Fall 8 für Xavier Kieffer: spannend und sehr unterhaltsam
Verhängnisvoller ChampagnerXavier Kieffer ist Koch und Inhaber eines Lokals in Luxemburg, seine Küche ist vielleicht nicht sternewürdig, aber bodenständig, lokal und lecker. Bei einem Event in Paris trifft er auf Luc Reiser, einen ...
Xavier Kieffer ist Koch und Inhaber eines Lokals in Luxemburg, seine Küche ist vielleicht nicht sternewürdig, aber bodenständig, lokal und lecker. Bei einem Event in Paris trifft er auf Luc Reiser, einen Freund aus Ausbildungszeiten, der ihm in den 80er-Jahren mal die Freundin ausgespannt hat. Reiser hat Fabienne immerhin geheiratet und es anschließend zum Chef eines kleinen aber feinen Champagnerhauses geschafft. Und ebendieser Reiser stirbt unter einer Champagnerpalette, genau in dem Augenblick in dem Kieffer ihn in seinem Keller besuchen will. Die letzten Worte des Toten sind eher kryptisch und machen für Kieffer keinen Sinn. Doch die Witwe, hat von den Detektivfähigkeiten Kieffers gehört und bittet ihn, auf eigene Faust zu recherchieren um vielleicht die Hintergründe aufzuklären. Dabei muss er feststellen, dass hinter so manch luxuriöser Fassade ganz schön viel Schmu betrieben wird, nicht alles Gold ist was glänzt, und nicht alles was im Glas perlt guter Champagner ist. Denn das Milliardengeschäft lockt so manchen Betrüger an, sein eigenes, illegales „Getränk“ auf den Markt zu bringen…
Meine Meinung: Dies ist bereits der achte Band rund um den Koch und Gelegenheitsdetektiv Xavier Kieffer. Und wie in den Bänden zuvor, bekommt man neben der Krimistory wieder viel Lokalkolorit und gastronomische Empfehlungen. Das Buch macht durchweg Spaß, lässt sich sehr gut lesen. Die Spannung ist nicht auf Thriller-Niveau, aber ich glaube, darauf zielt es auch gar nicht ab. Es ist ein wunderbar leicht zu lesendes Buch bei dem man das eine oder andere Mal in die Versuchung kommt, eines der vorgestellten Gerichte mal selbst auszuprobieren. In Summe vergebe ich sehr gerne fünf von fünf Sterne und freue mich schon auf weitere Bände rund um Kieffer.