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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2025

Gelungene Fortsetzung

Juniper Hill | Die Edens 2 |
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Mit ihrem wenige Woche alten Sohn verlässt Memphis in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ihre Heimat und zieht nach Montana. Hier will sie alles hinter sich lassen, auch ihr privilegiertes Leben und ...

Mit ihrem wenige Woche alten Sohn verlässt Memphis in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ihre Heimat und zieht nach Montana. Hier will sie alles hinter sich lassen, auch ihr privilegiertes Leben und ganz neu anfangen. So kommt es, dass sie als Hausmädchen im Eloise Inn anfängt und dort zusammen mit ihrem neuen Vermieter Knox, der Koch im Restaurant des Inns ist, arbeitet.

Normalerweise lese ich nicht allzu gerne Geschichten über alleinerziehende Elternteile. Aber da mir der erste Band der Reihe schon sehr gut gefallen hat und ich mich im Schreibstil der Autorin Devney Perry verloren habe, wollte ich auch diesen Band unbedingt lesen. Ich habe es keine Sekunde lang bereut. Der Schreibstil ist locker, leicht, humorvoll, aber dennoch mit einer gewissen Tiefe, die einen komplett in der Geschichte versinken lässt. Die Autorin hat es auch hier wieder geschafft tolle Charaktere zu erschaffen, denen man gerne durch die Geschichte folgt. Beide Protagonisten sind liebenswert, charismatisch und haben trotz ihrer noch recht jungen Jahren ihr Päckchen zu tragen. Das war zwar - in meinen Augen - nicht ganz so realistisch oder besser gesagt, etwas überspitzt dargestellt, aber dennoch hat es mich kaum gestört. Man kann sich gut in die Charaktere hineinfühlen und auch Memphis Geheimnis, warum sie ihre Heimat Hals über Kopf verlassen hat, hat mich immer wieder mit Spannung zu dem Buch greifen lassen. Schön war es aber auch den Charakteren aus Band 1 hier wieder zu begegnen. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Schöne Unterhaltung für Zwischendurch

Mr. Fixer Upper
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Das Hörbuch zu hören, war als wenn man sich eine Reality-Show anschaut. Mir hat es viel Spaß gemacht dem Geplänkel zwischen der Aufnahmeleiterin Paige und dem Handwerker Gannon zu folgen. Beide waren mir ...

Das Hörbuch zu hören, war als wenn man sich eine Reality-Show anschaut. Mir hat es viel Spaß gemacht dem Geplänkel zwischen der Aufnahmeleiterin Paige und dem Handwerker Gannon zu folgen. Beide waren mir von Anfang an sympathisch. Und auch wenn Gannon anfangs noch etwas mürrisch daherkommt, merkt man doch sofort, dass er einen weichen Kern hat. Paige ist eine toughe Frau, die sich in einer männerdominierten Welt gut behaupten kann. Dank des bildhaften Schreibstils der Autorin Lucy Score konnte ich mir die einzelnen Drehorte auch jederzeit gut vorstellen und hatte das ein oder andere Mal das Gefühl tatsächlich mit vor Ort zu sein. Auch die Hörbuchsprecherin Simone Terbrack hat die Geschichte sehr gut vorgetragen. Eine schöne Unterhaltung für Zwischendurch!

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Unterhaltsam

Not Quite Dead Yet
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Am Abend von Halloween wird Jet in ihrem eigenen Haus skrupellos zusammengeschlagen und erwacht erst wieder im Krankenhaus. Froh überlebt zu haben, wird ihr sodann aber von den Ärzten mitgeteilt, dass ...

Am Abend von Halloween wird Jet in ihrem eigenen Haus skrupellos zusammengeschlagen und erwacht erst wieder im Krankenhaus. Froh überlebt zu haben, wird ihr sodann aber von den Ärzten mitgeteilt, dass sie durch ihre schwere Kopfverletzung nur noch eine Woche zu leben hat. Jet möchte nicht tatenlos rumsitzen und so macht sie sich zusammen mit ihrem besten Freund aus Kindertagen - Billy - auf die Suche nach ihrem Mörder.

Ich hatte die ersten Seiten Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden und mich mit Jet anzufreunden, aber das hat sich zum Glück dann schnell gelegt. Gespannt habe ich dann Jet und Billy auf ihrer Suche nach dem Mörder begleitet. Jet ist niemand gewesen, mit dem ich, wie schon geschrieben, auf Anhieb warm war. Sie ist eine Protagonisten, die auch mal aneckt, aber genau das hat sie dann in meinen Augen interessant gemacht. Sie schiebt Dinge gerne vor sich hin und so weiß sie mit 27 Jahren immer noch nicht genau, was sie aus ihrem Leben machen möchte. Aber auch darin wird sich der ein oder andere auch gut wiedererkennen können. Auch wenn es ein Thriller ist, kam Spannung an sich jetzt nicht wirklich auf. Dennoch war die Geschichte unheimlich interessant und man konnte gut mit Jet und Billy miträtseln, was mir gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

KI ist nicht immer von Vorteil - oder doch?

