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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

Leben mit dem Meer

Ruf der Wellen
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Auf den Inseln in der Nordsee lebt man mit dem Meer.
In Ruf der Wellen geht es auf die Insel Borkum. In der Gegenwart kommt Helen auf die Insel um hier zu forschen. Sie lernt eine alteingesessene Familie ...

Auf den Inseln in der Nordsee lebt man mit dem Meer.
In Ruf der Wellen geht es auf die Insel Borkum. In der Gegenwart kommt Helen auf die Insel um hier zu forschen. Sie lernt eine alteingesessene Familie kennen und taucht tief in diese ein.
In einem zweiten Zeitstrang sind wir im Jahr 1855 und begleiten Grete zunächst durch eine Sturmnacht und danach erleben wir mit ihr die Zerstörung durch Sturm und Wasser.

Die zwei Geschichten sind beide interessant, wobei ich die in der Gegenwart schon eher als ruhigere Lovestory bezeichnen würde. Allerdings steckt in dem Ganzen auch eine emotionale Familiengeschichte. Zudem erfahren wir einiges über die Geschichte Borkums.
Wie so oft bei solchen Romanen hat mich der Teil in der Vergangenheit mehr gepackt. Schon die Beschreibungen über die Sturmnacht waren so realistisch das ich fast den Wind habe heulen hören.

Alles in allem eine emotionale Geschichte rund um die Insel Borkum.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Ein bisschen zu viel

Was die Zeit verschweigt
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Dieser Roman erzählt zwei Geschichten in einem Buch und das ist für mich auch ein bisschen das Problem dieses Romanes. Für mich war es etwas zu viel und eigentlich hätten beide Frauen ihr eigenes Buch ...

Dieser Roman erzählt zwei Geschichten in einem Buch und das ist für mich auch ein bisschen das Problem dieses Romanes. Für mich war es etwas zu viel und eigentlich hätten beide Frauen ihr eigenes Buch verdient.

Mir hat der Teil der in der Vergangenheit spielt besser gefallen. Hier ging es um Sylvia, die in Paris während des zweiten Weltkrieg als Schneiderin für die Schauspielerin Cecile arbeitet. Allerdings geht es weniger um ihren Job oder die Schauspielerei, sondern um den Wiederstand, um mutige Menschen die ihr Leben riskieren um andere zu retten. Dieser Teil war spannend und hat mich wirklich mitgerissen. Hier wurde wunderbar erzählt das nichts so ist wie es scheint.

Im Teil in der Gegenwart begleiten wir Ruby die eigentlich nach der verschollenen Cecile suchen will und dabei auf Sylvia stößt. Gleichzeitig erfahren wir auch einiges über Ruby die sich nach einer Krebserkrankung zurück ins Leben kämpft. Dieser Teil war zwar hochemotinal, mir aber ein bisschen zu viel. Der Weg zurück in ein normales Leben, der Streit mit dem Ex das hätte einen eigenen Romsn verdient.
Mir persönlich hätte Sylvias Geschichte gereicht.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Hedwig

Fräulein Hedwig
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Ehrlich gesagt bin ich mit den falschen Erwartungen an das Buch herangegangen und hatte daher Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen.
Ich habe gedacht das es sich um einen Roman handelt, dessen Protagonistin ...

Ehrlich gesagt bin ich mit den falschen Erwartungen an das Buch herangegangen und hatte daher Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen.
Ich habe gedacht das es sich um einen Roman handelt, dessen Protagonistin Hedwig ist und so etwas über sie und ihr Schicksal zu erfahren. Das war auch Thema des Buches, doch es war mehr eine Biographie als ein Roman. Der Autor ist ein Nachfahre von Hedwigs Bruder und hat sich daran gemacht die Geschichte der Frau und ihrer Familie zu recherchieren und niederzuschreiben. Leider hatte er dafür wenige Quellen. Hauptsächlich den Versuch von Hedwigs Schwester Marie, ein Buch über ihre Schwester zu schreiben.

Er beginnt mit Hedwigs Eltern, erzählt von ihrer Geburt, ihrer Kindheit und vielen Punkten in ihrem Leben. Die unfassbare Wut, darüber was zur Zeit des Nationalsozialismus mit Hedwig passiert ist ist spürbar.

Christoph Poschenrieder hat das Bild einer interessanten Frau geschaffen. Hat von ihren Höhen und Tiefen berichtet und auch ihr Umfeld ins Spiel gebracht. Das war sehr interessant und hat mir auch durchaus gefallen. Nur war es für mich näher an einer Biographie, auch wenn einiges Fiktion war, war und nicht der Realität entspricht.

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Veröffentlicht am 16.10.2025

Stonehenge

Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit
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Ich bin schon sehr lange ein großer Fan der Bücher von Ken Follett und habe mich daher sehr auf Stonehenge gefreut. Leider kommt das Buch für mich nicht ganz an seine anderen Bücher heran.
Zuerst einmal ...

Ich bin schon sehr lange ein großer Fan der Bücher von Ken Follett und habe mich daher sehr auf Stonehenge gefreut. Leider kommt das Buch für mich nicht ganz an seine anderen Bücher heran.
Zuerst einmal möchte ich aber die großartige Recherche loben, die er in dieses Werk gesteckt hat. Wie immer ist der historische Hintergrund perfekt wiedergegeben und sehr interessant beschrieben. Ein Einblick in Welt damals hat mir gut gefallen. Das Leben der Menschen ansehnlich beschrieben. So zum Beispiel fand ich sehr interessant die Unterschiede zwischen Hirten und Bauern zu erfahren. Oder auch über die Sitten und Rituale der damaligen Zeit. In dieser Hinsicht hat Ken Follett mich nicht enttäuscht.

Allerdings fand ich die Geschichte sehr langatmig, manche Beschreibungen waren mir zu ausschweifend und die Geschichte zog sich sehr in die Länge. Das war sehr schade denn wie gesagt, historisch gesehen war es perfekt. Auch die Charaktere haben mir gefallen und ich habe einerseits gerne über ihr Leben gelesen, andererseits habe ich manchmal gedacht, es könnte jetzt etwas schneller gehen .

Trotzdem ein interessanter Roman, aber er kommt nicht ganz an seine anderen Bücher heran.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Etwas enttäuscht

Lázár
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Für mich klang das Buch sehr interessant. Die Zeit in der es spielt, der alte Adel, ein Schloss in Ungarn, eine Familie in der scheinbar alle eine Macke haben. Für mich hörte sich das nach dem perfekten ...

Für mich klang das Buch sehr interessant. Die Zeit in der es spielt, der alte Adel, ein Schloss in Ungarn, eine Familie in der scheinbar alle eine Macke haben. Für mich hörte sich das nach dem perfekten Roman an.

Die Geschichte fand ich auch sehr interessant, die Familienzusammenhänge waren sehr gut erklärt und mir hat auch die Darstellung der Orte sehr gefallen. Allerdings konnten mich die Figuren nicht ganz überzeugen. Für mich waren sie nicht tief genug erklärt und so konnte ich mir keinen richtig vorstellen. Mirst es wichtig, daß Bilder in meibem Kopf erstehen., das die Charaktere zum Leben erweckt werden und das hat der Autor leider nicht geschafft.

Ich fand auch die Schilderungen teilweise etwas langatmig und so konnte ich nicht richtig auf die Geschichte konzentrieren. Trotzdem fand ich das Buch interessant und die Idee des Buches sehr gut. Mir hat es zum Beispiel sehr gefallen das die Geschichte über einen so langen Zeitraum ging und damit einige sehr interessante Eckpunkte der Geschichte erzählt hat.

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