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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2025

Gute Fortsetzung

Schwelbrand
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Liv betreibt weiter ihre Privatdetektei und hält sich mehr oder weniger gerade so über Wasser. Als sie bei einem Klienten Sicherheitskameras einbauen will, und gerade im Keller ist, wird der Mann überfallen ...

Liv betreibt weiter ihre Privatdetektei und hält sich mehr oder weniger gerade so über Wasser. Als sie bei einem Klienten Sicherheitskameras einbauen will, und gerade im Keller ist, wird der Mann überfallen und ermordet. Liv gerät zwar kurzzeitig in Verdacht, es stellt sich aber schnell heraus, dass sie unschuldig ist. Bei den Ermittlungen unterstützt sie die Polizei und bald wird immer klarer, dass der Fall eventuell mit einem anderen Fall aus dem Jahr 1984 zusammenhängen könnte. Der damalige Ermittler war Livs Großvater.... und bald erhält sie Warnungen, dass sie ihre Nachforschungen lassen sollte.

Das Buch ist der dritte Teil einer ursprünglich geplanten Trilogie. Ich glaube allerdings, dass die Reihe fortgesetzt wird und finde das auch gut. Denn dieser dritte Teil ist absolut gelungen. Er wird auf zwei Zeitebenen erzählt, eben dem Fall in der Gegenwart und dann auch in der Vergangenheit von Christiania, einem sehr interessanten Stadtteil in Kopenhagen. Die Gegebenheiten sind gut beschrieben und wenn man sich ein wenig in Kopenhagen auskennt kann man das alles auch wunderbar nachvollziehen und hat Bilder vor Augen. Das Ganze ist ebenfalls spannend, weil in den beiden Zeitebenen immer wieder Wechsel in den Geschehnissen drin sind und so alles bis zum Ende spannend bleibt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Sehr guter Regionalkrimi

Wolfstal
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Wolfstal ist ein weiterer Krimi aus der Reihe um Luc Verlain. Dieses Mal verschlägt es ihn in die Pyrenäen ins Baskenland. In einem kleinen Ort am Jakobsweg wird ein Schäfer brutal ermordet. So ziemlich ...

Wolfstal ist ein weiterer Krimi aus der Reihe um Luc Verlain. Dieses Mal verschlägt es ihn in die Pyrenäen ins Baskenland. In einem kleinen Ort am Jakobsweg wird ein Schäfer brutal ermordet. So ziemlich alle sind verdächtig, denn der Schäfer - ein Eigenbrötler - hat sich so ziemlich mit allen Menschen im Ort und der Umgebung angelegt. Zum einen, weil er einen Wolf in die Gegend geholt hat, zum anderen, weil er am Pilgerweg oft die Pilger vertreibt, indem er in die Luft schießt. Was natürlich im Internet berichtet wird und damit das ganze Dorf in Verruf kommt. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig, weil die Basken gegenüber Außenstehenden und vor allem der Polizei schweigen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Besonders die Eigenheiten der Basken und die Beschreibung von Land, Natur und Menschen sind hervorragend gelungen. Man hat sofort das Gefühl, dabei zu sein. Der Fall an sich ist ebenfalls interessant, weil er gerade zum Ende hin noch einige überraschende Wendungen mit aktuellen Bezügen hat. Auch wenn das Private der Ermittler erwähnt wird, bleibt es im Hintergrund und die Ermittlungen sind in der ersten Linie. Das mag ich sehr, weil für meinen Geschmack bei einem Krimi es halt um den Fall geht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Sehr gut

Der Kuckucksjunge
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Immer wieder werden in und um Kopenhagen Leute gestalkt, kurz danach sind sie tot. Was zuerst nach Überfällen auf Frauen aussieht, wird umso verwirrter, als auch Männer gestalkt und umgebracht werden. ...

