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Veröffentlicht am 17.12.2025

Irreführender Titel

Komm mit, Weihnachtseselchen
1

Als ich die Aufmachung sah und den Titel las, freute ich mich auf eine Weihnachtsgeschichte , die den Kindern mit leichter Sprache und kleinen Mitmachaktionen, näher gebracht wird.

Dem war leider nicht ...

Als ich die Aufmachung sah und den Titel las, freute ich mich auf eine Weihnachtsgeschichte , die den Kindern mit leichter Sprache und kleinen Mitmachaktionen, näher gebracht wird.

Dem war leider nicht so, weshalb ich auch zwei Sterne abziehe, denn wo Weihnachtsgeschichte drauf steht, sollte auch bitte Weihnachtsgeschichte drin sein.

Ich liebe das niedliche,kleine Eselchen, das dem Stern folgt. Kann mir auch gut vorstellen, wie die Kleinen den Aufforderungen gerne folgen und mit dem kleinen Eselchen zum Stall kommen.

Doch im Stall liegt „nur“ ein Lamm.
Mag sein, dass es stellvertretend für das Lamm Gottes dort lag, aber ich war enttäuscht.
Ich hatte mir vorgestellt, wie der kleine Esel und der kleine Ochse dort hin kommen und das Jesuskind in der Krippe finden und es ihm mit ihrem Atem schön warm machen.

Weihnachten mag immer weiter vom christlichen Ursprung weg kommen, aber wenn man ein Buch explizit mit Weihnachtsgeschichte bewirbt, sollte man diese auch im Buch finden.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Als HB gehört. Es hatte viele Handlungsstränge

Straße der Sterne
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Die Geschichte spielt Mitte des 13. Jahrhunderts. Die junge, blinde Pilar macht sich nach dem Tod des Vaters auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrem verlorenen Augenlicht..Sie erhofft sich Hilfe von ...

Die Geschichte spielt Mitte des 13. Jahrhunderts. Die junge, blinde Pilar macht sich nach dem Tod des Vaters auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrem verlorenen Augenlicht..Sie erhofft sich Hilfe von einer Pilgerreise über den Jacobsweg nach Santiago de Compostella.

Ihr maurischer Freund soll ihr bei der Reise die Augen ersetzen, da er auch als einziger weiß, wo man Rena eventuell finden könnte.

So machen sich die beiden auf den Weg über den Bodensee nach Spanien.

Aber auch andere machen sich auf den Weg dorthin. So werden viele Handlungsstränge nebeneinander erzählt,was mir das Verfolgen des Hörbuchs erschwert hat. Außerdem gibt es neben den vielen Frauen und Männern, die den Weg begehen auch noch Passagen, die das Leben von Pilars Mutter zwanzig Jahre zuvor beschreiben.

Am Ende fügt sich alles logisch zusammen und ich könnte auch nicht sagen, wie man es hätte anders erzählen sollen, aber mich hat es definitiv an manchen Stellen überfordert und das hat meinen Hörgenuss doch deutlich getrübt.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Für Schachfans

Das Damengambit
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Beth Harmon ist ein Ausnahmetalent im Schach. Bereits im jungen Alter von 8 Jahren wird sie wie magisch von diesem Spiel angezogen, das der Hausmeister ihres Waisenhauses im Keller spielt.
Sie gibt alles ...

Beth Harmon ist ein Ausnahmetalent im Schach. Bereits im jungen Alter von 8 Jahren wird sie wie magisch von diesem Spiel angezogen, das der Hausmeister ihres Waisenhauses im Keller spielt.
Sie gibt alles dafür selbst spielen zu dürfen und bringt es im Laufe ihres jungen Lebens zur Perfektion.
Nebenbei wird sie jedoch auch tablettensüchtig, da ihr Geist nie zu ruhen scheint.

Während des ganzen Hörbuchs gibt es immer wieder längere Passagen in denen Schachpartien gespielt werden. Leider sagt es mir nichts, wenn es heißt Figur soundso von E 4 auf E 5, und ich kann es mir auch nicht wie Beth vor meinem inneren Auge als Film ablaufen lassen.
Da Beth regelrecht schachbesessen ist spielt sie gefühlt in 80% des Hörbuchs solche Partien.

