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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.12.2025

Biographie eines beeindruckenden Sportlers

Dennis Schröder
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Das Buch ist wirklich richtig schön gemacht. Schon das Cover ist ein echter Hingucker. Die Gestaltung gefällt mir insgesamt sehr gut, mit kräftigen Farben und vielen Fotos. Nur die ganzen Statistiken waren ...

Das Buch ist wirklich richtig schön gemacht. Schon das Cover ist ein echter Hingucker. Die Gestaltung gefällt mir insgesamt sehr gut, mit kräftigen Farben und vielen Fotos. Nur die ganzen Statistiken waren mir persönlich etwas zu viel. Das ist wohl eher interessant für Hardcore-Fans. Aber wenn es einen nicht interessiert, kann man es ja einfach überblättern.

Der Autor zeichnet Schröders Weg an die Basketball-Weltspitze nach, mit allen Höhen und Tiefen. Ich finde es schön, dass er sich nicht nur auf die Erfolge konzentriert, sondern auch über die Rückschläge berichtet. Schröder selbst kommt in dem Buch auch zu Wort, allerdings nur in Form von Interviews, die er im Lauf seiner Karriere diversen Zeitschriften gegeben hat und die hier erneut abgedruckt werden. Trotzdem bekommt man dadurch ein besseres Verständnis für die Person Dennis Schröder an sich.

Für Fans ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert.

Veröffentlicht am 25.11.2025

Besser als Band eins

Saphirblau
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Ich muss gestehen, dass mich der erste Band dieser Reihe ein bisschen enttäuscht hat. Teil 2 hat mir deutlich besser gefallen, auch wenn er – meiner Meinung nach – noch immer nicht an die anderen Bücher ...

Ich muss gestehen, dass mich der erste Band dieser Reihe ein bisschen enttäuscht hat. Teil 2 hat mir deutlich besser gefallen, auch wenn er – meiner Meinung nach – noch immer nicht an die anderen Bücher von Kerstin Gier heranreicht. Zumindest ist Saphirblau deutlich lustiger als Rubinrot. Endlich kommt Giers wunderbarer Humor wieder durch. Was vor allem an Xemerius liegt, würde ich sagen. Wer oder was Xemerius ist, will ich lieber nicht verraten, denn ich möchte nicht spoilern. Nur soviel: Er hat sich ganz schnell zu meinem Lieblingscharakter entwickelt. Neben Xemerius gibt es noch einen weiteren Neuzugang. Ansonsten sind natürlich alle bereits bekannten Charaktere aus Band 1 wieder mit dabei.

Gwendolyn ist weiterhin eine sympathische Protagonistin, auch wenn sie mir hier manchmal zu sehr verliebter Teenager ist. Vermutlich bin ich da einfach die falsche Zielgruppe. Und dieses ganze Zeitreise-Gedöns finde ich teilweise doch sehr verwirrend und auch nicht immer ganz nachvollziehbar. Insgesamt geht es in diesem Band aber deutlich spannender zu als im ersten und man kommt dem Geheimnis um den Grafen langsam näher. Ein paar Rätsel werden gelöst, aber es bleibt noch sehr vieles offen. Das Buch endet mit einem ziemlichen Cliffhanger, der auf jeden Fall die Neugier auf den letzten Band schürt.

Ich vergebe vier Sterne (eigentlich eher dreieinhalb), da das Buch wirklich unterhaltsam war, aber leider nicht an die anderen Fantasy-Reihen der Autorin heranreicht.

Veröffentlicht am 13.11.2025

praxisnaher Ratgeber mit kleinen Schwächen

Der Cortisol-Code
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Alles in allem fand ich diesen Ratgeber wirklich richtig gut. Er ist verständlich geschrieben und beinhaltet viele, hilfreiche Tipps. Die Unterteilung ergibt wirklich Sinn und das Ganze ist nicht nur Theorie. ...

Alles in allem fand ich diesen Ratgeber wirklich richtig gut. Er ist verständlich geschrieben und beinhaltet viele, hilfreiche Tipps. Die Unterteilung ergibt wirklich Sinn und das Ganze ist nicht nur Theorie.

Anfangs wird genau erklärt, was das Hormon Cortisol eigentlich ist, wofür es gut ist und wie es sich auf den menschlichen Körper auswirkt. Anhand von Checklisten kann man testen, ob bei einem selbst ein Ungleichgewicht vorliegt. Etwas schade fand ich allerdings, dass man hier nur diese Checklisten und möglichen Symptome bekommt und anhand dessen dann einfach loslegen soll. Ich hätte mir eine Einschätzung gewünscht, ob und wann es sinnvoll wäre, mit einem Arzt zu sprechen und vielleicht den Cortisolspiegel testen zu lassen. Auch auf die Möglichkeit von Selbsttest wird hier gar nicht eingegangen. Ich hätte da schon gerne gewusst, ob so etwas hilfreich sein kann oder eher davon abgeraten wird.

