Cover-Bild Rauhnächte
(20)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 12.11.2025
  • ISBN: 9783328604372
Ellen Sandberg

Rauhnächte

Roman - Atmosphärische Spannung von der SPIEGEL-Bestsellerautorin
Kalte Nächte, alte Geheimnisse, dunkle Gefahren

Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen !“ Wie ein Faustschlag trifft dieser Satz die 22-jährige Pia an Heiligabend, als sie ein Streitgespräch ihrer Eltern belauscht. Als sie kurz darauf herausfindet, dass sie mit vier Jahren adoptiert wurde, bricht ihre bis dahin gekannte Welt vollends zusammen. Schon ihr Leben lang fühlte sie sich anders, seltsam fremd, als ob ein Tabu sie umgibt. Nun scheint all das bestätigt. Auf der Suche nach Antworten fährt Pia nach Wasserburg am Inn , dem Heimatort ihrer leiblichen Mutter. Der Raureif hängt tief in den winterlichen Inn Auen und durch das mittelalterliche Städtchen tanzen schauerliche Gestalten, die nach altem Brauch die Geister vertreiben sollen. In den Rauhnächten, so sagt man, drängen alte, gut gehütete Geheimnisse wieder an die Oberfläche . Und je näher Pia der Wahrheit über ihre Mutter kommt, desto enger ziehen die Geister der Vergangenheit ihre Kreise um sie. Bis Pia in tödlicher Gefahr schwebt ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.11.2025

Gelungene Atmosphäre der Rauhnächte

0

Ellen Sandberg greift in ihrem Roman das aktuelle Thema der Rauhnächte auf. Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich hier um ein Buch handelt, das bereits vor zehn Jahren als Jugendbuch unter dem Titel “ ...

Ellen Sandberg greift in ihrem Roman das aktuelle Thema der Rauhnächte auf. Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich hier um ein Buch handelt, das bereits vor zehn Jahren als Jugendbuch unter dem Titel “ Die Flammen flüstern dein Lied” erschienen ist. Die Autorin hat die Geschichte komplett überarbeitet und als Roman für Erwachsene verfasst.

Pia erfährt durch Zufall, dass sie nicht das leibliche Kind ihrer Eltern ist. Da ihre Eltern auf ihrem Schweigen bzgl. der Vergangenheit und den Vorgängen rund um die Adoption beharren, fährt sie, tief verletzt, in das Dorf, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat und begibt sich auf die Spuren ihrer leiblichen Mutter, die bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.

Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, die aktuelle, die sich mit Pias Suche beschäftigt und die Vergangenheit, die die Ereignisse vor 18 Jahren erzählt.

Sehr gut gelungen ist die Atmosphäre der Rauhnächte und der damit verbundene Aberglaube. Im Laufe der Handlung zeigt sich, dass Pia tief verborgene Geheimnisse aufweckt und sich damit in Gefahr bringt.

Das Buch ist spannend geschrieben und passt von der Atmosphäre gut in die Jahreszeit. Die Auflösung ist rund und fügt alle Fäden zusammen.

Die Figur der Pia hat im Buch durchaus eine Entwicklung durchlaufen, bleibt mir aber, auf den gesamten Inhalt betrachtet, zu unreif in ihrem Verhalten. Da das ältere Jugendbuch ja explizit in einen Erwachsenenroman umgeschrieben wurde, passt es nicht so ganz.

Insgesamt aber ein lesenswerter Roman über Geheimnisse und Intrigen innerhalb einer Familie.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2026

Der Schreibstil kann nicht ganz mit der tollen Idee mithalten

0

Inhalt:
Von einer Sekunde auf die andere ist in Pias Leben nichts mehr, wie es vorher war. Ausgerechnet am 24. Dezember erfährt sie eine unbequeme Wahrheit über ihre Familie, die alles in ganz anderem ...

