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Anne_061986

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Ganz lustig

Dreh-das-Rad-Buch: Füttere dein Monster
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Dieses Buch ist ganz lustig. Aber eben auch schnell erledigt.
Das Monster hat großen Hunger. Und zwar bis zur letzten Seite. Auf jeder Seite sieht man das gleiche Monster immer in einer anderen ...

Dieses Buch ist ganz lustig. Aber eben auch schnell erledigt.
Das Monster hat großen Hunger. Und zwar bis zur letzten Seite. Auf jeder Seite sieht man das gleiche Monster immer in einer anderen Position. Dazu einen kurzen Spruch wie hungrig das Monster doch noch immer sei. Durch das drehen am Rad kann man das Monster pro Seite mit mehreren Sachen füttern. Zum Beispiel direkt ins Maul geschüttet oder nett auf einen Teller gelegt. Dabei verändern sich außerdem die Augen des Monsters und es erscheint passen oberhalb ein kurzer Satz, was das Monster Wim jeweiligen Essen hält. Dabei sind natürlich einige lustige Dinge dabei, die dem Monster so garnicht schmecken.

Das Ganze ist ganz witzig gemacht. Auch das Rad ist sehr stabil und lässt sich im Vergleich zu manch anderen Büchern sehr gut drehen. Die passenden Bilder sind klar und bunt gehalten. Aber auch nicht zu überladen.
Es ist aber eben auch schnell durchgespielt. Da dahinter keine wirkliche Geschichte steckt ist das Buch trotz des lustigen Rades schnell wegsortiert.
Da die Seiten und das Rad sehr stabil sind und mit dem Hintergrund das sich einiges durch drehen verändert, verstehe ich den Preis. Und doch ist es mir dafür zu kurzlebig.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Gute Story, aber nicht ganz flüssig

GLYN: Silberstaub und Feuerklinge
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Das Cover ist natürlich super gemacht. Man erkennt gleich das es sich um Fantasy handelt und dem Cover nach zu urteilen eines Romans der ersten Klasse.
Es fängt aber schon damit an, dass der ...

Das Cover ist natürlich super gemacht. Man erkennt gleich das es sich um Fantasy handelt und dem Cover nach zu urteilen eines Romans der ersten Klasse.
Es fängt aber schon damit an, dass der Untertitel des Buches sich nicht so ganz in der Story wiederfindet. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung und man ist dann schlauer.

Zu Beginn ist die Geschichte sehr verworren und ich hatte Schwierigkeiten der Story zu folgen und die Charaktere richtig einzuordnen. Zudem wechselt die Perspektive zwischen den beiden Hauptcharakteren immer wieder und man weiß nicht immer gleich aus wessen Sicht man nun liest.
Natürlich macht es das ganze auch spannender teilweise, aber man hätte es sicher etwas offensichtlicher gestalten können.

Wenn man dann aber so nach einigen Seiten in der Geschichte drin steckt macht sie richtig Spaß. Feen die nicht so kitschig sind wie wir denken, die aus einer Art Parallelwelt zu uns reisen können. Menschen als Zauberer die auf etwas von den Feen zum zaubern angewiesen sind.
Es wird zwischenzeitlich sehr spannend zwischen Regan dem Feenprinz und Cara als Mensch die in seine Probleme und Story mit reingezogen wird.

Ich muss aber gestehen dass mir Cara zeitweise doch etwas zu zickig war und die Geschichte sich für mich im letzten Drittel doch recht gezogen hat. Wiederum es an manchen Stellen sich beim lesen überschlagen hat, besonders mit Feenausdrücken, wo ich nicht ganz folgen konnte was gerade passiert ist.

Es ist ein gutes Buch mit Kaufempfehlung, aber definitiv auch mit Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Langatmig

His Face Is The Sun – Der Thron von Khetara
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Zunächst das Offensichtliche. Das Buch ist wunderschön gestaltet und deutet mit den Farben und und den Skarabäen perfekt auf den Schauplatz der Geschichte hin.

Es spielt in einer Welt um Khetara welches ...

Zunächst das Offensichtliche. Das Buch ist wunderschön gestaltet und deutet mit den Farben und und den Skarabäen perfekt auf den Schauplatz der Geschichte hin.

Es spielt in einer Welt um Khetara welches an das Ägyptische Land und deren Mythologie angelehnt ist.
Es gibt nicht nur Pharaos sondern auch verschiedene Götter die einen wichtigen Teil im Buch ausmachen.

Khetara selbst ist in Oberkhetara und Unterkhetara gespalten, wenn auch nach einem Krieg vor langer Zeit unter einem Pharao vereint. Es herrscht Armut und Rückgang der Ernten in den meisten Teilen von Khetara. Während es sich der Pharao und die Menschen in seiner Umgebung bestens ergehen lassen. Wäre da nicht das Problem, dass dieser immer schwächer wird. Anscheinen von einer nicht heilbaren Krankheit heimgesucht.

Das Buch beginnt aus der Sicht einer Katze, welche Zeugin wird von der Geburt der Drillinge des Pharaos.

