen was es bedeutet Gefühle zu haben, welche Jahrelang unterdrückt wurden.
Leider wurde es für mich im Anschluss ziemlich langweilig. Dafür dass sie eine der besten Kriegerinnen in Imperia war fehlt es mir bei den Trainingseinheiten an Tiefe. Jaras Stärke wird immer nur kurz und recht oberflächlich beschrieben. Auch bei den Kämpfen fehlt es mir hier an Tiefe. Ähnlich verhält es sich bei den anderen Charakteren. Jeder hatte etwas besonderes aber selbst bei der besten Freundin bleibt es doch recht oberflächlich.
Es fehlte leider für mich auch an Spannung. Nach dem
Auftakt im Buch gibt es nach dem ersten Drittel nicht mehr viel, was es für einen Spannend macht. Und ja, für mich war es auch nicht spannend, dass es, nachdem es viel zu schnell mit einem gewissen Typ ging, dass die Hauptfrage im Buch wohl war, wann er auch die letzte Intimität endlich zulässt.

Zum Schluss frage ich mich ob man das Cover nicht hätte anders gestalten sollen. Ja, es is sehr schön und gefällt mir auch. Aber bis auf drei winzige Fireflys sehe nicht unbedingt den Bezug zum Inhalt.

Fazit. Wirklich Schade. Die Kombination aus Dystopie, einem Widerstand, Lovestory und Magie gehört eigentlich genau zu meinem Genre. Aber es fehlte mir hier leider an Details, Spannung und Tiefe.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Schöne Story, aber nicht ganz überzeugend

Christmas at Tiffany's
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Dieses ganz typische und schön gestaltete Weihnachtscover zeigt einem gleich um was für eine Genre es bei diesem Bich geht. Eine Liebesgeschichte zur Weihnachtszeit. Man könnte meinen, mal wieder ...

Dieses ganz typische und schön gestaltete Weihnachtscover zeigt einem gleich um was für eine Genre es bei diesem Bich geht. Eine Liebesgeschichte zur Weihnachtszeit. Man könnte meinen, mal wieder eine von vielen. Aber der Anfang dieser Geschichte hatte mich überzeugt.
Sie spielt mitten in New York und zeigt im Laufe des Buches eine der schönsten und weihnachtlichen Schauplätze New Yorks.
Dass Ally ihrem High Society Leben den Rücken kehrt und bei Tiffanys zu arbeiten beginnt gefiel auch sehr gut. Und dass Lucien als Hauptcharakter ein Parfumeur ist fand ich erfrischend neu.
Beide sind mir ans Herz gewachsen und die Story der beiden hielt mich am lesen.
Leider störte mich aber Allys zunehmende Unsicherheit in dem Buch. Sicher prägt hat sie geprägt dass Tristen sich ihr aufgegrängt und ihr NEIN nicht akzeptiert hat zu Beginn der Story, einer der Hauptgründe warum sie ihrem Luxusleben den Rücken kehrte. Aber es wird beschrieben wie selbstsicher sie Ihr Leben lang war und wie taff sie allem gegenüber trat. Die persönliche Kehrtwende konnte sich mit in diesem Maße einfach nicht erschließen und nervte mich an manchen Stellen ein wenig.
Dann noch Tristen. Er stellt Ally im Laufe des Buches nach. Aber wie ich finde auf eine zu plumpe Art. Es fehlt im Verlauf der Story die Spannung diesbezüglich weil er einfach zu knapp und plump auftaucht. Dafür dass er doch so ein hohen Einfluss hat. Der Konflikt zwischen Ally, Lucien und Tristen hätte sich besser durch das ganze Buch ziehen können statt am Ende nicht ganz ausgereift stattzufinden.

Mein Fazit. Eine schöne Geschichte die dennoch lesenswert ist als leichter Liebesroman zur Weihnachtszeit. Aber mit Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Nicht die beste Botschaft

Vom Glück, besonders zu sein
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Das Cover finde ich total niedlich. Auch den Kindern gefällt es. Es ist recht schlicht gehalten, aber so sticht einem der kleine Marienkäfer ohne Punkte sofort ins Auge.
Auch die nächsten Seiten ...

Das Cover finde ich total niedlich. Auch den Kindern gefällt es. Es ist recht schlicht gehalten, aber so sticht einem der kleine Marienkäfer ohne Punkte sofort ins Auge.
Auch die nächsten Seiten sind von den Bildern einfach, aber sehr schön gehalten. So können die kleinen Kinder sich gut auf die Bilder und die Geschichte konzentrieren und sind nicht zu abgelenkt.
Der Text passt perfekt dazu. Dem ist leicht zu folgen und schön geschrieben.

Lilu, der Kleine Marienkäfer ist sehr traurig, da er keine Punkte wie die anderen hat. Er probiert so manches aus, aber nichts hilft. Er ist und bleibt anders. Bis er eines Tages einen Mistkäfer trifft. Dieser ist mit seine Panzer auf dem Rücken total glücklich und freut sich anders zu sein.
Am Ende freut sich Lilu auch. Denn sie findet für sich einen ganz eigenen Weg, glücklich und besonders zu sein. Sie malt sich einfach verschiedene Zeichen auf ihren Rücken.