Immer wieder werden in und um Kopenhagen Leute gestalkt, kurz danach sind sie tot. Was zuerst nach Überfällen auf Frauen aussieht, wird umso verwirrter, als auch Männer gestalkt und umgebracht werden. Scheinbar gibt es keinen wirklichen Zusammenhang. Kommissarin Thulin wechselt in die entsprechende Abteilung, wobei sie nicht weiß, dass sie wieder mit Hess zusammenarbeiten muss. Der Fall wird immer komplizierter und es gibt immer mehr Tote…

Das Buch hat gut 660 Seiten und ich habe mich schon irgendwie gefragt, wie man über so viele Kapitel die Spannung hochhalten kann. Doch das ist im Auto problemlos gelungen. Immer wenn man denkt, eigentlich klingt der Fall aufgelöst und ist zumindest in Ansätzen geklärt, gibt es wieder eine Wendung und alles geht von Neuem los. Dabei werden die privaten Sachen der Ermittler zwar eingeflochten, sind aber nicht im Vordergrund, was mir gut gefällt. Auch die Gründe für die Taten sind für mich nachvollziehbarer (auch wenn ich sie natürlich nicht gutheißen kann). Alles in allem ist das Buch auch eine sehr gute Beschreibung der heutigen Zeit. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Beeindruckender Familienroman

Die Verlorene
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Änne ist schon sehr alt, als sie auf einmal ein Bild zugeschickt bekommt. Kurz danach stirbt sie. Ihre Tochter Ellen und die Enkelin Laura wissen nichts von dem Bild. Und beim Suchen in den alten Unterlagen ...

Änne ist schon sehr alt, als sie auf einmal ein Bild zugeschickt bekommt. Kurz danach stirbt sie. Ihre Tochter Ellen und die Enkelin Laura wissen nichts von dem Bild. Und beim Suchen in den alten Unterlagen kommen Dinge zutage, die sie ebenfalls nicht wissen und auch nicht richtig einordnen können. Als Laura kurz darauf auch noch schwanger wird und nicht mehr arbeiten soll, entschließt sie sich, nach Schlesien zu fahren und die Spuren von Änne zu erforschen. Was sie herausfindet, ändert so ziemlich alles …

Ein wunderbares Buch. Es spielt auf zwei Zeitebenen und erst nach und nach erfährt man die Geschichte. Sie ist sehr berührend. Die Zeit im zweiten Weltkrieg in Schlesien birgt viele Geheimnisse. Aber auch die Gegenwart ist nicht konfliktlos. Das wird sehr gut miteinander verbunden und man hat sofort Bilder vor Augen und viele der Figuren sind unheimlich vielschichtig, aber sympathisch und man schließt sie ins Herz. Dazu kommen noch einige Geheimnisse, die vieles drehen und die man so nicht erwartet. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Sehr unterhaltsam

DUMONTs Unnützes Reisewissen Frankreich
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Das Buch zählt von A bis Z sogenanntes unnützes Reisewissen über Frankreich auf. Dabei geht es um Fakten, Geschichten vom Hörensagen oder auch knallharte Tatsachen. Die Kapitel sind kurz, maximal zwei ...

Das Buch zählt von A bis Z sogenanntes unnützes Reisewissen über Frankreich auf. Dabei geht es um Fakten, Geschichten vom Hörensagen oder auch knallharte Tatsachen. Die Kapitel sind kurz, maximal zwei bis drei Seiten, und enthalten wirklich querbeet alles, was man als Frankreichreisender zwar nicht unbedingt braucht, was eine Reise aber auf jeden Fall unterhaltsamer macht. Wobei tatsächlich nicht alles unnütz ist. Um ein Beispiel zu nennen: an manchen Metrostationen in Paris kann man sich Regenschirme ausleihen. Bei kurzfristigem Unwetter doch eine wirklich gute Idee. Ob man allerdings wissen muss, dass es in einigen Ecken Ufo- Landeverbote gibt, ist sicherlich nicht überlebenswichtig - wie man richtig auf Französisch schimpft, dagegen vielleicht schon.

Um es kurz zusammenzufassen: das Buch macht unheimlich viel Spaß. Ob man sich die Fakten merkt oder nicht, ist glaube ich, nicht wichtig. Denn bis dahin fühlt man sich extrem gut unterhalten und kann sicherlich mit dem einen oder anderen punkten. Ein hübsches Geschenk für Leute, die gerne reisen oder Frankreich mögen oder für Reiseleiter, die glauben, schon alles zu wissen. Allerdings auch für jene, die nicht glauben, alles zu wissen, die aber auf einer Reise witzige kurze Sachen zur Unterhaltung ihrer Gäste gebrauchen könnten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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