Frühstücksfernsehen
Mornings in Boston - The Stories We TellDer Einstieg in das Buch ist mir nicht ganz so leicht gefallen wie bisher. Ich habe zwar schon von Anna Lane gelesen, allerdings brauchte ich hier etwas Zeit mit ihrem Schreibstil und dem Setting warm ...
Der Einstieg in das Buch ist mir nicht ganz so leicht gefallen wie bisher. Ich habe zwar schon von Anna Lane gelesen, allerdings brauchte ich hier etwas Zeit mit ihrem Schreibstil und dem Setting warm zu werden.
Als ich dann aber einmal drin war, gab es kein Halten mehr, das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen. Anna Lane hat mir die Welt des Frühstücksfernsehens richtig gut nahe gebracht. Auch die generelle Handlungsentwicklung war toll. Nicht zu schnell und nicht zu langsam, so konnte man mit beiden Protagonisten warm werden und sie langsam für sich entdecken.
Mit Connor habe ich eine Weile gebraucht, er wirkt zunächst recht unnahbar und es braucht eine Weile seine Beweggründe zu verstehen. Danach hat er mich jedoch umso mehr begeistert. Ich liebe es, wenn Charaktere sich entwickeln und bei ihm war diese deutlich spürbar.
Penelope mochte ich auf Anhieb, ihre sympathische Art hat es einem als Leser leicht gemacht sie zu mögen.
Feinfühlig wurde auch das Thema Trauerbewältigung aufgriffen. Dies ist weder dem Cover noch dem Klappentext anzusehen, passt sich aber gut in die Geschichte ein.
Definitive Empfehlung!