Die Bilder und die Idee finde ich gut. Es ist wichtig zu lernen, dass jeder besonders ist, so wie er eben ist. Aber die Umsetzung gefällt mir nicht so ganz. Denn am Ende ist Lilu nicht geblieben wie sie ist, ohne Punkte ohne etwas auf Ihrem roten Rücken, sondern sie malt sich an. Macht am Ende trotzdem etwas anderes aus sich.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Schöne Grundstory

Falling Like Snow
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Allein mit meinem Titel zu Rezension habe ich mich sehr schwer getan. Ich bin was dieses Buch angeht leider recht zwiegespalten.

Die Story um Ivy, die alleine mit ihrem Vater in einem ruhigen Eckchen ...

Allein mit meinem Titel zu Rezension habe ich mich sehr schwer getan. Ich bin was dieses Buch angeht leider recht zwiegespalten.

Die Story um Ivy, die alleine mit ihrem Vater in einem ruhigen Eckchen in Kanada aufgewachsen ist gefällt mir sehr gut. Ivy gehört eher zu den ruhigeren Charakteren und wurde durch ihr nicht ganz typischen Aussehen nicht immer freundlich behandelt in Ihrem Umkreis.

Von Ihrem Leben in der Natur und im Schnee erfährt man im Buch nach und nach immer mehr durch Ihre Erinnerungen daran.

Die Geschichte selbst beginnt bereits damit, dass sie ins heiße Kalifornien zu ihrem Patenonkel John und seinem Sohn Mason zieht.
Mason ist zunächst alles andere als freundlich und lässt es Ivy bei einigen Gelegenheiten auch klar spüren.

Als wäre das nicht genug, holt sie die Vergangenheit Ihres Vaters in Form von Fragestellungen Agenten ein und einer Sorge dass noch andere nach Ihr Suchen könnten.


Ich habe das erste Drittel in einem verschlungen. Mir gefiel die Differenz zwischen Kanada und Kalifornien. Auch die Dynamik zwischen Mason und Ivy hat mich stets zum weiterlesen animiert. Im Buch wird sehr schön deutlich dass beide erst 17 sind und mit so manchen Gefühlen und Problemen erst lernen müssen damit umzugehen. Die Clique die sich um die beiden bildet gefällt mich auch sehr gut. Jeder auf seine sehr individuelle Art. Wobei ich mir hier noch mehr Situationen mit Ihnen gewünscht hätte.
Das Geheimnis um den Vater und das Ausmaß hätte es für mich im Buch leider nicht gebraucht. Die Folgen dessen wirkten teils auch mich recht kindisch und ein wenig wie eine Nebenstory die es abzuhaken galt.
Auch das letzte Drittel war für mich mit zu vielen Ereignissen vollgepackt, denen es an Tiefe fehlte. Auf manche hätte man besser verzichtet um dafür anderen mehr Zeit zu geben.

Alles in allem hat mich dieses Buch trotzdem sehr gut unterhalten. Es ist eine schöne Geschichte zwischen Ivy und Mason mit viel Drama. Für mich hätte es davon etwas weniger ein dürfen und auch war leider nicht immer alles ganz logisch. Aber für Young Adult und eine leichte Lektüre in dem Genre eine Geschichte die trotzdem lesenswert ist

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Etwas langweilig

Flapp lernt fliegen
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Vielleicht liegt es daran dass man die Grundgeschichte schon kennt und in ähnlichen Varianten schon gelesen hat. Flapp selbst finde ich total niedlich. Auch das Cover ist wunderschön und hochwertig ...

Vielleicht liegt es daran dass man die Grundgeschichte schon kennt und in ähnlichen Varianten schon gelesen hat. Flapp selbst finde ich total niedlich. Auch das Cover ist wunderschön und hochwertig gestaltet. Flapp hängt im Baum und kann noch nicht fliegen so wie alle anderen. Eine Motte kommt und macht Flapp Mut. Daraufhin probiert er es zweimal und fällt leider immer auf den Boden. Bis ein Sturm aufzieht und Flapp die Motte rettet und mit ihr es schafft zu fliegen.
Die Bilder im Buch sin schön gestaltet wenn auch recht dunkel, da es ja auch um eine Fledermaus geht. Das gibt dem Buch ein wenig einen Gute Nacht Charakter. Der Text ist in Reimen geschrieben, was mir für das Lesealter sehr gut gefällt. Allerdings ist die Wortwahl hier und da ein wenig speziell um einen Reim zu kreieren.
Alles in allem ein ganz nettes Buch. Aber da so nicht recht viel passiert leider auch etwas langweilig. Meine Kinder fanden es auch ganz gut, aber haben es die Tage darauf nicht nochmal zum lesen ausgesucht.

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