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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2025

Buch im Buch

Tod zur Teestunde
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Lektorin Susan erhält den Auftrag, mit einem jungen Autor zusammenzuarbeiten. Er heißt Eliot und hat schon zwei ziemlich erfolglose Krimis geschrieben. Sein neues Buch ähnelt sehr der Geschichte seiner ...

Lektorin Susan erhält den Auftrag, mit einem jungen Autor zusammenzuarbeiten. Er heißt Eliot und hat schon zwei ziemlich erfolglose Krimis geschrieben. Sein neues Buch ähnelt sehr der Geschichte seiner Familie, einer berühmten Familie. Doch bald ist er tot und auch Susan gerät in Lebensgefahr.

Das Buch ist sozusagen ein Buch im Buch, zwei Krimis in einem. Warum es als Roman betitelt wurde, verstehe ich nicht ganz. Das aber nur am Rande. Ich selbst bin anfangs extrem schwer in die Geschichte reingekommen. Ich habe mich wirklich gequält und tatsächlich schon überlegt, das Buch abzubrechen. Aber nach ungefähr einem Drittel wurde es dann auch für mich richtig gut. Es gibt sehr viele Verweise auf andere aktuelle Autoren. Das Verweben der beiden Geschichten untereinander ist wirklich ein Meisterstück. Die Spannung ist insgesamt anfangs nicht super hoch, aber zumindest im hinteren Teil wird sie immer stärker und ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung zum/zu den Täter/n hatte. Wenn jemand auf einen eher ruhige Krimi steht, dem würde ich dieses Buch absolut empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.12.2025

Hochaktuell

Überlebe! In der Künstlichen Intelligenz (Band 1 von 2) サバイバル
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Jio und deine Freunde dürfen als allererste einen Freizeitpark besuchen, der komplett von der KI gesteuert wird. Anfangs ein großes und lustiges Abenteuer. Doch nach und nach ändert sich das...

Das Buch ...

Jio und deine Freunde dürfen als allererste einen Freizeitpark besuchen, der komplett von der KI gesteuert wird. Anfangs ein großes und lustiges Abenteuer. Doch nach und nach ändert sich das...

Das Buch ist der erste Teil eines koreanischen Comics für Kinder, bei dem es um Wissensvermittlung und Spaß geht und in diesem Fall um die KI. Es ist zweigeteilt. Zum einen gibt es Kapitel mit bunten und sehr bewegten Bildern. Im Anschluss an das Kapitel gibt es eine Erläuterung auf wissenschaftlicher Basis zur KI oder zum Inhalt des Kapitels. Bei der ersten Erklärung war ich komplett überfordert. Alle weiteren erschlossen sich aber sehr gut. Das Buch ist ab 8 Jahre vorgesehen. Ich halte das für ein wenig zu früh, mir erscheint 10 Jahre realistischer. Gerade die wissenschaftlichen Erklärungen sind nicht ganz so einfach, da sollten bei jüngeren Lesern die Eltern unterstützend zur Seite stehen. Neben all diesen Erklärungen macht das Buch auf der einen Seite aber sehr viel Spaß und auf der anderen Seite vermittelt es auch wichtige Werte, wie Freundschaft Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe.

Das Buch wurde 2017 geschrieben und bei diesem Thema gibt es ja rasante Entwicklungen. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, dass es veraltet ist.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Netter Krimi

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Mimi erhält eine Einladung von ihrer reichen Nachbarin Jane. Eigentlich verstehen sie sich gar nicht so besonders gut und Mimi will nicht hingehen. Doch es ist nicht möglich, diese Einladung nicht anzunehmen, ...

Mimi erhält eine Einladung von ihrer reichen Nachbarin Jane. Eigentlich verstehen sie sich gar nicht so besonders gut und Mimi will nicht hingehen. Doch es ist nicht möglich, diese Einladung nicht anzunehmen, denn Mimi wird erpresst. Sie holt sich Hilfe von ihrer Enkelin Addie. Als Jane ermordet wird und aufgrund eines Schneesturms alle in dem Haus eingeschlossen werden, beginnen Mimi und Addi zu ermitteln. Doch sie kommen nur langsam vorwärts und es geschehen weitere Morde. Eindeutig ist jemand aus ihrem Kreis der Täter...

Das Buch ist ein netter Krimi im Stil von Agatha Christie. Mimi erinnert stark an Miss Marple und die Ermittlungen laufen auch ähnlich ab. Sie sind jetzt nicht wahnsinnig spannend, aber das Buch ist trotzdem so gut geschrieben, dass man gern weiter liest. Es gibt genügend Motive und mögliche Täter und so folgt man den Ermittlungen doch mit einem großen Spaß. Wer auf Cosy Crime steht, ist hier definitiv richtig und ich spreche eine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Große Familiengeschichte

Die Erbin
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Cosima ist Tochter einer industriellen Familie. In den 1950er Jahren beschließt sie, eine Stiftung für bedürftige Frauen und Mutter zu gründen, um ihnen zu helfen. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg hatten ...

Cosima ist Tochter einer industriellen Familie. In den 1950er Jahren beschließt sie, eine Stiftung für bedürftige Frauen und Mutter zu gründen, um ihnen zu helfen. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg hatten sie es immer noch sehr schwer. Ihre Familie ist nur bedingt damit einverstanden. Denn mehr zufällig gerät sie an den Journalisten Leo und beginnt, die Geschichte ihrer eigenen Familie zu erforschen. Was für sie und alle Beteiligten mehr als gefährlich wird.

Das Buch erzählt die Geschichte einer fiktiven Industriellenfamilie in der Nazi- und in der Nachkriegszeit. Die Verstrickungen mit den Nazis, das Ausnutzen von Fremdarbeitern bzw. KZ-Insassen und das immer reicher werdende Unternehmen, das auch immer mehr an Macht gewinnt ist gut dargestellt. Die Figur der Cosima ist an einigen Stellen etwas zu idealistisch für meinen Geschmack, aber insgesamt ist das Buch gut lesbar und vermittelt direkt, wie die damaligen Zeiten waren und wie lange die Nazis noch nachgewirkt haben. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Nett für zwischendurch

Toi, toi, toi!
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Der bekannte Stargeiger Daniel Hope erzählt in dem Buch in kurzen Anekdoten, was einem Musiker so während seines Auftrittes oder davor oder danach alles passieren kann und welche Katastrophen es gegeben ...

Der bekannte Stargeiger Daniel Hope erzählt in dem Buch in kurzen Anekdoten, was einem Musiker so während seines Auftrittes oder davor oder danach alles passieren kann und welche Katastrophen es gegeben hat. Dabei geht es um harmlose Dinge, wie ein vergessener Text oder eine vergessene Melodie. Es geht aber auch um auf der Bühne verstorbene Künstler oder Künstler, die durch ein nicht unbedingt gesundes Leben sehr früh starben. Es gibt auch Anekdoten über vergessene Instrumente oder technischen Ausfall und ähnliches. Das alles ist hübsch aufgeschrieben und nett zu lesen. Man lernt teilweise unbekannte Musiker kennen, erfährt, was der eine oder andere so alles angestellt hat und fühlt sich insgesamt gut unterhalten. Für mich ein Buch für zwischendurch, für das ich eine Leseempfehlung ausspreche

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