Cover-Bild Und zuletzt Buchara
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: silsile
  • Themenbereich: Philosophie und Religion
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 172
  • Ersterscheinung: 08.10.2025
  • ISBN: 9783903221413
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Stephanie Clasemann

Und zuletzt Buchara

Erzählung
Zwischen uralten Moscheen und mystischen Traditionen, inmitten türkisfarbener Kuppeln und leuchtender Basare, reist Gesa durch Usbekistan – ein Land voller Geschichte und Spiritualität. Marc und Sonja, zwei neue Bekannte, haben sie eingeladen, mit ihnen die Schönheit der Seidenstraße zu entdecken. Doch je weiter sie reisen, desto mehr spürt Gesa, dass ihre Begleiter etwas verbergen. Als sich die Ereignisse überschlagen, steht fest: Nicht alle werden heimkehren.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2025

Zwischen Stille, Spiritualität und einem Schatten im Gepäck

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„Und zuletzt Buchara“ von Stephanie Clasemann ist ein Buch, das nicht laut, sondern leise an sich zieht. Mit einer sanften, beinah meditativen Erzählweise entführt es in die Welt Usbekistans: zwischen ...

„Und zuletzt Buchara“ von Stephanie Clasemann ist ein Buch, das nicht laut, sondern leise an sich zieht. Mit einer sanften, beinah meditativen Erzählweise entführt es in die Welt Usbekistans: zwischen türkisglänzenden Kuppeln, staubigen Straßen, Basaren voller Farben und einer Geschichte, die in jeder Gasse spürbar ist.

Im Mittelpunkt steht Gesa, die sich eher spontan als geplant zwei Mitreisenden anschließt. Marc und Sonja, die faszinierend, aber schwer zu durchschauen sind. Genau diese Mischung aus Offenheit und Geheimnis macht den Reiz der Figuren aus. Während ihre Reise sie immer tiefer in historische Städte und spirituelle Traditionen führt, spürt man auf jeder Seite, dass unter der Oberfläche Dinge brodeln, die kein Reiseführer verraten würde.

Besonders gelungen ist die ruhige, klare Sprache, die dennoch Bilder von beeindruckender Intensität schafft. Vieles liest sich wie ein poetischer Reisebericht, der den Zauber (und manchmal auch die Fremdheit) eines Landes transportiert, das man vielleicht vorher kaum kannte. Die spirituellen Elemente fügen sich organisch ein und verleihen der Erzählung eine nachdenkliche, fast kontemplative Note, ohne je aufdringlich zu wirken.

Gleichzeitig baut der Roman einen feinen Spannungsbogen auf, der sich erst langsam zeigt und dann immer stärker in den Vordergrund rückt. Man ahnt früh, dass diese Reise für die drei nicht so enden wird, wie sie begonnen hat. Diese unterschwellige Dramatik begleitet einen bis zuletzt und wirkt über das Ende hinaus nach.

Zwar hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe in der Figurenentwicklung gewünscht, doch dies schmälert die atmosphärische Wirkung kaum. Das Buch lebt vor allem von Stimmungen, Orten und der inneren Reise seiner Figuren.

Fazit:
Es ist ein stilles, atmosphärisches Buch, das weniger durch Action, dafür umso mehr durch Intensität überzeugt. Es ist eine Reise voller Farben, Spiritualität und unterschwelliger Spannung. Wer literarisch gern neue Welten entdeckt und Geschichten mag, die langsam, aber wirkungsvoll wachsen, wird hier fündig.

Veröffentlicht am 22.11.2025

Eine ungewöhnliche Reise

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Gesa trifft auf zwei ungewöhnliche Menschen. Sonja und Marc reisen nach Usbekistan und beschließen kurzerhand, Gesa mitzunehmen. Für die drei beginnt eine Reise voller Spiritualität und Verbundenheit. ...

Gesa trifft auf zwei ungewöhnliche Menschen. Sonja und Marc reisen nach Usbekistan und beschließen kurzerhand, Gesa mitzunehmen. Für die drei beginnt eine Reise voller Spiritualität und Verbundenheit. Jede Persönlichkeit entwickelt sich weiter auf dieser Reise. Doch neben Spiritualität und Weiterentwicklung gibt es auch Geheimnisse, die irgendwann ans Licht kommen werden.

Mir hat das Buch gut gefallen. Man erfährt viel über Usbekistan, die Menschen und ihre Kultur.

Die Autorin schreibt sehr gefühlvoll, sodass man jede Gefühlslage der Personen nachempfinden kann.

Ein sehr tolles Buch!

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Die letzte Reise

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Eigentlich ist dieses Buch eine Liebeserklärung an Usbekistan. Recht geschickt verpackt die Autorin diese Liebe in eine Erzählung, die von einem Geheimnis lebt, das erst am Ende gelüftet wird, wie sollte ...

Eigentlich ist dieses Buch eine Liebeserklärung an Usbekistan. Recht geschickt verpackt die Autorin diese Liebe in eine Erzählung, die von einem Geheimnis lebt, das erst am Ende gelüftet wird, wie sollte es auch anders sein.

