Keine gemeinsame Lösung
Ich spüre dich lebenStella und Falk verbindet eine Jugendliebe und in ihrer Ehe läuft anscheinend alles rund, was Stella unbekümmert werden lässt. Kurz vor der Geburt des Sohnes ist sie plötzlich allein. Er hat sich aus ihrem ...
Stella und Falk verbindet eine Jugendliebe und in ihrer Ehe läuft anscheinend alles rund, was Stella unbekümmert werden lässt. Kurz vor der Geburt des Sohnes ist sie plötzlich allein. Er hat sich aus ihrem Leben gestohlen, nur einen Abschiedsbrief hinterlassen und so erlebt sie das größte Glück der Geburt des Kindes und den tiefsten Schmerz des Verlustes ihres Mannes gleichzeitig. In seinem Schreiben gesteht er ihr von seinen beruflichen schiefen Bankgeschäften. Nun muss sie ihrem Leben Revue passieren lassen und sich neben der Verzweiflung und dem Kummer auch Vorwürfe machen, was sie übersehen hat und warum sie so sorglos das Leben mit Falk genossen hat, sich als wohlhabende Frau im Glück gesonnt hat, ohne nachzufragen. Doch auch seine Familie unterstellt ihr Habgier. Stella hat das Gefühl, dass Falk gar nicht tot ist, sondern lebt und geflüchtet ist. Nachdem sie selbst Nachforschungen anstellt und sich mit Gleichgesinnten anfreundet, wird sie sich bewusst, dass sie mehr auf sich achten muss, ihre Stärke beweisen kann. Dann reist sie nach Sansibar, wo ihr Sohn ein Grundstück von seiner Urgroßmutter vererbt bekommen hat. Dort angekommen, erlebt sie eine Überraschung. Die Spiritualität, die heilerischen Fähigkeiten mancher Menschen dort, die auch Stella bei der Aufarbeitung ihres Traumas geholfen haben, tragen dazu bei, dass sie sich selbst wieder besser spüren kann und sich ihrem neuen Leben stellen kann. Das Ende der Geschichte ist anders, als erwartet, aber es ist eine gute Story, die ich gern weiter empfehlen kann.