Im nächsten Teil geht es dann konkret um die Frage, wie man den eigenen Cortisolspiegel beeinflussen kann. Dazu werden verschiedene Bausteine genannt, angefangen von der Ernährung über Sport, Stressmanagement und Nahrungsergänzungsmittel. Jeder Baustein wird genau beleuchtet, was ich sehr gut fand. Man bekommt z.B. konkrete Lebensmittel aufgelistet, die den Cortisolspiegel positiv oder auch negativ beeinflussen können und es gibt am Ende sogar diverse Rezepte und Trainingspläne.

Das Ende bildet dann das 30 Tage Reset Programm, mit dem man sein Cortisol wieder auf ein normales Level bringen soll. Dieses ist detailliert ausgearbeitet und gut umzusetzen.

Negativ finde ich persönlich die Empfehlung von Nahrungsergänzungsmitteln. Davon halte ich generell wenig und ich habe vor kurzem erst einen Bericht gesehen, in dem ein Arzt erklärt hat, dass das meiste davon unnötig ist und manche im schlimmsten Fall sogar mehr schaden als nutzen können. Hier hätte ich mir einen deutlicheren Hinweis gewünscht, vor der Einnahme solcher Präparate den Hausarzt zu kontaktieren. Ganz am Ende des Buches findet sich dann sogar ein Haftungsausschluss, was ich zum einen verständlich finde, aber zum anderen auch ein wenig beunruhigend. Allerdings denke ich, dass man - abgesehen von den Nahrungsergänzungsmitteln - sicher keinen Schaden anrichten kann, wenn man die Tipps im Buch ausprobiert. Gesunde Ernährung, Bewegung und Stressmanagement können für die Gesundheit ja nur förderlich sein.

Veröffentlicht am 27.10.2025

nette Zeitreise-Romantasy

Rubinrot
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Ich habe schon viele Bücher von Kerstin Gier gelesen und bisher wirklich jedes geliebt. Vielleicht habe ich deswegen von "Rubinrot" etwas zu viel erwartet. Keine Ahnung. Ich fand das Buch schon gut, aber ...

Ich habe schon viele Bücher von Kerstin Gier gelesen und bisher wirklich jedes geliebt. Vielleicht habe ich deswegen von "Rubinrot" etwas zu viel erwartet. Keine Ahnung. Ich fand das Buch schon gut, aber für mich kommt es bei Weitem nicht an ihre anderen Reihen wie "Vergissmeinnicht" oder "Silber" ran.

Das liegt sicher vor allem daran, dass mir hier einfach ihr unvergleichlicher Humor gefehlt hat. Es gab zwar die eine oder andere Szene, die mich zum Schmunzeln gebracht hat, aber so richtig lachen konnte ich nicht. Dabei ist gerade dieser Humor etwas, was ich an den Büchern von Kerstin Gier sonst so großartig finde.

Gwendolyn ist nichtsdestotrotz eine total sympathische Protagonistin, mit der man gerne mitfiebert. Der ganze Weltenaufbau mit den Zeitreisen und der Geheimgesellschaft ist auch sehr gut gelungen. Die vielen Geheimnisse machen es sehr spannend und man fragt sich die ganze Zeit, welche der Parteien denn nun im Recht ist.

Im Vorgergrund steht aber natürlich die Romanze zwischen Gwendolyn und Gidion. Und die war mir, ehrlich gesagt, irgendwie zu viel. Es war zu vorherrschend und auch zu vorhersehbar. Ich kann nicht mal genau sagen, warum mich das bei diesem Buch so gestört hat. Das ist einfach so ein Gefühl. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich hoffe jetzt einfach mal, dass die folgenden Bände besser werden.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

witzig und schräg

Born to perform – Sei das Rad, nicht der Hamster
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Anfangs hatte ich ein bisschen Mühe, in das Buch reinzukommen. Gerade Protagonist Bo war für mich zuerst einfach nicht greifbar. Ich wusste nicht, was ich von ihm halten sollte. Mit der Zeit ist er mir ...

Anfangs hatte ich ein bisschen Mühe, in das Buch reinzukommen. Gerade Protagonist Bo war für mich zuerst einfach nicht greifbar. Ich wusste nicht, was ich von ihm halten sollte. Mit der Zeit ist er mir aber irgendwie ans Herz gewachsen und zum Ende hin habe ich dann doch ein bisschen mit ihm mitgefiebert.

Wirklich super fand ich seinen Chef Meermann. Der ist einfach ein herrlich schräger Charakter. Sowas liebe ich. Seine bescheuerten Sprüche und wie er immer wieder Leute vor den Kopf stößt, ohne es überhaupt zu bemerken, ist einfach der Knaller. Besonders über ihn musste ich immer wieder lachen. Aber auch die anderen Charaktere haben so ihre Momente.

Der Schreibstil ist recht angenehm und das Buch lässt sich schnell lesen. Für meinen Geschmack eher eine leichte Lektüre für zwischendurch. Vieles ist natürlich sehr überzogen dargestellt, aber andererseits wirkt einiges auch sehr aus dem Leben gegriffen. Allzu viele Überraschungen gab es für mich nicht, außer dann ganz am Ende.

Born to perform ist zwar mit Sicherheit keines meiner Jahreshighlights, aber doch ein wirklich unterhaltsames Buch, dass ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.