Die Geschichte beginnt in Göttingen mit einem etwas gestellten Vorspiel, in dessen Folge sich Gesa entschließt mit Marc und Sonja nach Usbekistan zu reisen. Das wird nicht jeder verstehen, denn wer macht schon eine Reise ins Ungewisse mit zwei etwas undurchsichtigen Personen, von denen man dann im Zielland abhängig ist? Gesa macht es, und im Folgenden liest sich die Geschichte dann wie eine Reisebeschreibung ohne Bilder. Aber die kann man sich schließlich anders dazu holen. Und wenn man das tut, versteht man die Faszination der Autorin für dieses Land, was eigentlich seine Sehenswürdigkeiten meint.

Die Autorin schildert Usbekistan wie ein irdisches Paradies. Doch abseits der Seidenstraße und ihrer Sehenswürdigkeiten ist Usbekistan ein Land voller Spannungen und Probleme, um die es aber in diesem Buch nicht geht. Sie gehören zwar zum Bild, stören aber die Geschichte und bleiben deshalb außen vor.

Marc ist von Usbekistan ebenso fasziniert wie die Autorin, aber gleichzeitig die Figur, die das Unbestimmte und Geheimnisvolle ins Geschehen bringt. Gesa verliebt sich offenbar in ihn, und auch er kann seine Zuneigung nicht verbergen. Doch eine gemeinsame Zukunft wird es für beide nicht geben, sagt er Gesa mit einer unverborgenen Traurigkeit. Wenn man dazu noch bemerkt hat, dass er ihr immer nur die Orte zeigt, an denen er schon einmal war, aber selbst nichts Neues entdecken möchte, kommt einem eine gewisse Ahnung, die dann auch noch vom Klappentext befeuert wird. Die meisten Leser wird das Ende dennoch überraschen.

Man kann sich nicht gegen den Charme der Geschichte wehren, wenngleich sie auch eine gewisse Naivität ausstrahlt. Alles andere hätte sie aber wohl verdorben.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Reise nach Usbekistan

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Und zuletzt Buchara ist eine sehr atmosphärische Erzählungen, die mich vor allem mit ihrer eindrucksvollen Beschreibung von Usbekistan überzeugen konnte. Die Reiseorte der kleinen Reisegruppe wirken sehr ...

Und zuletzt Buchara ist eine sehr atmosphärische Erzählungen, die mich vor allem mit ihrer eindrucksvollen Beschreibung von Usbekistan überzeugen konnte. Die Reiseorte der kleinen Reisegruppe wirken sehr lebendig, fast schon meditativ und man spürt, dass die Autorin Stephanie Clasemann einen Bezug zum Land, Kultur und der Spiritualität haben muss.

Im Buch lernen wir Gesa, Marc und Sonja kennen und begleiten die drei auf ihre Reise durch Usbekistan. Die Figuren haben interessante Charaktere, allerdings war ihr Verhalten für mich nicht immer greifbar und nachvollziehbar. Vieles blieb während der Erzählung unausgesprochen und manches war mir einfach zu knapp erzählt. Dadurch ist zwar Spannung entstanden, aber gleichzeitig auch das Gefühl, dass emotionale Entwicklungen etwas zu schnell gehen oder nicht genügend Raum bekommen.

Am Schluss gab es einen großen Wendepunkt, dieser war für mich sehr berührend und hat der ganzen Erzählung etwas mehr Tiefe gegeben. Einige Verhaltensweisen der Charaktere wurden für mich etwas durchsichtiger, dennoch hätte auch hier etwas mehr Kontext nicht geschadet.

Insgesamt ist es ein ruhiges, bildhaftes Reisebuch mit einer schönen Atmosphäre und einen emotionalen Kern. Leider bliebt das erziehlicheres manchmal zu knapp für meinen Geschmack. Trotzdem eine lohenden Lektüre, besonders für Leser, die spirituelle und kulturell reiche Reisestoffe mögen.

3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Reise nach Usbekistan

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Durch einen Zufall lernt Gesa Marc und Sonja kennen. Da Gesas Reise nach Nepal gerade ins Wasser gefallen ist, lässt sie sich darauf ein mit den Beiden nach Usbekistan zu reisen. Doch mehr als einmal zweifelt ...

Durch einen Zufall lernt Gesa Marc und Sonja kennen. Da Gesas Reise nach Nepal gerade ins Wasser gefallen ist, lässt sie sich darauf ein mit den Beiden nach Usbekistan zu reisen. Doch mehr als einmal zweifelt sie, ob das eine gute Idee war.

Dass die Autorin Usbekistan sehr verbunden ist, merkt man sehr schnell. Die Geschichte und Besonderheiten des Landes werden dem Leser sehr schön näher gebracht. Allerdings fand ich die Geschichte um die drei Hauptfiguren teilweise sprunghaft und trotz der Gefühle zwischen Marc und Gesa manchmal oberflächlich. Mich hat sie leider so gar nicht erreicht.

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