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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2026

spannender Einstieg

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Scarlett und Ren sind ein Paar nach meinem Geschmack. In einer herrlich düsteren und Welt versucht sie sich mit Diebstählen durchzuschlagen und nutzt vor allem ihre Gestaltwandlerfähigkeit. Und er hat ...

Scarlett und Ren sind ein Paar nach meinem Geschmack. In einer herrlich düsteren und Welt versucht sie sich mit Diebstählen durchzuschlagen und nutzt vor allem ihre Gestaltwandlerfähigkeit. Und er hat es als König schwer und verspricht sich von ihr mehr Zeit, um seine Position im Reich zu festigen und seine Feinde zu besiegen. Aber natürlich plant er nicht, sich zu verlieben. Und der Handel, den er ihr vorschlägt ist für sie erst mal nur ein erzwungener von dem sie sich den größten Vorteil erhofft.

Der erste Teil einer wirklich spannenden Geschichte. Liest sich angenehm flott weg und auch das Setting und die Fantasy sind schön gezeichnet und verheißen im zweiten Band noch interessante Wendungen.

Veröffentlicht am 19.11.2025

Schön verschachtelt

Seventeen Years Later
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Was mir besonders gut gefallen hat an diesem Thriller war, dass er wirklich sehr gut verschachtelt war. Verschiedene Zeiten und unterschiedliche Blickwinkel gaben viel preis, lieferten aber auch jede Menge ...

Was mir besonders gut gefallen hat an diesem Thriller war, dass er wirklich sehr gut verschachtelt war. Verschiedene Zeiten und unterschiedliche Blickwinkel gaben viel preis, lieferten aber auch jede Menge Rätsel. Und zum Ende hin gab es dazu noch jede Menge Volten, die vielleicht nicht alle überraschend aber doch sehr klug eingesetzt waren. Man wusste wirklich sehr lange nicht, was passiert war. Ist der Verurteilte wirklich der Schuldige? Hat jemand ihm geholfen? Oder will jemand ihm das Ganze in die Schuhe schieben und er ist wirklich seit 17 Jahren unschuldig im Gefängnis?

Der Thriller spielt ja in Neuseeland. Hier hätte ich mir noch ein wenig mehr fremdes Land und fremde Kulturen erhofft. Zumindest spielen die Ureinwohner und ihre Probleme eine Rolle in der Geschichte.

Der Schreibstil ist gut lesbar und die Charaktere sind allesamt facettenreich und man erkennt, dass es kein einfaches schwarz und weiß gibt. Die Hauptdarstellerin war mir nicht richtig sympathisch aber ihre unglaubliche Energie trieb die Story gut voran und der Spannungsbogen war gleichbleibend hoch, so dass man das Buch schnell weg liest.

Die Auflösung ist überraschend und glaubwürdig und es bleiben keine losen Ende. Das ist besonders bemerkenswert, da der Plot wirklich sehr verschachtelt erzählt wird. Dass man als Leserschaft nicht den Überblick verliert und alles nachvollziehen kann, ist wirklich hervorragend gelungen.

Ich hoffe, von dem Autor gibt es noch mehr Übersetzungen, die ich auf jeden Fall wieder lesen würde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2024

tolle traurige All-Age-Geschichte

Das Verhalten ziemlich normaler Menschen
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Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Vor allem, da in meinem nahen Umfeld ein tödlicher Unfall passiert ist und ich irgendwie das Bedürfnis hatte, ein Buch zu lesen, in dem Menschen eben mit so einem ...

Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen. Vor allem, da in meinem nahen Umfeld ein tödlicher Unfall passiert ist und ich irgendwie das Bedürfnis hatte, ein Buch zu lesen, in dem Menschen eben mit so einem tragischen Verlust zu kämpfen haben. Aber es sollte etwas besonderes sein. Eben nicht nur depressiv und schwarz. So bin ich auf diese Buch hier gestoßen. Schon das coole Cover lässt ahnen, dass die Story eine gewissen Leichtigkeit hat. Man möchte meinen, da es sich um ein Jugendbuch handelt, dass die Story eher weichgespült daherkommt. Aber weit gefehlt.

Asher Hunter`s Mutter ist bei einem Autounfall vor einem Jahr ums Leben gekommen. Asher besucht zwar mehrere Selbsthilfegruppen, aber so richtig verarbeiten kann er das Ganze nicht. Er beschließt, den Unfallfahrer zu töten und reist deshalb mit einigen Freunden - die natürlich nicht ahnen, was Asher vorhat, durchs Land.

Seine Mitreisenden haben ähnliche Verluste erlitten und mit jedem Kilometer werden die vier bessere Freunde. Und Asher beginnt sich zu öffnen und sich zu verändern. Erst merkt er das gar nicht selber. Aber am Ende.... Nein, lest selber wie es ausgeht.

Das Buch hat einen wunderbar sarkastischen Erzählstil aus Ashers Sicht und die Trauer und der Schmerz werden nicht ausgespart. Das sollte man wissen, bevor man das Buch liest. Mich hat es berührt und mir irgendwie ein wenig geholfen - also ohne dass es ein Selbsthilfebuch wäre. Keine Sorge. Es liest sich All-Age-mäßig gut.

Veröffentlicht am 31.12.2023

wie immer topp

Love, theoretically
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Ich liebe die Bücher von Ali Hazelwood. Diese Mischung aus Wissenschaft, Frauenpower, Uni-Feeling und Liebe. Hach, das macht einfach Spaß und ich kann nicht genug davon bekommen. Für mich trifft die Autorin ...

Ich liebe die Bücher von Ali Hazelwood. Diese Mischung aus Wissenschaft, Frauenpower, Uni-Feeling und Liebe. Hach, das macht einfach Spaß und ich kann nicht genug davon bekommen. Für mich trifft die Autorin genau den richtigen Ton. Die Geschichte hat einfach wieder gute Laune gemacht.

Veröffentlicht am 31.12.2023

Hochinteressant

China, mein Vater und ich
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Dieses Buch war mein Sachbuch des Jahres.
Der Vater des Autors ist Chinese und kommt über Umwege nach Deutschland. Als Erwachsener kehrt er in sein Heimatland zurück und ist maßgeblich daran beteiligt, ...

Dieses Buch war mein Sachbuch des Jahres.
Der Vater des Autors ist Chinese und kommt über Umwege nach Deutschland. Als Erwachsener kehrt er in sein Heimatland zurück und ist maßgeblich daran beteiligt, dass VW dort groß ins Geschäft kommt. Mir hat besonders gefallen, dass die Mentalität und Gesellschaft der Chinesen hier gut rüber kommt. Und nicht verdammt sondern ihre Andersartigkeit ein wenig beleuchtet wird. Ich kann das Buch Interessierten nur wärmstens empfehlen.