Der Tower
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In einem Moment war Nova noch verzweifelt ohne Job und kurz davor ihre Wohnung zu verlieren, im nächsten darf sie in den begehrten Pramtower am Berliner Alexanderplatz ziehen und dort sogar für ...

In einem Moment war Nova noch verzweifelt ohne Job und kurz davor ihre Wohnung zu verlieren, im nächsten darf sie in den begehrten Pramtower am Berliner Alexanderplatz ziehen und dort sogar für ein Jahr mietfrei wohnen. Das Gebäude steht für absoluten Luxus, denn nicht nur ist mit Fitnessbereich und eigenem Café ausgestattet, sondern eine KI sorgt auch dafür, dass man alles bekommt, was man sich wünscht. Doch schon bald dämmert es Nova, dass der Tower ein Geheimnis hütet. Irgendwas scheint an dem Selbstmord ihrer Vormieterin nicht zu stimmen. Und auch ihre Nachbarn wirken entweder seltsam oder scheinen ihr nicht die ganze Wahrheit zu erzählen.

Bei "Der Tower" handelt es sich um einen unheimlich spannenden und packenden Thriller, den man kaum aus der Hand legen kann. Die Atmosphäre ist trotz des ganzen Luxus' düster und unheimlich und man rätselt unentwegt mit was hinter all dem stecken könnte. Denn wer bekommt schon die Möglichkeit für ein Jahr mietfrei zu wohnen und dann auch noch in solch einem Gebäude?! Klar fragt man sich da schon wie die Protagonistin so naiv an manchen Stellen sein kann, aber würde nicht ein jeder von uns in Versuchung geraten, wenn uns so eine Chance geboten würde? Somit ist die Geschichte auch nicht immer zu 100 % glaubwürdig, aber das hat die Spannung für mich nicht geschmälert. Ivar Leon Menger spielt hier geschickt mit der Angst der Protagonistin und somit auch mit den Lesern.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Gemütliche Herbstatmosphäre

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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Nachdem ihr Vater ihr den Geldhahn zugedreht hat, da Jonna sich mit Anfang 20 einfach nicht entscheiden kann, welchen Ausbildungsweg sie einschlagen möchte, landet sie durch Zufall in Mads Café. ...

Nachdem ihr Vater ihr den Geldhahn zugedreht hat, da Jonna sich mit Anfang 20 einfach nicht entscheiden kann, welchen Ausbildungsweg sie einschlagen möchte, landet sie durch Zufall in Mads Café. Da die beiden auf Anhieb gut mit einander klar kommen und Mads Unterstützung im Café benötigt, beschließt Jonna kurzerhand für Mads zu arbeiten. Schnell merken Mads und Jonna, dass da mehr als nur Sympathie zwischen ihnen ist, aber Jonna spürt zudem, dass es etwas in der Vergangenheit ihres neuen Chefs gibt, mit dem er schwer zu kämpfen hat.

Mir hat der Schreibstil der Autorin unglaublich gut gefallen. Man fliegt nur so durch die Seiten und kann sich alles so wunderbar bildlich vorstellen, dass man das Gefühl hat mit Jonna und Mads gemeinsam durch Kopenhagen zu gehen. Jonna ist eine quirlige und sympathische Protagonistin, die trotz einer nicht allzu leichten Kindheit nie die Freude am Leben verloren hat und immer versucht das Positive in allem zu sehen. Mads hingegen hat einen schweren Verlust erlitten und gibt sich selbst dafür die Schuld. Ihm fällt es daher schwer Leute in sein Leben und an sich ran zu lassen, hat aber einen sehr weichen Kern. Beide habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie sind auf der einen Seite sehr unterschiedlich, aber dann haben beide doch wieder so viele Gemeinsamkeiten. Gut gefallen hat mir auch, dass die Geschichte aus der Sicht von Jonna sowie Mads geschrieben wurde, da man so auch nach und nach einen Einblick bekommt, gegen welche Dämonen Mads zu kämpfen hat. Ich finde die langsame Annäherung der beiden ebenso sehr gelungen. Das gesamte Buch versprüht eine gemütliche Herbstatmosphäre.

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