Sehr gut
Was wir dachten, was wir tatenEine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die perfide und schonungslos die Schwächen aller aufdecken: Arroganz, Lügen, unbehagliche Geheimnisse. Fiona, ...
Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die perfide und schonungslos die Schwächen aller aufdecken: Arroganz, Lügen, unbehagliche Geheimnisse. Fiona, Mark und Herr Fuller durchleben diese 143 Minuten ganz unterschiedlich: mit Fassungslosigkeit, Todesangst, Genugtuung, Verzweiflung, Neugier und Entsetzen. Wer ist diese Gestalt, die sie alle durchschaut?
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Mich hat das Thema des Buches (Amoklauf) von Anfang an angesprochen.
Der Schreibstil hat mir ziemlich gut gefallen, auch wenn der ständige Perspektivwechsel etwas anstrengend zu lesen war. Trotz alle dem ist das Buch gut lesbar.
Das Thema, welches in meinen Augen keine leichte Kost ist, wurde sehr gut behandelt.
Durch die Aufgaben, die der unbekannte Amokläufer den Schülern und dem Lehrer aufgetragen hat, konnte man den Hintergrund einiger Charaktere nachvollziehen, bei anderen weniger. (Fand ich persönlich nicht schlimm, da es wahrscheinlich sonst zu viele Informationen für Charaktere gegeben hätte, die nicht unbedingt den Mittelpunkt in der Geschichte spielen.)
Ich hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit (ein paar Stunden) durch, da es nur 179 Seiten hat. Dafür ist der Preis von 7,95€ völlig angemessen.