Inhalt:
Von einer Sekunde auf die andere ist in Pias Leben nichts mehr, wie es vorher war. Ausgerechnet am 24. Dezember erfährt sie eine unbequeme Wahrheit über ihre Familie, die alles in ganz anderem Licht dastehen lässt. In der mystischen Zeit der Raunächte macht sie sich auf die Suche nach Spuren, die tief in die Vergangenheit ihrer Familie führen und bringt sich dabei in grosse Gefahr.

Meine Meinung:
Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch die Rezensionen von Martina und Irene vor allem die von ihnen gelobte Spannung und die mystische Stimmung hat mich neugierig gemacht. Tatsächlich empfand ich die Geschichte aber zumindest am Anfang als eher langatmig erzählt. Düster und mystisch war die Geschichte aber und das hat mir sehr gut gefallen. Gegen Ende wurde es aber immer spannender und obwohl ich ein paar Ideen hatte, wie alles zusammenhängen könnte, habe ich doch nicht ganz ins Schwarze getroffen. Leider hat - wie auch andere Rezensent*innen - mich die Hauptfigur Pia, respektive vor allem ihre anfänglich extrem kindliche und naive Art gestört. Die Figur macht zwar im Laufe des Romans eine grosse und dadurch fast unglaubwürdige Entwicklung durch, ich finde aber, dass man dem Roman auch nach dessen gründlicher Überarbeitung immer noch anmerkt, dass er von der Autorin zuerst als Jugendbuch konzipiert worden ist.

Schreibstil und Aufbau:
Die Handlung beginnt übrigens am 24. Dezember und ich habe die Kapitel immer am entsprechenden Datum respektive der entsprechenden Raunacht gelesen und so war das Buch eine Art Kalender zwischen den Jahren, was für mich sehr gut gepasst hat. So kommt die mystische Atmosphäre um so besser zum Zug und an verschneiten, kalten Winterabenden liest sich dieses Buch besonders gut.
Die Figuren bleiben leider ein wenig blass und wie erwähnt hatte ich meine liebe Mühe mit der Protagonistin, da hätte sicher einiges noch besser ausgearbeitet werden können. Leider hat nämlich der Schreibstil nicht ganz mit der wirklich tollen Grundidee mithalten können.
Eine Notiz noch am Rande, die mich eventuell als Nerd enttarnt...: es hat mich gestört und es wundert mich auch, dass sowohl im Titel als auch im Fliesstext die alte Rechtschreibung "Rauhnacht/Rauhnächte" verwendet wird. Mir ist bewusst, dass diese Schreibweise immer noch rege genutzt wird und ich hatte auch schon einige Male den Eindruck, als würden vor allem eher esoterisch angehauchte Kreise daran festhalten, aber irgendwie finde ich, dass in einem so druckfrischen Buch eigentlich die Schreibweise verwendet werden sollte, die auch im Duden zu finden ist (die alte Schreibweise findet sich nicht einmal mehr im Duden). Zuerst habe ich erwartet, dass sich die Entscheidung für diese Schreibweise aus dem Inhalt des Buches erschliesst, aber tatsächlich wurde da im Lektorat wohl einfach falsch entschieden.

Meine Empfehlung:
Wer atemlose Spannung sucht, ist mit diesem Roman sicher falsch beraten, die besondere Mystik der Raunächte und ein gefährliches Geheimnis machen dieses Buch aber zu einem lesenswerten Kalender für die Zeit zwischen den Jahren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2026

Die magischen Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig ...

0

Diesen Heiligabend wird die 22jährige Pia wohl bis an ihr Lebensende nicht vergessen. Durch Zufall wird sie Ohrenzeugin eines Gesprächs zwischen ihrer Mutter und ihrem Vater, in dem die Sätze „Sie darf ...