Mir sind auch die Namen ihrer Gegner kein Begriff und ich weiß nicht wie es in der Schachwelt abgeht.
Irgendwie kenne ich zwar die Zugregeln, aber das Spiel hat mich nie gereizt, da ich mir nicht wie Beth schon zig Züge weiter vorstellen konnte.

Faszinierend, wenn es jemand kann.

Beth halte ich für eine Asperger Autistin. In Gefühlssachen denkt sie auch recht nüchtern und abgeklärt. Es scheinen kaum echte Gefühle rüber zu kommen und auch die Gefühle anderer kann sie scheinbar nur schwer einordnen. Hinzu kommt, das ihr Kopf immer über Schachzüge nachdenkt, und sie in der Nacht kaum zur Ruhe kommen lässt.

Ein Buch, das mich nicht wirklich so begeistert hat wie andere, aber für Schachspieler bestimmt sehr interessant ist.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Nicht ganz mein Fall

Die Fotografin
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Amory kommt fast zu Tode, als ihr Vater gemeinsam mit ihr einen Selbstmord begehen will. Das hat die junge Frau natürlich ihr gesamtes Leben begleitet und vielleicht ihren Hunger nach Leben ausgemacht, ...

Amory kommt fast zu Tode, als ihr Vater gemeinsam mit ihr einen Selbstmord begehen will. Das hat die junge Frau natürlich ihr gesamtes Leben begleitet und vielleicht ihren Hunger nach Leben ausgemacht, den ich zwischen den Zeilen heraus hörte.

Der Autor hat berichtet, wie sie in Kriegsszenen fotografierte, im Berlin der dreißiger Jahre auch in der Szene unterwegs war.
Sie hatte viele Liebesgeschichten, die auch genauer beleuchtet wurden, bis sie nachher sesshaft geworden scheint und kurzerhand ihre Karriere als Fotografin in den Hintergrund rückte.

Nach einem weiteren Schicksalsschlag war sie dann aber wieder mit der Kamera zurück.

Amory war sicherlich eine interessante Frau ihrer Zeit, aber ihr Leben war mir doch zu sehr von ihren Liebschaften und ihrem Hunger nach dem perfekten Bild geprägt.
Mich hat der Roman leider nicht begeistern können, was sicherlich aber nicht am Schreibstil lag, sondern vielmehr an dem was ich lieber lesen mag.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Typisch amerikanisch

Mit Liebe gewürzt
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Ich hab’s nicht gerne, wenn man etwas in Klischees zuordnet, da dies oft einen negativen Beigeschmack hat, aber hier war mir schnell klar, das die Geschichte für mich typisch amerikanisch ist.
Ich schaue ...

Ich hab’s nicht gerne, wenn man etwas in Klischees zuordnet, da dies oft einen negativen Beigeschmack hat, aber hier war mir schnell klar, das die Geschichte für mich typisch amerikanisch ist.
Ich schaue gerne amerikanische Filme, auch seichte Liebesschnulzen oder Collegefilme und in diese eher einfache Kost würde ich auch dieses Hörbuch einordnen.

Wer keinen Tiefgang erwartet ist hier genau richtig. Ein Hörbuch, das die Hausarbeit gut begleiten kann.

Die Sprecherin hat eine angenehme Vorlesestimme, der ich gut folgen konnte.
Gina ist eine freundliche aber trotzdem etwas komplizierte Protagonistin.
Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, warum sie sich noch immer weiter mit ihrem Ex abgab, aber jedem das Seine. In meinen Augen hätte sie ihren Weg lockerer ohne ihn gehen können, was ihr wohl gegen Ende auch bewusst wurde.

Tate ist mir ein wenig zu handzahm. Kein großer Widerstand. In meinen Augen ein bisschen zu lahm, aber wer’s mag gerne.

Die Story dümpelt ein bisschen vor sich hin und es macht nichts, wenn man nicht die ganze Zeit aufmerksam zuhört, denn es passiert nichts schnell, alles wird lange vorbereitet bevor es weiter geht.

Also nur dran wagen, wenn ihr keine große Spannung oder Überraschungsmomente erwartet.

Mich hat es gut unterhalten, auch wenn im Vergleich zu anderen Hörbüchern leider nicht mehr als drei Sterne drin war.

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