17 Jahre später lernen wir vier unterschiedliche Charaktere kennen, deren Geschichte abwechselnd erzählt wird, da sie sich alle zu Beginn an sehr unterschiedlichen Orten befinden.

Es liest sich insgesamt sehr gut. Man kommt auch ganz gut in die Geschichten der einzelnen rein. Zum Glück werden hier meist die Abkürzungen der Namen verwendet. Neefermaat zum Beispiel wird als Neef gekürzt. All die Namen haben dafür aber meist auch eine Bedeutung.
Trotz dass im ersten Drittel eine Unheil erwacht, welches sich als Gefahr für das gesamte Reich entpuppen kann, hat es mich leider sehr lange nicht packen können.

Sicher ist die gesamte Story sehr interessant. Auch ganz besonders um die Geschehnisse um die Drillinge herum, aber so richtig spannend wurde es leider nie für mich.

Anfangs gefiel es mir aus vier verschiedenen Sichten zu lesen. Später aber merkte ich dass es sich für mich zu lange zieht. Bis zur Hälfte hatte ich immer noch das Gefühl die Einführung zu lesen, danach zog die Geschichte zum Glück noch etwas an.

Sicher. Auch am Anfang geschieht schon einiges. Aber durch die Wechsel konnte ich mit den meisten nicht ganz warm werden. Menschen starben zum Teil, aber da man sie einfach zu kurz kannte machte es mir nur wenig aus. Einzig wirklich packen konnte mich die Geschichte um Neef. Sie ist 13 Jahre und zeigt von allen für mich am meisten Charakter. Auch Ihr Werdegang war für mich der einzig wirklich Interessante.

Alles in Allem eine gute Story, welche sich in diesem Band durch verschiedene Einblicke langsam verknüpft. Ich konnte leider mit drei von vier Charakteren nicht ganz warm werden wodurch mich einige Spannungsmomente auch nicht ganz packen konnten.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Ganz süß

ministeps Mein erstes Buggybuch: Guck mal! Erste Sachen - ab 6 Monate
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Das Buch ist etwas klein geraten. Dafür, dass es bis zu einem Jahr empfohlen wird, hätte es ruhig etwas größer sein dürfen. Wer sich dieses Buch bestellen möchte, sollte auf jeden Fall vorher ...

Das Buch ist etwas klein geraten. Dafür, dass es bis zu einem Jahr empfohlen wird, hätte es ruhig etwas größer sein dürfen. Wer sich dieses Buch bestellen möchte, sollte auf jeden Fall vorher in den Eigenschaften nachschauen.

Vom Inhalt her finde ich das Buch sehr gelungen. Mir gefällt die Idee, dass die Kinder anstatt wie später in anderen Büchern dann Klappen öffnen können, in diesem Fall Stoff heben können. Darunter verstecken sich dann immer kleine Dinge die passend zum Text zu entdecken sind. Die Bilder sind sehr farbenfroh und sehr schön gestaltet. Dass der Elefant auf der letzten Seite lieber den Keks statt seinen Brei ist, lasse ich mal so durchgehen . Ansonsten finde ich das Buch wirklich schön und zum entdecken für an den Baggy oder den Maxi Cosi sehr gut geeignet.

Das Band mit der Aufhängung ist außerdem waschbar. Was dem Buch hoffentlich einer längere Zeit verschafft.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Gut, aber leider nicht mehr

Thieves' Gambit
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Das Buch sieht mega aus und auch der Klappentext verspricht ein super Buch. Ich fand auch die Leseprobe noch sehr gut bis es auf dem Schiff aus dem Ruder läuft.
Das erste was mich dann überraschte ...

Das Buch sieht mega aus und auch der Klappentext verspricht ein super Buch. Ich fand auch die Leseprobe noch sehr gut bis es auf dem Schiff aus dem Ruder läuft.
Das erste was mich dann überraschte ist die große Schrift des Buch. So kann man auch seine Seiten füllen.
Das Buch hatte ich dementsprechend auch aufgrund der doch recht einfachen Handlung in zwei Tagen durchgelesen.

Die Story ist gut. Und das Gambit und auch dessen Beginn fand ich super. Aber die Phasen waren doch leider nicht ganz ausgereift und leicht kindlich. Obwohl ich die Charaktere alle cool finde waren sie aber leider recht oberflächlich. Auch die Tricks und Kniffe der Diebe waren logisch aber auch nicht so richtig knifflig.
Es gab die Möglichkeiten schwerer Verletzungen und doch packte einen auch diese Möglichkeit nicht richtig.
Es liest sich flüssig und auch recht rasant. Aber so richtig spannend war es leider doch nicht.
Von Die Tribute von Panem weit entfernt.
Und die Enemis to Lovers Story war nett aber auch sehr oberflächlich und ohne jegliches Kribbeln.

Ein schönes Buch für junge Einsteiger aber mehr leider nicht. Tolle Idee, aber definitiv ausbaufähig.

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