Diesen Heiligabend wird die 22jährige Pia wohl bis an ihr Lebensende nicht vergessen. Durch Zufall wird sie Ohrenzeugin eines Gesprächs zwischen ihrer Mutter und ihrem Vater, in dem die Sätze „Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen!“ fallen. Was für ein Geheimnis hüten die Eltern, über das man sie nicht in Kenntnis setzen will? Wenig später deckt Pia die Wahrheit auf … sie wurde adoptiert! Die Frau, von der sie bis dato annahm, sie wäre ihre Mutter, ist in Wirklichkeit ihre Tante, die Schwester von Sonja, die bei einem Unfall ums Leben kam, als Pia vier Jahre alt war. Ein Leben lang schon hatte Pia sich fremd und nicht dazugehörig gefühlt, nun hat sie die Erklärung. Antworten müssen her und so macht sie sich auf den Weg nach Wasserburg, dem Heimatort ihrer leiblichen Mutter. Es ist die Zeit der Rauhnächte, in denen längst vergessen geglaubte Geheimnisse den Weg an die Oberfläche finden. Je mehr Pia forscht umso tiefer wird sie in die Vergangenheit mit allen seinen Gefahren hineingezogen …
Ein neues Buch von Ellen Sandberg, die auch unter ihrem Klarnamen Inge Löhnig Bücher schreibt, ist für mich immer ein Highlight. So freute ich mich dann auch sehr auf die „Rauhnächte“, die ich sogar noch vor dem Erscheinungstermin bei dem Buchhändler meines Vertrauens bestellte. Umso enttäuschter war ich dann aber als ich mit Lesen anfing, denn das Buch las sich so gar nicht wie die von ihr gewohnten Kriminalfälle, sondern eher wie ein Jugendbuch. Als ich ein wenig nachforschte und das später auch im Nachwort entdeckte, stellte ich fest, dass der Roman bereits im Jahr 2014 als Jugendbuch unter dem Titel Die Flammen flüstern dein Lied erschienen war. Dies jetzt nach einer Überarbeitung als Kriminalroman für Erwachsene zu verkaufen, ärgerte mich maßlos. Für mich war die Geschichte nicht wirklich spannend und rund und die vielen Chai Tee Sessions und die Erwähnungen des nimmer endenden „Fucherls“ bremsten mich im Lesefluss und ließen mich unzufrieden zurück. Der Schreibstil passt leider immer noch zu einem Jugendbuch und ich fühlte mich ein wenig hintergangen, weshalb ich nur drei von fünf Sternen vergeben kann. Ich hoffe doch sehr, dass Ellen Sandbergs nächstes Werk wieder auf neuen Ideen basiert und bleibe ihr natürlich treu. „Rauhnächte war für mich aber leider bis jetzt ihr schwächstes Werk.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 22.12.2025

Idee top, Umsetzung leider schwächer

0

MEINUNG:

Schon lange lese ich die Romane/ Krimis von Ellen Sandberg aka Inge Löhnig und freue mich immer auf neuen Lesestoff. Besonders mochte ich Die Vergessenen und Das Erbe. Bei Rauhnächte handelt ...

MEINUNG:

Schon lange lese ich die Romane/ Krimis von Ellen Sandberg aka Inge Löhnig und freue mich immer auf neuen Lesestoff. Besonders mochte ich Die Vergessenen und Das Erbe. Bei Rauhnächte handelt es sich um einen bereits 2014 erschienen Roman Die Flammen flüstern dein Lied von Inge Löhnig, die sie nochmal überarbeitet hat. Das wird auch im Nachwort erwähnt. 

 Pia findet heraus, dass sie adoptiert ist und ihre Adoptiveltern verhalten sich komplett komisch. Da ist keinerlei Emotion oder ein Versichern, dass sie trotzdem geliebt wird. Eigentlich ist gibt es nur ihre beste Freundin Tami, die für sie da ist. Natürlich wird auch gemauert als sie anfängt Fragen zu stellen. Pia ist eigentlich 22 Jahre alt, aber kommt mir doch ein wenig jünger vor, eher 17, 18 Jahre alt. Ich vermute, dass das Buch vorher eher ein Jugendbuch war. Pia macht sich auf die Suche nach Antworten, in dem Heimatdorf ihrer leiblichen Mutter. Außerdem möchte sie herausfinden, wer ihr leiblicher Vater ist. Ihre Oma bezeichnet sie immer als anders. Dazu passen ihre wilden roten Haare, womit ihr so ein leichter Touch von einer Hexe verliehen werden sollte. Allerdings passt das vielleicht besser zu ihrer leiblichen Mutter. Sie wird daher auch als "Fuchserl" bezeichnet. 

