Platzhalter für Profilbild

gedankenbuecherei

Lesejury Star
offline

gedankenbuecherei ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit gedankenbuecherei über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2025

Tolles Setting, aber nicht ganz meins

Society of Death. Von Rache verführt
0

Ich hatte anfangs sooo viel Spaß mit „Society of Death“ und ich glaube, dass ich auch Band 2 lesen werde. Das Dark Academia Setting im 19. Jahrhundert haben mich komplett eingenommen und überzeugt und ...

Ich hatte anfangs sooo viel Spaß mit „Society of Death“ und ich glaube, dass ich auch Band 2 lesen werde. Das Dark Academia Setting im 19. Jahrhundert haben mich komplett eingenommen und überzeugt und dass es direkt mit dunklen Geheimnissen startet, hat mich von Anfang an ans Buch gefesselt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die damalige Zeit perfekt eingefangen. Soweit ich das beurteilen kann, aber ich hatte definitiv das Gefühl, in eine andere Zeit zu reisen. 😂 Die Liebesgeschichte zwischen Victoria und Emery ging direkt von 0 auf 100, was mich aber nicht weiter gestört hat, da der Fokus auf der Aufklärung des Todes von Nathaniel, Victorias Bruder lag. Victoria glaubt nicht an einen Suizid und beginnt zu ermitteln. Dabei stößt sie auf dunkle Machenschaften der Studentenverbindung, der Emery angehört. Kann sie ihm trauen? Bis zum Schluss konnte ich mir nicht sicher sein und das hat mir auch richtig gut gefallen.

Die Perspektiven wechseln zwischen Emery und Victoria, bis irgendwann der Fokus ganz klar bei Victoria liegt und Emery sehr in den Hintergrund rückt. Das fand ich etwas schade, weil es anfangs noch recht gleichmäßig aufgeteilt war. Was mir die Geschichte wirklich etwas versaut hat, war die Auflösung. Ich hatte bis zum Schluss damit gerechnet, dass noch eine überraschende Wendung kommt, weil mir das viiiiiiel zu einfach und langweilig gelöst war. Tja, die kam nur leider nicht. Das Ende konnte es dann noch ein wenig retten - allerdings habe ich dann den Epilog gelesen. Das hätte ich mir auch sparen sollen. Im Großen und Ganzen hat es sehr stark angefangen und dann für meinen Geschmack aber nachgelassen. Eine Leseempfehlung gibt es trotzdem, wenn ihr in eine andere Zeit abtauchen wollt. 3 ⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2025

Nicht ganz meins

Body Number One
0

Überzeugt wurde ich auf jeden Fall von dem flüssigen Schreibstil. Das Buch startet stark und ich wurde direkt in die Handlung geschmissen, war neugierig darauf, wie das Ganze weitergehen würde. Es geschehen ...

Überzeugt wurde ich auf jeden Fall von dem flüssigen Schreibstil. Das Buch startet stark und ich wurde direkt in die Handlung geschmissen, war neugierig darauf, wie das Ganze weitergehen würde. Es geschehen brutale Morde und ich mochte die Art und Weise, wie sie beschrieben wurden. Auch die Ermittler*innen haben mich überzeugt. Von ihnen habe ich einen guten Eindruck bekommen, aber nach einer Weile treten Conny und ihr Partner auf den Plan und von denen wusste ich nicht so recht, was ich von ihnen halten soll. 😅 Die beiden Profiler haben für mich nicht so ganz ins Geschehen gepasst. 😄

Ich wurde bis zum Schluss nicht so ganz mit der Handlung warm. Immer wieder kamen richtige Spannungsmomente, die dann wieder abgeflacht sind. Es war ein Auf und Ab und leider war ich nicht konstant gefesselt. So einen richtigen Höhepunkt habe ich auch vermisst und obwohl es am Ende zum Showdown kommt, war ich da nicht so richtig dabei. Und auch die Auflösung hat mich nicht überzeugt. Ich wäre zwar nie im Leben von selbst drauf gekommen, aber ich war auch nicht so Fan davon. 😅 Alles in Allem kein schlechtes Buch, aber meinen Geschmack hat es nicht so getroffen. 3⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2025

War okay

Lights Out
0

Anfangs dachte ich, das wird ein Highlight für mich. Es ist witzig, es ist anders, es ist irgendwie morally Grey, aber irgendwie auch cool. Der Bookboyfriend ist absolut fragwürdig und vermittelt trotzdem ...

Anfangs dachte ich, das wird ein Highlight für mich. Es ist witzig, es ist anders, es ist irgendwie morally Grey, aber irgendwie auch cool. Der Bookboyfriend ist absolut fragwürdig und vermittelt trotzdem Green Flag Vibes - es war wirklich ein Widerspruch in sich und ich hatte anfangs viel Spaß beim Lesen. Dann wurde es allerdings spicy und ich wusste ja eigentlich, worauf ich mich hier einlasse. Aber eigentlich auch nicht, denn die Szenen waren so unfassbar lang, dass ich irgendwann nur noch gescannt habe. Dann wurde das ganze einfach nochmal aus der anderen Perspektive durchgekaut und die eigentlich Story ist so dermaßen in den Hintergrund gerückt, dass ich irgendwann die Lust verloren habe. Es war einfach etwas zu wenig Inhalt, für diese Anzahl an Seiten. Etwa in der Hälfte hat es mich verloren, ich kann aber trotzdem nachvollziehen, wieso das viele so feiern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2025

Leider hab ichs null gefühlt

Mornings in Boston - The Stories We Tell
0

Nett für Zwischendurch ist hier das erste, was mir dazu einfällt. Die Story hatte Potential, aber ich bin leider bis zum Schluss nicht wirklich mit ihr warm geworden. Angefangen hat alles mit unserem ...

Nett für Zwischendurch ist hier das erste, was mir dazu einfällt. Die Story hatte Potential, aber ich bin leider bis zum Schluss nicht wirklich mit ihr warm geworden. Angefangen hat alles mit unserem grumpy Connor. Ich mochte schon lange nicht mehr einen Bookboyfriend so wenig. Er war grumpy und ich habe einfach nicht verstanden, wieso weshalb warum. Gefühlt hatte er einfach Lust, sich schei** zu verhalten. Irgendwann ist er natürlich schwer verliebt, aber auch das konnte ich nicht nachvollziehen. Ich habe diese Lovestory null Komma null gefühlt. Die restlichen Charaktere waren mir schlichtweg egal. Was ich cool fand, war das Setting und auch die Randstorys haben mir gut gefallen. Es hatte schon seine guten Momente, aber alles in allem hat mich die Geschichte sehr kalt gelassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2025

Interessant!

Ein Sommer am Ufer des Dnjepr
0

Ich hatte mal wieder Lust auf eine richtig gute Coming of Age-Geschichte - da kam das Buch von Andre Bergelt wie gerufen. Der Klappentext klang super interessant.
Wir folgen Anton ins Jahr 1979 in die ...

Ich hatte mal wieder Lust auf eine richtig gute Coming of Age-Geschichte - da kam das Buch von Andre Bergelt wie gerufen. Der Klappentext klang super interessant.
Wir folgen Anton ins Jahr 1979 in die Ukraine. Er ist gerade 9 Jahre alt, ein musikalisches Talent, hochbegabt. Anton als Charakter hat mir gut gefallen, er war intelligenter als manch anderer, hat sich sehr gewählt ausgedrückt, was an manchen Stellen sehr amüsant war, wenn man im Hinterkopf behält, dass er ein neunjähriger Junge ist. Er verbringt den Sommer mit seiner Oma Mina, mit anderen Kindern kann er eigentlich wenig anfangen. Doch dann lernt er den elfjährigen Timur kennen, später auch die 15-jährige Lina und beide Begegnungen prägen ihn und seinen Sommer.

Auch Timur war mir sehr sympathisch und die Szenen, in denen sie einfach Kinder sind, er Anton über Punk, Musik und alles Mögliche aufklärt, habe ich sehr gerne gelesen. Es hat Spaß gemacht, die beiden auf ihren Abenteuern zu begleiten und die Dialoge zu lesen. Die Stimmung und Atmosphäre im Buch war toll - der Autor schaffte es, mich in eine ganz andere Zeit zu versetzen. Gleichzeitig kann man auch noch ein bisschen was mitnehmen, auch wenn die historischen Hintergründe doch auch eher rar gestreut werden. Die Vergangenheit der Ukraine mit Bürgerkrieg und dem Kampf um die Unabhängigkeit spielt eine große Rolle in Oma Minas Vergangenheit. Das hätte ruhig auch etwas mehr sein können, denn so hatte ich das Gefühl, hier ein Buch für eher Jugendliche Leser*innen zu lesen.

Leider plätschert die Handlung etwas sehr vor sich hin. Ich hatte nicht unbedingt das Bedürfnis, immer weiterlesen zu wollen. Ich wurde gut unterhalten, keine Frage, aber ob man es gelesen haben muss? Ich denke nicht. Ich kann auch nicht genau erklären, woran es lag. Ich schätze, manchmal fehlt einfach das gewisse Etwas. Packen konnte es mich zwar nicht, aber es war definitiv kein schlechtes Leseerlebnis. 3⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere