Cover-Bild Iron Heart - Aylas Rache
Band 1 der Reihe "Iron Heart"
(11)
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: foliant Verlag
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 02.10.2025
  • ISBN: 9783910522619
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Nina Varela

Iron Heart - Aylas Rache

Auftakt einer intensiven und emotionalen Dilogie über Macht, Rebellion und eine verbotene Liebe
Regina Jooß (Übersetzer)

Eine Liebe zwischen zwei Welten, zwischen Mensch und Automa – eine Liebe, die das Königreich in den Abgrund reißen oder zu neuer Freiheit führen kann.

Nach einem Krieg, der die Welt verändert hat, herrschen die Automae: künstlich erschaffene Wesen, einst Spielzeuge der Menschen, nun ihre Unterdrücker. Ayla, eine junge menschliche Dienerin, hat alles verloren. Ihr Ziel: Rache. Ihr Plan: den Tod der scheinbar perfekten Automa-Erbin Lady Crier.

Doch Crier beginnt zu zweifeln – an ihrem Verlobten, an ihrem Vater, am System. Als sie Ayla begegnet, ist nichts mehr, wie es war. Zwei Mädchen auf gegenüberliegenden Seiten, verbunden durch ein unsichtbares Band. Zwischen ihnen steht die Frage: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein?

Nina Varela entfaltet in ihrem gefeierten Debüt eine atmosphärisch dichte Welt voller Spannung, Identitätssuche und emotionaler Tiefe – für Fans von Gideon the Ninth und Das Reich der sieben Höfe.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2025

Starke Charaktere, große Gefühle, ein beeindruckender Reihenauftakt

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Iron Heart – Aylas Rache ist ein eindrucksvoller Auftakt, der dystopische Fantasy mit romantischer Spannung verbindet und vor allem durch seine starken Figuren punktet. Die Welt der Automae wirkt vom ersten ...

Iron Heart – Aylas Rache ist ein eindrucksvoller Auftakt, der dystopische Fantasy mit romantischer Spannung verbindet und vor allem durch seine starken Figuren punktet. Die Welt der Automae wirkt vom ersten Kapitel an atmosphärisch dicht: mechanische Herrscher, menschliche Unterdrückung und ein Machtgefüge, das brutal und faszinierend zugleich ist.
Im Mittelpunkt stehen Ayla und Crier, zwei junge Frauen, die eigentlich Feindinnen sein müssten, aber deren Wege sich auf komplexe Weise verweben. Ayla ist eine starke, verletzte Protagonistin, angetrieben von Rache und Verlust, während Crier viel menschlicher ist, als sie als Automa eigentlich sein dürfte. Gerade dieses Gegenspiel macht den Reiz des Buches aus: Die Verbindung der beiden entwickelt sich langsam, glaubwürdig und emotional, ohne jemals den Spannungsbogen zu brechen.
Die Handlung baut sich stetig auf, mit politischen Intrigen, Verrat und überraschenden Wendungen. Besonders gelungen ist, wie die Autorin Themen wie Macht, Identität und Freiheit einwebt, ohne das Tempo zu verlieren. Gleichzeitig bleibt genug Raum für ruhige, intime Momente, in denen die Figuren Tiefe gewinnen.
Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und leicht zu lesen; er transportiert sowohl die düsteren Momente als auch die leisen Gefühle sehr gut. Das Finale bietet Spannung und Emotionen, lässt aber bewusst Fragen offen, ein perfekter Übergang zum zweiten Band.
Fazit:
Ein packender Reihenauftakt mit großartiger Charakterentwicklung, intensiver Atmosphäre und einer fesselnden, queeren Liebesgeschichte. Wer dystopische Fantasy mit politischem Einschlag mag und komplexe Charakterdynamiken sucht, wird das Buch lieben.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Machtspiele, Intrigen und eine Liebesgeschichte, die Funken schlägt

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Iron Heart - Aylas Rache von Nina Varela


Manche Geschichten bleiben zweifellos für die Ewigkeit in den Gedanken und mit „Iron Heart - Aylas Rache“ schafft Nina Valera genau ein solches Meisterstück, ...

Iron Heart - Aylas Rache von Nina Varela


Manche Geschichten bleiben zweifellos für die Ewigkeit in den Gedanken und mit „Iron Heart - Aylas Rache“ schafft Nina Valera genau ein solches Meisterstück, das sich tief in die Seele brennt. Mit einem Mix aus Fantasy und Dystopie gelingt der Autorin ein atemloser Pageturner, von dem loszukommen sich unmöglich anfühlte.

Protagonistin Ayla ist ein vielschichtiger Charakter, der gezeichnet ist von Wut, Schmerz und Rache. Doch mit Lady Crier steht ihr eine Persönlichkeit entgegen, die jeden Plan zunichte macht und beweist, dass das Herz oft über den Verstand siegt. Die Chemie der beiden war schlichtweg elektrisierend.

Die Liebesgeschichte besticht durch langsames herantasten und doch entfachten die beiden ein Feuer, das heißer brannte als die Hölle. Verboten, gefährlich und süchtig machend ist es genau diese Dynamik, die einen unbändigen Sog schuf.

Die Welt besticht ebenfalls durch eine faszinierende Atmosphäre - düster, bedrückend und gleichzeitig atemberaubend schön. Intrigen, Machtspiele und die Automae - in Iron Heart bleibt kein Herz verschont und so kann ich am Ende nur sagen: DAS WAR EIN SPEKTAKEL, DAS SEINESGLEICHEN SUCHT!

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Zwei Welten, ein Funke, null Chance auf Langeweile

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Manchmal stolpert man in eine Geschichte und merkt nach wenigen Seiten: Mist, das war’s – Schlaf ade, ich bleib bis 3 Uhr morgens dran. Genau so ging’s mir hier. Diese Mischung aus Rachefantasie, verbotener ...

Manchmal stolpert man in eine Geschichte und merkt nach wenigen Seiten: Mist, das war’s – Schlaf ade, ich bleib bis 3 Uhr morgens dran. Genau so ging’s mir hier. Diese Mischung aus Rachefantasie, verbotener Liebe und dystopischer Atmosphäre hat mich komplett weggebeamt. Ayla ist ein kleines Pulverfass auf zwei Beinen, voll Wut, Schmerz und diesem unbändigen Drang, es der ganzen Welt heimzuzahlen. Und dann trifft sie auf Lady Crier – die Automa-Erbin, makellos, schön, klug und eigentlich das perfekte Ziel für Aylas Dolch. Tja, blöd nur, wenn das Herz dazwischenfunkt und sich nicht an Pläne hält.

Die Chemie zwischen den beiden ist elektrisierend. Keine plumpe Insta-Lovestory, sondern ein langsames Herantasten, gespickt mit Funkenflug, messerscharfen Dialogen und jeder Menge innerem Chaos. Ich hab mehrmals gedacht: Leute, ihr wollt euch eigentlich gegenseitig killen, warum fühlt sich das gerade wie das heißeste Knistern der Welt an? Genau dieses Spannungsfeld macht den Reiz aus – verboten, gefährlich, absolut süchtig machend.

Dazu kommt die Welt: düster, bedrückend und gleichzeitig wunderschön beschrieben. Automae, die wie kalte Götter über den Menschen herrschen, Intrigen, Machtspiele, Zweifel – das Setting schreit förmlich nach epischem Kopfkino. Und während Ayla mit ihrem Hass kämpft, zerlegt Crier Stück für Stück das System, das sie selbst hervorgebracht hat.

Kurz gesagt: Dieses Buch ist wie eine Achterbahnfahrt, bei der man mit Herzrasen aussteigt und sofort wieder einsteigen will. Es ist bissig, romantisch, dramatisch und hat mich mit einer Mischung aus Lachflashs, Gänsehaut und wildem Herzklopfen zurückgelassen. Definitiv ein Highlight, das meine Fantasy-Leseliste ordentlich durchgeschüttelt hat.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Gute Idee, aber inhaltlich ist noch Luft nach oben

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Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der neben den bekannten Menschen eine neue Sorte Mensch existiert: Menschen, die „geschaffen“ werden statt geboren. Diese geschaffenen Menschen regieren das Land ...

Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der neben den bekannten Menschen eine neue Sorte Mensch existiert: Menschen, die „geschaffen“ werden statt geboren. Diese geschaffenen Menschen regieren das Land und unterdrücken die geborenen Menschen. Immer wieder kommt es zu Aufständen und die Rache der Geschaffenen ist tödlich.
Auch Ayla, eine Geborene, hat nichts als Rache im Sinn, als sie die geschaffene Crier kennenlernt. Doch schon bald merkt sie, dass es da etwas gibt, dem sie sich beide nicht entziehen können.
Für mich ist die Idee des Romans interessant und neu, doch so richtig gepackt hat sie mich leider trotzdem nicht. Die geschaffenen Menschen sind keine Roboter sondern Menschen und für mich ist die Idee der Erschaffung und wie real sie dann denken und fühlen nicht schlüssig. Die Beziehung zwischen Ayla und Crier passt daher für mich zwar gut in die Geschichte, ist aber an sich nicht logisch. Zusätzlich sind mir die politischen Inhalte zu viel, das strengt mich beim Lesen an und nimmt mir den Spaß. Vom Schreibstil gefällt mir das Buch sehr gut, aber inhaltlich ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Rebellischer Auftakt

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Mensch vs. Automa. Mensch vs. Maschine.

In Iron Heart sind diese beiden Völker klar verfeindet und die geschaffenen Automae sind den Menschen überlegen. Sie sind optimiert, nicht gefühllos aber kontrollierter ...

Mensch vs. Automa. Mensch vs. Maschine.

In Iron Heart sind diese beiden Völker klar verfeindet und die geschaffenen Automae sind den Menschen überlegen. Sie sind optimiert, nicht gefühllos aber kontrollierter als Menschen …

… doch das vor allem in der Theorie. Denn mir ist beim Lesen aufgefallen, dass zwar so viel über die Unterschiede zwischen den Völkern gesprochen wird, sich das im Verhalten der Figuren aber nicht genug äußert. Mir hat die Unterscheidungen gefehlt, denn oft genug kamen mir Automae vor wie Menschen.

Über dem ganzen Buch liegt eine Aufbruchsstimmung, die die Rebellion darin sehr schön untermalt. Durch die sich verändernden Ereignisse hat sich die Spannung zum Ende hin nochmal sehr gesteigert und ich denke, dass wir in Band 2 noch viel mehr von der Revolution und Rebellion mitbekommen werden.

Die Anfänge wurden im ersten Band allerdings echt gut beleuchtet und langsam in Verbündete und Gegner eingeführt zu werden, hat mir sehr gefallen.

Die Protagonisten Ayla und Crier haben mir gut gefallen, vor allem dass aus der Sicht eines Menschen und einer Automa erzählt wird. Dass die beiden unterschiedliche Sichtweisen auf alle Ereignisse haben, war ziemlich prägnant und es hat mir gefallen, dass beide (trotz der sich anbahnenden Liebesgeschichte) ihre eigenen Werte hatten, nach denen sie auch gehandelt haben.


𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:

Iron Heart ist für alle, die Geschichten über Rebellion, Macht und komplexe Beziehungen lieben. Es gibt viel Raum für Revolution und Moralfragen und ich bin gespannt auf Band 2

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