Für mich las sich Geschichte irgendwie ziemlich sperrig. Das empfinde ich oft so, wenn die Charaktere ziemlich blaß bleiben und alles irgendwie bisschen gestellt wirkt. Es wirkte auch vieles sehr klischeehaft von die Dialogen her. Ich finde, dass sich neuere Bücher von der Autorin besser lesen lassen. Ich habe mich ein bisschen durchkämpfen müssen, obwohl ich natürlich wissen wollte, wie alles zusammenhängt. Es kein richtiger Thriller/ Krimi und hat eigentlich keinen nennenswerten Spannungsbogen. Ellen Sandberg hat das Thema der Rauhnächte mit eingewoben. Das sind die sieben Nächte zwischen meisten zwischen dem 25.12. und 6.1. Die Atmosphäre hat sie gut darin geschrieben, aber es ist für mich irgendwie ein Mode-Thema, was in den letzten Jahren aufgekommen, womit ich nicht ganz so viel anfangen kann. Ein bisschen ermüdend auch die ständigen Wiederholungen vom Chai Tee, den Pia trinkt, vom Fuchserl und von den Mythen in der Gegend (Wegschneiderin Barbara).

FAZIT:

Rauhnächte ist für mich leider das bisher schwächste Buch von Ellen Sandberg. Da waren eine Menge gute Ideen drin, die für mich am Schreib- und Erzählstil gescheitert sind. Das war ich bisher anderes von der Autorin gewohnt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2025

Aberglaube oder Tradition?

0

Aberglaube oder Tradition?

Was ist, wenn man das Gefühl hat nicht dazu zu gehören? Sein ganzes Leben lang glaubt, etwas stimmt nicht?

So geht es der 22-jährige Pia. Sie belauscht an Heiligabend einen ...

Aberglaube oder Tradition?

Was ist, wenn man das Gefühl hat nicht dazu zu gehören? Sein ganzes Leben lang glaubt, etwas stimmt nicht?

So geht es der 22-jährige Pia. Sie belauscht an Heiligabend einen heftigen Streit ihrer Eltern und erfährt dadurch, dass es ein Familiengeheimnis gibt. Ihr bisheriges Leben gerät aus den Fugen, denn das Gefühl, nie richtig dazuzugehören, scheint sich zu bestätigen. Um die Wahrheit zu erfahren, reist sie nach Wasserburg am Inn und hofft, Antworten zu bekommen. In den geheimnisvollen Rauhnächten, in denen alte Bräuche und unheimliche Gestalten das mittelalterliche Städtchen prägen, kommen lang verborgene Geheimnisse ans Licht.

Die Grundidee hat mir gefallen und da nun die Rauhnächte wieder kurz bevor stehen, ist es eine gute Zeit das Buch zu lesen. Doch leider konnte es mich nicht so richtig überzeugen. Es ist grundsätzlich spannend, aber ich bin nicht mit Pia warm geworden und ihre Art und Weise hat mich des Öfteren genervt. Ja, es gab Gründe aus der Vergangenheit, aber dennoch war sie für mich eine Protagonistin, die mich nicht abholen konnte.

Der Fall selbst war gut und spannend geschrieben, aber am Ende hätte es auch zu jeder anderen Zeit passieren können. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Mythen und Hintergründe diese Zeit mehr Einfluss haben, wenn schon das Buch danach benannt wird.

Wer einen eher seichten Krimi sucht, wird hier aber sicher dennoch gut abgeholt werden.

ISBN: 978-3328604372
Autorin: Ellen Sandberg
Verlag: Penguin
ET: 12.11.25
Umfang: 352 Seiten

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere